Diskussion:Kodex
Inhaltsverzeichnis
- 1 mögliche Ergänzungen
- 2 Ursprung
- 3 Vorbereitende Worte
- 4 aufteilung
- 5 Piraten sind erfinderisch
- 6 Ein Pirat macht die Klappe auf
- 7 Piraten sind keine Räuber
- 8 Hackerethik relevant ?!
- 9 muss kodex-freeze sein ?
- 10 Abgrenzung Kodex <--> Parteiprogramm
- 11 Flugblatt
- 12 Kodex ist kein Kodex
- 13 Diskussionen zum Thema ...
- 14 vor dem statt vorm
- 15 Mit Sartre
- 16 Wie bearbeite ich den Kodex?
- 17 Kodex international
- 18 Kodex II
- 19 Kein Entwurf
- 20 Freies Fernsehen
- 21 Änderungen von Augenklappe
- 22 Piraten sind Nerds
- 23 Piraten haben keine Angst
- 24 Piraten verstehen Spaß und mögen wenn
- 25 Piraten verstehen KEINEN Spaß und lehnen es ab wenn
mögliche Ergänzungen
- Piraten machen auch die Augenklappe auf und sehen, wo die Probleme sind
siehe auch:
Ursprung
Die Idee ist schon etwas älter - und auf dem 1. Piratenkongreß am 30.12.2006 in Berlin hatte sie einen durchschlagenden Erfolg. Wir brauchen einen Kodex. Einige möglichst einfache Worte in der möglichst alles verpackt ist. Unser Konsens. Der ideale Pirat.
Was einigt uns? Warum sind wir Piraten geworden?
Und so hat sich während des Moduls <Strategie> dieses Kongresses eine kleine Gruppe entschieden, sich dieses Themas anzunehmen, unten im Keller. Wir waren vielleicht 6 oder 7 Leute, und alle haben sich rege beteiligt.
Die Arbeitsvorlage war ein kleiner, gekritzelter Zettel mit Ideen, entstanden während einer Pause auf dem 23C3, und mit dieser Basis schafften wir es innerhalb von nur wenigen Stunden einen einvernehmlichen und guten Konsens zu bilden, den wir alle mit Stolz vertreten konnten und den wir den anderen vortrugen.
Jetzt tragen wir ihn ins Wiki, denn wir wollen unsere Ideen gemeinsam ausarbeiten, besser formulieren, und natürlich allen anderen Piraten vorstellen um ihre Meinungen und Ideen zu hören.
Was wir gemacht haben, ist nicht perfekt. Aber zu sagen, es wäre das Beste was wir hinkriegen konnten wäre eine miese Lüge. Denn es ist besser. Es ist kein fauler Kompromiß, es ist das Ergebnis einer konstruktiven Diskussion einer alles anderen als homogenen Gruppe. Mir wurde später gesagthalten zu , man hätte uns andauernd lachen gehört. Ich hatte das nicht bemerkt, aber es ist ein gutes Zeichen.
Ehre den Kodex. Lebe ihn.
--peter 12:47, 31. Dez 2006 (UTC)
Vorbereitende Worte
- Was wir gemacht haben, ist nicht perfekt. Aber zu sagen, es wäre das Beste was wir hinkriegen konnten wäre eine miese Lüge. Denn es ist besser.
hae? es ist nicht das beste (superlativ) (was wir hinkriegen konnten) sondern besser (aber nicht perfekt). ich hasse es wenn man schwafelt und am ende nichts gesagt hat. -- mauk 17:57, 31. Dez 2006 (UTC)
- Mann, laß mich doch schwafeln ;) Anders gesagt, ich fand es argumentativ ein gutes Vorgehen so zu schreiben. --peter 13:12, 2. Jan 2007 (UTC)
aufteilung
wieso ist das ganze eigentlich in acht teile geteilt? -- mauk 17:57, 31. Dez 2006 (UTC)
- Im Konzept waren es 9 Teile und die Idee war von den 10 Geboten (hab da kein Copyright gesehen...). --peter 13:12, 2. Jan 2007 (UTC)
- ich faende es besser alles auf eine seite zu stellen. momentan muss man acht seiten oeffnen auf denen nur ein paar saetze stehen. was fuer nachteile hat es den gesammten kodex auf eine seite zu stellen bzw. was fuer einen vorteil hat es ihn aufzuteilen? -- mauk 13:52, 2. Jan 2007 (UTC)
- bin auch dafür, das zusammenzuführen. schafft mehr Übersicht --Amon 12:02, 9. Apr 2007 (CEST)
- Nachdem sich seit über einen Monat niemand gegen das Zusammenführen ausgesprochen hat, habe ich das soeben erledigt. --Bodo Thiesen 12:25, 16. Mai 2007 (CEST)
- bin auch dafür, das zusammenzuführen. schafft mehr Übersicht --Amon 12:02, 9. Apr 2007 (CEST)
- ich faende es besser alles auf eine seite zu stellen. momentan muss man acht seiten oeffnen auf denen nur ein paar saetze stehen. was fuer nachteile hat es den gesammten kodex auf eine seite zu stellen bzw. was fuer einen vorteil hat es ihn aufzuteilen? -- mauk 13:52, 2. Jan 2007 (UTC)
Piraten sind erfinderisch
- Sich nicht von alten Mustern einnehmen lassen und keine andere Lösung sehen.
sollte das nicht "...und andere loesungen sehen." heisen? umgekehrt ist es vielleicht verstaendlicher: "andere loesungen sehen und sich nicht von alten mustern einnehmen lassen." -- mauk 18:17, 31. Dez 2006 (UTC)
Stimmt. Hab deine Vebesserung dort hin kopiert --peter 13:19, 2. Jan 2007 (UTC)
Ein Pirat macht die Klappe auf
Ein Pirat - ein Wort! Piraten stehen zu ihrem Wort.
- natuerlich sollte man zu seiner meinung stehen. es sollte aber auch klar sein, dass es nichts schlechtes ist seine meinung zu aendern. dies sollte natuerlich nicht in "was interessiert mich mein geschwaetz von gestern" ausarten. -- mauk 18:17, 31. Dez 2006 (UTC)
- Genau das war mein Gedanke. Gerade wenn Piraten "Systeme hacken", dann kann es passieren, dass jemand zu einem späteren Zeitpunkt das System anders sieht und seine vorherige Meinung verändern muss. Die Konsequenz daraus kann nur sein, dass ein Pirat nicht voreilig mit absoluten Wahrheiten um sich werfen darf. --Niun 06:00, 19. Aug. 2009 (CEST)
- Wie ist es mit Alias-Namen und mehrfachen Identitäten? Passt das kodexmäßig zu einem Piraten, der "zu seinem Wort steht"? --Bernd 10:19, 12. Mär 2007 (UTC)
Aus diesem Punkt könnte man einen neuen, sehr aussagekräftigen Punkt ableiten, der im Kodex bisher nicht wirklich vertreten ist und den idealen Piraten extrem von Durchschnittspolitiker abhebt: "Piraten lügen nicht!" --Ethiel 00:19, 25. Aug 2009
Piraten sind keine Räuber
- Respekt gegenüber Besitz (wichtig für Urheberrechtsdebatte u.ä.).
hat urheberrecht mit besitz zu tun? ich bin mir jetzt nicht so sicher aber auch wenn es so ist sollte man es klar trennen. -- mauk 18:17, 31. Dez 2006 (UTC)
- von rein logischen her nein, da hat es nichts miteinander zu tun, weil einmal jemandem etwas weggenommen wird, und das andere mal etwas unberechtigt vervielfältigt wird. Es kommt leider immer wieder das Argument von der Content-Industrie, dass Urheberrechtsverletzer Diebe und Räuber seien. --Amon 12:05, 9. Apr 2007 (CEST)
Hackerethik relevant ?!
inwiefern sollten wir uns an die hackerethik [1] anlehnen (vllt. sogar darauf bezug nehmen) ? IMHO ist dies eine berechtigte frage, da viele aus dem umfeld kommen und/oder sich damit gut identifizieren können, der CCC und ähnliche organisationen beschäftigen sich ja mit einigen thematiken wesentlich länger.
