NDS:Landesparteitag/2012.Aufstellungsversammlung1/Listenkandidaten/Kandidatengrillen/Landtag

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Frage
Wie stehst Du zu den Überlegungen für einen Landtagsneubau? Siehst Du Alternativen? Anhalter 19:13, 4. Mär. 2012 (CET)

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Jason Peper

Dazu habe ich keine fest Meinung und kenne die Begebenheiten vor Ort nicht. Auch habe ich kein Fachwissen um einschätzen zu können was sinnvoller ist. Gebäude sehe ich ausschließlich aus Benutzersicht. Im Zweifelsfall sollte es wohl die günstigere Variante sein, wenn nichts gewichtiges dagegen spricht.

Constantin Grosch

Ich habe davon vor einigen Monaten gehört. Damals aber noch als unbeteiligter Hamelner... Allerdings war ich aus Gründen gegen einen Neu-/Umbau. Weswegen kann ich heute aber nicht mehr sagen. Ich werde mich dann ggf. hineinarbeiten. Sehe es aber ansonsten ähnlich wie Jason.

Ylva Meier

In die Fragestellung habe ich mich noch nicht eingearbeitet, würde ich zu gegebener Zeit aber tun. Tendenziell und mehr aus dem Bauch heraus: eher gegen einen Neubau.

Wolfgang Zerulla

Das Landtagsgebäude ist renovierbar und muss renoviert werden. Angesichts der Haushaltslage ist ein Neubau nicht verantwortbar. Wenn einem zuhause die Möbel nicht mehr gefallen, ein Wasserhahn tropft oder ein paar Fenster undicht sind reißt man ja auch nicht gleich das ganze Haus ab.

Markus Liebs

Als langjähriger Bewohner der Landeshauptstadt kann ich nur empfehlen: einfach mal kleine Brötchen backen, eine kostengünstige Alternative suchen. Mann muss nicht in einem denkmalgeschützen Bauwerk, auch nicht in einem besonders prestigträchtigen und schon gar nicht in der City mit unterirdischen, bewachten, kostenlosen Parkplätzen rumprotzen.

Jürgen Hey

Lt. meinen Wissenstand ist das Landtagsgebäude unter Denkmalschutz. Den kann ich als Landtag nicht einfach aufheben. In der Regel gibt es verschiedene Arten von Denkmalschutz. Ist es nur die Fassade kann man innen alles ändern. Die Kosten dürften in der Größe eines Neubaues liegen.

Guido Bautz

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, dem sollten wir uns auch verpflichtet fühlen. Gerade als Land darf man ruhig mal Vorbild sein.

Joshua Brück

Man sollte nicht Unsummen an Steuergelder ausgeben nur weil Landtagsabgeordnete mit dem derzeitigen Landtag/Plenarsaal unzufrieden sind und lieber ein Prestigeobjekt haben möchten. Immerhin können die 50 Millionen Euro auch anderswo sehr gut genutzt werden. Umbauten sollten nur stattfinden, wenn das denkmalgeschützte Bau größtmöglich erhalten bleibt.

Miles Möller

Ich kenne die genauen Begebenheiten vor Ort nicht. Ich muss und werde mich dann damit beschäftigen und mich einarbeiten. Nur wenn es wirklich notwendig ist und es die Gesetze zulassen, kann man darüber reden. Ansonsten gilt: Kein Geld zum Fenster rausschmeißen!

Volker H. Schendel

Der jetzige Bau muß drastisch renoviert werden - auch sehr teuer. Gibt es dazu eine Meinung der Basis? - Ansonsten finde ich den Plenarsaalbau häßlich. Neubau ja, wenn schöner.

Marc Richter

Ein Neubau muss man gut durchplanen. Renovierung oder Neubau haben beide ihre Vor- und Nachteile und da sollten erst für beide Varianten konkrete Pläne vorliegen.

Harald Kibbat

Es gibt dazu bestehende Gesetze. Über eine Alternative zu den gesetzwidrigen Vorhaben der Landesregierung habe ich mir allerdings noch keine konkreten Gedanken gemacht.

