Diskussion:Piratenspot
Ausführliche Beschreibung
Vorschlag: Mein Ausgangsgedanke war, dass viele Parteien mittlerweile verstärkt ihre eigenen YouTube Kanäle als Werbeplattform nutzen. Das Angebot auf dem Kanal der Piratenpartei ist bisher jedoch noch nicht sehr umfangreich. Allgemein denke ich, dass unsre Partei das Internet als Werbeplattform durchaus noch besser nutzen könnte. Eine optimale Ausnutzung des Internets ist gerade für eine kleine Partei wie die Piratenpartei wichtig, da uns andere Massenmedien oft nicht zugänglich sind. Durch einen Werbespottwettbewerb könnten wir sowohl ein großes und thematisch weiter gefasstes Angebot für unseren YouTube Kanal, als auch eine erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere im Internet, erhalten. Wir könnten also einen Wettbewerb für neue Werbespotts für die Piratenpartei ausrufen. Den Wettbewerb könnten wir über die Homepage der Piratenpartei, als auch über die Homepages der Landesverbände bekanntmachen. Auch die Blogs von mit Mitgliedern, so wie social networks könnten zur Bekanntmachung des Wettbewerbs genutzt werden, soweit sich die entsprechenden Personen bereit erklären würden. Es wäre natürlich auch schön, wenn die Presse über den Wettbewerb berichten würde. Damit nicht nur Werbespots zu einem Thema eingereicht werden, könnte man mehrere Themengebiete vorgeben und neben einem Gesamtsieger auch für jedes Thema einen Gewinner ermitteln. Die Themengebiete könnte Transparenz, Informationelle Selbstbestimmung, Open Access, Patentrecht/Urheberrecht und Freiheit (als offener Themenbereich) sein. Ich denke, dass insbesondere der Preis den man bei dem Wettbewerb gewinnen kann für die Aufmerksamkeit die wir erzeugen können und für die Beteiligung wichtig ist. Meine Idee in diesem Bereich ist, dass wir die Gewinnerspots aus den einzelnen Bereichen auf die Homepage der Piratenpartei stellen und den Gesamtgewinner wirklich als Werbespot im Fernsehen senden. Diese Variante enthält natürlich auch die Gefahr, dass wir bei einer geringen Beteiligung eventuell einen schlechten Spot senden müssen. Gleichzeitig könnte bei den Personen die einen Spot einsende, ein Interesse entstehen für uns Unterschriften zu sammeln, damit der Spot bei einer möglichst wichtigen Wahl gesendet wird. Der weitere Ablauf könnte so aussehen, dass wir die Werbespots zugeschickt bekommen und sie ab dem Einsendeschluss auf YouTube hochladen. Dort könnte man über Bewertungsmöglichkeiten in YouTube die Gewinner ermitteln. Diese Möglichkeit bietet zwar sowohl Manipulationsmöglichkeiten und schränkt die Möglichkeiten der Partei auf die Auswahl des Spots einzuwirken ein. Aber durch die offene und einfache Beteiligung über eine Abstimmung bei YouTube könnten viele Personen mit der Partei in Kontakt kommen. Auch hier haben die Personen die ein Video eingesendet haben ein großes Interesse daran, dass möglichst viele Personen ihr Video anschauen und gut bewerten. Im Idealfall aktivieren wir also sowohl Parteimitglieder als auch nicht Mitglieder, die Spots für uns machen. Wir erhalten dazu eine große Anzahl von Spots für unsere Partei und eine große öffentliche Aufmerksamkeit. Im schlechtesten Fall erreichen wir nur eine geringe Aufmerksamkeit und müssen einen schlechten Spot senden. --Esteban 19:35, 6. Apr. 2009 (CEST)
Preise
Ich denke, dass die Chance, dass sein oder ihr Clip eventuell für die Bundestagswahl übernommen wird, der größte Anreiz für viele Teilnehmer sein wird - schließlich macht das sich später mal gut beim Arbeitgeber und generell bei der jungen Karriere, wenn man in der Film- oder Werbebranche tätig ist. Von daher halt ich es eher für unnötig, extra Sachpreise in Aussicht zu stellen; dagegen spräche unsere Popularität - man könnte uns entgegen halten, dass es deshalb kein großer Anreiz ist, wenn der eigene Clip eines Teilnehmers zum werbeträchtigen Flagschiff für die Bundestagswahl genommen wird. Dagegen könnte man aber Eigenverantwortlichkeit halten: Je besser der Clip, desto größer die Prestige für die Bewerber; gerade einen Underdog groß raus zu bringen, ist doch eine stattliche Leistung !
