Frankenplenum

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Konzept Frankenplenum

Grundidee

Die Piraten in Franken diskutieren nur selten gemeinsam über Politik, wobei vor allem Landes- und Lokalpolitik zu kurz kommt. Es fehlt derzeit allerdings an Möglichkeiten hier gemeinsam voran zu kommen. Das Frankenplenum soll Abhilfe schaffen und den Piraten einen Rahmen geben, damit das Wahlprogramm in Bayern vorankommen kann.

Ziel des Frankenplenums ist die Bildung der Mitglieder (Wissensverbreitung) und Diskussionen (Meinungsbildung) damit später auch konkrete Programme erarbeitet werden können. Je nach dem welches Thema in welcher Phase ist und was gerade ansteht.

Hierzu werden alle Mitglieder der fränkischen Bezirksverbände eingeladen. Gäste und außerfränkische Mitglieder, insbesondere andere bayerische Piraten, sind selbstverständlich herzlich willkommen. Das Plenum soll drei mal im Jahr (ca. alle 4 Monate) stattfinden. Der veranstaltende Bezirksverband soll immer wechseln.

Vorgehen

Für das erste Frankenplenum soll ab Januar ein Call for Papers ausgerufen werden, der bis Mitte März offen sein wird. Das erste Plenum ist Anfang April in Nürnberg geplant. Hierfür sind Räume mit einer Gesamtkapazität für 50-100 Personen anzumieten, um mehrere Diskussionen parallel laufen zu lassen. Dabei sollen den einzelnen "Referenten"/Workshopleitern jeweils 1,5 Stunden-Slots zur Verfügung stehen. Ziel ist es, immer mit einer Idee eine Diskussion mit den Zuhöhrern zu befeuern. Damit sich die anwesenden Mitglieder vorbereiten können, soll jeder Referent vorher ein "Diskussionspapier" veröffentlichen, damit eine grobe Vorbereitung ermöglicht wird.

Mögliche Themen

Schwerpunktthemen sind Demokratie, Bildung und Justiz. Die Piraten können dort natürlich über viele politische Themen diskutieren:

  • (Direkte) Demokratie und das Wahlsystem Bayern (jemanden von Mehr Demokratie e.V. einladen)
  • Justiz - Unabhängige Staatsanwaltschaften
  • Bildung - Hochschulbildung: wie ist sie in Bayern derzeit geregelt, wo wollen wir hin
  • Bildung - Schulbildung: wie ist sie in Bayern derzeit geregelt, wo wollen wir hin (Flüssige Schullaufbahn?)
  • Piratige Kommunalpolitik (Referenten vorhanden)
  • Publikative - Wie stärkt man die "Pressefreiheit" und wo fängt Presse im Digitalen Zeitalter an
  • Urheberrecht - Dritter Korb

Dort sollen hauptsächlich Landesthemen behandelt werden, außerdem (falls vorhanden) regionale(re) Themen.

Benennung

Vorgeschlagen als "Markenname" ist die Bezeichnung "Poltitiktreffen", in diesem Fall Politiktreffen Bayern 2011.1.

Details

Hier die Details zum ersten Frankenplenum.

Finanzierung:

  • Es wird bei verschiedenen Vorständen um Geldmittel angefragt.
  • Die Mittel sind zweckgebunden für genau diese Veranstaltung.
  • Überschüssige Mittel werden gleichmäßig nach gegebenen Mitteln an die Verbände zurückgegeben bzw. nicht verwendet.
  • Kosten: Anmietung der Räumlichkeiten, evtl. Miete technischer und sonstiger Ausstattung (Mikros, Lautsprecher, ...) und Marketing/Gestaltungs-Maßnahmen, z. B. für Flyer und Plakate.

Orga:

  • Ort: wahrscheinlich Gostenhof in Nürnberg
  • Termin: 2.4.2011
  • Größe: ca. 50-100 Personen
  • Öffentlichkeit: die Veranstaltung ist grundsätzlich öffentlich
  • Es ist noch zu klären...Dauer der Veranstaltung, Verpflegung, Anzahl und Art der Räumlichkeiten, Streaming.

Call-for-Papers:

  • Ein Call-for-Papers wurde Mitte Januar ausgerufen ausgerufen und läuft bis Mitte März.
  • Zur Annahme eines Themas ist es auf jeden Fall notwendig, dass ein Referent/Redner zu diesem Thema aufgestellt wird, der das Thema oder seinen Vorschlag beleutet und seine Argumente oder grundlegende Aspekte des Themas erleutert. Dies kann ausführlich geschehen, eine kurze Vorstellung ist jedoch auch ausreichend. Will ein Referent viel/lange reden, empfiehlt es sich, die Rede zu stückeln.
  • Weiterhin soll Dokumentation zum Thema für die Teilnehmer vorhanden sein. Optimal ist die Einreichung eines Diskussionspapiers. Dieses ist das Äquivalent zum Positionspapier, es dient nur nicht dem Zweck, eine Position zu erklären, sondern legt die Grundlage für die Diskussion. Dort finden sich grundlegende Aspekte zum Thema, der/die Vorschläge der Ersteller des Papiers sowie offene Fragen, die zu diskutieren oder für die Piratenpartei relevant sind.
  • Da (externe) Referenten eine längere Vorlaufzeit/Vorbereitungszeit haben, wird es Anfang März einen TO-Entwurf geben, sodass Referenten eine Chance haben, früher zu wissen, ob sie "drin" sind. Dies soll dafür sorgen, dass eine bessere Vorbereitung erfolgen kann.

Erstellung der Tagesordnung

  • Die Erstellung der TO erfolgt vor der Veranstaltung durch die Organisatoren. Die TO ist fest.
  • Die Themen sollen zeitlich in gleichbleibende Slots eingetütet werden, damit parallel in verschiedenen Räumen vorgegangen werden kann, ohne das sich Dinge überschneiden.
  • Vorschläge zu den Hauptthemen Demokratie, Justiz und Bildung werden bevorzugt.
  • Die weiteren Vorschläge werden nach Nutzen und Dikussionsbedarf in der Piratenpartei bewertet.
  • Die TO wird so gestaltet, dass mehrere verwandte Themen zum selbem Themenbereich nicht parallel stattfinden.

Verlauf der Veranstaltung

  • Vortrag und Diskussion werden je nach Beschaffenheit und Bedarf der einzelnen Themen entweder nacheinander abgehalten oder miteinander verflochten.
  • Es stehen unterschiedlich große Räume zur Verfügung, diese werden je nach Ansturm verwendet.
  • An der Diskussion kann sich jeder beteiligen. Es wird eine Moderation geben, da diese zumindest in den größeren Räumen den Redebeiträgen sowieso die Mikrofone zuführen muss ("Mikroschlampe").
  • Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Inhalte insgesamt einen Prozess durchlaufen müssen, in dem zuerst diskutiert wird und in Zukunft erst eine Konkretisierung in Richtung eines Antrags erfolgt (z. B. durch Workshops mit einigen wenigen Teilnehmern). Der Fokus dieser Veranstaltung liegt auf der Diskussion, da dies dem aktuellen Stand der inhaltlichen Arbeit entspricht.