Lars Zimmermann

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, weil ich von diesem Thema noch nicht so viel mitbekommen habe.

Nachtrag: Ich habe jetzt erfahren, dass der Landtagsneubau von uns abgelehnt wird. Ich stelle mich also hinter den Beschluss der Basis und lehne den Neubau vehement ab!

Ortwin Regel

In dem Thema bin ich nicht wirklich drin. Grundsätzlich sollten Denkmalschutz und Sparsamkeit Vorrang vor irgendwelchen Luxusfantasien haben.

Aljoscha Rittner

Das Thema und vermutlich noch viele andere Themen müssen von mir erarbeitet werden. Zur Zeit kann ich leider keine Antwort darauf geben.

UPDATE:

Es sieht so aus, dass sogar Wulff gegen den Abriss war und sich bei der Abstimmung enthalten hatte. Auch die Grünen waren dagegen. Trotzdem hat eine Mehrheit aus CDU/FDP für den Abriss gestimmt und damit gegen einen Umbau des denkmalgeschützten Oesterlen-Gebäudes.

Kritik bei einem Umbau war, dass die Kosten nicht kalkulierbar wären und der Umbau so massiv wäre, dass ein Denkmalschutz danach sowieso nicht mehr gegeben wäre.

Nun kann man das nur bewerten, wenn man Zugriff auf die geplanten Umbaumaßnahmen hätte (Brandschutz, Wärmedämmung, Akustik, Licht, Zugang für körperlich beeinträchtigte Menschen).

Die Kosten für einen Neubau würden so bei 65 Millionen Euro liegen. Ursprünglich waren weniger als 45 Mio € angesetzt (man hat schlicht die Klimaanlage vergessen). Die Planungen für den Neubau sind aber noch nicht abgeschlossen.

Bei der Sanierung wird in zwei Teilen gedacht:

  1. Das Hauptgebäude
  2. Der Plenarsaal

Dabei ist eine Sanierung des Hauptgebäudes sowieso schon im Gang. Dafür werden bis Ende 2012 bis 20 Mio € veranschlagt. Wird kein Neubau geplant, muss auch der Plenarsaal saniert werden. Dafür anstehende Kosten sind unbekannt, werden aber höher eingeschätzt.

Im Vergleich zu einem Neubau wäre aber als Differenz 45 Mio € möglich, um wenigsten Pari zu sein. Wenn das auch nicht erstrebenswert erscheint. Nun sind aber 45 Mio € eigentlich das, was für den Neubau geplant war.


Egal wie man es rechnet und auch in Anbetracht der neuen Lage der Kosten (die ggf. noch mal um 25% schwanken können), wäre ein Neubau unter den aktuellen verfügbaren Finanzen absurd. Es fehlt mir zwar ein Einblick in die Baupläne, aber schon solche groben Rechnungen erlauben eine vorsichtige Einschätzung, dass ich voraussichtlich gegen einen Neubau bin und eine Sanierung des alten Plenarsaal befürworten würde.

Trotzdem gilt mein eingehender Satz: Das Thema und vermutlich noch viele andere Themen müssen von mir erarbeitet werden.

Max Rother

Aus dem Wahlkampf zur #kwnds11 kann ich sagen, dass der Landtagsneubau außerhalb von Hannover kaum präsent war. Relevanter als die Frage ob Neubau oder Sanierung war vielmehr die Art mit der das Parlament den Denkmalschutz beiseite gewischt hat. Hier sehe ich das große Problem: Der Landtag hat bewiesen dass er sich nicht an die von ihm erlassenen Gesetzte halten muss.

Roman Grussu

Ich denke, dass eine Sanierung des Gebäudes die einzige Möglichkeit ist, da die bisherigen Planungen den Rahmen sprengen und aufgrund der immensen Kosten nicht vermittelbar sind.

