HE Diskussion:Meinungsbilder/Scientology
Inhaltsverzeichnis
Quellenangaben
Ich finde die "Pro Seite" (siehe unten "verschobener Text der Hauptseite") liest sich wunderbar, scheinbar gibt es keine Probleme bei und mit Scientology
- Aber wieso gibt es keine Belege?
- keine Quellen zu den Aussagen?
- nur weil sie behaupten, es ist ein Glaube, kann man daß doch nicht einfach alles so kritiklos glauben.
- wieso ist das Handeln so gegensätzlich; wieso gibt es soviele Gerichtsurteile und juristische Probleme?
- wieso haben Aussteiger so gegensätzliche Darstellungen?
- Wieso steht in Schriften von LRH was komplett anderes?
- wieso finden sich keine Scientologen, die Kritik an ihrer Organisation haben? (mal von der "schlechten" PR Arbeit abgesehen) Auch Christen, die in Kirchen organisiert sind, kritisieren offen bestimmte Aspekte ihrer Kirche.
- wieso wird der Ursprungsmythos von Xenu, den Wasserstoffbomben und den Vulkanen nicht verbreitet oder gelehrt? Auch die katholische und die evangelische Kirche gehen auf einen Gründungsmythos/Entstehungsmythos zurück.
Kommentar
Zitat: "Ich finde die "Pro Seite" liest sich wunderbar, scheinbar gibt es keine Probleme bei und mit Scientology."
- Natürlich gibt es Probleme. Aber das ist kein Problem! Einfacher kann ich es nicht ausdrücken. "Problem" bedeutet "Absicht - Gegenabsicht". Die Welt ist voll davon! Und sie wäre tierisch kangweilig, wenn es nicht so wäre. Gäbe es keine Probleme, müßte man sie erfinden! Das bedeutet nicht, dass man unter ihnen leiden muß. Ansonsten mag das alte Sprichwort gelten: "Problem erkannt - Problem gebannt!"
- Welche Probleme werden von der SO angegangen und gelößt? Gibt es zB. bald wahlen?
Zitat: "Aber wieso gibt es keine Belege? keine Quellen zu den Aussagen?"
- Es gibt tausende von Belegen und Quellen! Ich werde nicht für euch recherchieren, macht das bitte selber. Und "googeln" bedeutet noch lange nicht recherchieren! Gebt euch mal ein wenig Mühe!
- Wer ist hier in der Bringschuld?
Zitat: "nur weil sie behaupten, es ist ein Glaube, kann man daß doch nicht einfach alles so kritiklos glauben."
- Nein. Ich sprach ja auch nur von mir selbst. Ich glaube aufrichtig an die Funktionsfähigkeit der Scientology, weil sie mir das hunderte von malen bewiesen hat. Scientology ist aber nicht etwas woran man glaubt, sondern etwas, was man tut.
- Also ist Scientology kein Glaube, ergo keine Religion!
Zitat: "wieso ist das Handeln so gegensätzlich; wieso gibt es soviele Gerichtsurteile und juristische Probleme?"
- Das Handeln ist nicht gegensätzlich, sondern kongruent. Ansonsten ist es keine Scientology. Ein Komma an der falschen Stelle führt dazu, dass es keine Scientology mehr ist. Scientology ist über alle Maßen exakt.
Zitat: "wieso haben Aussteiger so gegensätzliche Darstellungen?"
- Man studiere dazu die Psychology von Apostaten, von Anhängern einer Religion, die sie, aus welchen Gründen auch immer, verlassen haben.
Zitat: "Wieso steht in Schriften von LRH was komplett anderes?"
- Ein Scientologe versucht sich gemäß den Hinweisen von LRH zu verhalten, aber nur, sofern er damit selber übereinstimmt. Hinweise, mit denen man nichts anfangen kann, braucht man nicht zu beachten, sofern man damit niemandem anderen schadet.
"wieso finden sich keine Scientologen, die Kritik an ihrer Organisation haben? (mal von der "schlechten" PR Arbeit abgesehen) Auch Christen, die in Kirchen organisiert sind, kritisieren offen bestimmte Aspekte ihrer Kirche."
