NDS:Landesparteitag/2012.Aufstellungsversammlung2/Listenkandidaten/Wahlverfahren Vorschläge

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Hinweis

Die Aufstellungsversammlung zur Landtagswahl 2013 muss nach dem Urteil des Landesschiedsgerichts (LSG-NI-2012-06-04-1) auf Grund eines Formfehlers wiederholt werden.
Die alte Wikiseite findet ihr unter: NDS:Landesparteitag/2012.Aufstellungsversammlung1

Auf dieser Seite werden (vorläufig) Vorschläge für mögliche Wahlverfahren zur Wiederholung der Aufstellungsversammlung zur Landesliste der Piratenpartei Niedersachsen Landtagswahl 2013 erfasst.
Wir bitten darum das die Unterstützer oder Gegner, selbst Wahlverfahren, von ihrem eigenen koto aus zu unterzeichnen. Einfach auf bearbeiten Klicken, den Cursor unter „Unterstützer“ oder „Gegner“ des jeweiligen Wahlverfahren setzen und folgende Zeichen folge einfügen. ~~~~ (altGr und die plus taste es werden vier zeichen benötigt)

------> Diskussionen bitte auf der Diskussionsseite<------


Vorschlag 1 Listen Wahl

Vorschlagender -- Anhalter 10:13, 14. Jun. 2012 (CEST)

Vorschlag: listen Wahl Der Vorschlag ist nicht Listenwahl (dafür würde es mehrerer Listen und anschl. Verhältniswahlrecht bedürfen) sondern es ist die Idee gewesen, Vorschläge auch als Listen anzunehmen und dann eine Gleichzeitige Einzelplatzwahl durchzuführen. Diese ist aber schwierig. Daher verfolge ich das nicht weiter.


ACHTUNG: hierbei hat es sich nie um den Vorschlag eines Wahlverfahrens gehandelt! Das ist hier falsch eingeordnet! Dieser Vorschlag ist der Vorschlag für Kandidaten und zwar in Listenform, d.h. Ich schlage hier verschiedene Bewerber konkret für einen bestimmten Listenplatz vor! Ob das überhaupt so umgesetzt werden kann, hängt dann vom Wahlverfahren ab. Wenn keine Einzellistenplatzwahl durchgeführt wird, dann sind diese Namen von mir jeweils insgesamt für die Liste insgesamt vorgeschlagen! -- Anhalter 21:26, 21. Jun. 2012 (CEST)



Ich schlage folgende Kandidaten zur Listen Wahl vor: (ich bitte jeden vorgeschlagenen Kandidaten, seine Zustimmung hinter dem Namen mit der Signatur zu bestätigen)


  • Aljoscha Rittner
  • Benjamin Siggel
  • Christian Koch
  • Christian Nobis
  • Christian Peper
  • Christine Haasler
  • Christl Dietrich
  • Constantin Grosch
  • Diana Grussu - tritt nicht noch einmal an.
  • Dirk Hillbrecht
  • Gilbert Oltmanns
  • Guido Bautz
  • Harald Kibbat
  • Heiko Schönemann
  • Jörg Kunze
  • Jürgen Stemke
  • Jan Sicars
  • Johannes Rieder
  • Katharina Nocun
  • Katharina Simon
  • Kevin Price
  • Lars Zimmermann
  • Mario Espenschied
  • Markus Liebs
  • Martin Rieth Benutzer:Metanormal ich trete nicht wieder an.
  • Martina Hattendorf
  • Dr. Meinhart Krischke Ramaswamy Benutzer:MKR
  • Miles Möller
  • Olaf Müller
  • Oliver Schönemann
  • Ortwin Regel
  • Rüdiger Pfeilsticker Benutzer:Rüdiger
  • Ralf Kleyer
  • Stefan Heinicke
  • Stefan Schulz
  • Steven Maaß
  • Thomas Gaul
  • Thomas Sokolowski
  • Tim Weber
  • Torben Friedrich
  • Werner Heise
  • Ylva Meier