IMHO relevante teile <-- was sie repräsentieren:
- Der Zugang [zu Computern und] allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein. <-- open {source|access|etc.}
- Alle Informationen müssen frei sein. <-- open BLA / transparenz des staates
- Mißtraue Autoritäten - fördere Dezentralisierung <-- keine ahnung. aber klingt doch gut, ne ?
- Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen <-- TOP TOP TOP ! anti-vds. etc. pp
[1] http://www.ccc.de/hackerethics?language=de
Cisco-enabler 12:52, 1. Jan 2007 (UTC)
Darauf Bezug nehmen ist bestimmt gut. Aber IMHO nur in den Beitext. Zu deinen Punkten:
- Der Zugang... <-- Piraten fördern freies Wissen, Bildung & Kultur. Ist also schon drin. Sich nur auf Computer zu beschränken wäre "Platzverschwendung".
- Alle Informationen müssen frei sein <-- Piraten sind frei & "...fördert freies Wissen.."
- Mißtraue... <-- Piraten hinterfragen (& gleichzeitig ohne das gefährlich Wort Autorität und ohne Fremdwörter)
- Öffentliche.. <-- sowas könnte man am ehesten noch einbauen?
Problem: Diese Punkte sind eher Forderungen an die Umwelt. Nett, aber Forderungen an den Pirat sind doch besser. Und vor allem gleich umsetzbar!?
--peter 13:06, 2. Jan 2007 (UTC)
- Grundsätzlich ein wichtiger Punkt, der auch deutlich macht, wie sich die Piratenpartei von dem Film-Piraten unterscheidet. Ich würde es heute nicht (mehr) Hackerethik nennen, nachdem Internet so verbreitet ist. Also: Die Kernpunkte der Hackerethik ins Parteiprogramm schreiben! --Bernd 10:21, 12. Mär 2007 (UTC)
- Dafür haben wir den Kodex. inkorrupt 00:31, 16. Mai 2007 (CEST)
muss kodex-freeze sein ?
warum ? sollten wir uns nicht in ständiger diskussion üben ? oder könnten wir sonst von abstimmungsvieh überrannt werden wie eins die grünen ?
Ja ich denke sowas sollte freeze sein. Obwohl mir der Ansatz von dir auch gefällt: OpenCodex...--peter 13:08, 2. Jan 2007 (UTC)
Jetzt ist er wohl open. :) --peter 11:44, 4. Feb 2007 (UTC)
Wie bearbeite ich den Kodex? starke Disposition
Hi Peter,
ich kann Deine Angst verstehen, das du den Kodex geschützt haben willst, wenn er denn fertig ist. Aber erstens wird er nie fertig, eher Version 1.0 und zweitens soll er ja nix in Marmor gemeißeltes sei, sondern das widerspiegeln was wir auch leben.
Das Wie bearbeite ich den Kodex? stellt das dar wie man eh immer im wiki arbeitet. Ich werd den ganzen Absatz demnächts rausnehmen, weil er das Wikiprinzip wiederholt, und wir eben hier nix fest zumachen wollen. Die Qualität muss und kann nur durch das lebende Wiki vonstatten gehen. Der Abschnitt so wie er ist, verwirrt eher. greetz klml 16:01, 1. Jan 2007 (UTC)
Full Ack Winston 16:26, 1. Jan 2007 (UTC)
Ja klar, mach. --peter 12:49, 2. Jan 2007 (UTC)
Ich hab jetzt einige redundante Informationen rausgenommen. Also, das Zeitlimit, den Flyervergleich und noch nen Satz aus dem ersten Abschnitt an den ich mich jetzt schon nicht mehr erinnere. lg, --peter 11:43, 4. Feb 2007 (UTC)
Abgrenzung Kodex <--> Parteiprogramm
- Wir brauchen einen Kodex. Einige möglichst einfache Worte in der möglichst alles verpackt ist. Unser Konsens, unser Programm, der ideale Pirat.
Hier möchte ich unbedingt um Vorsicht bitten. Meines Erachtens spiegelt der Kodex vor allem, wie wir als Piraten leben möchten, d.h. die Art und Weise, wie wir unsere Ziele erreichen. Die Ziele selbst stehen auf einem anderen Blatt. Das sollte bitte nicht durcheinander gebracht werden.
Winston 14:55, 1. Jan 2007 (UTC)
Also plädierst du darauf, das Syntagma "unser Programm" raus zu nehmen? --peter 13:14, 2. Jan 2007 (UTC)
- Ja, das habe ich auch durch die Abgrenzung im "Was ist der Kodex?"-Satz versucht deutlich zu machen. Meine Hoffnung ist, dass dieser Abschnitt verbessert und kreativ erweitert/ergänzt wird. "Unser Programm" rauszunehmen erledigt sich ja demnächst von selbst, wenn klml wie angekündigt Deine einleitenden Worte killt. :-) --Winston 14:57, 2. Jan 2007 (UTC)
Er hat nur angekündigt das "Wie bearbeite ich den Kodex" rauszunehmen. Ich nehm mich also dessen an und werde jetzt mal "unser Programm" rausnehmen. greetz --peter 22:05, 4. Jan 2007 (UTC)
- Stimmt auffallend. Sorry und Danke. :-) Deine einleitenden Worte rauszunehmen muss ein Freudsches thoughtcrime meinerseits gewesen sein. Mal sehen ob der ganze Artikel irgendwann so gut wird und für sich selbst spricht, dass ich den Mut aufbringen kann, Deine Einleitung auch zu killen, ohne dass Du's mir übel nimmst oder revertest. ;-) --Winston 00:24, 5. Jan 2007 (UTC)
Der "ideale Pirat"?
Was da steht ist mir nicht unsympatisch. Aber der Ansatz an sich, das Muster eines "idealen" Menschen zu beschreiben, halte ich für einen Irrweg. Es geht hier um eine politische Partei, d.h. man trifft sich dabei, ein abstraktes, soziales und organisatorisches Konstrukt - eine Partei - zu definieren. Welche Leute und warum diese dabei sind, das hat mich dann nicht zu interessieren. Vor allem hat mich nicht deren _Verhalten_ zu interessieren. Denn die Partei ist kein Kommune. Sorry, aber so schön und romantisch der Kodex ist, er bringt die Sache nicht weiter. --Bernd 13:24, 2. Feb 2007 (UTC)
Evt. also das "Ideale" ein wenig rausnehmen? Nun, für einen Irrweg halte ich es aber nicht. Natürlich, konkrete Parteiarbeit entsteht dadurch nicht, aber es hilft doch wohl, eine Basis zu bilden. --peter 11:47, 4. Feb 2007 (UTC)
- Ja, erstmal das "ideale" heraus, IMHO. Aber was auch sonst problematisch bleibt, ist der Bezug aufs Individuum, was ja implizit auch eine Abgrenzung beinhaltet - als ob "die Anderen" nicht so (gut) sind. Wie auch im Forum einmal erwähnt, ist die Fokussierung auf den "Menschen" im politischen Kontext mit Vorsicht zu sehen, weil man der "Sache Mensch" im Rahmen einer politischen Organisation ohnehin nicht gerecht werden kann. - Anders gesagt: Das Menschliche zeigt sich in der Politik - oder eben nicht. "Mensch" oder (implizit) "Guter Mensch" (wie im Kodex) darüber zu schreiben, kann dann nur nach hinten losgehen. --Bernd 09:15, 7. Feb 2007 (UTC)
- Nachtrag: Nach Gesprächen hier im Berliner LV möchte ich sogar nachlegen: Datenschutz bedeutet ja praktisch, dass sich niemand ein vollständiges Bild von mir machen soll, nicht beim Staat nicht bei der Wirtschaft. Der ganze Ansatz des Kodex verweist dagegen auf das Individuum, sein Verhalten, seinen "Stolz" oder "Mut", also erkennbar zu sein. Oder, im Forum gab es Threads, wo nach der "Gesinnung" gefragt wurde. Das geht genau in die falsche Richtung: "Kein Datenschutz" bedeutet auch "ich lass mich nicht festnageln", oder eben "versuch nicht mich zu verstehen". Oder, kürzlich meinte eine gute Freundin: "Piraten sind Arschlöcher, nehmen sich was sie wollen, Egoisten." Frauensicht? Schon 50% der Bevölkerung abgeschrieben?
