NRW:Bergisches Land/Treffen 2009-10-25/2009-10-25 - Protokoll Treffen der programmatischen Arbeit

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Eckdaten

Was:      2. Treffen der programmatischen Arbeit
Ort:      WDC Wuppertal Barmen
Datum:    25.10.2009
Uhrzeit:  11:15 bis 19:10

Anwesend

Patrick Wolter, Simon Rabente, Thomas Brühl, Stefan Vollbrecht, Udo Pütz, Hendrik vom Lehn, Matthias Schrade, Frank Grenda, Michael Bungarten, Nico Kern, Griesu, Elle, Alexander Reintzsch, Arnim, Frank aus Düsseldorf, Rolf Rother, SteffiNenz, Rald Gloerfeld, thorres, Dirk Gehse und einige mehr, deren Namen ich nicht mehr kenne und welche sich hier bitte selbst eintragen mögen. Insgesamt waren es etwa 20 Piraten aus NRW.

Besprechung des letzten Protokolls

Das letzte Protokoll wurde in Auszügen durch Ralf Gloerfeld als Arbeitsvorlage den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Elle führt durch die Sitzung, unterstützt von Alexander Reintzsch, der das Protokoll führt.

Themen

Strukturfreiheit

Ein Großteil der Anwesenden spricht sich für die Beibehaltung des Rotationsprinzips aus, das Aufgaben und Ämter durch Satzungsvorgabe an befristete Laufzeiten knüpft und einen zyklischen personellen Wechsel vorsieht. Dies wird als wirkungsvolle Absicherung gegen das Prinzip von Basisdemokratie verstoßenden Infiltrationen gesehen und als Vermeidung von Streit innerhalb der Einheiten. In diesem Punkt soll also keine Freiheit für die Struktur gewährt werden.
Als Nachteil des Rotationsprinzips ist erfasst worden, dass ein Ansprechpartner nach Außen nicht sichtbar ist. Nicht einig sind sich die Teilnehmer, ob dies ein Qualitätsmerkmal oder eine Schwäche ist, da einerseits keine Macht auf eine einzelne Schulter gelastet werden soll, welches eine solche Repräsentanz darstellt andererseits die "Außenwelt" das Bedürfnis nach einem festen Ansprechpartner hat.
Als Lösung dieses Dilemmas werden Strukturen gesehen, die die Außenrepräsentanz über ein Netzwerk aus Piraten gestalten und sich moderner Technik bedienen. Ein entsprechendes System ist an die Bedürfnisse der Partei anzupassen und aktiv zu propagieren.

Die Rolle des Crewsprechers ist in seiner Benennung missverständlich, da der Wortteil "Sprecher" eine Funktion impliziert, welche als eine Funktion nach außen gedeutet werden kann. Die Rolle des Crewsprechers ist jedoch nach der aktuellen Satzung lediglich eine Aufgabe nach Innen und nicht! nach Außen.
Die Rolle sollte also eine neue unmissverständliche Bezeichnung bekommen, die eindeutig keine Macht impliziert sondern lediglich eine Aufgabenbeschreibung beinhaltet. Vorschläge sind: "Crewmoderator" oder "Schriftführer".
Der Zeitraum und das Prinzip der Rotation sollen noch einmal überdacht werden und auf die Effizienz hin überprüft werden.
Die Aufgaben dieser Rolle muss expliziert werden, unter Umständen in einem Begleittext zur Satzung: Augenmerk sind die Aufgaben und die Verantwortung der Rollenträger.

Im Allgemeinen soll die Strukturfreiheit gering gehalten werden um die Verwaltung des System nicht weiter zu komplizieren und Schlupflöcher zu schaffen. Transparenz verlangt leicht überschaubare Systeme.