Unterstützer

  1. maach
  2. BenediktSchnur 11:22, 14. Jun. 2012 (CEST)
  3. Hans L 2xha1xel 21:53, 17. Jun. 2012 (CEST)
  4. --Phil-Wendland 12:52, 19. Jun. 2012 (CEST) (wenn der Vorschlag zu wenig Unterstützung findet, kandidiert vielleicht Marvin)
  5. Meinhart
  6. Didiman
  7. AngelikaSchuermann
  8. Thomas Ganskow weil ich nach wie vor der Meinung bin, die Genannten sind demokratisch gewählt worden

Gegenstimmen

  1. Moorpirat 14:37, 21. Jun. 2012 (CEST)
  2. Hendrik S. 15:22, 21. Jun. 2012 (CEST)
  3. Hartmut Stender de ole Keerl
  4. Greywolf 16:55, 21. Jun. 2012 (CEST)
  5. Manuel Nitschke 07:41, 22. Jun. 2012 (CEST)
  6. Roman Grussu 09:11, 22. Jun. 2012 (CEST)
  7. Kai Orak
  8. fellbaerchen
  9. Wolfgang Z. Begründung: wir sind hier nicht in der DDR.
  10. Tux- 23:41, 24. Jun. 2012 (CEST) weil Thomas Ganskow sich irrt
  11. Siegfried Egyptien 00:10, 25. Jun. 2012 (CEST)
  12. Rainer Nitz --Luxtux 05:59, 25. Jun. 2012 (CEST)
  13. guido2666
  14. 300g-Aufschnitt 11:10, 26. Jun. 2012 (CEST)

Vorschlag Mehrheitswahl mit Quorum

Vorschlagender:Volker H. Schendel


Vorschlag:Ich schlage mich selbst als Landeslistenkandidaten vor und bin gegen eine "Wahl en bloc"

Das nachfolgende Wahlverfahren (vorgeschlagen von Wolf Liebetrau, stv. Regionsvorsitzender der Piraten in Hannover) entspricht den Grundsätzen der Piratenpartei, ein Blockwahlverfahren dokumentiert lediglich die Angst vor der Basis:

Text Wahlordnung - Vorschlag Wolf Liebetrau Greywolf:


1.Die Wahlen zur Bestimmung der Bewerber auf der Landesliste der Piratenpartei Niedersachsen für die Landtagswahl am 20.01.2013 erfolgen durch das Wahlverfahren „Mehrheitswahl mit Quorum“. *)

2.Für die gesamte Liste gibt es nur einen Wahlgang, für den sich die Kandidaten beim Wahlleiter registrieren lassen müssen.

3.Jeder Kandidat hat in der Aufstellungsversammlung bis zu 10 Minuten Redezeit, um sich und sein politisches Programm der Aufstellungsversammlung vorzustellen. Aufforderungen durch die Versammlungs- oder Wahlleitung, von diesem Vorstellungsrecht ganz oder teilweise keinen Gebrauch zu machen, sind unzulässig.

4.Fragen an die Kandidaten erfolgen in der Reihenfolge der Wortmeldungen aus der Versammlung. Für die einzelne Frage beträgt die Fragezeit maximal 30 Sekunden und die Antwortzeit maximal 1 Minute.

5.Jedes stimmberechtigte Mitglied hat pro Wahlgang genau so viele Stimmen, wie sich Bewerber zur Wahl stellen. Eine Kumulation ist nicht möglich.

6.Gewählt sind die Bewerber mit den meisten Stimmen. Ein Kandidat benötigt mindestens 25% der abgegebenen, gültigen Stimmen um gewählt zu sein. Die Aufstellungsversammlung beschließt nach Abschluss der Registrierung der Kandidaten mit absoluter Mehrheit, wie viele Listenplätze gewählt werden. Kandidaten können jederzeit bis zum Beginn des Wahlgangs ihre Kandidatur zurückziehen.