Christian Koch

Ohne Zweifel muss an dem Gebäude endlich etwas passieren, bevor es nach Jahrelangem zersparen endgültig in sich verfällt. Eine Sanierung in Teilbereichen ist sicherlich teuer, ein Neubau noch viel mehr und der Denkmalschutz muss auch noch beachtet werden.

Die Frage nach einem Alternativstandort wurde meines Wissens nach nie wirklich gewollt verfolgt. Das wäre für mich ein möglicher Ansatz.

Heiko Schönemann

Wenn Geld vorhanden wäre, könnte man da sicherlich über verschiedene Lösungen nachdenken. Ich habe da keine Präferenzen außer: zur Zeit nicht. Die Alternative ist erstmal so weiter zu machen, wie bisher und gute Möglichkeiten zum Konsolidieren des Haushaltes aufzeigen.

Oliver Niebuhr

Aus finanziellen Gründen dagegen. Z.Zt. brauchen wir die Gelder an anderen Stellen dringender. Fakt ist aber das das Gebäude verfällt und dringend sanierungsbedürftig ist.

Vllt. käme aber auch langfristig ein rein nach ökologischen Gesichtspunkten erstelltes Gebäude in Frage: Selbstdämmend, selbstheizend, Klimatausch durch Naturmaterialien. Solche Dinge. Das wird wahrscheinlich noch mal einige Euro mehr kosten. Aber ob das ab einer gewissen Gebäudegröße noch sinnvoll ist? Da bin Ich der falsche Ansprechparter.

Mirko Klisch

Grundsätzlich erhalten und Modernisierung statt Neubauen - ist meine Haltung. Der Rest ist eine Frage von Aufwand und Nutzen sowie von Kosten und das ist insges. im Einzelfall zu bewerten. Im Bezug auf den Landtag fehlen mir da viele wichtige Einsichten um ein verbindliches Statemant abzugeben. Grundsätzlich denke ich, dass der gegenwärtige Landtag seiner Aufgabenstellung gerecht wird... und auch bleiben könnte.

Rüdiger Pfeilsticker

Da das alte Gebäude unter Denkmalschutz steht, ist der Landtag als Hausherr an die entsprechenden Auflagen gebunden. Soweit ich weiß, wurden genau diese Auflagen bei den Planungen in den letzten Jahren nicht berücksichtigt. Sprich der Landtag plante gegen das Denkmalschutzgesetz zu verstoßen. Das geht in meinen Augen gar nicht.

Der Landtag hätte gesetzeskonforme Planungen in Angriff nehmen müssen.

Nun weiß ich leider nicht, welchen Status die tatsächlichen Bauarbeiten haben.

Wenn sie abgebrochen sind, sollte man zurück auf Null. Die Planungen neu ausschreiben und keine Planung wählen, die einen Schwarzbau an die Leine setzt.

Falls die Bauarbeiten schon weiter fortgeschritten sind, kann ich auch nichts mehr machen. Ausser es dieses "gesetzes- und kulturlose Verhalten" den beiden sogenannten bürgerlichen Parteien bei Gelegenheit vorzuwerfen.

Florian Beyer

Mit dieser Problematik habe ich mich um ehrlich zu sein bisher noch nicht genau beschäftigt. Soweit ich weiß, ist jedoch Fakt, dass die momentane Situation nicht mehr tragbar ist und etwas geschehen muss. Ein Umbau ist wohl das Mindeste, jedoch bin ich kein Experte und kenne die Fakten nicht, die vorherrschen. Da es sich um eine hohe Investitionssumme handelt, sollte, wenn dies nicht schon geschehen ist, ein unabhängiges Wirtschaftsgutachten erstellt werden, um die Zukunftsfähigkeit, Preis/Leistung etc. zu prüfen.

Torbjörn Bartels

Ich muss gestehen, dass ich mich mit dem thema noch nicht eingehend befasst habe. grundsätzlich bin ich aber der meinung, dass vor einem Neubau erstmal geprüft werden muss, ob das Gebäude nicht günstiger renoviert oder saniert werden kann. Sollte das nicht möglich sein, dann kann man über einen Neubau reden. Ich bezweifle allerdings das hier im Vorfeld wirklich gründlich geprüft wurde.

