NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Fracking

Aus Piratenwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Neue Antwort erstellen



FRAGE:
FRAGE: Was willst du zum Trinkwasserschutz im Zusammenhang mit Fracking tun?
Bitte gib ein konretes Beispiel an. Wiskyhotel 06:37, 18. Mär. 2012 (CET)

Die Kandidaten klicken bitte auf Neue Antwort, es öffnet sich ein neues Fenster, dort geben Sie bitte als Betreff Ihren Namen ein und in die Textbox die Antwort, anschließend unten auf Seite speichern klicken!

Patrick Viola, 33, Leverkusen

Die Piratenpartei hat sich ganz klar gegen Fracking ausgesprochen und ich befürworte diese Einstellung. Fracking ist nicht weit genug erforscht um es einsetzen zu können. Es gab bereits Unfälle in katastrophalem Ausmaß. Daher kann es von meiner Seite nur ein klares NEIN zu Fracking geben und ein Verbot in Deutschland. Ansonsten schaffen wir uns und den folgenden Generationen nur ein neues Problem, wie es aktuell der Atommüll ist.

Rainer Wiese

Was z.Zt. mit den sog. "Probebohrungen" in besiedelten Gebieten geschieht ist unverantwortlich. Es geht um das Abstecken von Claims und die Herstellung von später nicht mehr rückgängig zu machenden Rechtspositionen. (das ist vorsintflutliches Bergrecht) Laßt euch da nicht von selbsternannten Experten verunsichern. Ich habe hier in Nordwalde das Thema vor der Tür. Die Risiken selbst für Testbohrungen sind zu hoch. Gasaustritt, dauerhafte Strahlungslecks, Bohrwasser kann man nicht entsorgen usw. Meine Position: Nein und nochmals Nein! Auch keine Infoveranstaltungen oder sonstwas. Wenn eure Kinder ihr Wasser bei Lidl einkaufen müssen ist es zu spät !

Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg

Als Chemiker und jemand der sich auch mit Altlasten beschäftigt, weiß ich wie schwer eine einmal begangene Sünde Rückgängig gemacht werden kann. Wenn etwas im Boden ist, kann dies nur noch mit hohen Aufwand und Kosten wieder entfernt werden. Der Ursprungszustand kann nie wieder hergestellt werden.

Desweiteren bleiben einmal in den Boden gebrachte Stoffe nicht an der Stelle, sondern können durchaus [1]. Deswegen muss als erstes Fracking in und nahe bei Grundwasserschutzgebieten komplett verboten werden.

Im Sinne von Artikel 20a muss da aber auf jeden Fall etwas getan werden. Denn Firmen die kommerzielle Interessen haben handeln nicht unbedingt im Interesse der Allgemeinheit und dürften mit netten Präsentationen alles schön reden. Was natürlich bei jemandem mit naturwissenschaftlichen Hintergrund erschwert ist.

Ich gehe davon aus, dass die Piraten Opposition sein werden, weshalb wir u.U. nur begrenzt mitbestimmen können, allerdings erhalten wir Einblick in die Unterlagen und können entsprechende Anfragen formulieren, wobei wir hier natürlich auch auf die Basis angewiesen sind, die uns auf kritische Entwicklungen aufmerksam macht, welche übersehen wurden.

Monika Pieper

Ich würde mich von Menschen, die in diesem Bereich Fachwissen haben, beraten lassen (AK Umwelt) und eine Handlungstrategie entwickeln. Persönlich habe ich guten Kontakt zu Redakteuren, die dem Thema Fracking sehr kritisch gegenüberstehen und bei der Herstellung von Öffentlichkeit helfen werden und würden (machen sie ja auch schon). Prinzipiell bin ich der Auffassung, nicht in jeder Thematik Expertenwissen haben zu müssen, ich würde ganz eng mit unseren AK's zusammenarbeiten und die Basis mit einbinden wollen.

Chris P. aka Paranoia / 37 Jahre

Der Bereich Fracking gehört bislang nicht zu meinen Kernthemen und ich gebe zu, dass ich hier nur rudimentäres Grundwissen besitze. Aber auch mit dieser Grundlage habe ich eher ein negatives Bild vom Fracking.

Aber da es Teil meiner Auffassung von einer Tätigkeit im Landtag für die Piratenpartei, dass diese an die Entscheidungen der Partei gebunden ist(soweit mit dem Gewissen vereinbar), stellt sich die Frage nach meine eigenen Sicht nicht. Die Partei hat entschieden, dass Sie Fracking ablehnt. Damit müsste diese Ablehnung auch durch jedes Mitglied der Piratenpartei im Landtag NRW entsprechend unterstützt werden.

Mike Rheindorf aka Sea Wolf / 43 Jahre

Ich würde versuchen alle zusätzlichen Aktivitäten z.B. Erhöhung der Fördermenge bei bestehenden Anlagen zu stoppen und die jetzigen vorliegenden Erkenntnisse zu prüfen. Des Weiteren müssen die verwendeten Rezepturen zum Fracken von der Industrie offengelegt werden. Eine positive Umweltverträglichkeitsstudie muss als Voraussetzung für weitere Schritte vorgeschrieben werden. Bergbauamt und unabhängige Prüf-Intuitionen müssen die Förderung regelmäßig überwachen und Verstöße hart bestraft werden.

Marc Knippen aka Kerrik (41 Jahre)

Fracking ist eine energietechnisch sinnlose und umwelttechnisch unverantwortliche Angelegenheit. Unsere Aufgabe kann und darf nur lauten alles zu tun um dies zu verhindern und dafür sämtliche uns zur Verfügung stehenden Mittel (Informationen an die Bürger, Demos etc...) zu nutzen!