7.Werden nicht alle Plätze belegt, entscheidet die Aufstellungsversammlung mit absoluter Mehrheit, ob ein erneuter Wahlgang für nicht belegte Listenplätze vorgenommen wird. 8.Bei Stimmengleichheit entscheidet zwingend das Los.

  • ) Rechtliche Hinweise:

Das Bundesverfassungsgericht hat in Band 95 der amtlichen Entscheidungssammlung entschieden (BVerfGE 95, 335, 349 f.), dass der Bundesgesetzgeber frei ist, das Verfahren der Wahl zum Deutschen Bundestag als Mehrheitswahl (wie in England) zu gestalten. Nach Auffassung des höchsten Gerichts in Deutschland ist also ein reines Mehrheitswahlsystem ein „demokratisches Wahlverfahren“.

Die Behauptung, das Wahlverfahren für die kommende Aufstellungsversammlung müsste sicherstellen, dass jeder Kandidat, um auf die Liste zu kommen, von mindestens 50% der Stimmberechtigten gewählt werde, ist juristisch nicht haltbar. Das Mehrheitswahlsystem ist sogar ohne jedes Zustimmungsquorum sowohl demokratisch als auch zulässig

(s.a. Maunz-Dürig: Großkommentar zum Grundgesetz, Art.21 RdNr.176)

Unterstützer

  1. Wolf Liebetrau Greywolf: Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich nicht.
  2. Kai Orak: Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich nicht.
  3. Thomas Sokolowski
  4. Börries von Ditfurth
  5. Hendrik S. 15:19, 21. Jun. 2012 (CEST): Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich nicht.
  6. Hartmut Stender de ole Keerl: Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich nicht.
  7. Heinrich R. 22:01, 21. Jun. 2012 (CEST): Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich nicht.
  8. Manuel Nitschke 07:37, 22. Jun. 2012 (CEST): Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau, weil es eine sehr gut durchdachte alternative darstellt.
  9. Roman Grussu 09:11, 22. Jun. 2012 (CEST) : Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Wolf Liebetrau als Kompromiss zu meinem Vorschlag, präferiere allerdings nach wie vor mein Wahlverfahren. Die Kandidatur von Volker Schendel unterstütze ich ausdrücklich nicht.
  10. Lara Engelmann : Ich unterstütze das vorgeschlagene Wahlverfahren von Herrn Wolf Liebetrau ,weil es effektiv und zeitsparend zugleich ist
  11. Wolfgang Z. Gleiche Begründung wie Lara. Außerdem ist dieses Verfahren als einziges demokratisch und manipulationssicher zugleich.
  12. Siegfried Egyptien 23:58, 24. Jun. 2012 (CEST) Ich bin für dieses Verfahren, weil ich keine Leute wählen möchte, die mich nicht richtig überzeugen konnten. Und dieses Verfahren ist Zeit sparend!


Gegenstimmen

  1. klenkes74 19:02, 21. Jun. 2012 (CEST)
  2. Anhalter 21:31, 21. Jun. 2012 (CEST) ich halte dies Wahlverfahren für anfechtbar, da die gewählten Kandidaten nicht zwingend nach einfacher Mehrheit (mehr Ja als Nein Stimmen) gewählt werden. Sondern auch ein Kandidat mit mehr Nein-Stimmen (kein Kreuz) als Ja-Stimmen (Kreuz) als gewählt gelten.
  3. Phil-Wendland 01:23, 25. Jun. 2012 (CEST) Argument überzeugt, mehr ja als nein imho erforderlich
  4. Tux- 23:41, 24. Jun. 2012 (CEST) con Anhalter
  5. Henno 09:39, 25. Jun. 2012 (CEST) Wählen von jemand, der bis zu 75% Ablehnung erfahren hat kann nun wirklich nicht sein!
  6. 300g-Aufschnitt 11:13, 26. Jun. 2012 (CEST)