- => Wir brauchen eher das Gegenteil eines (Verhaltens-) Kodex, einen Text der Art: Wie sich der Pirat von heute vom alten Piraten unterscheidet. "Es heisst Piratenpartei, aber ..." --Bernd 10:35, 12. Mär 2007 (UTC)
Flugblatt
In der Einleitung steht, daß wir uns vorstellen sollen, daß dieser Kodex später auf einem Flugblatt steht. Diese Idee finde ich sehr gut. Darum möchte ich die Stellen mit "Hoffentlich." und "HeHe" gestrichen haben. Elcon 21:35, 18. Jan 2007 (UTC)
Ups. Genau diesen Passus hab ich gerade rausgenommen, da ich ihn für unwichtig und irreführend fand. --peter 12:02, 4. Feb 2007 (UTC)
Ich wusste jetzt nicht wo ich das sonst hinschreiben sollte, deswegen mach ichs mal hier, weil es den kodex an sich betrifft. Ich find das klingt alles noch zu wenig nach kodex! und ich denke ein kodex muss in stein gehauen werden. ein kodex ist etwas, an das man sich hält oder eher orientiert, ein konstrukt mit normen, die bei der gründung einer "gesellschaft" von den "gründervätern" tatsächlich als etwas ideales erachtet wurden und als vorsatz und richtlinie zählen. Und dann müssen sie auch ein wenig epischer klingen! ich hab demnächst ein wenig mehr zeit und mach dann mal vorschläge die alle bisherigen vorschläge mit einbeziehen, find ein kodex ist ne super sache! Und auf flugblättern umso mehr, damit man sich identifizieren kann mit uns. Kopimi 21:02, 10. Feb 2007 (UTC)
Kodex ist kein Kodex
Sorry aber was da jetzt steht, ist überwiegend kein Kodex. Es wird versucht, Punkte eines Parteiprogramms als Verhaltensanweisungen zu formulieren - und das kann einfach nicht klappen. Denn eine politische Partei ist einfach per se eine recht komplexe rechtliche, soziale und organisatorische Konstruktion, die auch die Komplexität der (bürgerlichen) Gesellschaft um sie herum widerspiegelt. Das historisch geprägte Bild des Piraten stammt ja aus einer etwas anderen Zeit, wo ein Feudalsystem herrschte... - Um es kurz zu machen: "Piraten sind frei" und "Piraten sind mutig", das passt in beide Richtungen. Alles andere scheint mir für eine politische Partei im Jahre 200x oder für einen Kodex nicht haltbar, widersprüchlich oder geht nach hinten los. --Bernd 09:56, 8. Mär 2007 (UTC)
Nachtrag: Es kommt mir zunehmend vor wie ein Versuch, etwas ("Gutes") in eine politische Partei herein zu bringen, was diese per se (sonst) nicht leisten kann. Das ist auch eine Form der Flucht vor der Verantwortung - eine Welt- / Mensch-Verbesserung zu fordern, anstatt sich mit den existierenden Bedingungen auseinander zu setzen und dafür Lösungen zu entwickeln. --Bernd 13:55, 22. Apr 2007 (CEST)
- Leider sehe ich diese negative/ abwertende Diskussion hier jetzt erst. Bereits Ende 2006 kam im Forum der Wunsch auf, einen Kodex festzulegen, der als Basis bei Diskussionen dient und mit dessen Hilfe auch nach außen dargestellt werden kann, worauf man sich bei uns verlassen kann. Auf der Strategietagung Ende Dez. 2006 wurde der mehrheitliche Wunsch nach einem solchen Kodex so laut, daß er spontan aufgenommen wurde und wir eine Gruppe bildeten, die einen Vorschlag erarbeiteten. Dieser Kodex stellt den Minimalkonsens dar, der natürlich hier in der Wiki diskutierbar ist. Auch auf dem Treffen der Nordpiraten 28.04.2007 wurde allgemein dieser Kodex für gut befunden und deswegen nicht weiter diskutiert. @Bernd: du bist der erste, von dem ich Negatives über diesen Kodex höre und ich muß sagen, daß ich keinerlei Verständnis dafür habe. Elcon 09:04, 30. Apr 2007 (CEST)
- Ich bin stolz auf unseren Piratenkodex und ziehe ihn zu Rate, wenn ich mit konkreten Problemstellungen konfrontiert bin und es mehrere scheinbar gleich gute Lösungen gibt. Bisher fand sich immer eine, die ein bißchen mehr zu unserem Kodex passte... Wem es nicht passt: der nächste Piratenkongress kommt bestimmt... inkorrupt 12:49, 2. Mai 2007 (CEST)
- Nochmal: Die Forderungen im Kodex sind auf Personen bezogen okay - aber wir bauen hier eine politische Organisation auf, und das sollte einfach auseinandergehalten werden. --Bernd 15:58, 15. Mai 2007 (CEST)
- Eine pol. Org., die dann wie eine Maschine funktioniert? Mir ist der Piratenkodex nicht zuletzt als Gegengewicht zu technokratischen Unausgewogenheiten in der Partei lieb und teuer und dieses schöne Werkzeug aus den besagten Gründen abzulehnen halte ich für falsch. Im Übrigen bezieht sich der Kodex auf "die Piraten" und dieser Plural(ismus) begründet noch keine Angst vor Totalitarismus, nur falls Dir der Kodex in dieser Hinsicht zu intim sein sollte. gruuß! inkorrupt 17:07, 15. Mai 2007 (CEST)
- Woraus besteht die Piratenpartei denn? Ich sehe auch den individuellen Piraten, der sich an diesem Kodex orientieren kann, um seinem Gewissen ein paar zusätzliche Anhaltspunkte zu geben. --Jamasi 20:04, 15. Mai 2007 (CEST)
- @inkorrupt: Nein, Organisationen "funktionieren" _nie_ wie Maschinen, sondern immer etwa so wie bei "Stromberg" illustriert. Ich kenne das ein wenig aus meiner beruflichen Tätigkeit. Eben darum ist das schon eine genüg grosse Herausforderung, überhaupt irgendetwas wirksames auf die Beine zu bringen; zumal wir uns mit machtvollen Gegnern anlegen. Und natürlich heisst "die Piraten" implizit "alle Piraten". "Totalitarismus" ist ein heftiger Begriff - aber in der Sache, ja, doch: Der Kodex entzieht dem Einzelnen tatsächlich zuviel Verantwortung.
