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 Nächste Vorstandssitzung: 03.11.2019




Alle Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (DSGVO) ins Wiki

Alle Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (DSGVO) ins Wiki

Kopiervorlage fürs Protokoll:

=== Antrag: Alle Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (DSGVO) ins Wiki ===
{{Antragsbaustein kurz HEVorstand
|Titel = Alle Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (DSGVO) ins Wiki
|Text = Der Vorstand möge beschließen: Alle „Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit“ (Art 30 DSGVO) werden im Wiki veröffentlicht.
|Begründung = Nach Art 30 DSGVO (https://dsgvo-gesetz.de/art-30-dsgvo/) müssen solche Verzeichnisse vorliegen und auf Verlangen der Aufsichtsbehörde vorgezeigt werden. Nach dem Hessischen Datenschutzgesetz, das vor dem Inkrafttreten der DSGVO in Kraft war, mussten sogenanannte „Verfahrensverzeichnesse“ erstellt werden, die den jetzigen „Verzeichnissen der Verarbeitungstätigkeit“ sehr ähnlich sind. Diese mussten nicht nur der Behörde, sondern allen Interessenten vorgelegt werden können. Die DSGVO ist in dieser Hinsicht ein Rückschritt im Vergleich zu früher. Das sollte man kritisieren. Das kann man aber nur, wenn man nicht selbst im Glashaus sitzt, also sollten unsere Verzeichnisse öffentlich sein. Ich habe darüber mit Max Luber kommuniziert, er findet die Idee gut.

Um noch weiter auszuholen: Die Piratenpartei versteht sich als Transparenzpartei (siehe auch: https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Transparenz_des_Staatswesens). Transparenz ist mehr als nur Informationsfreiheit. Hessen hat nur ein Infofreiheitsgesetz, d.h. man muss aktiv nachfragen, wenn man Informationen will. Das ist eine Hemmschwelle für die Bürger. Nach einem Transparenzgesetz müssten die Behörden stattdessen Infos unaufgefordert veröffentlichen. Solche Infos sind zum Beispiel Verarbeitungsverzeichnisse. Ich fände es schön, wenn wir in diese Richtung aktiv werden können und ein Transparenzgesetz, ähnlich wie das Hamburger Vorbild,  fordern würden. 

Noch ein Beispiel.

Die Bundesgrüneriche und -grüninninen stellen jetzt genau solche Forderungen auf:  https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gruene-Ministerien-sollen-amtliche-Dokumente-laufend-im-Netz-veroeffentlichen-4571050.html

Hier ist Protest unsererseits fällig, dass die Hessengrünen selbst ihre Ministerien keineswegs anweisen, transparenter zu werden.

Der Beschluss soll daher die Grundlage schaffen fürmögliche Parteiaktivitäten, die ja mit unseren Positionen ohnehin schon im Einklang stehen.
|Antragsteller = Annette Transparentia (Diskussion) 16:41, 29. Okt. 2019 (CET)
}}

Diskussion

{{Beschlussbaustein HEVorstand
|Datum = (Datum)
|Nummer = (Nummer)
|Titel = Alle Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit (DSGVO) ins Wiki
|Text = Der Vorstand möge beschließen: Alle „Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit“ (Art 30 DSGVO) werden im Wiki veröffentlicht.
|Dafür = (Liste von Namen)
|Dagegen = (Liste von Namen)
|Enthaltung = (Liste von Namen)
|Ergebnis = (angenommen|abgelehnt|vertagt)
|Zusatzinfos = (optional:Zusatzinfos)
}}

Text

Der Vorstand möge beschließen: Alle „Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit“ (Art 30 DSGVO) werden im Wiki veröffentlicht.

Begründung

Nach Art 30 DSGVO (https://dsgvo-gesetz.de/art-30-dsgvo/) müssen solche Verzeichnisse vorliegen und auf Verlangen der Aufsichtsbehörde vorgezeigt werden. Nach dem Hessischen Datenschutzgesetz, das vor dem Inkrafttreten der DSGVO in Kraft war, mussten sogenanannte „Verfahrensverzeichnesse“ erstellt werden, die den jetzigen „Verzeichnissen der Verarbeitungstätigkeit“ sehr ähnlich sind. Diese mussten nicht nur der Behörde, sondern allen Interessenten vorgelegt werden können. Die DSGVO ist in dieser Hinsicht ein Rückschritt im Vergleich zu früher. Das sollte man kritisieren. Das kann man aber nur, wenn man nicht selbst im Glashaus sitzt, also sollten unsere Verzeichnisse öffentlich sein. Ich habe darüber mit Max Luber kommuniziert, er findet die Idee gut.

Um noch weiter auszuholen: Die Piratenpartei versteht sich als Transparenzpartei (siehe auch: https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Transparenz_des_Staatswesens). Transparenz ist mehr als nur Informationsfreiheit. Hessen hat nur ein Infofreiheitsgesetz, d.h. man muss aktiv nachfragen, wenn man Informationen will. Das ist eine Hemmschwelle für die Bürger. Nach einem Transparenzgesetz müssten die Behörden stattdessen Infos unaufgefordert veröffentlichen. Solche Infos sind zum Beispiel Verarbeitungsverzeichnisse. Ich fände es schön, wenn wir in diese Richtung aktiv werden können und ein Transparenzgesetz, ähnlich wie das Hamburger Vorbild, fordern würden.

Noch ein Beispiel.

Die Bundesgrüneriche und -grüninninen stellen jetzt genau solche Forderungen auf: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gruene-Ministerien-sollen-amtliche-Dokumente-laufend-im-Netz-veroeffentlichen-4571050.html

Hier ist Protest unsererseits fällig, dass die Hessengrünen selbst ihre Ministerien keineswegs anweisen, transparenter zu werden.

Der Beschluss soll daher die Grundlage schaffen fürmögliche Parteiaktivitäten, die ja mit unseren Positionen ohnehin schon im Einklang stehen.

Antragsteller

Annette Transparentia (Diskussion) 16:41, 29. Okt. 2019 (CET)