Vorschlag Trennung Wahl der Listenkandidaten mit einfacher Mehrheit und der Reihenfolge der Liste

Vorschlagender: -- Anhalter 21:59, 21. Jun. 2012 (CEST) (Karl-Heinz Withus)


Der nachfolgende Vorschlag wurde von mir auf der Basis des Entwurfs einer Wahlordnung entwickelt. Diese wurde von mir mit der Hilfe von mehreren Juristen entworfen.Nachfolgend zunächst der konkrete Antrag, Sorry aber um eventuelle Anfechtungen zu vermeiden, ist es notwendig, das alles sauber zu formulieren. Danach steht eine etwas "allgemeinverständlicher" formulierte Beispielbewchreibung. Der Vorachlag ist auch noch nicht endgültig formuliert. Er steht bewusst zur Diskussion, um juristische Schachstellen zu suchen und auszubessern und Formulierungen soweit möglich und nötig auch verständlicher zu machen.

K-H Aka Anhalter


Verfahren der Wahl der Landesliste für die Landtagswahl Januar 2013 für die Aufstellungsversammlung in…….

1. Die Versammlung beschließt in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit die Zahl der zu besetzenden Listenplätze, vorbehaltlich späterer Änderungen gemäß Wahlordnung.

2. Die Wahl erfolgt nach der Wahlordnung gemäß qualifizierten Approval Voting.

3. Die Wahl der Reihenfolge der Listenkandidaten wird separat von der Wahl der Listenkandidaten durchgeführt.

4. In einem ersten Wahldurchgang werden aus der Gesamtheit aller Bewerber diejenigen gewählt, die auf der Landesliste kandidieren sollen.

Jeder Wähler kann für jeden Bewerber jeweils Ja oder Nein ankreuzen. Werden bei einem Bewerber weder Ja noch Nein angekreuzt oder Ja und Nein angekreuzt wird dies als Enthaltung bezogen auf diesen Bewerber gewertet.

Gewählt sind die Bewerber, die mehr Ja als Nein-Stimmen erhalten haben, Enthaltungen werden nicht gezählt. Sind mehr Bewerber gewählt, als Listenplätze besetzt werden sollen, entscheidet die Anzahl der Ja-Stimmen, bei Stimmengleichheit das Los aus der Hand der Wahlleitung.

Werden weniger Bewerber gewählt, als Listenplätze besetzt werden sollen, erfolgt eine Stichwahl. Bei dieser Stichwahl sind nur die Bewerber zugelassen, die im ersten Wahlgang mindestens 25% Ja- Stimmen erreicht haben.

Werden auch hierbei nicht ausreichend Bewerber gewählt, um alle Listenplätze zu besetzen entscheidet die Versammlung nach Ende aller Wahlgänge (nach Festlegung der Reihenfolge für die gewählten Kandidaten) gemäß Wahlordnung ob eine ergänzende Wahl stattfindet.

5. Die eindeutige Reihenfolge der Kandidaten auf der Landesliste wird nach Abschluss der Wahl der Kandidaten bestimmt.

a. Hierzu wird zunächst der Spitzenkandidat gemäß Wahlordnung aus der Gesamtliste durch qualifiziertes Approval bestimmt. Die Regelungen zu 4. sind im Falle von Stichwahl oder Stimmengleichheit analog anzuwenden.

b. Anschließend werden die nachfolgenden Listenplätze jeweils in 10-Gruppen bestimmt.

Hierbei werden alle jeweils noch nicht auf Plätze bestimmte Bewerber aufgelistet. Hinter jeden Bewerber sind 10 Auswahlfelder, die die zu bestimmenden Plätze in absteigender Reihenfolge bestimmen.

Jeder Wähler kann bei jedem Kandidaten ankreuzen, auf welchen höchsten Listenplatz er diesen Kandidaten setzen möchte (Ja-Stimme) weitere Kreuze für diesen Bewerber für nachfolgende Listenplätze werden ignoriert.