- @Jamasi: Genau so habe ich das auch verstanden, dass man hier "bei der Gelegenheit" gleich noch, zusätzlich zur politischen Arbeit, etwas menschlich Gutes tun will. Gewissen .. tja, ich hab seinerzeit noch vor einem Kommitee aus alten Herren gestanden, die mein Gewissen geprüft haben, seitdem versuche ich solche Situationen für mich und andere zu verhindern. Anders gesagt "The road to hell is paved with good intentions." --Bernd 18:16, 24. Mai 2007 (CEST)
- Nochmal: Die Forderungen im Kodex sind auf Personen bezogen okay - aber wir bauen hier eine politische Organisation auf, und das sollte einfach auseinandergehalten werden. --Bernd 15:58, 15. Mai 2007 (CEST)
- Ich bin stolz auf unseren Piratenkodex und ziehe ihn zu Rate, wenn ich mit konkreten Problemstellungen konfrontiert bin und es mehrere scheinbar gleich gute Lösungen gibt. Bisher fand sich immer eine, die ein bißchen mehr zu unserem Kodex passte... Wem es nicht passt: der nächste Piratenkongress kommt bestimmt... inkorrupt 12:49, 2. Mai 2007 (CEST)
Diskussionen zum Thema ...
Die einzelnen Themen waren auf eigenen Seiten ausgelagert. Dadurch sind pro Thema eigene Diskussionsseiten entstanden. Hier wurden diese wieder zusammengeführt. --Bodo Thiesen 12:14, 16. Mai 2007 (CEST)
Piraten sind frei
Super das alles schon online ist.
Ich wünschte wir könnten uns dazu durchringen den Punkt:
* Piraten sind unbestechlich.
als zweiten Punkt allein stehend mit dann mit den entsprechenden Erläuterungen aufzunehmen. --Sailer 16:23, 31. Dez 2006
- Guter Punkt - Zustimmung. --Bernd 09:32, 8. Mär 2007 (UTC)
frei === libertär oder wie ?
ich denke, ich weiß, was ich oder ein großteil der piraten, hacker etc. mit "frei" meinen. gibt es einen weniger "weiten" begriff oder haben wir vllt. einen guten merkspruch a la "free as in speech" ?!
@vorposter: unbestechlichkeit ist gut. unbedingt rein machen. und konkretisieren. und signatur nach posts nicht vergessen. Cisco-enabler 12:38, 1. Jan 2007 (UTC)
Unbestechlichkeit finde ich auch gut, aber das Schlagwort vom "Fraktionszwang" sehe ich als durchaus problematisch an. Überspitze das ganze mal ketzerisch zum Paradoxon, verbunden mit der Bitte es als konstruktiven Beitrag anzusehen und aufzulösen. Winston 16:36, 1. Jan 2007 (UTC)
fraktionszwang ? wegen kodex, hackerethik etc. ? für mich wäre das in diesem kontext bloß ein hilfsmittel, moralisch eher nicht so versierten menschen zu helfen, entscheidungen zu fällen, die im einklang mit dem stehen, für das sie eigentlich stehen wollen. Cisco-enabler 02:32, 2. Jan 2007 (UTC)
Ok, Du beschreibst den guten Kodex als Hilfsmittel, aber wo ziehst Du die Grenze zum bösen Fraktionszwang, der abzulehnen ist? Falls es eine solche Grenze gibt, sollten wir sie hier unbedingt deutlich machen. Persönlich halte ich sie allerdings für fließend. Winston 12:08, 2. Jan 2007 (UTC)
Ich denke, das wir den Parteienzwang ablehnen, kann drinn bleiben, aber Fraktionszwang und das mit dem Ablehnen eines Verhaltenskodex sollten wir streichen, da sich sonst die Arbeit an diesem Kodex nicht lohnt. --Sailer 21:34, 2. Jan 2007 (UTC)
Parteienzwang versteh ich nicht. Erklärung? Fraktionszwang ablehnen find ich gut. Das bedeutet, das der Piratenabgeordnete aus Kleinkaff Hinterdemwald auch wirklich die Meinung seiner Leute vertreten kann und nicht eine Marionette ist. --peter 21:43, 4. Jan 2007 (UTC)
Bin ich eigentlich der Einzige dem es widersprüchlich erscheint in einem KODEX(!) der das Verhalten eines Piraten beschreibt einen Passus zu haben: "jeder Verhaltenskodex als blinder Gehorsam abgelehnt wird" ? Macht Eure Logik da nicht auch einen Salto rückwärts? gordito.
- das ist ein discordianisches Element und soll zum nachdenken anregen. --Amon 08:03, 12. Jun. 2009 (CEST)
- Piraten sind unbestechlich
- sie lehnen die übermäßige Einflussnahme der Lobbyisten ab
- Piraten lassen sich nicht durch Zuwendungen oder andere Nettigkeiten
zu einem anderen Abstimmungsverhalten drängen.
- Piraten machen Bestechungsversuche öffentlich
--Sailer 21:50, 2. Jan 2007 (UTC)
passt doch schon. das kann man in ein, zwei sätze packen, die sehr eindeutig sind. so sähe das nach meinen vorstellungen aus:
- "Piraten sind integer [1]: Sie lassen sich nicht durch materielle oder sonstige Zuwendungen beeinflussen. Bestechungsversuche werden öffentlich gemacht."
kann das jeder unterschreiben ? Cisco-enabler 02:48, 3. Jan 2007 (UTC)
Ich würde es unterschreiben wenn da nicht integer steht. Einfache Worte! Sage was du meinst. Wenn du unbestechlich meinst, dann schreibe es so. Integer klingt, zumindest für den der zuwenig Bildung hatte, aalglatt. --peter 21:40, 4. Jan 2007 (UTC)
fraktionszwang
was heist fraktionszwang? was fuer einen unterschied macht es, wenn wir sagen 'wir lehnen ihn ab'? ich finde es wichtig zu erfahren, wie sich volksvertreter bei einer wahl entscheiden (wie soll ich sonst beurteilen koennen, wer mich vertritt). geheime wahlen lassen sich wohl nicht vermeiden. bei oeffentlichen wahlen muss man sein handeln rechtfertigen koennen und mit den konsequenzen leben. egal ob fraktionszwang abgelehnt wird oder nicht. ist die idee der Modularität (die ich gut finde) nicht fraktionszwang? -- mauk 22:56, 4. Jan 2007 (UTC)
Ich muss mauk da beipflichten. Anstelle der Ablehnung von Fraktionszwang fände ich eine Selbstverpflichtung zur Überprüfbarkeit des Abstimmverhaltens unserer Delegierten für sinnvoll. Die Personen besetzen verantwortungsvolle Posten und sollten dann auch ihre Entscheidungen verantworten. --Jamasi 23:36, 4. Jan 2007 (UTC)
(Kommentar "Flugblatt" verschoben auf Diskussion Hauptseite Kodex --peter 12:00, 4. Feb 2007 (UTC))
Was bedeutet "Selbstverpflichtung zu Überprüfbarkeit des Abstimmverhaltens"? Offenlegung & Rechtfertigung des Deligierten gegenüber Basis/Wählern, oder? Ist bestimmt auch wichtig, aber IMHO nur halb so interessant. Warum bin ich gegen Fraktionszwang und warum seid ihr nicht dafür? Natürlich ist es für eine kleine & aufstrebende Partei von Nachteil, nicht gemeinsam für etwas zu sein, insofern kann das Vebot des Fraktionszwanges hinderlich werden. Allerdings ist es, sobald eine Partei groß ist, eine ganz miese Waffe. UND DIE MEISTEN WÄHLER WISSEN DAS. Deswegen, so glaube ich, würde das Selbstverbot des Fraktionszwanges verdammt gut ankommen. Und, solange wir klein sind, werden wir bestimmt trotzdem einig agieren. Zumindest entsprechend hoch-Deligierte :D... Ich bin also - nach wie vor - klar dafür, sehe keine negativen Effekte für die Parteiarbeit dahinter und empfinde die Kommentare von mauk und Jamasi als Bereicherung desselben Themas, nicht aber als Ersatz. --peter 12:20, 4. Feb 2007 (UTC)
- mir ist nicht so ganz klar, was fraktionszwang ist. ich denke parteimitglieder haben nichts dagegen, wenn ihre wahl fuer ihre vertreter bindend ist. -- mauk 15:29, 4. Feb 2007 (UTC)
Ich musste gerade bei wikipaedia erfahren, das es Fraktionszwang eigentlich garnicht mehr gibt in Deutschland. Theoretisch. Ich kenn es halt aus Volkesmund, bzw. den Medien. Was es ist, steht hier. --peter 17:44, 4. Feb 2007 (UTC)
- ob man es nur -zwang oder -disziplin nennt ist ja nicht so wichtig. es geht wohl 'nur' um psychischen druck, sich so zu verhalten wie abgemacht. -- mauk 21:36, 4. Feb 2007 (UTC)
Nach den Worten eines CDU-Abgeordneten ist das eine verboten und das andere zulässig. Interessant finde ich, das 'Die Linke' sich scheinbar Fraktionszwang verboten hat, obwohl es ja eh verboten ist (und wie ich es auch gern hätte..). Genauer nachgeprüft hab ich nicht. Vielmehr hier geschmökert. --peter 08:10, 5. Feb 2007 (UTC)
Also die Art des Mandats eines (künftigen) PP-Abgeordneten hier als "Kodex" vorweg zu bestimmen, das tut glaubich weder dem Kodex noch der (ggf aufzubauenden) Fraktion gut. --Bernd 09:35, 8. Mär 2007 (UTC)
Piraten leben privat
Plural?
Hallo. Mir gefällt der Plural nicht so sehr. Ein Pirat lebt privat klingt einfach besser wie Piraten leben privat. --peter 11:49, 4. Feb 2007 (UTC)
- wieso hier diese diskussion? ich habe die titel mal vereinheitlicht. vorher war 'ein pirat...' und 'piraten...' gemischt. du kannst es gerne aendern, aber bitte einheitlich :) -- mauk 15:01, 4. Feb 2007 (UTC)
Hier diese Diskussion weil dies die Diskussionsseite des wiki ist. Menno, dumme Frage. Ok. Gibt es Argumente abgesehen von Einheitlichkeit? --peter 17:35, 4. Feb 2007 (UTC)
- willst du nur 'piraten leben privat' aendern und 'piraten sind frei' etc. nicht? -- mauk 17:55, 4. Feb 2007 (UTC)
Ja. Zumindest hätte ich keine Probleme damit, sowohl Plural als auch Singularformen zu mischen. --peter 18:22, 4. Feb 2007 (UTC)
- wieso hast du etwas gegen 'piraten leben privat' aber nicht gegen 'piraten sind frei'? also ich wuerde sagen wenn 'ein pirat lebt privat' dann auch 'ein pirat ist frei' etc. -- mauk 18:31, 4. Feb 2007 (UTC)
Wegem dem Rhytmus beim Sprechen. Dem Reim. Außerdem ist "privat" ja auch was individuelles. --peter 18:46, 4. Feb 2007 (UTC)
Private Piraten
Also, "Privatleben" und "Pirat" passt irgendwie so zusammen wie "Katze" und "Lebkuchen". Sorry aber das klingt einfach lächerlich. Und weiterhin, auf die Gefahr mich hier zu wiederholen: "Kodex" verweist auf konkretes _Verhalten_, nicht auf die - politisch sehr wichtige - Idee der Privatsphäre, die den Bürger vom Staat abgrenzt. Auch dieser Punkt zeigt (leider), dass man viele zentrale Punkte des Parteiprogramms nicht als Kodex formulieren kann. --Bernd 09:40, 8. Mär 2007 (UTC)
Piraten hinterfragen
Piraten hacken Systeme. Ist wohl kein Muss für Piraten. Sieht in der Öffentlichkeit auch nicht besonders gut aus.
Ich hacke keine Systeme, kann und will es auch nicht und fühle mich dennoch als vollwertigen Piraten.
- Der Begriff "hacken" ist hier nicht im Sinne von "cracken", also eindringen gedacht, sondern als intensives Beschäftigen mit einem (technischen) System und dem Aufzeigen von Schwachpunkten dieses Systems. Vgl. p:Hackerethik --Jamasi 23:16, 1. Jan 2007 (UTC)
Hacken
Man kann ohne Ahnung von IT zu haben, ein Hacker sein.
Ob man nun als Hacker bezeichnet wird oder als clever/ gewitzt/ aufmerksam, hängt davon ab, wo man sich rumtreibt.
Elcon 21:46, 18. Jan 2007 (UTC)
Piraten haben keinen Kodex
"s.o."
Was soll mir das sagen? Ist das nicht irgendwie ein Widerspruch? Bitte klarifizieren, dann ggf wieder auf die Hauptseite --Bodo Thiesen 08:07, 1. Sep. 2007 (CEST)
- Ich denke das soll ein bewußter Widerspruch sein, da Piraten ja nicht blind Dinge Akzeptieren sollen. Ansonsten ist das ein wenig so, wie im p:Discordianismus. --Jamasi 17:36, 1. Sep. 2007 (CEST)
Piraten sind erfinderisch
hierzu existierte keine Diskussionsseite
Piraten fördern freies Wissen, Bildung & Kultur
- Da ist mir noch was wichtiges eingefallen: FreieNetze. --peter 21:47, 4. Jan 2007 (UTC)
@peter: könntest du bitte einen Link zu der Definition von FreienNetzen in deinen Text editieren. Sonst müßte zumindest ich googeln und das könnte zu Problemen führen, je nachdem, was ich finde.
Und entschuldige bitte, daß sich jetzt erst jemand findet, ich komme (noch) nicht mit der "Überwachung" der Themen hier klar, wo ich jemals was gesagt habe. *streut sich asche aufs haupt*
Elcon 21:51, 18. Jan 2007 (UTC)
Ok, hier zwei Links zu freien Netzen: [2] [3] Mein eigenes Wissen darüber ist übrigens auch ziemlich rudimentär, hab das erst vor kurzem von nem Leipziger erfahren (hier in Dresden gibt es ein Bürgernetz, das ist aber nicht soo frei) --peter 11:56, 4. Feb 2007 (UTC)
Parteiprogramm, nicht Kodex
"Fördern" ist eine sehr abstrakte Sache - dieser Punkt gehört IMHO ins Parteiprogramm und nicht in einen _Verhaltens_-Kodex. --Bernd 09:20, 8. Mär 2007 (UTC)
Piraten machen die Klappe auf
Mut, Sprache
Also entweder man lässt "Kacke am dampfen" stehen, dann braucht es auch keine Entschuldigung, oder man nimmt eine andere Formel. Ohnehin sehe ich nicht, warum "ein Pirat" nicht _immer_ mutig sein soll: Mut braucht es ja auch, zu sprechen, wenn alle still weiter gehen - also IMHO grad das Gegenteil von "Kacke am dampfen". Sprachlich darf hier auch noch nachgebessert werden - Erst-Autor, machst du das? --Bernd 09:06, 8. Mär 2007 (UTC)
Piraten haben Achtung vor dem Leben
Leben
"Ein Pirat hat Achtung vorm Leben" aber "mein Bauch gehört mir". Soll heissen: Die Worte 'Achtung vor dem Leben' werden von selbsternannten religiösen 'Lebensschützern' besetzt, denen es um ein totales Abtreibungsverbot geht, daher sind die Worte u.U. missverständlich. Solange klar ist, dass wir mit diesen Eiferern nicht in einem Boot sitzen wollen, kann ich damit leben (wenn man 'vorm' durch 'vor dem' ersetzt). --Nanuk 10:47, 12. Jan 2007 (UTC)
- ich bin mir sicher, das es zum thema 'mein bauch gehoert mir' und sterbehilfe keinen konsens geben wird. soll das wirklich behandelt werden? -- mauk 11:11, 19. Jan 2007 (UTC)
vor dem statt vorm
Ich bin auch für eine Änderung.