Ich stimme dir zu. Wenn wir quasi Sendezeit als Preis anbieten, ist das ein sehr großer Anreiz. Eventuell könnte wir durch diesen ungewöhnlichen Preis auch Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Zudem kostet und das ganze nichts und es passt irgendwie zu der Partei (wegen direkter Demokratie, Bürgerbeteiligung und so). Das Problem ist aber, wir können ja eben nicht sagen, der Gewinner bekommt den Preis villeicht. Wenn wir einen Gewinnerspot haben, muss der auch im Fernsehen gesendet werden, sonst stehen wir als Lügner da. Für den Preis brauch wir von der Bundespartei und den Landesverbänden eine Garantie, dass der Gewinnerspot bei der nächsten Wahl, zu der wir zugelassen werden, im fernsehn gesendet wird. --Esteban 17:44, 7. Apr. 2009 (CEST)
- Was machen wir wenn nur schlechte Spots eingesendet werden? Vllt. sollten wir daher eine weitere Bedingung einführen. Der Spot muss nicht nur der Beste unter allen eingesendeten sein, sondern auch 5 Sterne bei YouTube bekommen. Ansonsten gibts nur einen Sachpreis. --Unglow 18:06, 7. Apr. 2009 (CEST)
- Ich halte eine 5-Sterne-Hürde für ungeeignet, um Qualität sicherzustellen, weil es immer einige Teilnehmer geben wird, die ihre evtl. herausstechende Konkurrenz durch Abwertung ausschalten wollen, und selbst ihre evtl. mittelmäßigen Clips an jedem PC, an dem sie vorbei kommen, selbst aufwerten, oder Bekannte dazu anstiften - schließlich geht's ja um was. Was also tun, wenn alle Clips schlecht sind ? Ich halte es für die beste Idee, wenn der Contest innerparteilich als Startschuss für eigen produzierte Clips - bevorzugt in den Crews ausgearbeitet - gehandelt wird. Somit würde der Contest eine raffinierte Erweiterung unserer ohnehin anfallenden Wahlkampfarbeiten darstellen - wir würden uns doch so oder so darum bemühen, einen Clip zur Wahl anfertigen, oder war der Contest dazu gedacht, dass die Piraten die Hände in die Hosentaschen stecken können ? ^^ -; unsere hauseigenen Clips wären dann lediglich ein qualitätssicherndes Doppeltes Netz. Und wenn aus dieser Aktion ein Clip herauskommt, der besser als die hauseigenen ankommt - um so besser. Kurz: Piraten sollten auch mitmachen dürfen. Von der ausdrücklichen Akquise von Piraten halte ich allerdings nichts; das wirkt zu parteiverwoben und wird Leute abschrecken. Wenn alles unparteilich gehalten wird und der konkrete Inhalt selbst nun mal unmissverständlich parteilich ist, würden wir imho am besten fahren, weil fähige Leute den Kontest dann als Herausforderung und nicht als Bauernfang wahrnehmen...--Slash 18:28, 7. Apr. 2009 (CEST)
- Wenn YouTube ungeeignet ist, wer entscheidet dann über den besten Spot? Oder sollen wir ganz allgemein nur die "Chance auf eine Fernseh-Veröffentlichung" + Sachpreis bewerben und eine Fernsehausstrahlung unter vorbehalt des Vorstands stellen?