Bei der Auswertung werden für jeden Bewerber die Ja-Stimmen je Listenplatz addiert. Hierbei zählen Ja-Stimmen für einen höheren Listenplatz auch als Ja-Stimmen für einen nachfolgenden Listenplatz innerhalb des Blocks. (d.h. wird ein Bewerber von einem Wähler für Platz 1 und Platz 2 gewählt, zählt dies als 1 Ja Stimme für Platz 1 und alle weiter nachfolgenden Plätze des Blocks). Die Differenz zwischen der Summe der Ja-Stimmen je Listenplatz und den abgegebenen gültigen Stimmen werden als Nein-Stimmen gewertet.

Die Bestimmung der Listenplätze beginnt beim höchsten zu besetzenden Listenplatz im Block. Gewählt ist der Kandidat mit den meisten Ja-Stimmen und mehr Ja-als Nein-Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los aus der Hand der Wahlleitung.

Erreicht für einen Listenplatz kein Kandidat mehr Ja als Nein-Stimmen, rückt der Kandidat auf, der für den nächsten Listenplatz gewählt wurde. Der nächste Listenplatz wird entsprechend neu besetzt. Ein am Ende des jeweiligen Blocks nicht vergebener Listenplatz wird bei der Bestimmung des nächsten 10-er Blockes berücksichtigt. Gleiches gilt, wenn einer der gewählten Listenkandidaten vor Ende des Wahlgangs zurücktritt.

6) Sind am Ende der Wahlgänge weniger Listenplätze besetzt, als die Versammlung zu Beginn beschlossen hatte, beschließt die AV gemäß Wahlordnung das weitere Vorgehen. Beispiel:

1) Die Versammlung beschließt wie viel Listenplätze besetzt werden soll, sagen wir mal 42. (keine Angst, keine Wiederholung von Nienburg, da diese Zahl noch änderbar ist.)

2) Die Kandidaten stellen sich vor, die Redezeit hat die Versammlung vorher angemessen festgelegt, Teil der Vorstellung ist die Befragung der Kandidaten

3) im ersten Wahlgang werden alle Bewerber alphabetisch auf einen Zettel geschrieben. Zu jedem Kandidaten gibt es ein Ja und ein Nein Feld. Jeder Wähler kann so viele Kreuze machen wie er will

4) bei der Auswertung werden je Bewerber die Ja und die Nein Stimmen gezählt. Ist bei einem Kandidaten weder Ja noch Nein oder Ja und Nein angekreuzt, ist dies eine Enthaltung. (braucht nicht gezählt werden, kann man machen wenn man will, kann der Erprobung dienen)

5) Alle Bewerber mit mehr Ja als Nein Stimmen sind gewählt

6) reicht die Zahl der gewählten Bewerber nicht aus, findet unter den nicht gewählten eine Stichwahl statt, an dieser nehmen nur die Bewerber Teil, die im ersten Wahlgang min. 25% Ja-Stimmen erhalten haben.

7) wenn es auch jetzt nicht genug Gewählte Bewerber gibt, dann bleibt die Liste kleiner als beabsichtigt, außer die Versammlung beschließt am Ende eine zusätzliche Wahl

8) Nehmen wir an, es sind 42 Bewerber gewählt. Das ist die Landesliste. Jetzt muss noch die Reihenfolge der Listenplätze bestimmt werden. Warum erst jetzt? Es gibt viele Wähler, die können sich von Kandidat XYZ zwar vorstellen, dass er auf die Liste kommt, aber eher ab Platz 30 denn als Spitzenkandidat. Bestimmt man die Liste ja/nein und Reihenfolge gleichzeitig, scheuen sich diese Wähler diesen "Platz 30 Bewerber" anzukreuzen. Er könnte ja so viele Stimmen bekommen, dass er plötzlich Spitzenkandidat ist.)