Christian Drieling

Derzeit kann ich zu dem Thema noch keine Meinung abgeben.

Heinrich Schmidt

Da das Gebäude soweit ich weiß unter Denkmalschutz steht, kommt ein Abriss nicht in Frage. Ob aber der Wechsel in ein neues Landtagsgebäude nötig ist, kann ich erst beurteilen wenn ich dort arbeite.

Jörg Pfannschmidt

Nun ich frage mal anders herum, wenn es die eigenen finanziellen Mittel wären, die hier jeder Abgenordneter aufzubringen hätte, wie wäre da die Lösung ausgefallen ? Ich finde es ist immer sooooo herrlich, fremde Mittel (Steuerzahlergelder) für prestigebehaftete, moderne architektonische Konzepte zu verplanen......weil es ja nicht die eigenen Gelder sind.

Meines Erachtens und dafür stehen auch vernünftige Bürger mit ein, wäre eine Modernisierung mit Erhalt des Platzes für einen späteren Aufbau der historischen Flusswasserkunst sinnvoller und mehr darauf bedacht, eine historische und denkmalgeschütze Variante zu schaffen.

Zudem, und das steht ausser Frage, wäre diese Variante bei weitem viel günstiger da es schon Anfang 2000 in einem erfolgreichen Projekt von Architekten, die damals auch die Ausschreibung gewonnen hatten, genau diese Lösungsansätze und Entwürfe inklusive später hinzukommender Flusswasserkunst.

Leider, und das zeigt sich immer wieder gerne in Hannover, sind persönliche Eitelkeiten der Grund für Ideen (wie begehbare Glaskuppel a la Bundestag), welche für ein Landesparlament, mit Verlaub gesagt, grössenwahnsinnige Anfälle von "Großstadtflair an der Leine" sind. Wer so eine begehbare Kuppel benötigt, darf sich gerne für Berlin bewerben......muss ja nicht sein das alle Landtage dann später in Deutschland auch so eine Kuppel haben müssen !

Steven Maaß

Es geht primär ja um den Abriss des Plenarsaals und den Neubau als Metall-/Glaspalast mit Tiefgarage.

Ich bin der Meinung, dass der Landtag gegen sein eigenes Denkmalschutzgesetz nicht verstossen darf. Die Sanierung ist längst überfällig und es muss dringend angegangen werden. Einen Neubau aber lehne ich entschieden ab!

Ich habe Jürgen Junghänel bei der AG Landtagsumbau [1] unterstützt und u.a. auch die Onlinepetition miterarbeitet [2].


Jörg Renziehausen

Einen Neubau lehne aus Kostengründen ab.Eine Sanierung ist möglich und sollte durchgeführt werden.

Phil-Wendland

Ich habe mich mit der Frage nicht eingehend beschäftigt. Der Landtag sollte imho ohne Protz modernen Ansprüchen genügen (Transparenz und Funktionalität). Die Parteilinie ist eindeutig. Piraten lehnen den Abriss des Plenargebäudes ab. Da dies keine Gewissensfrage ist, würde ich mich hinter den Beschluss stellen.

Marc Herrmann

Ich habe aktuell keinen Überblick über den Stand der Dinge. Es ist sicherlich mehr als ein Jahr her, als ich über das Thema zuletzt in der Zeitung davon gelesen habe.

Ich erinnere mich daran, dass Veränderungen wohl unausweichlich sind, weil das alte Landtagsgebäude einer dringenden Sanierung bedarf. In der daraus entstandenen Diskussion ging es darum, dass ein kompletter Neubau zu teuer ist, eine einfache Sanierung des bisherigen Komplexes sich aber wegen des bestehenden Denkmalschutzes schwierig gestaltet und dadurch ebenso hohe Kosten verursacht werden.