Ergänzen möchte ich es durch: "mein Bauch gehört mir" ist ein Thema, das mehr als traurig ist. Ich denke dabei an vergewaltigte Frauen genauso wie an Schülerinnen von 15 JAhren als auch an sonstige Komplikationen, die ich hier nicht näher ausführen will. Das Thema hat etwas damit zu tun, wo ggf. nicht nur ein Mensch sondern mehrere drunter leiden. Würden wir genauer analysieren, wann aus den Zellen ein Mensch wird, und das als spätesten Zeitpunkt einer Abtreibung definieren, würden wir feststellen, daß Abtreibung nur in den wenigsten Fällen möglich ist. Wer sind wir, daß wir anderen Menschen vorschreiben, welche Lasten sie auf sich nehmen müssen? Wer sind wir, daß wir erlauben können, menschliches Leben zu töten? Wir müssen die Aufklärun gkonstant von 9 bis 19 laufen lassen und Pillen für danach mehr ins Bewußtsein der Bevölkerung bringen. Meine Meinung, wie alles, was ich sage.
Hinzu kommt das Thema Sterbehilfe. Die Nordelbische Kirche (habe ich erwähnt, daß ich Protestant bin? ;) ) steht seit langer Zeit für eine passive Sterbehilfe, wenn dadurch der Mensch würdevoll sterben kann. Es ist zwingend notwendig, passive Sterbehilfe durchzusetzen. Aktive dürfen wir nicht unterstützen, weil dadurch Mißbrauch Tor und tür geöffnet wird. Wenn ein Mensch stirbt und er sterben will, dann hat nur die Forschung und Pharmaindustrie ein Interesse daran, sein Leiden zu verlängern. Das darf einfach nicht sein.
Elcon 22:04, 18. Jan 2007 (UTC)
Eben, man muss hier eine Art Formulierung implementieren, die nicht nach pro-life aus den Statten klingt sondern mehr nach Ubuntu (dem Zulu-Wort, nicht der Distro). Meine Vorstellungen sind da wahrscheinlich etwas zu philosophisch für... Malfermita kodo 10:03, 4. Feb 2007 (UTC)
FYI: das Zulu-Wort Ubuntu bedeutet Menschlichkeit, Gemeinsinn --peter 12:06, 4. Feb 2007 (UTC)
Töten oder nicht
Inhaltlich stimme ich ja zu - nur was daran so Piraten-mäßig ist, sehe ich nicht. Das Verständnis eines Piraten liegt ja nicht in unserer Hoheit, sondern das ist über Jahrhunderte - als Historie, als Mythos, in der Kultur usw. - geprägt worden. Und dazu gehört auch, dass man ihn mit Säbel und Pistole hantieren sieht, um seine Gegner - sorry, aber so ist es - zu töten.
Also, folgerichtig müsste es doch heißen: "Eigentlich haben Piraten keine Achtung vor dem Leben, aber wir sind anders." Etwas gaga.
Noe, sorry, bei diesem Punkt wird IHMO eher deutlich, dass die ganze Sache mit dem "Piratenkodex" gehörig nach hinten losgehen kann. --Bernd 09:29, 8. Mär 2007 (UTC)
- Es geht bei dem Kodex um die positive Belegung des Begriffs PIRAT im politischen Kontext. Und da ist es wichtig auch den tradierten Vorurteilen zu widersprechen. --Jamasi 15:36, 8. Mär 2007 (UTC)
- Solche "Vorurteile" sind aber ggf über Jahrzehnte entstanden - zB aus Romanen und Abenteuerfilmen - und verschwinden nicht, indem man ihnen "widerspricht". Soviel Macht haben wir nicht, und auch mit viel Geld und Einfuß kann niemand solche Bilder einfach umdefinieren. "Und das ist auch gut so." --Bernd 22:06, 9. Mär 2007 (UTC)
- Also von mordenden Piraten in der Politik habe ich noch nirgendwo in Büchern oder Filmen gelesen oder gehört. ;) --Jamasi 22:34, 9. Mär 2007 (UTC)
- Dann schaun wir doch mal in unser liebstes Bildungsmedium: "Kontrolle über Seehandelswege und deren Sabotage durch Piraterie ist daher auch ein bedeutender geopolitischer Machtfaktor. .. Auch die sogenannte „Goldene Ära“ der Piraterie (circa 1690 bis 1730) wurde erst nach einer .. aktiven politischen Unterstützung .. durch europäische Großmächte möglich." Tja, und dann "Als man dort das geforderte Lösegeld nicht zahlte, brannte er die Siedlung und alle Schiffe im Hafen nieder. .. " oder "Die .. südamerikanischen .. Seeräuber .. kaperten nicht nur Schiffe der Spanier, sondern alles, was ihnen über den Weg lief, und genossen den Ruf, auch für geringe Beute über Leichen zu gehen." .. "Nach Mitteilung des IMB sind 2004 bei Seeräuberüberfällen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen – neun mehr als im Vorjahr. 2003 hatte sich die Zahl der Todesopfer durch Piratenangriffe gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt." Tja, dann auch: "Während es bis zum Ende des 17. Jahrhunderts üblich war, nur die Anführer hinzurichten, kam es .. ab 1716 vermehrt zu Massenexekutionen von ganzen Piratencrews." Wenn das keine blutige politische Geschichte ist... --Bernd 00:51, 17. Mai 2007 (CEST)
- Und an welcher Stelle waren diese Piraten jetzt politisch aktiv? --Jamasi 02:41, 17. Mai 2007 (CEST)
- Dann schaun wir doch mal in unser liebstes Bildungsmedium: "Kontrolle über Seehandelswege und deren Sabotage durch Piraterie ist daher auch ein bedeutender geopolitischer Machtfaktor. .. Auch die sogenannte „Goldene Ära“ der Piraterie (circa 1690 bis 1730) wurde erst nach einer .. aktiven politischen Unterstützung .. durch europäische Großmächte möglich." Tja, und dann "Als man dort das geforderte Lösegeld nicht zahlte, brannte er die Siedlung und alle Schiffe im Hafen nieder. .. " oder "Die .. südamerikanischen .. Seeräuber .. kaperten nicht nur Schiffe der Spanier, sondern alles, was ihnen über den Weg lief, und genossen den Ruf, auch für geringe Beute über Leichen zu gehen." .. "Nach Mitteilung des IMB sind 2004 bei Seeräuberüberfällen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen – neun mehr als im Vorjahr. 2003 hatte sich die Zahl der Todesopfer durch Piratenangriffe gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt." Tja, dann auch: "Während es bis zum Ende des 17. Jahrhunderts üblich war, nur die Anführer hinzurichten, kam es .. ab 1716 vermehrt zu Massenexekutionen von ganzen Piratencrews." Wenn das keine blutige politische Geschichte ist... --Bernd 00:51, 17. Mai 2007 (CEST)
- Evtl. ist das mit den Vorurteilen gegenüber Piraten aber auch ein Generationenkonflikt: Für jüngere Menschen (die Generation mit dem zynisch makaberen Humor) sind Piraten einfach nur coole Säue, die sich nix sagen und gefallen lassen. Vom coolness-Level stehen sie etwa auf einer Stufe mit Ninja oder Zombies. --Jamasi 02:45, 17. Mai 2007 (CEST)
- Tja, was für den einen "cool" ist, ist für den anderen .. eher uncool. Man denke mal für ein paar Sekunden an die Weiblichen. Da gibt es im klassischen Piratenbild wenig positives. - Zum Politischen: Die Piraten haben eine Art Stellvertreterkrieg geführt, England gegen Spanien usw., das war hochpolitisch - und das haben ein paar von denen seinerzeit auch durchaus begriffen und ganz gezielt damit taktiert - siehe WP. --Bernd 18:20, 24. Mai 2007 (CEST)
- Ich denke höchstens mal ein paar Sekunden NICHT an "die Weiblichen". ;) Apropos.. 1. Welches Geschlecht hatte der erfolgreichste Pirat aller Zeiten? 2. Welchen Dienstgrad konnten Frauen in der offiziellen Handelsmarine erreichen? inkorrupt 10:30, 5. Jun 2007 (CEST)
- Tja, was für den einen "cool" ist, ist für den anderen .. eher uncool. Man denke mal für ein paar Sekunden an die Weiblichen. Da gibt es im klassischen Piratenbild wenig positives. - Zum Politischen: Die Piraten haben eine Art Stellvertreterkrieg geführt, England gegen Spanien usw., das war hochpolitisch - und das haben ein paar von denen seinerzeit auch durchaus begriffen und ganz gezielt damit taktiert - siehe WP. --Bernd 18:20, 24. Mai 2007 (CEST)
- Also von mordenden Piraten in der Politik habe ich noch nirgendwo in Büchern oder Filmen gelesen oder gehört. ;) --Jamasi 22:34, 9. Mär 2007 (UTC)
- Solche "Vorurteile" sind aber ggf über Jahrzehnte entstanden - zB aus Romanen und Abenteuerfilmen - und verschwinden nicht, indem man ihnen "widerspricht". Soviel Macht haben wir nicht, und auch mit viel Geld und Einfuß kann niemand solche Bilder einfach umdefinieren. "Und das ist auch gut so." --Bernd 22:06, 9. Mär 2007 (UTC)
Piraten sind keine Räuber
Widersprüchlich
Sorry, aber das klingt für den normalen Hörer / Leser einfach widersprüchlich. Klar sind Piraten erst mal Räuber (gewesen). Was da jetzt steht, dann noch mit dem Vermerk "keine Ausbeuterei" und "nicht mit fremden Federn .. schmücken", ist von der Aussagenlogik her einfach etwas einsam.
