Diskussion:Liquid Democracy
"Das Prinzip ist einfach. Zwischen Vertretern der beiden Extrem-Positionen, Repräsentative- und Direkte Demokratie, gibt es eine heftige Diskussion, da beide Prinzipien ihre spezifischen Nachteile haben. Repräsentative Demokratie hat wenige Vertreter die leichter korrumpierbar sind, während direkte Demokratie auch von demjenigen eine Entscheidung verlangt, der zu einem Thema gar keine Meinung hat."
Die Aussage ist falsch. Man ist in einer direkten Demokratie NICHT gezwungen, zu allem eine Meinung abzugeben. Das hat auch schon der Nutzer Cassiel in der Telepolis-Diskussion (auf angepisste Weise) geschrieben. Liquid Democracy ist somit kein Kompromiss zwischen direkter Demokratie und dem Parlamentarismus, sondern "nur" ein zusätzliches Feature zu direkter Demokratie. Den Abschnitt habe ich deshalb gelöscht. Außerdem habe ich zugefügt, dass die Methode extrem unter dem Banzhaf-Problemleidet. Das Datenschutzproblem kann man lösen, indem man einfach direkte Demokratie erlaubt, wobei die Empfehlungen der jeweiligen Parteien direkt auf dem Stimmzettel stehen. Wie gesagt, Liquid Democracy ist nur ein Feature zur direkten Demokratie.--R.H. 21:17, 16. Feb 2007 (UTC)