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Version vom 10. Februar 2014, 20:44 Uhr von Ike (Diskussion | Beiträge) (Titel: Öffentlicher Nahverkehr)
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Unsere Antragsfabrik.

Hier könnt ihr Anträge eintragen, welche auf der nächsten Bezirksmitgliederversammlung abgestimmt werden.

Vorlage

Antragssteller:

Text:

Begründung:

Behandelt am:

Änderungsanträge zur Geschäftsordnung

Anträge zur Satzung

Anträge zum Programm

Titel: Fahrradpolitik in Hamburg-Mitte

Antragssteller: Michael Vogel

Text: Im Bezirkswahlprogramm ist im Abschnitt "Verkehr" folgender Punkt an geeigneter Stelle hinzuzufügen:

In den Jahren 2005 und 2012 beurteilte der ADFC das sogenannte „Fahrradklima“ von deutschen Städten. Im Jahr 2005 war Hamburg unter den Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern Schlusslicht mit Platz 28. Sieben Jahre später, im Jahr 2012, war Hamburg auf Platz 34 von 38 Städten. Der ADFC bescheinigt Hamburg eine „durchschnittliche Entwicklung“.

Die Piraten wollen sich dafür einsetzen, dass es nicht bei dieser „durchschnittlichen Entwicklung“ bleibt. Zwischen dem motorisierten Individualverkehr und dem öffentlichen Nahverkehr stellt das Fahrrad das ideale Bindeglied dar, das in seiner Flexibilität von keinem anderen Verkehrsmittel erreicht wird.

Wir wollen keine einzelne Leuchtturmprojekte wie den „Loop“ in Wilhelmsburg oder die Velorouten. Stattdessen brauchen wir durchgängige Verkehrswege für Radfahrer, die nicht im Nirgendwo beginnen oder aufhören.

Die Nutzungspflicht von Bordsteinradwegen muss weiter geprüft werden. Wo die Nutzung der Straße zumutbar ist, sollte sie auch erlaubt werden. Dies sollte – wo es möglich ist – einhergehen mit der Schaffung von Radfahrstreifen oder Schutzstreifen. Die alten Radwege müssen im Gegenzug zurückgebaut werden, damit seitens der Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer keine Unklarheiten bestehen.

Damit sich auch jüngere Radfahrer und Radfahrer mit einem erhöhten Sicherheitsempfinden (wie z.B. Gelegenheitsradlern) nicht unsicher fühlen, soll an ausgewählten Strecken zusätzlich zur Fahrbahn auch die Nutzung des Fußweges für Radfahrer freigegeben werden. Im Gegensatz zu typischen Bordsteinradwegen hat auf diesen Wegen der Fußgänger Priorität.

Wo auf nutzungspflichtige Bordsteinradwege nicht verzichtet werden kann, setzen wir uns dafür ein, dass die Trennung zwischen Radweg und Fußweg auffälliger gestaltet wird, um Konfliktsituationen zwischen Fußgängern und Radfahrern zu reduzieren. Neben eindeutigen Farbunterschieben können Rillen- bzw. Noppensteine dafür eingesetzt werden. Neben diesen Maßnahmen, die besonders zur Entschärfung von bestehenden Konfliktsituationen an Fußgängerüberwegen eingesetzt werden können, sollen Bordsteinradwege durch einen spürbaren Absatz von Fußwegen getrennt werden. Diese in anderen Ländern bewährte Maßnahme sorgt dafür, dass Fußgänger nicht unabsichtlich die Radwege betreten.

Gerade an Kreuzungen stellen Bordsteinradwege eine Todesfalle dar. Schätzungen besagen, dass alleine durch Unfälle mit rechtsabbiegenden LKW bundesweit pro Jahr etwa 200 Radfahrer ums Leben kommen. Aus diesem Grund müssen die Kreuzungen entschärft werden. Bordsteinradwege sollen an Kreuzungen auf Radspuren auf der Fahrbahn leiten, damit die Radfahrer besser von rechtsabbiegenden Fahrzeugführern bemerkt werden.

Um Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern an Kreuzungen zu reduzieren, sollen die Überwege für diese beiden Verkehrsteilnehmer stärker als bisher getrennt werden. Gleichzeitig sollen Radfahrer an Kreuzungen grundsätzlich eigene Ampeln erhalten, um den stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen Fußgängern und Radfahrern Rechnung zu tragen.

Wo es möglich und sinnvoll ist, werden wir uns ferner dafür einsetzen, dass weitere Einbahnstraßen für Radfahrer zur Nutzung in beide Richtungen freigegeben werden.

Auch Fahrräder benötigen etwas Platz. Um wildparkende Fahrräder zu reduzieren, benötigen wir mehr Fahrradständer. An geeigneten Stellen sollen Fahrradparkhäuser oder abschließbare Fahrradboxen aufgestellt werden, damit Konzepte wie „Bike + Ride“ (also das Fahren mit dem Fahrrad zu einer Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs) unterstützt werden.

Mit allen diesen Maßnahmen wollen wir die Attraktivität des Radfahrens steigern und die anderen Verkehrsmittel damit entlasten.

Begründung:

Behandelt am:

Titel: Öffentlicher Nahverkehr

Antragssteller: Michael Vogel

Text: Im Bezirkswahlprogramm ist im Abschnitt "Verkehr" folgender Punkt an geeigneter Stelle hinzuzufügen:

Hamburg besitzt ein gut ausgebautes Netz an S- und U-Bahnen, sowie vielen Buslinien. Leider wird dabei in der Regel dem Querverkehr wenig Beachtung geschenkt. Dies führt dazu, dass teilweise große Umwege in Kauf genommen werden müssen. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass geeignete Buslinien eingesetzt werden.

Begründung: Viele Bürger bemängeln insbesondere fehlende Querverbindungen. Zumindest um Busverbindungen kann man den HVV bitten.

Behandelt am:

Titel: "Shared Space"

Antragssteller: Michael Vogel

Text: Im Bezirkswahlprogramm ist im Abschnitt "Verkehr" folgender Punkt an geeigneter Stelle hinzuzufügen:

"Shared Space" bedeutet laut der Wikipedia: "gemeinsam genutzter Raum". Damit ist gemeint, dass sich alle Verkehrsteilnehmer ohne Barrieren eine Fläche teilen. Dies bedeutet, dass die klassische Trennung zwischen Fußwegen, Radwegen und Fahrbahnen wegfällt. Die Piraten stehen diesem Konzept positiv gegenüber und wollen sich dafür einsetzen, dass dieses an geeigneten Stellen evaluiert wird.

Begründung:

Behandelt am: