Diskussion:Koordinatorenkonferenz

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Interessenkonflikt: AG-Koordinator / Mitglied im AG-Rat

Mal zur Diskussion gestellt: Inwiefern bestünde die Gefahr eines Interessenkonfliktes, wenn man gleichzeitig Koordinator einer AG und Mitglied des AG-Rates wäre? In Streitfällen resp. bei 'kritischen' Abstimmungen könnte in der Satzung eine Enthaltung (Neutralität) festgeschrieben werden. Wenn die Kommission aus AG-Koordinatoren besteht - gerade weil so der 'relevante Sachverstand' versammelt wird - warum sollte dann der AG Rat von diesem Sachverstand befreit arbeiten? Rorschach 16:11, 9. Jan. 2010 (CET)

  • Das war auf der Sitzung diskutiert wurden. Es herrschte Übereinstimmung, dass dieses nicht geschehen sollte. AG-Rat und die Koordinatoren sind verschiedene Dinge, somit immer nur ein "Posten". --ThomasG 16:16, 9. Jan. 2010 (CET)
    • Das was genau "nicht geschehen sollte"? Rorschach 16:21, 9. Jan. 2010 (CET)
      • AG-Rat und AG-Koordinatoren sollten getrennt sein. So die Stimmung in der Sitzung. Konstruktive Gegenvorschläge gab es aber auch. Ergo: Ein AG-Koordinator soll nicht Mitglied im AG-Rat sein--ThomasG 16:36, 9. Jan. 2010 (CET)

Meinungsbild

AG Rat soll nur mit AG Koordinatoren besetzt sein ("Muss")
  • du?
AG Rat wird mit Piraten besetzt, können auch AG KO sein ("Kann")
AG Rat wird mit Piraten ohne Parteiämter (inkl. AG KO) bestzt ("darf nicht")
Keine Ämterhäufung. Außerdem sehe ich keinen inhärenten Kompetenzvorsprung (im Sinne von Wissen) den ein AG Koordinator hat den andere aktiven/engagierte Piraten nicht haben könnten. Notfalls auch ein Rat mit KO, aber keine ausschliesslichkeitsregelung.