- Die gibt es. Aber diese Kritik äußert man intern, und man arbeitet dabei mit, den Grund für die Kritik zu beheben, Situationen zu verbessern. Seine eigene Familie mag man auch manchmal intern kritisieren, aber man geht damit doch nicht an die Öffentlichkeit! Man löst das innerhalb der Familie!
- Aber die gesamte Bevölkerung ist in diesem Fall die Familie
"wieso wird der Ursprungsmythos von Xenu, den Wasserstoffbomben und den Vulkanen nicht verbreitet oder gelehrt? Auch die katholische und die evangelische Kirche gehen auf einen Gründungsmythos/Entstehungsmythos zurück."
- Das ist den meisten Scientologen vollkommen fremd. Es geht aber das Gerücht um, es handelt sich dabei um Fragmente eines Textes aus einem fortgeschrittenen Kurs. Scientology muss aber, um funktionsfähig zu bleiben, damit also der Student einen Gewinn daraus erfährt, aber einem Gradienten studiert werden, ansonsten ist es keine Scientology. - Bevor man z.B. gelernt hat zu rechnen, hat es keinen Sinn, zu versuchen zu verstehen, wie eine Gleichung aufgebaut ist, oder gar höhere Mathematik begreifen zu wollen. Versucht man es trotzdem, wird der Stoff immer unverständlich bleiben.Benutzer:Piratvonsoden
- Sinnvoll oder nicht, man muß ein Buch auch rückwärts lesen dürfen. Man muß sehen wie das Ziel aussieht. -- Jack09 11:20, 9. Jun. 2012 (CEST)
Satzung
Die ganze Pro-Scientology ist Propaganda und Scientology P.R. - m.W. hatten wir eine klare Passage, dass sich die Mitgliedschaft bei Scientology nicht mit der Mitgliedschaft in der Piratenpartei verträgt.
Die Darstellungen unter Pro deuten darauf hin, dass der Verfasser Scientologe ist oder zumindest komplett der Scientology P.R. aufgesessen ist. Ich würde hier um eine entsprechende Prüfung bitten.
- Eine entsprechende Passage gibt es nicht in der Satzung (explizite Erwähnung der SO), daher das Meinungsbild. http://www.piratenpartei-hessen.de/landesverband/satzung
- Noonymaus 02:12, 8. Jun. 2012 (CEST): Nur zu Eurer Information: "dass der Verfasser Scientologe ist". Er hat sich bereits zu Scientology bekannt:
- Zitat des Verfassers, Piratvonsoden der Pro-Aussagen [1] :
- "Ich bin Gründungsmitglied der interantionalen Vereinigung der Scientologen, also Scientologe."
verschobener Text der Hauptseite
siehe: Richtlinien zur Artikelverfassung
"Struktur - Altbewährte Strukturen können leicht aus vorhandenen Beiträgen übernommen und für den neuen Beitrag angepasst werden. Dadurch lernt man den Umgang mit einem Wiki sehr schnell."
"Diskussionen - Diskussionen sollten auf die Diskussionsseiten verlegt werden. Dies schafft Seriosität und Struktur." http://wiki.piratenpartei.de/Piratenwiki
Anmerkung: Alle folgenden Ausführungen sind aus Sicht der Scientology-Organisation formuliert und dienen deren Zielen - und nicht etwa der Frage, ob wir hier tatsächlich ein Meinungsbild brauchen. Eines von vielen Beispielen, wie im folgenden die Tatsachen im Sinne von Scientology verdreht werden sollen: Es wird schamlos behauptet, Scientology habe den Freedom of Information Act "gerichtlich durchgesetzt". Das ist kompletter Quark, den FoIA gibt es schon seit den 1960ern. Das Körnchen Wahrheit daran ist lediglich, dass Scientology den FoIA im Rahmen ihrer eigenen Infiltrierungsaktion Operation Snow White (engl.) ab Mitte der 1970er Jahre für eigene Zwecke auszunutzen begonnen hatte: Scientology hatte ein vitales Interesse daran, herauszufinden, wieviel dem FBI über die internen, demokratiefeindlichen Strukturen von Scientology schon bekannt war und ist. Und da der FoIA nur für US-Organisationen gilt und nicht für privat betriebene Geheimdienste, musste sich der Scientology-Geheimdienst OSA natürlich seinerseits weder vom FBI noch von irgendeiner anderen mit Sekten befassten Behörde in die gezinkten Karten schauen lassen. Das und nichts anderes war der Grund für Scientology, den FoIA für eigene - nicht gerade saubere - Zwecke auszunutzen. Erfahrungsgemäß ist es sehr schwierig, der Scientology-Organisation die körperlichen und seelischen Misshandlungen ihrer Opfer nachzuweisen - das gilt leider nicht nur für den Fall Lisa McPherson. Sich für so etwas auch noch feiern lassen zu wollen, kann aus Sicht der Piraten nur als widerlich eingestuft werden.
