MV:Zukunftskonferenz
Inhaltsverzeichnis
Zukunftskonferenz 2013
Zeit
12. Oktober 2013, 11 Uhr
Ort
Landesgeschäftsstelle, 18055 Rostock, Lange Straße 16
Teilnehmer/innen
- StK
- MartinB
- Hannes Vogt
- Dennis Klüver
- Elveon 12:38, 17. Sep. 2013 (CEST)
- Norman
- Christine
- RainerP
- Robert Schiewer
- Lars Reime
- Jörg
- Alexander
- karsten
- Ralph
- Christian
- MVPiratin
- Bernhard
- MGrie
Themen
Wie weiter mit den Kreisverbänden?
Stefan: Stand jetzt haben wir einen Landesvorstand (5), vier Kreisvorstände (mindestens 4x3) und ein Landesschiedsgericht (5) zu besetzen. Das sind 22 Ämter. Hinzu kommen Kassenprüfer und Beauftragte (zum Beispiel IT, Datenschutz, Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher/in). Wenn wir davon ausgehen, dass die bisherigen Amtsinhaber/innen auch mal eine Pause haben wollen - haben wir genug aktive Pirat/inn/en, um alle Plätze zu besetzen? Haben wir noch Basis? Verwalten wir uns zuviel? Wäre es eine Alternative, die Kreisverbände aufzulösen und dafür als Basisgliederungen Crews mit sehr wenig Bürokratie einzurichten?
Jörg: Schatzmeister und Mitgliederverwalter – Aufgabenverteilung zwischen LV und KV
Die Schatzmeister und Mitgliederverwalter sollten keinen eigenen Zugang mehr zu CRM/Sage haben.
Wir haben 2012 aus dem Bedürfnis der Autonomie für Kreisverbände und Wachstumshoffnungen heraus Sage und CRM auch für die Kreisverbände eingeführt, bzw. diese haben es beansprucht. Vermutlich ließe sich die Autonomie erhalten während gleichzeitig Aufgaben abgebaut und andere zentralisiert werden. Kreisverbände sollten weiter ein eigenes Konto haben, ein Kassenbuch führen und frei über die eigenen Finanzen verfügen dürfen. Hierfür brauchen sie aber kein Sage. Die konkreten Buchungen sollte der Landesschatzmeister machen. Dieser kennt sich vermutlich am besten mit dem System aus. Die Einrichtung von Sage, Schulungen und konkrete Arbeit damit sind Aufgaben, die für die Kreisschatzmeister somit entfallen. Außerdem vermindern wir somit Fehler. Kreisschatzmeister, die auf Grund ihres geringeren Budgets auch nur wenige Buchungen vornehmen müssen, haben weniger Praxis und werden so vermutlich eher zu Fehlern neigen.
Ähnliche Argumente greifen für die Mitgliederverwaltung. Um hier die Autonomie der Kreisverbände sicherzustellen, sollten diese wenigstens monatlich den Export ihrer Mitgliederdaten erhalten. Die konkrete Verwaltungsarbeit ist nicht so umfangreich, als dass der Landesmitgliederverwalter sie nicht erledigen könnte.
Anmerkungen zu beiden Feldern: Teilweise passiert das schon so, es entsteht immer dann ein Problem, wenn unklar ist, wer sich zu kümmern hat. Außerdem müsste natürlich Einigkeit darüber bestehen, das so zu machen.
Wie weiter mit der Ständigen Mitgliederversammlung?
Stefan: Wir haben eine gut konstituierte SMV im Landesverband. Das hat viel Arbeit gekostet, wir sollten sie nutzen. Wie können wir dieses Instrument besser nutzbar und weithin akzeptiert machen? Wie können wir die SMV so einrichten, dass wir dort auch Programmbeschlüsse fassen können?
Hannes: Anschieben einer Definition der Aufgaben des Landesschiedsgerichtes als vertrauenswürdige Stelle in der Satzung. Damit kann das Landesschiedsgericht Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsdienste wie das In-Camera-Verfahren anbieten.
Jörg: SMV Schnellbeschluss als Basisvotum zu einem Antrag an den Landesvorstand
In der SMV soll es ein 24-Stunden-Verfahren zur Abstimmung über Anträge an den Vorstand geben. Der Vorstand kann sich an diesen Ergebnissen orientieren. Das nimmt Verantwortung vom Vorstand und orientiert sich stärker an Basisdemokratie.
Wie geht es weiter mit den Finanzen?
Stefan: Wie werden sich unsere Einnahmen entwickeln (Mitgliedsbeiträge, Parteienfinanzierung - das wird auch vom Bundestagswahlergebnis abhängen)? Wofür wollen wir zukünftig Geld ausgeben? Was ist mit der Landesgeschäftsstelle?