zentrale, regionale Außenwirkung

Der Blickpunkt richtet sich vor allem auf die Presse die als Bindeglied der Partei mit der Mehrheit der Bürger fungiert. Dieser ist im Besonderen Aufmerksamkeit zu schenken, da der direkte Kontakt der Partei mit dem Bürger bisher nur über die Webseite bzw. die Infostände stattfindet und so nur eine relativ untergeordnete Rolle spielt.
Die Frage die sich stellt ist, wer hat die informelle Kompetenz? Die Informelle Kompetenz gilt als eine Grundvoraussetzung für regionales Handeln. (Anmerkung: lesenswert)
Eine zentrale Ansprechstelle, die an die regionalen Stellen Anfragen weiterleitet ist Ausgangspunkt wirksamer Pressearbeit. Alle Anwesenden legen großen Wert auf die Unabhängigkeit und Eigenverantwortung der Piraten im Umgang mit der Presse im Sinne des Wohles der Partei. Piraten sollen selber entscheiden, mit welcher Presse sie sprechen. Grundsätzlich wird die Vernunft der Piraten vorausgesetzt, sich nur zu Themen zu äußern für die ausreichende Kompetenz besteht und die nicht den Grundprinzipien und Grundsätzen der Partei widersprechen.
Eine Vorzensur durch hierarchisch vorgelagerte Strukturen lehnen die Anwesenden ab. Eine beratende Hilfe einer solchen Institution wird als begrüßenswert angesehen.
Eine einheitliche Email wie info@ oder kontakt@ oder presse@ wird wichtig angesehen um der Presse einen einfachen Einstieg zu ermöglichen. Dieses Konto soll im Hintergrund als Verteilerring gehandhabt werden.
Es wird als wichtig angesehen regionale Pressesprecher, die durch die vor Ort angesiedelten Piraten mehrheitlich bestimmt werden einzusetzen. Diese sind in einem zentralen Register zu führen und sollen als Ansprechpartner für Presse eine hohe Verfügbarkeit haben. Crews sollen verpflichtend einen entsprechenden Sprecher bestimmen, dieser muss nicht aus den eigenen Reihen kommen und kann auch ein mit anderen Crews gemeinsam gewählter Pirat sein. Dieser kann im Rahmen einer regionalen Koordinations-AG bestimmt werden.
Technische Mittel zur Zentralisierung der Schnittstelle nach Außen sind zu suchen und aktiv zu unterstützen. Beispielsweise Sipgate für Rufnummern. Postfächer für Holzpost. Zentrale Email-Adresse für Anfragen an Stammtische und Crews, AGs, AKs, PGs. Auch eine Dropbox wird empfohlen um die interne Vernetzung zu simplifizieren.
Pressearbeit soll auf mehrere Schultern verteilt werden. Daher gilt der Aufruf sich an der AG Presse zu beteiligen und entsprechende weiterbildende Workshops zu besuchen.
Dissens herrscht bei den Teilnehmern in Bezug auf die Wahrnehmung von Crews durch die Presse, da Crews kein Konzept sind welches der Presse bekannt ist. Die Uneinigkeit ist, ob dies ein Gewinn im Sinne eines Faktor , der neugierig macht ist, oder ein Verwirrung stiftender Faktor ist, dem man den Lesern und den Journalisten nicht zumuten kann.
Der Aufbau von Pressekontakten ist eine Bringschuld der einzelnen Crews und Piraten, d.h. jeder Pirat ist dazu aufgerufen selber an die Presse heranzutreten und nicht auf das Kommen der Presse zu warten.
Das Auftreten der Piraten gegenüber der Presse ist bei zunehmender Höhe der Hierarchie seriöser zu gestalten. In kleinerem Rahmen kann man den Presseauftritt aber auch "interessant" gestalten.
Auch nicht dem klassischen Journalismus zugehörige Schreiber sollten von uns aktiv umworben und betreut werden. Hierzu zählen Blogger. Ein stetiger Kontakt ist wünschenswert.
Im Allgemeinen werden zwei Situationen identifiziert.

  1. Initiative geht von der Presse aus (Presseanfrage)
  2. Initiative geht von den Piraten aus (Pressemitteilung)

Für den ersten Punkt gilt es eine zentrale Anlaufstelle zu haben. Für den zweiten Punkt soll die Verantwortung allein bei den die Pressemitteilung schreibenden Piraten liegen, mit allen Rechten und Pflichten.
Die zentrale Anlaufstelle soll durch ein von der Basis gestelltes Gremium kontrolliert werden.

Transparenz und Information(sfluß)

Der ungeordnete Informationsfluss ist ein großes Problem, das derzeit existiert. Die AG Website NRW ist dabei ein Lösungskonzept umzusetzen, welches die Vielgleisigkeit in Bezug auf die Interne Kommunikationsstruktur eindämmt und auf das Wiki zurückführt. Ansprechpartner ist Alexander Reintzsch der die technische Umsetzung übernommen hat.
Transparenz wird als die Nachvollziehbarkeit von Prozessen definiert. Diese ist möglichst bürger- und benutzerfreundlich zusammen zu fassen. Dafür werden entsprechende Gruppen benötigt, die sich mit Unterstützung technischer Lösungen dieser Aufgabe stellen. Dies wird als ein wichtiger Schritt Richtung Barrierefreiheit gesehen.

Nächster Termin

Was:      Weiterführung des Satzungskonzept der Parteigliederung des nordrhein-westfälischen Landesverbands der Piratenpartei Deutschland
Ort:      WDC Wuppertal Barmen
Datum:    wird noch bekanntgegeben
Uhrzeit:  wird noch bekanntgegeben

So, das war's. Rechtschreibfehler dürfen gerne berichtigt werden, wenn inhaltlich Essenzielles fehlt, bitte ergänzen. Bei Unklarheiten bitte die Diskussionsseite für Nachfragen nutzen.

Protokoll erstellt von: --Darkwind 14:10, 26. Okt. 2009 (CET)
Protokoll abgezeichnet von:

Dieses Protokoll an die Crewsprecherliste senden.