FAQ OperationCamelot

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FAQ #OperationCamelot


Kommentare bitte auf der Diskussionsseite.


1.) Warum steht auf meinem Mitgliedsausweis das Eintrittsdatum 30.02.1984?

Die Entscheidung, ob und was als Eintrittsdatum auf den Mitgliedsausweis gedruckt wurde, oblag den Vorständen der einzelnen Landesverbände. Das Datum ist eine Anspielung auf George Orwells Roman "1984".

2.) Warum habe ich kein Eintrittsdatum?

Teilweise waren die Daten nicht enthalten. Siehe dazu auch Punkt 1.

3.) Ist mein Barcode fehlerhaft? Welche Information erhält er genau? Warum habe ich keinen?

Der Barcode enthält nur die Mitgliedsnummer des Inhabers und eine Prüfziffer. Der Barcode ist ein normaler EAN-8 Barcode, wie er auch von manchen Einzelhändler für eigene Produkte genutzt wird.

Der Aufbau für die Mitgliedsnummer "12345" ist Beispielhaft wie folgt:

00123454
 |  |  |
 |  |  Prüfziffer
 |  Mitgliedsnummer
 Auffüllende 0


Der Druckkopf des Kartendruckers hatte da scheinbar ein Problem am Rand der Karte zu drucken. Der Drucker wurde regelmäßig mit den dafür vorgesehenen Reinigungskarten gereinigt, dennoch sind nicht alle Barcodes ganz sauber gedruckt.

Der Barcode (Scanbare Mitgliedsnummer) enthält die Mitgliedsnummer und ist auf Wunsch einzelner Landesverbände nicht auf jedem Ausweis zu finden.

4.) Warum ist die Mitgliedsnummer höher als die Mitgliederanzahl am Beitrittsdatum?

5.) Ist mein Ausweis auch ohne Unterschrift gültig?

6.) Wieso habe ich nur eine Einladung nach Bingen bekommen, aber keinen Ausweis?

Wenn in den angelieferten Daten noch keine Mitgliedsnummer vorhanden war, konnte kein Ausweis produziert werden. Es handelt sich dabei um ca. 1200 Stück. Diese Briefe wurden extra verschickt und tragen statt dem Infopost-Aufdruck eine Briefmarke, da Infopost-Briefe gleichartig sein müssen.

7.) Was ist die OperationCamelot und wer war daran beteiligt?

Die #OperationCamelot ist eine Aktion des LV Niedersachsen (im Auftrag des BuVo) zur Beschaffung und Herstellung von Mitgliedsausweisen und dem Versand dieser mit der Einladung zum BPT 2010 in Bingen. Start der Operation war Dienstag, der 23.03.2010 und musste mit dem Versand am 01.04.2010 enden.

Der Name der #OperationCamelot leitet sich von der Produktionsstätte der Ausweis-Rohlinge im englischen Colchester ab, das als Camelot aus der Artus-Sage gilt. Durch ein Problem mit der Überweisung der Liefergebühren wurde es sehr kurzfristig nötig, dass sich zwei Piraten am 26.03.2010 auf den Weg machten und die Karten selber abholten um den Druck fristgerecht leisten zu können. Um es kurz zu machen: Sie haben es rechtzeitig wieder nach Braunschweig zurück geschafft ;) Parallel dazu machte sich ein Pirat auf den Weg nach Hamburg um den benötigten Kartendrucker aus Hamburg abzuholen und nach Braunschweig zu transportieren.

Der zweite "Rückschlag" kam am Samstag (26.03.): Dem Kartendrucker wurden die falschen Farbbänder/der falsche Toner beigelegt! Was folgte war ein Aufruf über Twitter, ob ein Berliner am Montag den korrekten Toner besorgen und per ICE-Kurier nach Braunschweig senden könnte. Leider verlief der Aufruf im Sand. Plan B wurde aus der Schublade gekramt und direkt in Eindhoven (NL) angerufen. Der dortige Händler ließ sich recht mühsam aber sehr bestimmt überzeugen, dass er noch heute mit IC-Kurier liefern müsse. So traf dann am Montag der benötigte Toner wohlbehalten in Braunschweig ein.

An den darauf folgenden Tagen scharrten sich viele Helfer zusammen und erstellten die Einladungen, Druckvorlagen für die Mitgliedsausweise, besorgten Briefkisten und Stempel der Post und fingen mit der Produktion der rund 12.000 Briefe an. Um die OperationCamelot erfolgreich zu beenden wurde die komplette Woche rund um die Uhr gearbeitet und sogar ein Schichtplan erstellt.

Bereits am Mittwoch, ein Tag vor Ablauf der Frist, ertönte ein ungläubiges "Wir sind fertig? Wir sind fertig!" durch die Räume mit den ca. 12.000 fertigen Briefen. Bei der Abgabe der Kisten bei der Post wurde der Tross Piraten "abgewiesen" und mit dem Stempel "Wenn Unbekannt/Verzogen, zurück!" nach hause geschickt. In der letzten Nachtschicht wurden dann noch einmal alle 12.000 Briefe aus den Kisten geholt, gestempelt und wieder einsortiert um sie am 1. April 2010 bei der Post abzugeben.


Beteiligt waren vor allem Piraten aus der Region Braunschweig, die sehr tatkräftig durch Piraten aus Osnabrück, Göttingen, Gifhorn, Wolfenbüttel und zwei Piraten aus Sachsen-Anhalt unterstützt wurden.

Bilder der gesamten #OperationCamelot sind unter http://ins.pirativ.de/gallery2/v/Presse+NDS/%23OperationCamelot/ zu finden.