Dirk Hillbrecht

Es gibt keine Pläne, den Landtag neu zu bauen. Problematisch ist der Plenarsaalbau neben dem nie fertig gestellten Leineschloss, das heute als "Landtag" fungiert. Und zum Plenarsaal sage ich: Abreißen, neu bauen. Das Gebäude ist marode 1960-Jahre-Substanz, der sogenannte "Denkmalschutz" ein Witz und ein Neubau wird ähnlich teuer wie die nötige Totalsanierung, wobei sich in einem Neubau moderne Energiesparkonzepte viel besser realisieren lassen.

Gilbert Oltmanns

M.E. hat das Landtagsgebäude bis jetzt gehalten und wird daher uns auch noch aushalten.

Einem Umbau und/oder Neubau würde ich nur zustimmen, wenn der Landeshaushalt keine Neuverschuldung mehr aufweist und die Finanzierung (insbesondere Rückzahlung des Darlehens) zu 100 % gesichert ist, inkl. evtl. Mehrausgaben.

Ich glaube, dann gibst erst mal in den nächsten Jahren nix neues! ;-)

Torben Friedrich

Sanierung hätte ich persönlich bevorzugt. Ich sehe keine Alternativen mehr, gleich wenn es wohl nicht alternativlos gewesen ist.

Kai Orak

Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, kommt nur die Renovierung in Frage und die ist notwendig. Ich habe den Landtag persönlich besichtigt und der Renovierungsbedarf ist sichtlich.

Tim Weber

Ich lehne einen Neubau ab und befürworte eine Renovierung. Sollte die Kostenschätzung ergeben, dass eine Renovierung wesentlich teurer ist, finde ich, dass diese Frage noch einmal diskutiert werden soll.

Carsten Bätge

Als Eigentümer eines denkmalgeschützten Resthofes kann ich einschätzen, dass Sanierungsmassnahmen sich nicht unbedingt durch denkmalrechtliche Auflagen verteuern müssen. Wenn das Gebäude wegen eines Neubaus nicht mehr genutzt wird, muss es trotzdem in Stand gehalten werden und verursacht weitere Kosten, gerade wenn es als Baudenkmal erhalten bleiben muss. Wenn es kein künftiges Nutzungskonzept für das dann leerstehende Gebäude gibt, das sich rechnet, kann m.E. ein Neubau keinen Sinn ergeben.

Ralf Kleyer

Ich bin für den Erhalt des jetzigen Plenarsaals.

Martin Rieth

Da habe ich eher keine Meinung zu. Komisch finde ich, dass trotz Verringerung der Anzahl der Abgeordneten ein Neubau notwendig sein soll. Die Gründe pro/contra habe ich nicht verfolgt. Teilweise sind solche Entscheidungen auch von vielen Details abhängig, die man erst im Ausschuss zu hören/lesen bekommt.

Stephan Heinicke

Um eine qualitative Aussage treffen zu können, müsste ich alle Fakten kennen, was aktuell nicht der Fall ist.

Thomas Sokolowski

Erstmal steht das Landtagsgebäude unter Denkmalschutz. Abgeordnete können Gesetze nicht einfach mal so aufheben, nur weil es ihnen persönlich in den Kram passt. Das Landtagsgebäude ist renovierbar und sollte renoviert werden. Angesichts der Haushaltslage ist ein Neubau nicht verantwortbar. Ich habe mich bereits gut in das Thema hineingearbeitet und werde mich explizit für den Erhalt und die Renovierung des Landtages einsetzen.

Hannes Amelung

Ich bin für den Erhalt des jetzigen Plenarsaals. Den Schätzungen zufolge kann eine Sanierung/ein Umbau für weniger Geld als ein Neubau durchgeführt werden. Weiter steht der jetzige Plenarsaal unter Denkmalschutz. Für die Alternative Neubau sehe ich auch daher keinen Grund.

Auch wenn Nachkriegsbauten oft schlicht und in der Auffassung einiger hässlich sind, so stellen auch diese einen Teil der Baugeschichte einer Stadt dar. Daher sehe ich auch solche Gebäude als erhaltenswert an.