Michael Levedag 53Jahre

Einfach die Position unserer Partei aktiv durchziehen. Diese Riesen-Umweltsauerei muss verhindert werden! Wir haben uns gegen Fracking positioniert und müssen das einfach mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im Landtag durchsetzen.

Sebastian Wieloch

Auch im Fracking bin ich nicht wirklich ein Experte, weiss aber inzwischen genug um mich klar dagegen auszusprechen. Trinkwasserschutz ist nach meinem derzeitigen Wissensstand nur durch ein striktes Fracking-Verbot zu realisieren. Das schliesst natürlich auch Probebohrungen etc. mit ein.

Dr. Thomas Feuerabend

Also zunächst gilt: Wenn wir uns gegen Fracking ausgesprochen haben, dann ist das unsere Linie.

Die Frage, ob wir unsere Linie durchsetzen können, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Und was machen wir dann?

In diesem Fall plädiere ich dafür, dass wir alle Hebel in Bewegung setzen, um den Einsatz so transparent wie möglich zu machen. Gab es Störfälle? Welche Probleme gab es anderswo auf der Welt? Wer zieht welchen wirtschaftlichen Vorteil aus dem, was eigentlich uns allen gehört? etc.

Diese Fragen gehören öffentlich beantwortet und müssen stets angesprochen werden. Ceterum censeo!

Andreas Rüßel aka Ryuseru, 40, Neuss

Fracking und die Probebohrungen nicht durchführen und verbieten. Diese Verfahren wird uns sonst genauso belasten, wie es nun der Atommüll tut. Für effektiven Trinkwasserschutz gibt es da nur ein Verbot.

Jan Ulrich Hasecke

Die Partei ist gegen Fracking. Ich bin gegen Fracking.

Als Landtagsabgeordneter sollte man nicht nur im Parlament versuchen, das Fracking zu verhindern. Man sollte auch lokale Bürgerinitiativen nach Kräften vor Ort unterstützen.

Solange Fracking nicht generell verboten ist, muss man überall dort, wo Unternehmen bohren wollen, dezentral den Widerstand organisieren.

Marc Schieferdecker (motorradblogger)

Auf dem letzten Programmparteitag haben wir uns bereits gegen Fracking ausgesprochen. Ich habe für die Annahme des Antrags gestimmt, denn die Risiken beim Fracking sind hoch und der Kosten/Nutzen-Faktor zu gering, um sich dieser Fördermethode gegenüber positiv zu Positionieren.

Da wir im Landtag keine Regierungsbeteiligung erreichen werden, sollten wir unsere vorhandenen Möglichkeiten nutzen, um dem Thema mehr Öffentlichkeit zu verschaffen und die politischen Prozesse rund um Fracking transparent zu machen.

Da müssen wir einfach die Medien und die Bürger(-initiativen) ins Boot holen.

Hanns-Jörg Rohwedder

Fracking verhindern, Bergrecht verbessern. Ich bin da schon mit NGOs und Initiativen vernetzt. Unsere Programmaussage zum Fracking stammt von mir.

Es geht um weit mehr als Trinkwasserschutz, nebenbei. Da gibt es noch viele andere Schutzaspekte. Es geht auch darum, dass es sich um eine fossile, nicht nachhaltige Energie handelt. -- Danebod 14:29, 18. Mär. 2012 (CET)

Thomas Weinbrenner (37)

Wir haben uns in Soest gegen Fracking entschieden und ich möchte das auch durchsetzen!
Wenn irgendwo Fracking nicht verhindert werden kann so sollten die Wasserwerte sorgfältig kontrolliert und Mißstände sofort publiziert werden - sowohl um die Anwohner zu schützen als auch um der Bevölkerung die Gefahren des Frackings bewußt zu machen und dadurch hoffentlich Druck auf die anderen Politiker auszuüben.

Rudolf Lörcks - 47 Jahre

Fracking ist ein nicht mehr umkehrbarer Eingriff in unsere Umwelt. Ähnlich wie bei der Atomenergie ist die Gefahr nicht unmittelbar sichtbar. Soll es erst zu kaum oder nicht beherrschbaren Katastrophen kommen. Trinkwasser ist unser wichtigstes und regeneratives Lebensmittel. Das darf nicht für einseitig wirtschaftliche Interessen gefährdet werden.

Simone Brand

Ich würde mich dafür einsetzen, daß Fracking verhindert wird. Die Gefahren - auch über die Trinkwasserverschmutzung hinaus - sind noch gar nicht abzusehen.

Admiral

Technologien, die Schäden anrichten, die kaum berechenbar oder vorhersehbar sind und wie die Ergebnisse aus den USA zeigen, massive Vergftungen der Umwelt und eines der wichtigsten "Grundnahrungsmittel", nämlich dem Grundwasser verursachen, sind defintiv abzulehnen. Hier wird wieder nur der Profitsucht der Konzerne Rechnung getragen, dies unter dem Deckmantel der Energieknappheit und einer jahrzehntelang fehlgeschlagenen Energie- und Umweltpolitik zu Lasten von Mensch und Tier und der gesamten Umwelt. Hier muß die Politik und insbesondere die jeweils zuständigen Behörden auf Bundes- Landes- und Bezirksebene eine einheitliche Linie fahren und dieser Ausbeutung einen Riegel vorschieben.

Gruß

Admiral

Kai Baumannn

Wenn man mich fragt, würde ich Fracking einfach nicht erlauben.

Alle meine Antworten

Stefan Fricke

Wir haben uns in Soest mit großer Mehrheit für ein Verbot ausgesprochen und dazu stehe ich!