- So wie wir Dich kennenlernen durften, ragst Du schon sehr aus dem Spektrum der "normalen Hörer / Leser" heraus. Woran machst DU Deine Entscheidung fest, wie etwas für diese Zielgruppe "klingt"? inkorrupt
- "Deine" historischen Piraten sind nicht jene von denen im Kodex die Rede ist. Das merkt der durchschnittlliche Rezipient schon beim ersten Lesen. Warum checkst Du das nicht und versuchst den Kodex Deinem (sehr einsamen) Bild anzupassen? inkorrupt 09:46, 5. Jun 2007 (CEST)
Wenn man sagen will "Piratenpartei heisst nicht dass wir Räuber unterstützen", dann kann man das mal in einem Grundsatztext erklären. Etwa: "Der Name Piratenpartei ist eine augenzwinkernde Antwort auf den oft gehörten Vorwurf, der freie Informationsaustausch diene vor allem der Software-Piraterie..." - Das wäre aber für einen (Verhaltens-) Kodex fehl am Platz. --Bernd 09:18, 8. Mär 2007 (UTC)
- Du hast gerade festgestellt, wie wir den Begriff PIRAT im politischen Kontext anders belegen wollen. Da treten natürlich Widersprüche mit dem Bild des gemeinen See-Piraten auf, aber die haben ja auch einen ganz anderen Kodex ;) --Jamasi 15:31, 8. Mär 2007 (UTC)
- Hmm, wer sind denn eigentlich die "Piraten", für die dieser Kodex gelten soll? Alle Wähler der Partei? Alle Mitglieder? Eine Eliteeinheit aus den Parteigründern und anderen "Eingeweihten"? Jeder der will? Einfacher Gegenvorschlag: Pirat ist, wer in der Partei mitarbeitet. Und der Kodex besteht genau und nur darin: Für die Sache zu arbeiten. Diese Definition hätte zusätzlich den Vorteil, dass sie so einfach ist, dass man sie nicht mehr aufschreiben muss. :-) --Bernd 22:21, 9. Mär 2007 (UTC)
- Und was ist mit den Piraten, die aus unterschiedlichen Gründen kein Mitglied der Partei sind? inkorrupt 10:27, 5. Jun 2007 (CEST)
- Hmm, wer sind denn eigentlich die "Piraten", für die dieser Kodex gelten soll? Alle Wähler der Partei? Alle Mitglieder? Eine Eliteeinheit aus den Parteigründern und anderen "Eingeweihten"? Jeder der will? Einfacher Gegenvorschlag: Pirat ist, wer in der Partei mitarbeitet. Und der Kodex besteht genau und nur darin: Für die Sache zu arbeiten. Diese Definition hätte zusätzlich den Vorteil, dass sie so einfach ist, dass man sie nicht mehr aufschreiben muss. :-) --Bernd 22:21, 9. Mär 2007 (UTC)
- Die Umschreibung der Gruppe ist mit Pirat ist, wer in der Partei mitarbeitet. schon sehr gut, der Kodex soll allerdings die abstrakte "Sache", für die man als PIRAT arbeitet, dem Wähler in kurzen Worten verständlich machen. --Jamasi 22:50, 9. Mär 2007 (UTC)
- Wenn es um die "Sache"(n) ginge, dann sähe ich den Unterschied zu einem Parteiprogramm nicht. Was da jetzt steht, ist wiederum etwas anderes. --Bernd 23:15, 16. Mai 2007 (CEST)
- Du liebst es Themen solange mit konstruierten Widersprüchen zu zerreden bis Dir keiner mehr gerne zuhört, oder? was auch immer Du bisher damit erreicht haben magst, hier wirst Du Du mit dieser Strategie an Deine Grenzen stossen, Bernd. 1.Versprochen. 2. Weitermachen ;) inkorrupt 10:27, 5. Jun 2007 (CEST)
- Es gibt diverse Dinge, die ich hier in Berlin voran bringe, aber wenn du nur die Beiträge in Bundes-online-Medien betrachtest, entsteht schnell ein verzerrtes Bild. --Bernd 16:09, 5. Dez. 2007 (CET)
- Du liebst es Themen solange mit konstruierten Widersprüchen zu zerreden bis Dir keiner mehr gerne zuhört, oder? was auch immer Du bisher damit erreicht haben magst, hier wirst Du Du mit dieser Strategie an Deine Grenzen stossen, Bernd. 1.Versprochen. 2. Weitermachen ;) inkorrupt 10:27, 5. Jun 2007 (CEST)
- Wenn es um die "Sache"(n) ginge, dann sähe ich den Unterschied zu einem Parteiprogramm nicht. Was da jetzt steht, ist wiederum etwas anderes. --Bernd 23:15, 16. Mai 2007 (CEST)
Piraten denken auch an andere
Ja wer hat den diesen Text verbrochen? Mit meiner wiki-Selbsteinschätzung von 0,5 bin ich leider nicht in der Lage den Autor dieses neuen Punktes auffindig zu machen. Und vielleicht noch was erklärendes? --peter 12:08, 4. Feb 2007 (UTC)
- welchen text meinst du? hier gibt es ja noch garkeinen text :)
fuer den titel bin ich verantwortlich... der laesst sich leicht aendern, wenn dir was besseres einfaellt.
hier soll etwas zu tranzparenz und bestechlichkeit rein. unter 'piraten sind frei' standen dazu mal ein paar stichwoerter, die ich entfernt habe, da das nichts mit 'sind frei' zu tun hat. -- mauk 14:54, 4. Feb 2007 (UTC)
Wenn "andere" gesagt wird heißt das doch in erster Linie "nichtpiraten". nehmt diesen beitrag doch erstmal raus, bevor klar ist was gemeint ist... Des weiteren vermute ich hier eine berechtigte(!!) soziale Komponente. Was ist mit: "Piraten wollen anderen etwas abgeben" Piratseinsohn
Kodex?