Und damit übergebe ich widerwillig an die orthodoxe Scientology-Propaganda, deren weitere Tatsachenverdrehungen ich vorerst unkommentiert stehen lasse... Aber bitte weiterblättern, weiter unten kommt noch ein kurzes und knackiges Contra zum Meinungsbild --Rainman 17:20, 7. Jun. 2012 (CEST)
Nachtrag für alle, die vorspulen wollen, da die Scientology-Sichtweise immer noch länger wird: Hier geht's zum Contra-Abschnitt. --Rainman 21:19, 7. Jun. 2012 (CEST)
Aus Sicht von Scientology// Scientology aus Sicht eines Scientologen
Erwiderung: Erstens: Der FoIA war jahrzehntelang das Papier nicht wert, auf dem es stand, bis die Scientology Kirche es, auch zum Vorteil aller Menschen, durchgesetzt hat. Die Kirche kämpft gerichtlich fast nie nur für sich selbst, sondern zum Wohl der Allgemeinheit. Als uns der FoIA unsere eigenen Ermittlungsakten in die Hände legte, stellte sich heraus, dass es sich, zum größten Teil, um Fälschungen gehandelt hatte!
Zweitens: Zitat: "Erfahrungsgemäß ist es sehr schwierig, der Scientology-Organisation die körperlichen und seelischen Misshandlungen ihrer Opfer nachzuweisen -"
Vielleicht liegt das daran, dass es in der Scientology Kirche weder körperliche, noch seelische Misshandlungen gibt. Ich verbitte mir also solche unqualifizierten Vorwürfe, und auch den tendenziösen und manipulativen Gebrauch des Wortes "Opfer", der all die Menschen auf der Welt verhöhnt, die tatsächlich zum Opfer werden!
Wir leben in einem Rechtstaat, und ich verlange Beweise, und kein Rumgeheule, dass es so schwierig sei, welche zu bekommen. - So etwas ist durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt, und ich empfinde es zudem als zutiefst beleidigend! Wir werden seit vielen Jahren intensiv vom Verfassungsschutz beobachtet, ohne dass etwas substanzielles gegen uns gefunden werden konnte. Bei diesem jahrelangen Ermittlungsdruck, der ohne Beispiel ist, und dem sich noch nie zuvor irgend eine andere Organisation hat unterwerfen müssen, hätte man uns noch den Dreck unter unseren Fingernägeln vorwerfen können, wenn es so etwas gegeben hätte.
- Hingegen fühle ich mich durch den erlittenen Shitstorm in den Mailinglisten der Piratenpartei von einigen Parteifreunden seelisch misshandelt und verletzt. Shitstorms wegen politischen Differenzen sind nicht so schlimm, wie welche gegen die religiösen Gefühle eines Menschen. Aber das können Menschen, die keine religiösen Gefühle besitzen, nicht nachempfinden. - Mir ist das im Grunde egal. Aber ich will nicht haben, dass in Zukunft sensiblere Naturen so etwas durchmachen müssen.
Scientology ist sehr gut mit den Grundsätzen der Piraten zu vereinbaren weil:
In beiden Fällen ist das Motto "Selbst denken!" Die Scientology Kirche hält die Demokratie für die beste aller möglichen Staatsformen.
Die Scientology Kirche hat keine diktatorischen Strukturen. Sie ist transparent, und fordert Transparenz, und hat in langjähriger Arbeit den "Freedom of Information Act" gerichtlich durchgesetzt, so dass Behördenakten für jedemann, der betroffen ist, einsehbar sind.
Jeder, egal welchen Glaubens, welcher Rasse, welcher Partei, ist in der Kirche willkommen, wir grenzen keinen Menschen aus, der niemandem schaden möchte.
