Mahnwachen-JMStV-23-02/Erfahrungsbericht
Wir haben uns in Düsseldorf am Schadowplatz versammelt, die Stimmung war, das Wetter schlecht. Die uns begleitende Polizei muss man für ihr höfliches und sympatisches Auftreten loben. Die erste positive Erfahrung war schonmal, dass wir Piraten als friedliebend gelten. Deshalb hat man uns auch direkt auf Königsalle die Fahnen schwenken lassen. Später hat man uns mitgeteilt, dass das eigentlich nicht erlaubt sei.
Mit lautem Flüstertütengezeter sind wir also in Richtung Staatskanzlei gezogen. Wir standen schlussendlich davor und waren der Meinung, dass sich vielleicht netterweise ein Verantworlicher oder zumindest ein "kleiner" Verantwortlicher mal blicken lassen könnte. Ich habe kurz die Frage gestellt, ob ein GO-Antrag auf Überweisung der Piratenkasse an Herrn Rüttgers leichter zu einem Gespräch führt.
Wir hatten dann wohl zu dritt die selbe Idee. Elle, Teiler Döhrdenund ich haben dann beschlossen in die Staatskanzlei zu marschieren um an der Information nach einem Termin zu fragen. Die erste Reaktion war dann recht abweisend. Dann kam ein in blau gekleideter Polizist auf uns zu, der uns versprach und Anliegen weiterzuleiten. Weiterhin versprach er auch, dass wir in jedem Falle Eine Rückmeldung erhalten, ob nun jemand gesprächbereit ist. Wir sollten nun die Staatskanzlei wieder verlassen.
Während wir draussen gewartet haben, gab es eine höfliche aber bestimmte Standpauke von Herrn W., dem verantwortlichen Polizisten. Unser Durchmarschieren hat wohl gegen alle üblichen Regel verstossen.
Überraschenderweise bat man dann uns drei in die Staatskanzlei. Nach wenigen Minuten saßen wir Herrn Andreas Krautscheid gegebenüber.