ErzEngel/Dicker Engel

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Was ist der "Dicke Engel"

Der "Dicke Engel" ist der Treffpunkt aller Piraten. Hier treffen sich der Bundesvorstand, die Landesvorstände, Piraten, Freunde und Interessierte. Es wird frei gesprochen, geredet, gestritten, getauscht, gelacht und getrunken. Alle sind gleich. Alles ist möglich: Die Interessen und Meinungen im "Dicken Engel" sind vielfältig. Sie erstrecken sich von Netzthemen, sie klären Transparenzfragen, sie diskutieren Ökonomie. Es ist der Ort, an dem man sich zwanglos, aber doch ernst in der Sache, engagiert. Es ist der Platz für freie und undogmatische Reflexion, für den Diskurs und die Vision.

Insoweit ist der "Dicke Engel" Politikforum, Speakers Corner und "Akademie der Fäuste". Es gibt Altes und Neues, Krummes und Gerades, Dünnes und Dickes, Mutiges und Zögerliches...

Wie komme ich in den "Dicken Engel"?

Dicker Engel

Der Zugang zum Dicken Engel ist öffentlich:

  • Mumble NRW -"Bund" > "Treffbereich" > "Dicker Engel"
  • Uhrzeit 19:30 CET oder CEST

Alle können reden.

Infos zur Einrichtung von Mumble findet ihr hier: Mumble#NRW

oder

hier http://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Mitglieder-Portal/Mumble

Ich möchte reden / Der kann aber gut reden

Du möchtest etwas vorstellen? Du kennst jemanden, der einmal sprechen sollte. Kein Problem. Wähle deine Überschrift und formuliere ein kurzes Abstract. Sende dieses bitte an Kyra oder Bernd. Wir werden dann versuchen, einen geeigneten Platz für deinen Beitrag zu finden.

Wende dich an

  • Bernd bernd(punkt)schloemer(at)piratenpartei(punk)de
  • Kyra Kyra(punkt)anisimov(at)t(minus)online(punkt)de

Vorschlag für festen Termin: So. ab 20 Uhr im Dicker Engel: Piraten hören Piratenradio, weil es schon letztes Mal so schlecht geklappt hat mussen wir noch üben :P

Was will denn der?

Was will denn der am 30. September 2010?

Kyra Anisimov: Stuttgart 21 - bürgerlicher Ungehorsam, Demonstrationen? Eine Sache der Piraten?

Am Ende der Nacht kam folgendes heraus: Ja, ziviler Ungehoram und Demonstrationen sind grundsätzlich eine Sache der Piraten. Die Piraten wollen sich dafür einsetzen, dass die vielen Stimmen der Bürger besser Gehör finden und Änderungen in der Politik bewirken - auf friedliche Weise und mit plebiszitärer Demokratie. Der Bürger muss stärker an den politischen Entscheidungen beteiigt werden.

Was will denn der am 14. Oktober 2010

Bernd Schlömer: Kann individuelles oder institutionelles Glück Ziel der Politik von Piraten sein?

Alle Menschen streben nach Glück; zumindest strebt kein Mensch bewusst (außer ich) in sein Unglück. Die Frage ist nun: Kann oder muss Glück ein Ziel der Piratenpartei sein? Führt allein die staatliche Wohlstandsmehrung über bedingungsloses Wirtschaftswachstum zum Glück, zur Zufriedenheit? Gibt es nicht Alternativen? Können diese Alternativen Ziel der Piraten sein? Haben die Piraten vielleicht auch die Aufgabe oder das Ziel, staatlich garantiertes Glück einzufordern? Ist Bürgergeld eine glückliche Alternative? Reicht die Mindestsicherung über HARTZ IV aus, glücklich zu werden? Kann eine staatliche monetäre Grundsicherung überhaupt zum individuellen Glück beitragen? Oder machen andere Dinge nicht glücklicher? Und was ist mit den Organisationen/ Unternehmen und Institutionen? Haben diese auch ein Recht, glücklich zu sein?

Am Ende der Nacht kam folgendes heraus: Ob Glück ein politisches Ziel der Piraten sein kann, das ist nicht wirklich zielführend. Viel eher glauben die Piraten, dass ein sorgenfreies Leben ermöglicht werden sollte. Und dieses sorgenfreie Leben darf sich - wie viele andere Dinge in diesen Tagen - nicht nur ausschließlich in der Wertgröße GELD bemessen; insofern dient ein Grundeinkommen auch nur der Grundsicherung. Viel wichtiger sind Maximen, übergeordnete Ideen oder eine idelle Basis, von denen die Programmatik der Piraten fortentwickelt wird. Eine Kategorie - statt dem Glück - kann Vertrauen sein. Staatliches Vertrauen in die Bürger dieses Landes.

