NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Aufklärung an Schulen

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FRAGE:
FRAGE: Sollte der sexualpädagogische Aufklärungsunterricht an Schulen für alle Schüler verpflichtend sein? Sollte dabei auch die Gleichwertigkeit gleichgeschlechtlicher Beziehungen betont werden? Kai Denker 16:42, 18. Mär. 2012 (CET)

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Stefan Fricke

Ja und ja.

Rainer Wiese

Betont(!!) werden braucht garnichts. Das gehört in den Sexualkundeunterricht wie alles andere auch. Bin jetzt erstmal überrascht. Ist Sexualkunde noch nicht verpflichtend? Das sollte er aber ganz dringend.


Chris P. aka Paranoia

Ja, Sexualkunde sollte verpflichtend sein. Ja, dazu gehören nicht nur heterosexuelle Beziehungsmodelle.


Hanns-Jörg Rohwedder

Ja, verpflichtende Sexualkunde für alle

Ja, Hinweis auf Gleichwertigkeit

SchlauNRW ist ein Verein. Obligatorisch kann man den nicht machen. Bei Bedarf einbinden schon.


Dr. Thomas Feuerabend

Ja.



Admiral

Fakten dazu:

1999 wurden auf Beschluss aller Fraktionen des Landtags die alten Richt­linien überarbeitet. Seit 2000 gilt, dass „die Schule die Aufgabe hat, altersgemäß nicht nur mit den biologischen, sondern auch den ethischen, so­zialen und kulturellen Fragen der Sexualität vertraut zu ma­chen“. Teilnehmen muss jedes Kind. Den Versuch konservativer Baptisten aus NRW, ihre Kinder vor so viel lebensnaher Sexualität zu bewahren, wies das Bundesverfassungsgericht Mitte 2009 zurück.

Gruß

Admiral



Niels-Arne Münck aka wernermuende

Der (Sexualkunde)Unterricht ist verpflichtend für alle Schüler. Es ist NICHT gestattet, seine Kinder aus religiösen Gründen für diesen Teil des Curriculums aus dem Unterricht zu nehmen. Siehe Wikipedia. Sexualkunde ist bereits seit ende der 60ger Jahre verpflichten in der BRD. Daran darf sich auch nichts ändern. Selbstverständlich sollten auch die LBGT Thematik nicht zu kurz kommen im Unterricht. Inwieweit Vereine darin eingebunden sein sollen sollte man denk ich den Schulen überlassen.


SvenOLei aka Sven Leimbach

Sexualkunde ist ein wichtiges Thema und verpflichtend für alle Schüler. Initiativen wie Schlau NRW aber auch solche wie Mein Körper gehört mir (http://wissenschule.de/pages/Schule/Schulfaecher/Kreativitaet/Theater/5/71/de/MeinKoerpergehoertmir.php) halte ich für sehr unterstützenswert.


Udo Weinrich (53)

Zweimal ein klares: JA!


Markus Engel

Heterosexuelle Sachen gehen natürlich erstmal vor. Aus dem einfachen Grund, weil es eben die Mehrheit ist. Die beste zeitliche Aufteilung der Themen wäre doch, wenn sie einfach entsprechend der vorkommenden homosexuellen Bevölkerungsanteile aufgeteilt wird. Also 10% der Zeit z.B. für die Homosexuellen Themen. Ich hatte während meiner Schulzeit selber lange schwule Freunde ohne es zu wissen. Später wurde mir dann oft von Gewaltandrohungen berichtet. Diskriminierung war offenbar seltener der Fall. Ich denke, wenn man im Schulunterricht über Schwule und Lesben offen spricht, hilft das auch sehr dabei solche stumpfsinnigen Lebenseinstellungen in Richtung mehr Toleranz oder eventuell sogar Respekt zu beeinflussen.


Christian Schimanski (31)

Meines Wissens nach ist Sexualkunde verpflichtendes Schulfach. Was für mich selbstverständlich in den Unterrciht gehört ist die Klarstellung der Gleichwertigkeit gemischt- oder gleichgeschlechtlicher Sexualität und Liebe - ohne Frage. Einbindung von Vereinen und Aktionsbündnissen? Warum nicht - wäre eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts


Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg

Meiner Ansicht muss schon recht früh also Grundschule auf die Gleichberechtigung alle Geschlechter und Lebensweise eingegangen werden.

Der sexualpädagogische Unterricht an den ich mich entsinne war in der Form nicht sinnvoll. Zum Beispiel die Sache mit der Größe von Kondomen wurde gar nicht erwähnt. Auch welche Krankheiten neben AIDS drohen kamen nicht vor.

Daniel Horz aka ka’imi

Ja.

Ein Sexualkundeunterricht, der über die biologischen Aspekte hinausgeht, ist richtig und wichtig. Wenn wir dem Anspruch gerecht werden wollen, ein freies Land zu sein, dann müssen wir auch aktiv etwas gegen Diskriminierung tun. Gerade Kinder gehen unvoreingenommen an alles heran. Wenn sie rechtzeitig lernen, daß ein Paar nicht zwingend aus Mann und Frau besteht, und auch „Mann“ und „Frau“ nicht in Stein gemeißelt ist, kann eine spätere Begegnung nicht mehr fremdartig sein.

Ein Verein wie SchLAuNRW kann sowohl bei der Zusammenstellung des Curriculums als auch durch Besuche in Schulklassen einen wertvollen Beitrag leisten.