9) also zunächst Wahl des Spitzenkandidaten: alle 42 auf einen Zettel, jeweils Ja/Nein, gewählt ist der mit mehr Ja als Nein, sind das mehrere dann der mit den meisten Ja Stimmen. Zur Not Los oder Stichwahl

10) jetzt Wahl Platz 2-6 Alle verbleibenden Bewerber auf die Liste. Daneben 6 Felder. 1. Feld steht für Platz 2, 2. Feld steht für Platz3. Etc. Jeder Wähler bestimmt je Kandidat auf welchen höchsten Platz er ihn haben möchte. Z.B. Kandidat 1 Kreuz bei 3 = Platz 4 Kandidat 2 Kreuz bei 5 Kandidat 3 Kreuz bei 2

Wer jetzt vom Unterschied Feld und Platz irritiert ist, das kommt lediglich weil der Spitzenplatz separat gewählt wurde. Bei weiteren Blöcken verschiebt sich das logischerweise.


Wer sich enthalten möchte, weil ihm die Reihenfolge egal, der gibt keinen Stimmzettel ab

Auswertung:

Gezählt wird je Kandidat die Summe der Ja-Stimmen (Kreuz) des je Wahlzettel höchsten Platzes.

D.h. Beim obigen Wahlzettel wird

bei Kandidat 1 im Feld Platz 4 ein Strich gemacht

Bei Kandidat 2 im Feld Platz 6

Und bei Kandidat 3 im Feld Platz 3

Wäre bei Kandidat 3 vielleicht auf dem Wahlzettel auch im Feld 3,4,5 ein Kreuz wird des ignoriert.

Die Striche werden addiert.

Angenommen Kandidat 1 hat

10 Striche bei Feld 1 = Platz 2

20 Striche bei Feld 2 = Platz 3

5 Striche bei Feld 3 = Platz 4

100 Striche bei Feld 4 = Platz 5

50 Striche bei Feld 4 = Platz 6

Dann hat er für Platz 2 10 Ja Stimmen

Für Platz 3 10 + 20 = 30 Ja-Stimmen

für Platz 4. 10 + 20 + 5 = 35 Ja-Stimmen

für Platz 5. 35+ 100 = 135 Ja-Stimmen

Fr Platz 6 entsprechend 185 Ja-Stimmen

Etc.

Abschließend wird die Gesamtzahl der Wahlzettel mit mindestens 1 Kreuz ermittel (alle anderen sind Enthaltungen, das gleiche wie nicht abgegeben und werden nicht gezählt)

Die Differenz zwischen Ja-Stimmen und Gesamtzahl der Stimmzettel sind dann jeweils Nein-Stimmen.

Nehmen wir an, es wurden 220 Stimmzettel mit mindestens 1 Kreuz abgegeben.

Die Plätze 2 - 6 werden absteigend von Platz 2 vergeben. Gewählt ist jeweils wer mehr Ja als Nein Stimmen für diesen Platz hat, sind das mehrere derjenige mit den meisten Ja Stimmen, Stimmengleichheit = Los

Beim nächsten Platz ist dieser Platzierte Bewerber dann logischer außen vor.

Dann hätte der obige Kandidat erst bei Platz 5 mehr Ja als Nein Stimmen. Ist er der einzige, dann hat er den Platz.

Angenommen für Platz 4 hatte kein Kandidat mehr Ja als Nein Stimmen erhalten, dann gilt für Platz 4 derjenige gewählt, der für Platz 5 mehr Ja als Nein-Stimmen erhalten hat, sind das mehrere derjenige mit den meisten Stimmen. Danach wird Platz 5 unter den verbleibenden ausgewählt.

Klingt viel komplizierter als es ist.

Letztlich :

Auf einem Auswertungszettel werden je Bewerber beim jeweils höchsten Feld ein Strich gemacht

Die Summe der Striche wird auf einen Zettel je Bewerber übertragen und über die Spalten weg kumuliert.

