NRW:Landesparteitag 2012.1/Kandidatengrillen/Aufklärung an Schulen
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Inhaltsverzeichnis
Stefan Fricke
Ja und ja.
Rainer Wiese
Betont(!!) werden braucht garnichts. Das gehört in den Sexualkundeunterricht wie alles andere auch. Bin jetzt erstmal überrascht. Ist Sexualkunde noch nicht verpflichtend? Das sollte er aber ganz dringend.
Chris P. aka Paranoia
Ja, Sexualkunde sollte verpflichtend sein. Ja, dazu gehören nicht nur heterosexuelle Beziehungsmodelle.
Hanns-Jörg Rohwedder
Ja, verpflichtende Sexualkunde für alle
Ja, Hinweis auf Gleichwertigkeit
SchlauNRW ist ein Verein. Obligatorisch kann man den nicht machen. Bei Bedarf einbinden schon.
Dr. Thomas Feuerabend
Ja.
Admiral
Fakten dazu:
1999 wurden auf Beschluss aller Fraktionen des Landtags die alten Richtlinien überarbeitet. Seit 2000 gilt, dass „die Schule die Aufgabe hat, altersgemäß nicht nur mit den biologischen, sondern auch den ethischen, sozialen und kulturellen Fragen der Sexualität vertraut zu machen“. Teilnehmen muss jedes Kind. Den Versuch konservativer Baptisten aus NRW, ihre Kinder vor so viel lebensnaher Sexualität zu bewahren, wies das Bundesverfassungsgericht Mitte 2009 zurück.
Gruß
Admiral
Niels-Arne Münck aka wernermuende
Der (Sexualkunde)Unterricht ist verpflichtend für alle Schüler. Es ist NICHT gestattet, seine Kinder aus religiösen Gründen für diesen Teil des Curriculums aus dem Unterricht zu nehmen. Siehe Wikipedia. Sexualkunde ist bereits seit ende der 60ger Jahre verpflichten in der BRD. Daran darf sich auch nichts ändern. Selbstverständlich sollten auch die LBGT Thematik nicht zu kurz kommen im Unterricht. Inwieweit Vereine darin eingebunden sein sollen sollte man denk ich den Schulen überlassen.
SvenOLei aka Sven Leimbach
Sexualkunde ist ein wichtiges Thema und verpflichtend für alle Schüler. Initiativen wie Schlau NRW aber auch solche wie Mein Körper gehört mir (http://wissenschule.de/pages/Schule/Schulfaecher/Kreativitaet/Theater/5/71/de/MeinKoerpergehoertmir.php) halte ich für sehr unterstützenswert.
Udo Weinrich (53)
Zweimal ein klares: JA!
Markus Engel
Heterosexuelle Sachen gehen natürlich erstmal vor. Aus dem einfachen Grund, weil es eben die Mehrheit ist. Die beste zeitliche Aufteilung der Themen wäre doch, wenn sie einfach entsprechend der vorkommenden homosexuellen Bevölkerungsanteile aufgeteilt wird. Also 10% der Zeit z.B. für die Homosexuellen Themen. Ich hatte während meiner Schulzeit selber lange schwule Freunde ohne es zu wissen. Später wurde mir dann oft von Gewaltandrohungen berichtet. Diskriminierung war offenbar seltener der Fall. Ich denke, wenn man im Schulunterricht über Schwule und Lesben offen spricht, hilft das auch sehr dabei solche stumpfsinnigen Lebenseinstellungen in Richtung mehr Toleranz oder eventuell sogar Respekt zu beeinflussen.
Christian Schimanski (31)
Meines Wissens nach ist Sexualkunde verpflichtendes Schulfach. Was für mich selbstverständlich in den Unterrciht gehört ist die Klarstellung der Gleichwertigkeit gemischt- oder gleichgeschlechtlicher Sexualität und Liebe - ohne Frage. Einbindung von Vereinen und Aktionsbündnissen? Warum nicht - wäre eine wertvolle Ergänzung des Unterrichts
Ulrich Scharfenort aka ulrics, Duisburg
Meiner Ansicht muss schon recht früh also Grundschule auf die Gleichberechtigung alle Geschlechter und Lebensweise eingegangen werden.
Der sexualpädagogische Unterricht an den ich mich entsinne war in der Form nicht sinnvoll. Zum Beispiel die Sache mit der Größe von Kondomen wurde gar nicht erwähnt. Auch welche Krankheiten neben AIDS drohen kamen nicht vor.