Was will denn der am 28. Oktober 2010

Jens Seipenbusch: Thesen über die Zukunft des öffentlichen Rundfunks

1) Internet ist kein Rundfunk (auch Streaming nicht) 2) öffentlicher Rundfunk in D ist viel zu fett und teuer (GEZ-Gebühr gegen Reallohnentwicklung)[1] 3) "Ziel einer Reform muss die Abschaffung der GEZ sein" (Zitat von der FDP) 4) die neue Haushaltsabgabe ist eine Verschlimmbesserung und erhöht das Budget des ÖR, statt es drastisch zu senken, wie es nötig wäre (8 Euro, BBC) 5) die neue Haushaltsabgabe wird die GEZ-Schnüffeleien noch verschärfen 6) die Finanzierung des ÖR ist weder an Geräte noch an Haushalte zu binden, sondern an Steuern 7) wir brauchen keine Konkurrenz innerhalb des ÖR (weg mit dem ZDF und den veralteteten Parallel-Strukturen) (in Zeiten des Internet und des digitalen Kabel-/Satellitenradios ist es Geldverschwendung, eine sich an Rundfunkmasten orientierte Struktur weiterhin zu leisten) 8) wir brauchen keine Parteisender der CDU (weg mit dem ZDF) 9) Vorbild BBC, wir brauchen EINE GUTE Organisation für den öff. Rundfunk, die die Grundversorgung mit ausgewogenen unabhängigen Informationen abdeckt, keine Werbung, keine Soaps, keine Redundanz 10) Mit Steuergeldern bezahlte Beiträge des ÖR müssen auch im Internet angeboten werden, frei und langfristig verfügbar

änderungen kommen noch, bestes Bernd

Was will denn der am 11. November 2010

Bernd Schlömer: Die Lust am Kind oder wie gehen Piraten mit der Verbreitung kinderpornographischer Daten im Netz um?


1. Begrifflichkeit

  • Beim dem Begriff Pädosexualität wird auf polizei-relevante Themenaspekte abgezielt, die beim Vorliegen pädosexueller Straftaten oder beim Verdacht auf Vorliegen solcher Taten zu ermitteln (Strafverfolgung) sind oder im polizeilichen Sinne dafür Sorge tragen, dass keine pädosexuellen Straftaten begangen werden.
  • Unabhängig von diesem eher polizeilichen Verständnis handelt es sich beim Begriff Pädophilie um ein biografisch überdauerndes Persönlichkeitsmerkmal, das Eingang in medizinische Diagnosen gefunden hat (DSM IV und ICD).

2. Der Täter

  • Belastbare Zahlen zur Anzahl pädophiler Männer in Deutschland gibt es nicht. Nach gängigen Schätzungen wird die Anzahl zwischen 250.000 und 280.000 Männern geschätzt. Diese Schätzung schließt Männer aus, die pädosexuelle Straftaten begehen, ohne dass eine Präferenz dazu besteht.

3. Die Opfer

In der PKS werden jährlich 10.000 bis 15.000 Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder registriert. Dunkelfeldzahlen sind schwer zu ermitteln. Eine empirische Untersuchung (Befragung) zeigte sich, dass jede vierte Frau und zwischen 4 und 8 Prozent der Männer sexuelle Missbrauchserlebnisse erlebt haben.

4. Die Folgen für die Opfer

  • Körperliche Symptome: u.a. Verletzungen im Genital- und Analbereich, Geschlechtskrankheiten, Bissringe, Knuschflecken an der Brust, striemenartige Schürfwunden an der Innenseite der Oberschenkel, Hämatome, Brandwunden.
  • Psychische Symptome: geringe Selbstwertgefühle (geschlechtsspezifisch), Depressionen, Angst- und Panikanfälle, Angstattacken, bei Kleinkindern regressive Verhaltensweisen
  • Soziale Folgen: Leistungsverweigerung mit einhergehenden Schulproblemen, Konzentrationsstörungen, hyperarktives Verhalten, Delinquenz
  • auffälliges Sexualverhalten: Sexuell missbrauchte Kinder zeigen statistisch hochsignifikantes mehr sexualisiertes Verhalten (Verhalten im Spiel, sexualisierterSprachgebrauch) Errektionsschwierigkeiten
  • PTBS: PTBS beschreibt eine verzögerte(Fehl-)Reaktion des Menschen auf ein Ereignis oder Geschehen von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß, dass bei nahezu jedem Menschen tiefgreifende Verzweifelung auslöst (Flasbacks, Alpträume, Gleichgültigkeit, Freudlosigkeit.