Jens Ohme

ohne die Verhältnisse im Plenarsaal genau zu kennen kann ich keine fachlich versierte Aussage machen. Grundsätzlich denke ich das auch weitere Alternativen geprüft werden sollten. Aud dem Expo Gelände steht ja immer noch einiges leer. Kein Geld ausgeben nur aus Prestige.

Florian Witte

Wie bereits erwähnt. Denkmalschutz, renovierbar - daher kein Neubau!

Joachim Jördens

Zu wenig Sachkenntniss. Kann ich nicht beantworten.

Florian Sievert

Ich habe mich nicht tiefgehend bisher mit dem Thema beschäftigt. Der Landtag erfüllt einen funktionalen Zweck und sollte daher genutzt werden, solange er eben diesen erfüllt. Ein Neubau nur aus Prestigegründen ist abzulehnen.

Oliver Blume

Ich arbeite als Projektentwickler und sehe mir den Laden an wenn ich drin bin. Grundsätzlich bin ich für günstige Lösungen.

Kay Westphal

Die Frage beantworte ich rein ökonomisch: Das was für den Steuerzahler am günstigsten ist.

Wenn Geld kein Kriterium sein soll, würde ich das Volk entscheiden lassen - Volksabstimmung

Christl Dietrich

Da hier viele Interessen gegeneinander abgewogen werden müssen, möchte ich hier keine Stellung beziehen, die ich nach dem Anhören guter Argumente wieder revidieren müsste.

Kevin Price

  1. Sparsamkeit
  2. Denkmalschutz

Katharina Nocun

Wenn man bei Sozialausgaben kürzt, ist es unverantwortlich für derartige Projekte Steuergelder zu investieren, wenn es nicht unbedingt zwingend erforderlich ist. So lange das Gebäude noch seine Funktion erfüllt, sehe ich da keinen Bedarf hierfür Geld auszugeben.

Ich persönlich würde stattdessen lieber Kitas bauen. Wie viele man davon wohl finanzieren könnte...

Heiko Ostendorf

Mein Kenntnisstand ist, dass das Gebäude in erheblichem Umfang renovierungsbedürftig ist. Bei allem berechtigten Sparinteresse, die Abgeordneten und die Verwaltung müssen ihren Aufgaben im Gebäuse effektiv nachkommen können. Alles andere ist unakzeptabel.

Nun ist aber die "Gemengelage" unübersichtlich. Das denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten (an sich ja ein guter Gedanke) und zu sanieren wäre kostspieliger als Abriss und neubau? Nach einer Renovierung würde das alte Gebäude quasi nicht mehr unter den Denkmalschutz fallen? Fragen über Fragen, wenig gesicherte Erkenntnisse ... und über allem schwebt die "Teuerungsrate" bei öffentlichen Bauprojekten.

Mir wäre angesichts der Verschuldung und dem daraus aus meiner Sicht resultierenden Sparzwang die günstigste Lösung, die den Landtag arbeitsfähig sein läßt die Liebste. Das wäre aber auch noch mit der Basis zu klären ...

Heinrich Rode

Nun, zum einen steht das jetzige Gebäude unter Denkmalschutz. Zum anderen ist im Moment (und vermutlich auch auf absehbare Zeit) kein Geld im niedersächsischen Haushalt für einen Neubau verfügbar.

Ein Landtagsneubau wird meines Wissens auch von den Piraten abgelehnt.

Es spricht aus meiner Sicht aber nichts gegen eine Renovierung des Gebäudes.

Axel Widiger

Grundsätzlich lässt sich die Thematik nur unter Berücksichtigung von drei Hauptgesichtspunkten erschließen:

Dem der Baukultur (Architekturwirkung + Städtebauliche Belange + Bauhistorik und Denkmalschutz,)dem der (neuen)funktionalen Anforderung sowie dem der ökonomischen Verhältnismäßigkeit in Bezug auf die Baukosten.