Freiheit ist das oberste Ziel der Kirche. Und diese will sie allerdings auf alle Menschen ausdehnen. Und die Freiheit des einen endet nur dort, wo die Freiheit des anderen dadurch eingeschränkt wird.
Die Kirche verwechselt nicht "Meinungsfreiheit" mit "Lüge". Gegen Lügen kämpft sie an. Meinungsfreiheit wird gelebt.
Die Scientology Kirche ist eine der transparentesten und offensten Organisationen der Welt. Es bestehen keinerlei Berührungsängste, die Kirchen sind allen Menschen frei zugänglich, ungeachtet deren Religion, Rasse, Nationalität, oder sonstiger Eigenschaften. Alles ist öffentlich. Nur die privaten Akten der Scientologen sind streng vertraulich, und unterliegen außerdem noch dem Beichtgeheimnis. Zudem sind, aus technischen Gründen, die Inhalte aus den fortgeschrittenen Kursen, vetraulich. Aber ca. 99% des gesamten Gebiets, welches zu studieren, aus verständnisgründen, als Vorbedingung für die Zulassung auf die obersten Stufen betrachtet wird, sind frei und öffentlich zugänglich. Kaum eine andere Gruppierung auf der Welt verfügt über einen höheren Grad an Offenheit und Transparenz.
Oberstes Prinzip der Kirche in jedem Land, in dem sie aktiv ist, ist, sich an die Verfassung des jeweiligen Landes zu halten. Das ist eine wichtige, feststehende, unveränderliche scientologische Regel, die von L. Ron Hubbard persönlich, dem Gründer der Scientology Kirche, gefordert wurde. Der Kirche vorzuwerfen, sie sei nicht verfassungskonform, ist also absurd. Da die Kirche in über 160 Ländern aktiv ist, jedes mit einer anderen Verfassung, muss sie sich jeweils gründlich mit ihr vertraut machen. Und manchmal wird festgestellt, dass sich der "Verfassungsschutz" selbst nicht an die Verfassung hält, noch an das Grundgesetz. Das versucht man dann vor Gericht zu klären.
Die deutsche Regierung wird, alle Jahre wieder, in den internationalen Menschenrechtsberichten, zusammen mit den "Schurkenstaaten" gerügt, wegen ihres Umgangs mit Minderheitsreligionen, inbesondere mit der Scientology Kirche.
Informationen werden innerhalb der Kirche in persönlichen Akten gesammelt, (zwischen Pappdeckeln) um den geistigen Fortschritt während der Ausbildung der Gemeindemitglieder zu kontrollieren, und um den nächsten Ausbildungsschritt zu erkennen. Zudem befindet sich auch noch das Beichtgeheimnis in voller Anwendung.
Der Staat sammelt alle Informationen über die Bürger digital, und vernetzt. Das macht den Bürger zu einem gläsernen Menschen. Die Akten der Gemeindemitglieder hingegen sind streng vertraulich. Das hat aber nichts mit Intransparenz zu tun, sonden mit Datenschutz. Auch hier kommt das Beichtgeheimnis zum Tragen.
Die Kirche hat keine "Gedankenpolizei". Der so genannte Ethikoffizier hilft den Gemeindemitgliedern dabei, die Gründe dafür heraus zu finden, warum es manchmal im Studium und im Leben eines Gemeindemitglieds nicht so gut läuft.
OSA ist kein Geheimdienst! Es steht für "Office of Special Affairs" und ist unsere Öffentlichkeits - und Presseabteilung. Ihr angegliedert ist auch eine Rechtsabteilung.
Die Kirche propagiert keine Homophobie. Sie mischt sich in die sexuelle Ausrichtung ihrer Mitglieder nicht ein, das ist Privatsache.
Hinweis: Scientologen glauben, dass sie viele male zuvor gelebt haben. Manche Leben in anderen Geschlechtern, als im aktuellen Leben. Dadurch kann es vorkommen, das mancher die Zeiten verwechselt, und mit richtigem Geschlecht, im falschen Körper steckt. - Das kommt vor, ist völlig normal, und Teil der menschlichen Natur.