Die Plätze werden von oben an vergeben. Hierzu wird überprüft welcher Kandidat für den jeweiligen Platz mehr Ja als Nein Stimmen erhalten hat, sind das mehrere, Dan. Welcher die meisten Ja-Stimmen hat.

Reicht es bei einem Platz für keinen Kandidaten, wird in die nächste Spalte geschaut.

Sind die Striche erstmal gemacht und aufaddiert, sollte der Rest sehr schnell gehen.

Warum mehrere Blöcke?

A) sonst wird es für Wähler und Auswerter vielleicht doch unübersichtlich

B) jeder Wähler kann gezielter seine Wunschreihenfolge bestimmen

C) werden die blöcke zu groß, steigt die Gefahr von Losentscheiden, gerade auf den unteren Plätzen, das ist dann gerade an der "Schnittstelle" zwischen Landtag ja oder nein ärgerlich.

Darüber kann man aber sicherlich diskutieren.


Unterstützer

  1. Hendrik S. 11:32, 22. Jun. 2012 (CEST) (Man sollte dieses Verfahren mal mit zwei Sätzen zusammenfassen... Liest das sonst noch jemand?)
  2. Tux- 17:35, 24. Jun. 2012 (CEST)
  3. Phil-Wendland 01:24, 25. Jun. 2012 (CEST)anscheinend ein guter Kompromiss, besser als nur Approval
  4. Henno 09:35, 25. Jun. 2012 (CEST) Das Verfahren was Schnelligkeit und Piratgkeit verbindet. Man kann es kürzer beschreibenals hier...

Gegen Stimmen

  1. Greywolf
  2. Wolfgang Z. Begründung: zu kompliziert und manipulativ.
  3. Thomas Ganskow Begründung: Es war schon in Nienburg schwierig Wahlhelfer zu finden. Mit diesem System klappt das gar nicht. Denn die Gefahr für Übertragungsfehler ist noch größer.

Vorschlag Wahl durch zustimmung ohne Quorum

Vorschlagender: Roman Grussu aka Blackjoschka:

1. Jeder Listenkandidat nutzt das WiKi und die Kandidatengrillfragen um sich im Vorfeld vorzustellen.

2. Jeder Listenkandidat kann in einem eigenen Bereich des Forums Statements abgegeben die für seine Positionen werben.

3. Jeder Listenkandidat stellt sich für die Liste auf.

4. Jeder Listenkandidat kandidiert in erster Linie für die Liste nicht für einen bestimmten Platz.

5. Die AV bestimmt die Anzahl der zu vergebenden Listenplätze in Form einer einfachen Abstimmung.

6. Es wird ein Wahlgang durchgeführt mit allen Kandidaten auf einem Stimmzettel

7. Jedem Listenkandidaten werden nach der Vorstellung (10 Minuten) maximal 5 Fragen gestellt. Diese werden für jeden Kandidaten gesammelt und dann per Los fünf zur Beantwortung gezogen. Für die Beantwortung hat jeder Listenkandidat max. (pro Frage) 1 Minute Zeit.

8. Die Basis wählt. Es können maximal soviele Kreuze gesetzt werden, wie Listenplätze festgesetzt wurden.

9. Es entscheidet allein die Stimmzahl. Ein Quorum gibt es nicht. Bedeutet, dass der mit den meisten Stimmen der Spitzenkandidat, der mit den zweit meisten den zweiten Platz usw....erreicht hat.

10. Bei Stimmgleichheiten gibt es eine Stichwahl zwischen den Kandidaten um den jeweiligen Platz (Bsp. beide haben die sechst meisten Stimmen - Stichwahl. Danach ist einer auf Platz sechs, der andere auf Platz sieben.) Alternativ entscheidet das Los über den Listenplatz.