Organisationsstruktur
Norman: Richtig angemerkt hast du in meinen Augen die hohe Anzahl an Verwaltungsämtern. Allerdings sehe ich weder die Rückgabe aller Verantwortlichkeiten an den LV, noch Crews als angemessenes Mittel dieses Problem zu beheben. Eher sollten wir - meiner Meinung nach - darüber sprechen, ob es sinnvoll ist, dass die Bereiche Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen zu einem Regionalverband verschmelzen. Das würde die Anzahl der Verwaltungsämter stark minimieren, hat den Vorteil, dass wir (VG und VR) noch enger zusammenarbeiten können und wir sind weiterhin autark in unseren Entscheidungen. Dort werden dann quasi mehr aktive Piraten durch einen geringere Anzahl an Vorstandspiraten verwaltet und der Bereich ist noch nicht so groß, dass wir den Bezug verlieren, was wirklich benötigt wird.
Ich sagte bereits, dass ich Crews nicht sooo toll finde. Die Beschreibung, die ich bei den Berlinern gefunden habe, klingt für mich nicht attraktiv. Ich habe leider auch keine Info gefunden, wie sie die finanzielle Austattung angehen. Was ich aber sehr gut finde, ist die Idee der Squads. Ich denke, dass dieses Konstrukt uns helfen kann, konzentrierter zu arbeiten. Durch die teilweise sehr detaillierte Namensgebung ist erkennbar, dass die Squads in Berlin sich auf bestimmte Themenbereiche konzentrieren und nicht, wie unsere Arbeitsgruppen, ein großes Themengebiet beackern. Dadurch kann es - in meinen Augen - zu einer konstruktiveren Arbeit kommen.
Vorstandsarbeit
Norman: Ich habe dieses Jahr gelernt, dass es sehr schwierig sein kann, sich in die Vorstandsarbeit der Piraten einzuarbeiten. Zwar gibt es immer jemanden, den man irgendwie ansprechen kann, aber man muss sich trotzdem durch Wiki-Seiten wühlen und dabei ist noch nicht einmal klar, ob diese Seiten einem was nützen. Ein hoher Verwaltungsschlüssel hat zumindest einen Vorteil: Es existieren viele Leute, die unterschiedlichen Erfahrungen gesammelt haben.
Ich denke wir sollten diese Erfahrungen nutzen und für neue Vorstände ein HowTo erstellen, quasi einen Leitfaden für die ersten Tage. Ansonsten sollten wir eventuell darüber sprechen, ob es nicht sinnvoll ist, dass wir Amtszeiten verlängern. Dann scheiden diejenigen, die sich gerade eingearbeitet haben, nicht nach einem Jahr direkt wieder aus.
Pressearbeit
Norman: Ich möchte einen Pressesprecher, der aktiv ist. Besonders dann, wenn der LV ihn bezahlt.
Wer durch des Argwohns Brille schaut...
Norman: Das ist wohl der wichtigste Punkt. Jedes HowTo, jede Organisationsstruktur und jedes Vorhaben wird scheitern, wenn wir es nicht auf die Reihe bekommen zusammenzuarbeiten. Wenn sich Menschen bei uns einbringen, können wir sie nicht durch Kindergartenverhalten oder passiv aggressives Posts bzw. Aussagen verscheuchen. Wir müssen _endlich_ konstruktiv zusammenarbeiten und diese Sticheleien ignorieren und unterlassen. Wir müssen nicht Fehler suchen, nur um endlich mal wieder eine Person zu treffen. Auch die Goldwaage sollten wir stecken lassen.
Es ist nicht dramatisch, wenn der große Teil dieses LVs niemals anfängt miteinander Kaffee zu trinken. Dramatisch wird es, wenn man uns ein Thema "schenkt", das wir wunderbar verarbeiten könnten, es dann aber nicht oder nicht ausreichend bearbeiten, weil Aversionen die Beteiligung hemmen.
Wir wollen alle, dass die Piraten erstarken. Trotzdem wird es Personen geben die über die Stränge schlagen. Eventuell sollten wir darüber sprechen, wie wir mit dauerhaften "Störern" umgehen.
Diskussion
Karsten: ein Punkt sollten die Wahlen im Mai sein. (Kommunalwahl ab 16; EU-Wahl mit 3% Hürde; Wahlbündnisse, offene Listen, ...) ein weiterer Punkt die regelmäßigen Events wie 1. Mai, CSD, Freiheit statt Angst ein weiterer Punkt könnte eine zu planende (?) AG zur Landespolitik / Begleitung Landtag, Landesregierung sein
MGrie das passt in meine Idee, eine Crew zu gründen, die sich genau DAmit befasst.
http://twitter.com/MGrie2/statuses/371133323382251520
Wer würde mitmachen?Routinen entwickeln
Wir müssen gemeinsam Routinen entwickeln für unsere Parteiarbeit. Diese müssen als Prozeßwegweiser dienen, schriftlich fixiert sein und eben die bisherigen Schwachstellen eingrenzen. Näheres dazu auf der Konferenz. Dennis K.