Die Scientology Kirche finanziert seit Jahrzehnten die Komission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte, (KVPM) bzw. international die "Citizens Commission on Human rights" kurz "CCHR". Diese prangern die zahlreichen schädlichen Misstände in diesem Gebiet an. (z.B. Zwangseinweisung, Zwangsfixierungen über längere Zeit, Zwangsmedikation, Elektroschocks, Vergewaltigung von Patienten, manipulierte Abrechnungen mit den Krankenkassen, Betrug, Diebstahl, Medikamentenmissbrauch, Tötungen, Entrechtung von Patienten, Kindesentziehungen, falsche Gutachten vor Gericht, uvm) und bringen diese Fälle vor Gericht. - Da der Staat mit der Psychiatrie zusammenarbeitet, und ihr blind vertraut, ist die KVPM, bzw. CCHR der einzige Ansprechpartner, der helfen kann, wenn jemand in einen Konflikt mit der Psychiatrie gerät. -
Im Fachgebiet der Psychologie hingegen wird den Patienten nur gesagt, was sie über sich selbst zu denken haben. Das widerspricht zwar dem wichtigen Grundsatz "Selbst denken!", denn nur so kann man begreifen, und für ihn zu denken hilft dem Patienten offensichtlich nicht, aber es fügt ihm aber auch keinen solchen Schaden zu, wie es bei den Fehlleistungen in der Psychiatrie der Fall ist.
Die Kirche lehnt die Schulmedizin in keiner Weise ab! Vielmehr fordert sie bei körperlichen Problemen und Krankheiten, einen Arzt zu konsultieren. Eine starke Blutung wird nicht mit Scientology geschlossen, sondern mit einem Druckverband.
Die Scientology Organisation möchte niemandem das Genußmittel seiner Wahl wegnehmen. Aber sie möchte über die Wirkung von Drogen aufklären. Ihr vorliegenden Zeugenberichten von stark süchtigen Menschen nach, ist die Einnahme der verschiedenen Substanzen nur zu Anfang ein Genuß. Später werden sie genommen, um Unwohlsein und Schmerzen zu vermeiden.
Die Unterscheidung von legalen Drogen, wie Alkohol oder Zigaretten, und so genannten illegalen Drogen, lehnt zumindest der Autor dieses Textes ab. Eine Liberalisierung und Legalisierung von Drogen, wie von den Piraten gefordert, ist unabdingbar, um z.B. die Beschaffungskriminalität herab zu setzen, und um von den Dealern zusätzlich beigebrachte Verunreinigungen der Suchtstoffe für den Straßenverkauf zu verhindern, da diese oft den Tod des Süchtigen zur Folge haben. Hauptproblem dabei ist die versehentliche falsche Dosierung, da die Inhaltsstoffe des "gestreckten" Stoffes, nicht einfach zu bestimmen sind.
Cannabis, mit ihrem Wirkstoff THC, zu medizinischen Zwecken verordnet, sollte statthaft sein, wenn die Risiken der Grundkrankheit höher sind, als die Risiken, die vom Cannabiskonsum her rühren. Es ist richtig, dass ein Haschischraucher nicht unbedingt später automatisch der "Nadel" verfällt. Aber ebenso richtig ist, dass ein sehr hoher Prozentsatz der "Junkies" (denen es absolut keinen Spaß macht, welche zu sein!) mit dem Konsum von Cannabis angefangen haben. Man muss auch bedenken, dass der Anteil an THC im Haschisch oder Marihuana, durch Neuzüchtungen, seit den 60er Jahren extrem angestiegen ist.
Mit "Narconon" bietet die Scientology Kirche einen gangbaren Weg, für den, der von seiner Sucht loskommen möchte. In jedem Fall empfiehlt die Kirche keinesfalls den "kalten Entzug" sondern weist darauf hin, dass eine Begleitung des Entzugs durch einen fachkundigen Arzt notwendig ist. Das gilt auch für den Entzug von, ebenfalls süchtig machenden, Psychopharmaka, sollte es ein Konsument so wollen.
Kritik ist willkommen! Aber sie muß fundiert sein, nicht von Missverständnissen geprägt, und nicht von Interessengruppen gesteuert sein, mit dem Ziel, dem Menschen zu schaden. Behauptungen, Lügen, tendenziöse Fragestellungen, und Berichterstattungen weist die Kirche zurück.