Unterstützer

  1. Roman Grussu
  2. Wolf Liebetrau , mit Vorbehalt, der Vorschlag entspricht im Prinzpip meinem, ohne juristisch ausformuliert zu sein. Eine kompromissweise Zusammenführung beider Vorschläge wäre denkbar
  3. Wolfgang Z.Annehmbar, nur die möglicherweise vielen Stichwahlen würden viel Zeit vertrödeln. Auslosen wäre besser.

Gegen Stimmen

  1. Moorpirat 14:38, 21. Jun. 2012 (CEST)
  2. klenkes74 19:00, 21. Jun. 2012 (CEST)

-- Anhalter 21:36, 21. Jun. 2012 (CEST) wie oben, bei Approval Wahl ist jedes Nichtkreuz ein Nein. Ein Kandidat mit 40% Kreuzen hat damit 60% Nein stimmen und 40% Ja-Stimmen, damit hat er weniger Ja als Nein-Stimmen und die gesetzlich als Minimum geforderte einfache Mehrheit ist nicht erfüllt. Daher wäre dieses Verfahren einem sehr hohen Anfechtungsrisiko ausgesetzt.

  1. Tux- 23:41, 24. Jun. 2012 (CEST) con Anhalter
  2. Thomas Ganskow insbesondere wg. Punkt 7. Bei Spontankandidaten oder solchen, die keine oder nur wenige Grillfragen beantwortet haben, müssen mehr Fragen möglich sein.

Vorschlag Wahl durch zustimmung mit Quorum

  • Approval voting verfahren mit 50% Quorum.
  • Listen Platz eins wird einzeln gewählt.
  • Alle folgenden Plätze in Fünfer Blöcken. Wen nach zwei Wiederholungen ein oder mehrere Plätze keine 50% Quorum erreichen. Treten für diese verbleibenden Plätze im block automatisch alle Kandidaten an, die für darunter liegende Blöcke kandidieren. Wird hier nach einer Wiederholung das 50% Quorum immer noch nicht erreicht, ist die liste geschlossen und fertig. Da die Versammlung deutlich gezeigt hat das sie mehrheitlich keine weiten Plätze besetzen will. Sollten der block voll Besetzt werden, wird danach mit dem Nächten block normal weiter gemacht
  • Es werden maximal 42 listen Plätze besetzt.

Moorpirat 18:11, 20. Jun. 2012 (CEST)

Unterstützer

  1. klenkes74 19:01, 21. Jun. 2012 (CEST)
  2. Phil-Wendland 01:27, 25. Jun. 2012 (CEST)(muss aber noch eindeutiger formuliert werden)
  3. Henno 09:46, 25. Jun. 2012 (CEST)

Gegen Stimmen

  1. Greywolf
  2. -- Anhalter 21:38, 21. Jun. 2012 (CEST) auch wenn ich das Prinzip völlig in Ordnung finde, fehlen zuviele notwendige Klarstellungen, um das Verfahren Anfechtungsrisikofrei zu machen. Außerdem fehlt mir der gewollte Einfluss der Wähler auf die Reihenfolge der Liste
  3. Roman Grussu 09:11, 22. Jun. 2012 (CEST)
  4. Kai Orak
  5. Wolfgang Z.Begründung: zu kompliziert, zu zeitaufwändig, zu manipulativ.
  6. Tux- 23:41, 24. Jun. 2012 (CEST) con Anhalter


Vorschlag negatives Approvalvoting

  • Negatives Approvalvoting verfahren mit 50% Quorum.
  • Quasi gleiches Wahlverfahren wie in Nienburg, nur das keine Zustimmung, sondern Ablehnung, auf dem Wahlzettel bekundet werden muss. Hat nur eine rein psychologische Wirkung, die aber mMn. viel bringen würde.
  • Nur ein Wahlgang. Evtl. ein Sonderwahlgang für Spitzenkandidat.
  • Müsste noch verfeinert werden, stelle es aber einfach mal zur Diskussion.

--ThYpHoOn 15:02, 25. Jun. 2012 (CEST)

Unterstützer

Gegen Stimmen