KettenreAktion

Aus Piratenwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Aktion "KettenreAktion" ist eine von dem Verein ausgestrahlt e.V. organisierte Anti-Atomkraft-Menschenkette, die am 24. April 2010 gebildet werden soll und sich vom Reaktor Krümmel bis zum Reaktor Brunsbüttel (ca. 120 Kilometer) erstrecken soll. Die Menschenkette soll als Zeichen gegen die Atomkraft und als Erinnerung an den Atomunfall von Tschernobyl von vor 24 Jahren (26. April 1986) erinnern.

Hintergründe

Die Aktion wurde von den Grünen organisiert, um auf die Debatte um auf den erneuten Anschluss der beiden Atomreaktoren Krümmel und Brunsbüttel ans deutsche Stromnetz aufmerksam zu machen. Beide Reaktoren wurden im Juli 2009 wegen enormer Sicherheitsbedenken (Notabschaltung wegen Trafoausfall) vom Netz genommen und temporär stillgelegt. Der Fall war in den Medien mehrere Wochen präsent. Nun wird offen über die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in beiden Atomkraftwerken nachgedacht, und gegen diese Entwicklung wurde die Kampagne "KettenreAktion" von den Grünen Anfang März gestartet.

Organisation

Um die erforderliche Anzahl von Menschen zusammenzubekommen (120.000m x 2m ≈ 240.000), werden von verschiedenen Organisationen und Parteien (allen voraus die Grünen) Bus- sowie Zugreisen nach Hamburg organisiert. Eine genaue Beschreibung der Abläufe findet sich bei http://www.gruene.de/themen/menschenkette.html

Anreise

Die Anreise kann entweder durch einen der zahlreichen "grünen Busse" erfolgen, die quer durchs Land fahren und am 24. April die größten Städte anfahren, um die Protestanten nach Hamburg zu bringen, oder man fährt mit einem der 4 Sonderzüge:

- Berliner Anti-Atom Express: Berlin-Ost – Berlin-Hbf. – Berlin-Spandau – Elmshorn

- Dresdener Anti-Atom-Sonderzug: Dresden – Leipzig (Messe) – Halle – Magdeburg – Pinneberg

- Bayern-Express (Liegewagen): Augsburg – Donauwörth – Nürnberg – Würzburg – Elmshorn

- Anti-Atom-Sonderzug Mitte: Kassel – Göttingen – Braunschweig – Itzehoe

Desweiteren wären auch durch die Piratenpartei organisierte Fahrgemeinschaften denkbar.

Wieso die Piraten an der Aktion teilnehmen sollten

Wenn die Piratenpartei sich als offizieller Mitinitiator der Aktion anbietet, würde das sicherlich den Zusammenhalt zwischen den Piraten und anderen Initiatoren (Grüne, BUND, attac) fördern. Desweiteren wird die Aktion garantiert nicht spurlos an den Medien vorbeigehen, also könnte eine Unterstützung durch Piraten (besonders, wenn viele Flaggen zu sehen sind), der Partei einen weiteren Bekanntheitsschub verschaffen.

Links

Details auf der Homepage der Grünen

Bericht vom BUND über die Aktion

Anti-Atom-Kette.de