5. KInderpronografische Websites

Kriminologische Erkenntnisse weisen darauf hin, dass von der überwältigenden Mehrheit pädophiler Männer kinderpronografisches Material verwendet wird. Umgekehrt gehe die regelmäßige Nutzung von Pornografie mit Kindern zumeist mit pädophilen Orientierungen einher. Wissenschaftler raten, dass Männer, die kinderpronografisches Material nutzen, in eine frühzeitige therapeutische Behandlung zu führen (Ansatzpunkt verschiedener Initiativen, Charite). Auch die Herstellung und/oder Nutzung sogenannter Pose-Fotos kann das Interesse an Darstellungen des sexuellen Missbrauchs im Internet wecken.

6. Polizeiliche Bekämpfung

  • Eine innerhalb der Piratenpartei heiß diskutierte Maßnahme ist das Zugangserschwernisgesetz. In den aktuellen Drucksachen des Deutschen Bundestags Nr. 17/3164 vom 4.10.2010 Nr 17/3666 vom 20.10.2010 wird Auskunft darüber gegeben, inwieweit der im Zusammenhang mit den angekündigten Internetsperren angekündigte Grundsatz "Löschen statt Sperren" bei kinderpronografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen derzeit angewandt wird.

7. Position der Piratenpartei

Die Piratenpartei diskutiert im Zusammenhang der Sperre von Inhalten in Kommunikationsnetzen ausschließlich das Konterkarieren von Freiheitsrechten im Zusammenhang mit Kommunikationsnetzen, hat aber keine differenzierte Position zu pädosexuellen Verhalten und Opferschutz. Hierüber soll gesprochen werden.


Hier ein paar Links zu dem Thema:

Prof. Beier von der Charité

Das Programm der Charité "Kein Täter werden" http://www.kein-taeter-werden.de/start2.php

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E913EB856E93A406EA844923660A74CE8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EB8F294AACFA74B298F5A4A9BE833BD22~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/fernsehen/article6738652/Die-Anziehungskraft-des-Zoelibats-fuer-Paedophile.html

Ein Link zu Care Child der sich gegen Prof. Beier wendet

http://www.carechild.de/carechild/careblog/paedophilen_melancholie_in_der_faz_605_154.html

ein sehr guter Link von einem Betroffenen: http://www.schicksal-und-herausforderung.de/home.html


Ein Arbeitspapier der Piraten, was aber nicht die offizielle Meinung bzw. Stellung zum Thema Pädophile der Piratenpartei darstellt:

http://wiki.piratenpartei.de/Kinderpornografie

aktuell

Anleitung zur Pädophilie sorgt für Proteststurm bei Amazon http://derstandard.at/1288660093800/Anleitung-zur-Paedophilie-sorgt-fuer-Proteststurm-bei-Amazon


eingestellt von Kyra

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Distanzierung des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern auf der Diskussionsseite

Aufruf zur Unterlassung

Was will denn der am 25. November 2010

Vorschlag: Berichte und Meinungen zum BPT in Chemnitz. Mit Mitgliedern des BV. Referent: Christopher Lauer.

Was will denn der am 9. Dezember 2010

Vorschlag Der Pirat und die Frauen :)...oder Ich Pirat...Du Frau?!. Gegenvorschläge werden gerne angenommen. Wird wohl bei diesem Thema bleiben.

Was will denn der am 23. Dezember 2010

Piraten und Christen oder Piraten und Religion. Piraten, Religion und Staat. Das Thema steht fest, passend zum Datum :)

Sondertermine

Bitte hier eintragen

3.11.2010 Im Dicken Engel AG Sozialpolitik ab 20 Uhr

4. 11. 2010 Vorstandssitzung BV Telko ab 19.30" parallel hier seine Meinung sagen, (eher kurze Kommentare :P) anschließend Gespräch über die Telko http://wiki.piratenpartei.de/2010-11-04_-_Vorstandssitzung Abzustimmende Anträge: http://wiki.piratenpartei.de/2010-11-04_-_Vorstandssitzung/Anträge#Einf.C3.BChrung_des_Themenbereichs:_.22LiquidFeedback_Weiterentwicklung.22

Nach der BV Telko bekommen wir Besuch vom Piratenradio soweit ich es verstehe übertragen die auch die BV Sitzung http://piraten-radio.net/?page_id=37 also muss man nicht mal am Telefon hängen, sondern kann sein Piratenradio laufen lassen

5.11. 2010 21.00 Uhr Castor schottern, wie weit dürfen Proteste gehen? http://tiny.cc/7q39u

Jour fix

Piratenradio

Sonntags ab 20 Uhr gemeinsames Piratenradio hören. Lachen und kurze Kommentare sind erwünscht. Aber ansonsten ist es gemeinsames Zuhören. Nostalgie pur. Radiodays...Video killed the Radio Star http://www.myvideo.de/watch/5147376/The_Buggles_Video_Killed_The_Radio_Star und Mumble und der Dicke Engel retten ihn wieder. Radiostar!!!


weitere Vorschläge erwünscht