- Also, ich denk' mal ohne Vorstand geht da nichts. Und was youtube.com angeht: Ich halte es für die ideale Plattform für die Bewertung der Clips ! Ich meine bloß, dass es von uns nicht beeinflussbare Faktoren gibt, die eine 5-Sterne-Hürde am Ziel vorbeischießen lassen. Das wichtigste im Austausch mit dem Vorstand ist. Dass man eine klare Antwort zu der mehrmals genannten Kritik gibt, die besagt, dass man damit Gefahr laufen könnte, einen schlechten Clip zu senden.
meine Vorschläge:
- Wenn wir sowieso einen Clip produzieren wollen - und davon ist auszugehen - hätten wir damit innerhalb des Contests eine Sicherheit, weil die PP-Mitglieder im Sinne der PP nach bestem eigenen Einschätzen den besten Clip mit 5 Sternen bewerten würden
- Für unser politisches Profil und die Umsetzung und Auslebung unserer Ziele braucht es nun mal Mut; das sollte sich bis in den Wahlkampf durchziehen
- Was die Mindeststandards bei den Spots angeht. So können wir durch eine Zensur auf jeden Fall verhindern, dass wirklich schlechte Spots (die als nicht unsere Partei in Verbindung gebracht werden sollten) in den Wettbewerb kommen. Wir zensieren das ganze ja sowieso. Es gibt ja auch Vorschriften an die wir uns bei dem Spots zu halten. Spots die keine Wahlwerbung darstellen, die nicht mit den Grundgesetz in Einklang stehen oder die einfach zu lang sind könne wir ja nicht aufnehmen. Eine klein wenig Sicherheit haben wir also. Natürlich sollten wir die Zensur auf dass absolut notwendigste beschränken und keine zusätzlichen Qualitätsprüfung durchführen. Wir haben ja aber trotzdem noch Einfluss auf den Spot. Zum einen durch das Ausmaß an Werbung die wir für den Wettbewerb machen (also unsere Einfluss auf die Anzahl der eingesendeten Spots). Zum anderen eben über Spots die die Partie eventuell selbst mit einbringt. Und zuletzt haben wir auch noch Einfluss über das Stimmgewicht unsere Mitglieder. Wenn die paar hundert Stimmen keinen entscheidenden Einfluss mehr auf das Ergebnis haben sollten war das ganze sowieso ein Erfolg. Es bleibt natürlich ein nicht unerhebliches Restrisiko. Aber wir wollen den Volk zutrauen über das Grundgesetz, EU-Verträge und Gesetze zu entscheiden. Dann müssen wir ihm auch zutrauen über einen Werbespot zu entscheiden. Eine 5-Sterne Hürde gefällt mir spontan auch nicht besonders gut.
- Noch kurz ein Wort zu YouTube als Medium. YouTube an sich ist mit Sicherheit kein ideales Abstimmungsmedium. Aber der große Vorteil bei YouTube ist, dass sehr viele Personen einfach an der Abstimmung teilnehmen können. Es geht bei der Sache ja nicht nur darum Werbespots zu bekommen. Sondern es sollen dadurch auch möglichst viele Personen die die Aktion mit unsere Partei in Berührung kommen. Dafür ist YouTube ideal. --Esteban 19:19, 7. Apr. 2009 (CEST)
- Zensur werden der beschriebene Umgang mit ungeeigneten Videos erst dann, wenn er ohne Rückhalt durch die Ausschreibung erfolgt. Oder anders ausgedrückt:
"Clip muss abschließend die Wahl der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2009 nahe legen", "Clip muss GG-konform sein", "Clipdauer darf nicht länger als anderthalb Minuten sein" - das alles sind Dinge, die in die Ausschreibung mit rein müssen, denn sonst ist sie nicht eindeutig und somit schlecht.