Die Scientology Kirche ist in vielen Ländern anerkannt, wird als gemeinnützig eingestuft, und ist ein hilfreicher und wertvoller Teil der Gesellschaft. Die Anzahl an offiziellen Bestätigungen und Danksagungen weltweit, für unsere, durch Spenden der Gemeindemitglieder möglich gemachten Aktivitäten, sind zu zahlreich, um sie hier aufzuführen.
Die Scientology Kirche, und ihre Partner und Unterorganisationen, (Von Gegnern der Kirche "Tarnorganisationen" genannt) gehören, dank der Spenden der Scientologen, zu den größten Hilfsorganisationen der Welt. Sei es im Katastrophenschutz, bei Alphabetisierungskampagnen, in der Drogenrehabilitation, bei der Aufklärung und Propagierung der Menschenrechte, in der Bildung, und in vielen Bereichen mehr, arbeitet die Scientology Kirche, auch zusammen mit nicht - scientologischen Hilfsorganisationen, an vorderster Front. Diese Arbeit wird weltweit sehr geschätzt.
Leider gibt es noch einige wenige Länder, die der Kirche diese Anerkennung versagen. Die Gründe dafür sind zahlreich, lassen sich aber abklären. Die Entwicklung zeigt immer wieder, dass ehemalige Gegner Freunde geworden sind. Es ist anzunehmen, das auch z.B. Deutschland und Frankreich, langjährige Gegner der Scientology Kirche, in absehbarer Zeit, die Scientology Kirche anerkennen werden.
Wer jetzt für Religionsfreiheit, besonders für den Schutz von Minderheitsreligionen, einsteht, und, im Gegensatz zu allen anderen Parteien, eben keinen Unvereinbarkeitsbeschluß fasst, wird, wenn das Bundesverfassungsgericht diese Klausel eines Tages kassiert, als einzige Partei im Land nicht wegen grundgesetzwidrigen Verhaltens gerügt werden! Das wird für die Piratenpartei vermutlich der endgültige politische Durchbruch sein. Für den Erfolg muss man auch mal was wagen!
Schlusswort: All das ist überhaupt nicht relevant! Die Religion, das Bekenntis eines Piraten, hat in seiner politischen Arbeit nichts zu suchen! Auch der Staat und die Religion gehören voneinander getrennt! Ein weiterer Grundsatz der Piratenpartei, der sich mit den Forderungen der Scientology Kirche deckt.
Ich fasse zusammen: Eine Mitgiedschaft in Scientology und in der Piratenpartei ist miteinander vereinbar. Es gibt Differenzen, aber auch gemeinsame Punkte und Interessen, insbesondere das Bewußtsein darüber, dass es in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Moment nicht so gut läuft.
Gegen die Mitgliedschaft eines Scientologen spricht, dass der Scientologe vermutlich nicht glücklich werden kann. Er wird vermutlich gemobbt werden, auf Versammlungen niedergezischt oder ausgebuht werden. Einer Wahl seiner Person braucht er sich gar nicht erst zu stellen, und in den Mailinglisten wird er mehr Shitstorms aushalten müssen, als ihm lieb ist! Das weiß der Beitragende aus eigener Erfahrung! Trotzdem sind die Piraten eine Hoffnung auf Verbesserung der Verhältnisse. Das verbindet sie mit den Zielen eines jeden Scientologen. Und wenn diese es sich antun wollen, dabei mitzuhelfen, die Ziele der Piratenpartei zu unterstützen, dann sollte man sie lassen, und nicht weiter ausgrenzen, oder gar vor den Kopf stoßen.
Stichwort: Ewiger Vorwurf "Unterwanderung". - Wenn man seinem Beruf nach geht, dann geht man arbeiten. Tut das ein Scientologe, "unterwandert" er angeblich die Firma!
Möchte ein Bürger in einer Partei seiner Wahl mitarbeiten, betätigt er sich politisch. Tut das ein Scientologe, dann "unterwandert" er die Partei! Es wäre amüsant, wenn es nicht so traurig wäre.
Demnächst "unterwandert" ein Scientologe, der sich einen Film ansehen möchte, das Kino, oder "unterwandert" den Supermarkt, wenn er einkaufen geht. Hah, hah, hah...:((