Stimmen

  • Access 17:22, 9. Jan. 2010 (CET):
Ich bin gegen jeden Vorschlag der Trennung und finde wir sollten aktiv daran arbeiten dies zu verhindern bzw. wachsam zu bleiben es auch für die Zukunft zu verhindern. Diese Massnahme würde den Rat nur nur schwächen, es macht ihn überflüssig denn er hätte keine eigene Machtbasis und wäre leicht vom Vorstand zu kontrollieren. Für so einen Fall hätte ich keinerlei Motivation mit einem solchen Rat zusammenzuarbeiten, denn wenn er mich nur reguliert ohne mich oder meine Kollegen zu repräsentieren ist er in meinen Augen nicht legitim. Ich habe im übrigen keine Absicht dort zu kandidieren, aber dennoch wünsche ich mir eine Starke Vertretung. (Nebenbei: unter einen solchen Regelung könnten auch die Koordinatoren des AG-Rats nicht gleichzeitig Mitglieder des Rates sein).
  • Miriam 18:07, 9. Jan. 2010 (CET):
Wieviel AG-Ratsmitglieder es auch immer sind, man sollte es realistisch sehen. Ein Koordinator hat mit der AG-Arbeit einen hohen Zeitfaktor, der ihn in Anspruch nimmt, ist er gleichzeitig AG-Rats-Mitglied, wird die eine oder andere Aufgabe vernachlässigt. Auch gerade daher, dass so wie es gestern auch öfters der Fall war, nicht nur für eine AG die Koordinatorenaufgabe erfüllt wird. Darüberhinaus kann man im Interessenkonflikt geraten, ohne dies selbst wahrzunehmen. Wir waren uns gestern darüber einig, dass die Arbeit der AGs sehr viel besser koordiniert werden sollte und auch die Zusammenarbeit thematisch verwandter AGs gefördert werden sollte. Genauso wie wir gestern festgestellt haben, dass wir sehr großen Aufholbedarf haben, da noch nicht mal alle Infos an alle AGs gelangen. Fazit: Auf den AG-Rat kommt tatsächlich "Arbeit" zu. Für die Zeit der Tätigkeit als AG-Rat sollte man daher auf seine Position als Koordinator verzichten, aus "Liebe" zu seiner AG, die darunter leiden könnte. Der Rücktritt vom Koordinatoren-Posten schließt die Mitarbeit in der AG nicht aus, daher kann ich diese Bedenken nicht nachvollziehen. Machtbasis - Nun ja - ich halte nicht viel von Machtausübung, Mitarbeit und Zusammenarbeit ist mir lieber, aber wenn Macht = Vertretung der Interessen heißt, die wird dadurch gewährleistet, dass der AG-Rat von der Basis gewählt wird und der neu zu erabeitende Regelentwurf von möglichst vielen AGs getragen wird. Dazu gehört Vertrauen, ohne dieses geht es nicht, der AG-Rat ist so lange nicht überflüssig, solange die AGs hinter ihm stehen. In wieweit eine Kontrolle oder Beeinflussung des Bundesvorstandes möglich ist, hängt eben auch vom nächsten Regelentwurf ab.
Dann fragt sich m. E., was für ein Verständnis von der Arbeit als AG-Koordinator resp. von der Arbeit als Nicht-AG-Koordinator einer Argumentation pro-Trennung zu Grunde liegt. Wo ist da der Unterschied? In meinen Augen übernimmt ein AG-Koordinator mehr Koordinierungs- und Verwaltungsarbeit. Rechtfertigt dass eine 'Schlechterstellung' in puncto Wählbarkeit für den AG-Rat? Wer zeitlich überlastet ist, braucht sich ja mit einem Engagement im AG-Rat nicht zu befassen - das ist - m. E. kein schlüssiges Argument(am Rande: in einem Entwurf der AG-Rat-Regeln ist - m. E. sinnvoller Weise - zu lesen, dass Koordinatorentätigkeiten nur noch für eine begrenzte Anzahl von AGen zulässig sein sollen (zwei oder drei)). (Rorschach)
Der Zeitfaktor ist kein überzeugendes Argument, zum einen gibt es Koordinatoren die erfolgreich diverse AG's betreuen und zum anderen ist die Arbeit des AG Rates eher übergeordnet und kein hektisches Tagesgeschäft, also vom Zeitaufwand auch vertretbar. Die anstehende Koordination und Kooperation zwischen AG's ist zwar mit Arbeit verbunden, und kann auch vom AG Rat moderiert werden, die Hauptarbeit dazu wird aber in den AG's erstellt, denn nur sie können entscheiden welche Verknüpfungen Sinnvoll sind. Das ist also keine Mehrarbeit für den Rat sondern für die AG's. Und gerade aus "Liebe" zu meiner AG verwende ich gerne auch noch die Zeit um sicherzustellen dass die AG auch den nötigen Freiraum hat, z.B. im AG-Rat. Zeit ist also nicht dass Problem.
Interessenskonflikte? Dafür kann gerade der AG-Rat wunderbar Schiedsrichter sein, und selbst wenn sich 2 AG's streiten deren Koordinatoren im Rat sitzen sind sie dort immer noch eine kleine Minderheit und kein Problem für einen voll besetzten und funktionierenden Rat. Machtbasis - Ich halte Macht auch oft für problematisch, hier allerdings ist sie nötig als Gegengewicht zu anderen Gruppen, vor allem dem Vorstand. Ein im Grundsatz schwacher Rat kann sehr leicht vom Vorstand kontrolliert werden. Und selbst wenn der Rat vom Plenum gewählt wird, so ist seine Unabhängigkeit doch gefährdet weil er sonst kaum einen direkten Zugang zu dieser Basis hat. Die direkte Wahl hört sich zwar demokratisch an, ist aber ohne die entsprechenden Mittel der Kommunikation oder der Organisation ein Witz. Am Schluss wird dem Publikum eines Bundesparteitags ein Rat zur Wahl vorgeschlagen, wobei der Vorschlag dann entweder durch den Vorstand oder durch ein von ihm kontrolliertes oder zumindest Abhängiges Gremium erfolgt. Die einfachen Mitglieder sind meist nicht informiert oder haben keine Möglichkeit sich effektiv dagegen zu organisieren und nicken die Entscheidung ab. In diesem Modell liegt die effektive Macht allein beim Vorstand, denn er kann kontrollieren wer in den Rat kommt und hat damit auch Kontrolle über die Entscheidungen des Rates. Wer würde sich denn im Rat gegen einen Vorschlag des Vorstandes stellen wenn er weiss dass er damit seine Chancen auf Wiederwahl verwirkt? Genau deshalb brauchen wir einen Starken und Unabhängigen Rat, direkt aus den Koordinatoren der AG's. -- Access 19:17, 9. Jan. 2010 (CET)
Grund außerdem: Wenn es angestrebt ist einen AG-Rat mit neun beziehungsweise elf Mitgliedern einzurichten, wird es meiner Meinung nach Schwer eine so große Anzahl an wirklich arbeitswilligen Leuten zu finden, die mit der Arbeitsweise von AG's vertraut und keine AG-Koordinatoren sind. Ein "Zurücktreten von der Position des AG-Koordinators, um im AG-Rat mitwirken zu können" sehe ich mit Bedenken, da dadurch wertvolle Kapazitäten aus den Reihen der politischen AG's gezogen werden und die politische Arbeit darunter leiden würde. Ich bin daher dafür, dass Mitglieder im AG-Rat gleichzeitig auch Koordinator einer AG sein können. Wenn diese Mitglieder dann bei Streitigkeiten zwischen zwei AG's involviert sind, sollten sie sich in ihrer Funktion als AG-Rat natürlich zurücknehmen. Nur meine bescheidene Meinung... --RicoB CB 17:29, 9. Jan. 2010 (CET)