Elsevier-Boykott pro open access
Veröffentlichungspraxis des Elsevier-Verlags
"Dagegen ist Murdoch ein Sozialist"
http://www.freitag.de/wissen/1139-geld-oder-wissen
"Wir sind eine Wissensgesellschaft, aber keine Wissensgemeinschaft..."
Elsevier - ein hoch mit Steuermitteln behängter Closed-Access-Verlag.
Die Datenbank unserer Wissensgemeinschaft, der mit Steuermitteln bezahlten Forschung, wird einer fremden Aktiengesellschaft kostenlos überlassen, damit sie die Daten möglichst teuer an die öffentliche Forschung zurück verkaufen, - und so den Informationsfluss massiv behindern oder unmöglich machen. Die massive Behinderung/Verteuerung der Forschung verhindert auch eine Vielzahl von kulturellen und wissenschaftlichen Wurzelbewegungen, die auch eine wirtschaftliche Belebung bedeuten.
Ein absurdes Geschäftsmodell des deutschen Staates: Milliarden könnten gespart werden.
Sparen wir sie uns, so wie die TU München oder die Universität Harvard: kündigen sie die Verträge mit Elsevier.
Über 11.000 Wissenschaftler unterstützen schon den Boykott. http://thecostofknowledge.com/
Schließen sie sich an.
The cost of knowledge (Übersetzung)
Akademiker protestieren seit Jahren mit wenig Erfolg gegen die Geschäftspraxis von Elsevier. Hier sind einige ihrer Kritikpunkte aufgelistet:
1.) Sie fordern übertrieben hohe Preise für einzelne Fachpublikationen.
2.) In Anbetracht dieser Preispolitik sind viele Bibliotheken gezwungen "Abo-Pakete" zu kaufen, die viele Zeitschriften enthalten, die diese gar nicht brauchen. Elsevier nutzt so die Tatsache, dass sie über einige essentielle Zeitschriften verfügen, um enorme Gewinne zu erzielen.
3.) Sie unterstützen Initiativen wie SOPA, PIPA und den Research Works Act mit dem Ziel den freien Informationsaustausch zu verhindern.
Entscheidend in dieser Hinsicht ist das Recht der Autoren ihre Werke anderen leicht zugänglich zu machen.
Erklären Sie öffentlich, dass Sie kein Elsevier Fachblatt unterstützen wollen bis diese ihre Praxis radikal ändern, indem Sie den Boykott auf der Homepage unterstützen.