Alle drei Aspekte sind, sowohl in der Fachdiskussion, als auch in der breiten Öffentlichkeit, eng in einander verwoben, so dass die Postulierung einer einfachen Antwort, recht schwierig ist. Tendenziell zeige ich mich einer neuen Baumaßnahme offen gegenübr, auch unter dem Verlust des Bisherigen. Die Kosten für diese wie für jene Lösung sind noch nicht hinreichend geklärt und sind selbstredend mit in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.

Dr. Michael Berndt

Abgesehen von der rechtlichen Fragestellung des Denkmalschutzes, zeigt die Entscheidung der Landtagsabgeordneten, wie weit sich die Politik vom Volk entfernt hat. In der jetzigen Situation sind „45“ Mio. € wohl überall sinnvoller einzusetzen...

Jürgen Stemke

Dazu habe ich mich mit den Gegebenheiten vor Ort, den Alternativen, den Kosten und Nutzen nicht intensiv genug beschäftigt.

Gelder verschwendet werden sollten jedoch keine.

Olaf Müller

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das letzte mal das Landtagsgebäude besucht habe, daher bin ich mit den genauen Gegebenheiten nicht vertraut.

Allerdings muss wie bei jedem öffentlichen Bauvorhaben die Wirtschaftlichkeit genauestens überprüft werden.

  • Kann durch einen Neubau die Arbeitseffektivität signifikant erhöht werden?
  • Inwieweit werden Energiekosten eingespart?
  • Können die Ziele nicht auch günstiger erreicht werden?
  • Muss diese Maßnahme wirklich sein, oder können wir nicht noch ein paar Jahre damit warten?
  • Können wir das Geld wirklich für dieses Projekt erübrigen?
  • Prestige oder Bequemlichkeiten dürfen absolut keine Rolle spielen!

Rainer Stieg

Ich weiß nicht, wie es jetzt ist. Es sollte die günstigste Lösung gesucht werden. Im Übrigen meine ich, dass ein Parlamentsgebäude nicht unbedingt einen Preis gewinnen muss, das ist ein Arbeitsgebäude und kein Kunstmuseum. Das, was da ist, so lange nutzen, wie es geht.

Mario Espenschied

Dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet.Für mich sollte es aber eine sowohl ökonomisch als ökologisch vertretbare Lösung sein.

Diana Grussu

Ich bin gegen einen Neubau. Die Alternative ist eine Renovierung.

Benjamin 'crackpille' Siggel

Seriöse Finanzplanung sieht so aus: Man nehme die offizielle Kostenschätzung, lege 40% drauf, frage sich ehrlich, ob etwas übrig bleibt, mit dem man eine Einweihungsparty schmeißen kann und ob man bei dieser dann denkt: Ja, das wars Wert. Sehe ich beim Landtag nicht.

Sanieren falls nötig und dabei Strom, WLAN, Beamer und Etherpad nicht vergessen. Letzteres ist sogar völlig kostenfrei und macht die Erarbeitung von Anträgen einfacher, übersichtlicher und für den Bürger gleich schön transparent.

Christian Nobis

Dazu bin ich zu wenig in der Materie, um hier eine vernünftige Antwort geben zu können. Was jedoch zu beachten gilt ist, dass für den Gesetzgeber keine anderen Gesetze gelten können als für andere (Immobilenbesitzer)

Volker Tschirner

Das Landtagsgebäude muss sicherlich renoviert werden. Insbesondere die Belüftung. Angesichts der Haushaltslage ist ein Neubau zu teuer und kein richtiges Signal.

Sören Tesch

Da ich die aktuelle Situation und den Grund für einen Neubau nicht kenne, kann ich mir im Moment keine Meinung dazu bilden.

Jan Sicars

Ich komme aus der Provinz Osnabrück. Da steht dieses Thema nicht im Mittelpunkt. Ich würde die Variante bevorzugen die auf lange Sicht (10-20 Jahre) die geringeren Kosten verursacht. Der ökologische Aspekt sollte hierbei jedoch auch berücksichtigt werden (z.B. Energieverbrauch)

Stefan Schulz

Ich muss gestehen, dass das Thema mich nie wirklich interessiert hat.

