NDS:Hannover/AG Landtagsumbau

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Neubau/Umbau des Plenarsaales des Niedersächsischen Landtages

Einleitung

Beim Hannoverstammtisch am 6.11. wurde die Frage ventiliert, wie wir zur Frage eines Neubau des Plenarsaales des Landtages stehen. Es wurde mehr oder weniger beschlossen, dass Fakten gesammelt werden müssen. Wer soll das machen? Natürlich der, der die Sache angezettelt hatte: ich wohne seit meinem Umzug aus Meppen in unmittelbarer Nähe des Landtages und bin somit betroffen. Als Mitte 09 deas Thema in der HAZ hochkochte haben wir uns einer Gruppe um Sid Auffahrth vom Bürgerbüro Stadtentwicklung angeschlossen, die Unterschriften gegen den Abriß des alten Plenarsaales sammelte.--Junghänel 14:31, 8. Nov. 2009 (CET)

Wer macht noch mit?

Geschichte des Leineschlosses

An dieser Stelle standen ohnehin immer repräsentative Bauten. Für uns ist relevant, dass der berühmte Baumeister Laves das Leineschloss in den jetzigen Ausmaßen mit Mittelteil und Ostflügel baute. Der aus Symeteriegründen eigentlich dazugehörigen Westflügel wurde nicht gebaut, zunächst, weil da das (aus Holz gebaute) Opernhaus stand. 1854 wurde das Opernhaus abgerissen, aber der König hatte die Lust auf weiteren Bau des Leineschlosses verloren und 1866 war es ohnehin mit dem König vorbei, da Hannover Preussen einverleibt wurde und der König ins Exil ging. Nahezu 100 Jahre gehörte das Leineschloss dann der Stadt Hannover bis es in den Besitz des Landes Niedersachsen überging.

Das Leineschloss war im Krieg durch Bomben nahezu völlig zerstört und ausgebrannt. Der Niedersächsische Landtag tagte zunächst im Alten Rathaus, später im Kuppelsaal.

Wenn man überlegt, wie viele andere wesentlich geringer zerstörten historische Gebäude in Hannover in den 50er Jahren abgerissen wurden, mutet es wie ein Wunder an, dass der schon damals sehr bekannte Architekt Oesterlen es vermochte, den Landtag vom fast historisch korrekten Wiederaufbau des Leineschlosses zu überzeugen. Damit hatte man aber noch keinen Plenarsaal. Diesen baute Oesterlen an der Stelle, wo Laves den Westflügel so gerne gesehen hätte. Allerdings im damals modernen Stil:

Es handelt sich um eine Betonkonstuktion in fast würfelförmiger Form. Die von außen zu sehenden spärlichen Fenster geben Licht an eine den Plenarsaal umbebende Wandelhalle. Der außen mit Holz verschalte runde Plenarsaal im Inneren des Würfels hat nur Licht von Oben. Das ganze entsprach der damals von den Abgeordeneten gewünschen Vorstellung: Isolation und Konzentration auf das wesentliche.Die Bauarbeiten sind 1958 bis 1962 durchgeführt worden.

Noch 1983 war man von der Einmaligkeit überzeugt und stellte den Landtag unter Denkmalsschutz.

Denkmalsschutz in Hannover

Zunächst hier [[1]] das NDS. Denkmalsschutzgesetz. Wichtig ist § 7

Entwicklung seit 2000

Frage des Abrisses des alten Plenarsaales

Argumente für Abriss

Argumente gegen Abriss