NRW:Arbeitskreis/Bildungspolitik

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AK Bildung NRW

Selbstverständnis

Wir sind eine Gruppe, die zusammen verschiedene Vorschläge für das Feld der Bildungspolitik des Landesverbandes NRW der Piratenpartei erarbeitet. Uns ist bewusst, dass wir nicht für die Partei sprechen. Deshalb wollen wir in freundlichem Ton möglichst zukunftsweisende Konzepte ausarbeiten. Wohlwissend, dass nichts was wir hier "beschließen" im Stein gemeißelt ist, Idealerweise können wir ein (in unseren Augen) gutes und ausformuliertes Programm (oder Programmteile) der Landesmitgliederversammlung vorschlagen.
Wir arbeiten kontinuierlich am Thema Bildungspolitik weiter und verbreitern so unsere Wissenbasis.

Aktiv mitarbeiten

Wir freuen uns immer, neue aktive Teilnehmer begrüßen zu dürfen: Falls du mit uns zusammenarbeiten willst, ist es wohl am besten, dass du dich:

  1. über bereits ausgearbeiteten Standpunkte informierst (s.u.)
  2. in die Mailingliste einträgst und dich dort vorstellst und/oder Fragen stellst.
  3. Du kannst natürlich auch einfach auf der Wikiseite mitarbeiten, insbesondere auf den Diskussionsseiten.
  4. Komm zu unseren Treffen.
  5. Trag dich als Berater oder als Pirat auf dieser Seite ein.

Ziele

  • Vorbereiten des (Strassen-)wahlkampfs in NRW.
  • Kontinuierliche Weiterarbeit an Bildungsthemen in NRW

Organisation

Organisatorische Aufgaben

  • Aufgaben verteilen/einteilen.

Inhaltliche Aufgaben

  1. Zu allen Programmpunkten Arguliner schreiben.
  2. Aus unserem Programm die Standpunkte extrahieren und unten unter Standpunkte aufführen.

Perspektive

  • Aktuelle Verbindungen zu externen Beratern/Gruppen/Themen

Zusammenarbeit

Schnittmengen mit anderen AKs

Koordinatoren


Fachbereiche:

Piraten

    • = seit längerer Zeit nicht mehr aktiv

Inaktiv

Diskussion

Workspace

Ergebnisse

Auf dem Landesparteitag 2010.1 in Gelsenkirchen wurde das von uns erarbeitete Programm in großen Teilen verabschiedet.

Auf dem NRW:Landesparteitag_2012.2 in Dortmund wollen wir das von uns erarbeitete Programm ergänzen und aktualisieren.

Ausgearbeitete Standpunkte

  1. Präambel
    1. Bildung ist die Basis unserer Gesellschaft, ein Menschenrecht und ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag
    2. Wir sprechen uns für eine Beibehaltung der bestehenden allge­meinen Schulpflicht aus
  2. Frühkindliche Bildung
    1. Gleiche Voraussetzungen für alle
    2. Beitragsfreie Ganztagsbetreuung ohne Betreuungslücken
    3. Erhebung der sprachlichen und motorischen Entwicklung für alle Kinder von 4 Jahren und konsequente Förderung, falls Defizite erkannt werden
    4. durch Hochschulausbildung pädagogisch qualifiziertes Personal
    5. verantwortungsgerechte Vergütung des Erzieherberufes
  3. Schule
    1. Wir vertreten und unterstützen die Prinzipien der Inklusionspädagogik
    2. Für ein Ganztagsschulangebot mit Freiräumen zur individuellen Freizeitgestaltung
    3. vierjährige Primarstufe mit individueller Förderung bei maximaler Klassengröße von 15 Schülern
    4. fließende Schullaufbahn in einem eingliedrigen Schulsystem auf der Basis von Kursen mit unterschiedlichen individuellen Geschwindigkeiten
    5. Schulinternes Förderungssystem
    6. Lehrer sollen lehren, Verwaltungspersonal soll verwalten
    7. Aufbau eines Zertifikatssystems für Kompetenzen statt Noten
    8. Unterstützung der Lehrer durch Informationstechnik, z.B. Lehrmanagementsysteme mit virtuellen Klassen-/Kursräumen aus Open-Source Angeboten
    9. Lehreraus- und -fortbildung als universitäres Angebot für 10 Tage im Jahr
    10. Möglichkeit schaffen für eine Selbstverwaltung der Schulen nach den Prinzipien der Selbstverantwortung und Transparenz
    11. Zukünftig keine Verbeamtung der Lehrer mehr
  4. Hochschule
    1. Förderung der Grundlagenforschung und der wissenschaftlichen Lehre
    2. ausreichende Finanzierung durch die öffentliche Hand
    3. Bafög für alle
    4. Internationale Standardisierung der Studienabschlüsse statt Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen
    5. Abschaffung der Hochschulräte und Wahl der Präsidien durch gleichberechtigte Professoren, Mitarbeiter und Studierende
    6. Wiedereinführung der verfassten Studentenschaft
    7. Drittmittel sind keine Gelder zur Finanzierung der laufenden Hochschulausgaben
    8. Forschungsergebnisse aus privaten Drittmitteln unter Beteiligung auch öffentlicher Gelder sind öffentliche Forschungsergebnisse
  5. Erwachsenenbildung
    1. barrierefreier Zugang zu Bildung jeglicher Art für Erwachsene ist unabhängig vom Bildungsstand der Lernwilligen zu ermöglichen
    2. lebenslanges Lernen erhöht die Wettbewerbsfähigkeit, Kreativität und Innovationskraft der Volkswirtschaft
    3. Volkshochschulen und private Bildungseinrichtungen sollen zertifizierbare Fortbildungsmöglichkeiten anbieten und entsprechende Prüfungen abnehmen
    4. orts- und zeitunabhängiges Lernen ist auch durch IT-gestützte Lernplattformen zu ermöglichen
    5. der Zugang zu diesen Lernangeboten muss nahezu formlos möglich sein
    6. die Lerninhalte müssen modular (bausteinförmig) über einen beliebigen Zeitraum erarbeitet werden können und als Curriculum (Festlegung aller Lernziele und -inhalte) bis hin zu einem Hochschulabschluss führen
  6. Finanzierung
    1. Keine Bildung ist zu teuer, aber 16 länderspezifische Bildungssysteme sind es
    2. das Bildungsniveau in Deutschland muss in allen Bevölkerungsschichten erhöht werden
    3. Finanzierungsmodalitäten müssen mit dem Bund neu vereinbart werden
    4. Höhere Investitionen in Bildung rechnen sich langfristig und gesamtgesellschaftlich durch Einsparungen bei den Ausgaben in den sozialen Sicherungssystemen, durch wirtschaftliches Wachstum und den Wegfall der Folgekosten durch mangelnde Bildung

Telefon Konferenzen

Treffen im Mumble. Raum Nordrhein-Westfalen/Arbeitskreise/Bildungspolitik
14.tägige Mumble Sitzungen.
2. Donnerstag im Monat.
4. Mittwoch im Monat.
Beginn: 20:00h
Podcastdatei mit Mitschnitten der AK-Sitzungen: Podcastdatei

AG-Treffen


Tagesordnung und Protokolle

Kürzlich verfasste Protokolle

… weitere Ergebnisse

Archiv

Alle Protokolle bisheriger Sitzungen

Musterprotokoll bearbeiten.

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Diese Organisationseinheit ist aktiv.
Bei weiteren Fragen zum Status steht die Koordinatorenkonferenz NRW zur Verfügung.