Wenn ein Neubau erheblich günstiger ist, ist das meiner Meinung nach sinnvoller.
Mir ist es eigentlich egal wo der Landtag tagt.

Sascha Potrykus

Habe ich mich noch nicht mit beschäftigt. So auf Anhieb klingt das für mich nach der üblichen Geldverschwendung.

Hans-Jürgen Fischer

Soweit ich weiß seht das Gebäude unter Denkmalschutz. Eine „ innere“ Modernisierung kostet zweifellos viel Geld, aber das hat beim Reichstag auch keine Rolle gespielt. Ein Neubau ist auch nicht umsonst.

Den Plenarsaalbau fand ich schon immer, ich hab mal in Schloß Ricklingen gewohnt, hässlich. Aber wenn man drinnen sitzt fällt das ja nicht so auf.

Siehst Du Alternativen?

Ja, weg aus Hannover! Grins - den das kenne ich! Nun wohne ich in der Nähe von Oldenburg – da ist viel schöner!

Michael Stolze

Ich bin für die günstigste Alternative im Rahmen des Erforderlichen. Mehr braucht der Landtag wirklich nicht.

Jannik Winkel

Die Frage kann ich erst beantworten, wenn ich mir den Landtagsbau näher angesehen habe.

Thomas Gaul

Alternativen gibt es fast immer. Aber da ich mich mit dem Thema "Landtag" baulich nicht auseinandergesetzt habe, kann ich keine wirkliche Auskunft geben. Sorry.

Andreas Briese

Ich kenne die Gebäude und die Diskussionen.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass auch Parlamente das geltende Recht zu achten haben, und sich nicht über Denkmalschutz hinwegsetzen können dürfen, wie es gerade passt. Was die räumlichen Bedingungen im Haus angeht, ist die Innenausstattung vielleicht etwas bieder und an den Rändern teilweise abgestoßen - Aber ich behaupte schlichtweg, das bei vernünftiger Organisation (Sitzungsräume/Sitzungs-Planung und Gruppengrößen) und ein wenig Sanierung und technischer Aufrüstung hier und da und ganz ohne Ankratzen der Aussenhülle und unter Beachtung des Denkmalschutzes selbstverständlich auch weiterhin im Leineschloss Politik gemacht werden kann.

Ich halte die Initiative für die Landtagssanierung für ein reines Prestigeprojekt, und unterstütze es daher nicht.

Martina Hattendorf

Hannoverthema. Sollen doch die Hannoveraner entscheiden.

TaktikusArne Langmack

Kaum möchten die Herrschaften ein neues Haus, ist das alte plötzlich marode, so ein Zufall. Und wie es der Zufall so will, ist die Renovierung gerade bei diesem Haus so teuer, das ein Neubau mehr lohnt, wo es sonst doch meist anders herum ist.

Ich würde mir eher genau angucken, wer da wie gerechnet hat, denn als Buchhalter weiß ich, das der, der rechnet den Auftraggeber meist vorher fragt:"Was soll denn rauskommen?".

Ich hätte es am liebsten günstig, denn Geld ist knapp, und ein Landtag als Haus sollte nützlich sein und nicht schick und neu und teuer.

Johannes Rieder

Habe ich aktuell keine Meinung dazu. Müsste ich mir die Gegebenheiten vor Ort genau betrachten. Halte ich für keinen wichtigen Punkt, den man sich bei einer Kandidatur überlegt haben müsste.

Dennis Weitz

Ich bin für die günstigste und produktivste Lösung hierbei. Es darf nicht darum gehen, Gold und Mamor zu verbauen, sondern einen Arbeitsplatz für die Demokratie bereitzuhaben. Dieser muss einsehbar und vom Bürger in weiten Teilen begehbar sein.

Friedrich Bohm

Mein Vorschlag: Homeoffice für alle MdLs