Diskussion:Liquid Democracy
Feature zu Direkte Demokratie
"Das Prinzip ist einfach. Zwischen Vertretern der beiden Extrem-Positionen, Repräsentative- und Direkte Demokratie, gibt es eine heftige Diskussion, da beide Prinzipien ihre spezifischen Nachteile haben. Repräsentative Demokratie hat wenige Vertreter die leichter korrumpierbar sind, während direkte Demokratie auch von demjenigen eine Entscheidung verlangt, der zu einem Thema gar keine Meinung hat."
Die Aussage ist falsch. Man ist in einer direkten Demokratie NICHT gezwungen, zu allem eine Meinung abzugeben. Das hat auch schon der Nutzer Cassiel in der Telepolis-Diskussion (auf angepisste Weise) geschrieben. Liquid Democracy ist somit kein Kompromiss zwischen direkter Demokratie und dem Parlamentarismus, sondern "nur" ein zusätzliches Feature zu direkter Demokratie. Den Abschnitt habe ich deshalb gelöscht. Außerdem habe ich zugefügt, dass die Methode extrem unter dem Banzhaf-Problemleidet. Das Datenschutzproblem kann man lösen, indem man einfach direkte Demokratie erlaubt, wobei die Empfehlungen der jeweiligen Parteien direkt auf dem Stimmzettel stehen. Wie gesagt, Liquid Democracy ist nur ein Feature zur direkten Demokratie.--R.H. 21:17, 16. Feb 2007 (UTC)
- Hmm, seh ich etwas anders. Wesentlich ist, dass man erstmal in einem "Basis-Modus" starten kann, der genauso wie bisher die Wahl für eine Partei / einen Abgeordneten funktioniert. Ein Wähler entscheidet dann selbst, wieviel tiefer er ggf gehen will. Es gibt also einen fließenden Übergang. --Bernd 18:28, 23. Feb 2007 (UTC)
Der Link zu "Banzhaf" funktioniert nicht. Und ja - es ist allgemein gesprochen ein Feature zur direkten Demokratie. Man sagt "Ja" oder "Nein" - wenn man keinen Bock (Durchblick) hat sagt man "Ich sage das gleiche wie Hänschen Müller". Aber man muss zu allem seinen Senf geben. Das Problem besteht somit in der Tiefe...über was wird so entschieden (alles ist nicht möglich). Das Datenschutz-Problem sehe ich nicht. Ein Aufstellen einer Kandidatenliste mit lfd. Nummern der Kandidaten sollte möglich sein. Stimmzettel hat dann somit "Ja" - "Nein" und ein Feld, in welches man (leserlich) eine Nummer einträgt. Möglicherweise per Kleberchen von einem Wahlvordruck. Eine neutrale, anonyme, wiederholbare Stimmauszählung sollte dann möglich sein. Aloa5 10:34, 25. Feb 2007 (UTC)
Die Grünen planen was ähnliches: http://www.gruene-jugend.de/themen//324894.html --Rambodieschen 23:52, 27. Feb 2007 (UTC)
Probleme
Dieser Wiki-Artikel ist von Leuten aufgesetzt, die das Thema interessant finden und nach Möglichkeiten einer Umsetzung suchen. Gründe, etwas _nicht_ zu tun, gibt es ja ohnehin immer genug. Hier ist nicht eine (weitere) Stelle, um zu nörgeln. Es gibt genug Interesse in der Partei, um mittelfristig eine Arbeitsgruppe zu gründen. Diese wird zu gegebener Zeit ein Papier zur Abstimmung vorlegen. Der Stil, sich erst hypotetische Verfahren auszudenken, um dann deren Umsetzung zu kritisieren, ist nicht konstruktiv. Ich habe daher den "Probleme" Abschnitt auf Stichworte reduziert und den ganzen Text nach Liquid Democracy Einwände verschoben. Dort kann diese Fraktion das gerne weiter ausführen und ggf zu gegebener Zeit mit der 'AG Liquid Democracy' abstimmen. --Bernd 18:41, 23. Feb 2007 (UTC)
"Hier ist nicht eine (weitere) Stelle, um zu nörgeln." Äh, doch. Die negativen Punkte zu einem Thema passen selbstverständlich beim Thema selbst am besten rein.
Zum Banzhaf-Paradox: Hier scheinen einige zu glauben, dass der Unterschied zwischen nominellen und reellem Stimmgewicht munter hin- und herspringt, mal der reelle höher als er seien sollte, mal niedriger - halbe, halbe. Und da diese Abweichung nominell/reell bei einer großen Gruppe irre schwer zu berechnen ist, zumal sich die Proxys ständig wechseln lassen, wäre die Abweichung etwas, was sich kaum taktisch ausnutzen ließe.
Wenn die Abweichung nominell-reell große und kleine Gruppen unterm Strich gleich stark diskriminieren würde, wäre alles in Butter. Leider hat aber diese Abweichung eine ganz starke Tendenz, den größeren Gruppen überproportional Macht zu geben. --R.H. 23:52, 2. Mai 2007 (CEST)
Foren-Hinweis
(Verschoben hierher aus dem Haupttext --Bernd 18:03, 26. Feb 2007 (UTC))
Im Forum gab es einen Thread zu dem Thema, gestartet 23.02.07:
-forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?p=24574- wurde mittlerweile zurück gezogen, da sich IMHO das Forum als ungeeignet für ernsthafte Diskussionen erwies. Weiteres hier und ggf. in einer zu gründenden Arbeitsgruppe. 01:39, 24. Feb 2007 Bernd
- Das ist Unsinn. Nur weil sich zwei im Forum nicht riechen könne ist das Forum keineswegs "nicht" geeignet. "Nicht geeignet" für eine Diskussion ist das Wiki (dafür ist dieses nicht gedacht) und schon gar nicht eine AG...denn diese beinhaltet nur Befürworter. Das ist Unfug. Aloa5 10:26, 25. Feb 2007 (UTC)
- ups Aloa. Ich hatte dich doch um Rückmeldung gebeten und aus deinem Posting war derartiges nicht zu ersehen. Ehrlich ich bin gerade etwas überfahren, was die AG betrifft. Es wäre hilfreich gewesen, derartiges auch mal im Forum zu sagen. Und nun??? Hast du denn Veränderungsvorschläge, was das Forum betrifft? Zur Info: ich hab mittlerweile den Vorstand gebeten, selbst mal über das Regelwerk zu diskutieren.--Nimix 16:37, 27. Feb 2007 (UTC)
- Aloa, "ungeeignet für ernsthafte Diskussionen" ist das Forum IMHO, wenn dort lange Postings auftauchen, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Offenbar fühlen sich Leute (oder "Leut") durch die Offenheit des Forums zu solchem Verhalten .. inspiriert. Und wenn ich ein Thema aufbereite und vorbringe, dann nehme ich mir auch die Freiheit, meine Beiträge in einem solchen Fall zurück zu ziehen. Nebenbei bemerkt sind solche Threads auch ein schlechtes Aushängeschild für die Partei. --Bernd 12:39, 2. Mär 2007 (UTC)