Also wenn es ein "Kodex" sein soll, richtet der sich ja auf persönliches Verhalten - nicht auf das "Denken" (an andere) und nicht auf ein Parteiprogramm. Da sind komplizierte (und politisch korrekte) Formeln wie "nicht durch das Netz der sozialen Sicherung fallen lassen" einfach die falsche Formel, wenn auch gut gemeint. ".. dass alle gut leben wollen .. " oder ähnliches wäre hier ggf. besser. --Bernd 09:10, 8. Mär 2007 (UTC)
- hab's etwas simpler ausgedrückt. --Jamasi 15:34, 8. Mär 2007 (UTC)
Piraten handeln nach dem KISS Prinzip
Meines Erachtens ein enorm wichtiger Punkt. Ziel sollte sein, daß der Bürger Programm, Regeln, Ordnungen und Gesetze versteht. Klare Begriffe und verständliches Deutsch sollten Grundlage dafür sein, daß der Bürger auch die Bedeutung versteht. Bevor wir LiquidDemocracy und andere Konzepte einführen können, muß es dem Bürger ermöglicht werden, zu verstehen, wofür/wogegen er sich entscheiden soll. --AndreasRomeyke 17:16, 22. Mai 2007 (CEST)
- Guter Punkt, nur den Begriff KISS-Prinzip sollten wir nicht referenzieren, da der Kodex in sich schlüssig sein d.h. ohne Begriffserklärungen und Verweise auf die Wikipedia auskommen sollte. Die machen sich auf Gedrucktem so schlecht.. ;) inkorrupt 17:29, 22. Mai 2007 (CEST)
- den punkt 'verstaendlich' zu sein koennte man doch noch gut unter 'piraten denken auch an andere' einbauen. mauk 21:16, 22. Mai 2007 (CEST)
- "(Keep it Simple (Stupid) = erkläre es leicht verständlich (Dummkopf))" sollte als Erklärung ausreichen, oder? --Bodo Thiesen 22:47, 22. Mai 2007 (CEST)
- Oder - wenn ich mir das recht überlege, letztlich wird KISS doch in genau diesem Abschnitt erklärt? Muß man das wirklich separat erklären? Wie sollte man die Überschrift alternativ benennen? --Bodo Thiesen 22:49, 22. Mai 2007 (CEST)
- Evtl: "Piraten mögen/bevorzugen einfache/verständliche Lösungen"? --Jamasi 23:28, 22. Mai 2007 (CEST)
- Also: Das Problem ist nicht, eine Erklärung für den Begriff KISS zu finden. Das Problem ist, daß ich nicht in der Überschrift das Wort KISS erklären kann. Also entweder erwartet man, daß der Leser (wer ist das überhaupt) das Wort KISS kennt, oder wir müssen die Überschrift derart verändern, daß das Wort KISS rausfliegt. Etwa so: "Piraten machen Dinge so einfach wie möglich". --Bodo Thiesen 12:37, 25. Mai 2007 (CEST)
- Evtl: "Piraten mögen/bevorzugen einfache/verständliche Lösungen"? --Jamasi 23:28, 22. Mai 2007 (CEST)
- Oder - wenn ich mir das recht überlege, letztlich wird KISS doch in genau diesem Abschnitt erklärt? Muß man das wirklich separat erklären? Wie sollte man die Überschrift alternativ benennen? --Bodo Thiesen 22:49, 22. Mai 2007 (CEST)
- KISS ist auf jeden Fall gut, zumindes solange es um Pressearbeit, Argumentation oder Diskussionsrunden geht. In dem Moment, in dem es um juristisch relevante Dinge geht (Gesetzestexte *g* Satzung), wird man aber notgedrungenerweise auf formaljuristisches Deutsch ausweichen müssen - auch wenn man es eigentlich nicht will. --Bodo Thiesen 22:47, 22. Mai 2007 (CEST)
- Mir fehlt hier der Begriff Ergonomie, ich selbst habe den Schritt aus der Elektrotechnik in die Ergonomie gemacht, weil ich keine Lust hatte technische Systeme zu entwickeln die an den Bedürfnissen des Großteils der Menschheit vorbeigehen. Ergonomie stellt den Menschen in den Mittelpunkt und passt Arbeitssysteme und einzelene Maschinen daran an. Nicht das technisch machbare ist der Ausgangspunkt, sondern der Mensch in seiner Tätigkeit, seinen Arbeitsabläufen, seinen Schwächen und seinen Bedürfnissen nach Unterstützung - kurzum die Kompetenzsteigerung des Menschen. --Florian Friesdorf 04:16, 16. Juni 2008 (CEST)
Mit Sartre
".. weil wir zeigen, dass nicht durch Rückwendung auf sich selbst, sondern immer durch die Suche nach einem Ziel außerhalb seiner, welches diese oder jene Befreiung, diese oder jene besondere Verwirklichung ist - dass dadurch der Mensch sich als humanes Wesen verwirklichen wird. “
( http://de.wikipedia.org/wiki/Sartre#Atheistischer_Existenzialismus )<br\> Anders gesagt: Der Mensch tritt nur deswegen als Individuum auf, um zu erkennen, dass es so nicht weiter geht ... --Bernd 23:16, 16. Mai 2007 (CEST)
"kill a commie 4 mommie" (von einem Individuum, daß erkannt hat, daß es hier nicht weitergeht) inkorrupt 09:32, 5. Jun 2007 (CEST)
Wie bearbeite ich den Kodex?
Für die Be- und Erarbeitung des Kodex bitte ich alle Piraten, sich ultrakorrekt zu verhalten und alle Veränderungen und Ergänzungen zu begründen. Benutzt entsprechend die Diskussionsoptionen des Wikis, bei gravierenden Änderunge am besten diskutieren vor der Änderung. Unter gravierender Änderung verstehe ich z.B. die Umformulierung eines Kodexpunktes oder Ergänzung eines weiteren.
Die jeweiligen Erläuterungen zu den Kodexpunkten, der Beitext, sind sehr unfertige Konstrukte. Jetzt, wo ich schreibe, ist es nicht mehr als die Ausformulierung unserer Stichpunkte. Hier gibt es viel Arbeit! Diese Beitexte sollen schön lesbar, erklärend und ohne Diskussion sein. Allgemein genug, um jeden potentiellen Piraten anzusprechen, aber kein Wischiwaschi. Einfach auch für den Laien, aber gleichzeitig so wichtig, daß auch ein gestandener Pirat immer noch von den Worten beeindruckt ist. Ein Kodex eben. Viel Spaß.
--peter 11:42, 4. Feb 2007 (UTC)
Kodex international
Hat mal einer der Kodex-Befürworter eine Umfrage unter unseren europäischen Partner-Organisationen gemacht, was die von einem Kodex halten? Oder die Schweden befragt, oder den Gründer? --Bernd 18:23, 24. Mai 2007 (CEST)
- Abgesehen von Ricks allgemeiner Begeisterung für unser nationales Engagement und den daraus resultierenden Abweichungen wie der Logogestaltung (+ orange), der Parteiprogrammergänzungen (+ Transparenz) und anderem Konsens (+Kodex) hat sich noch niemand berufen gefühlt irgendwen um Erlaubnis zu fragen. Du kannst das gerne übermorgen in Wien beim Int. Workshop nachholen, wenn Du es für erforderlich hälst. Ich halte es da eher mit dem Kodex.. Piraten sind frei. ;) inkorrupt 09:18, 5. Jun 2007 (CEST)
Gegenfrage: Hat mal der KodexII-Befürworter (also Du, Bernd) eine Umfrage unter unseren europäischen Partner-Organisationen gemacht, was die von einem Kodex halten? Oder die Schweden befragt, oder den Gründer? inkorrupt 09:18, 5. Jun 2007 (CEST)
Kodex II
Habe mal einen anderen Ansatz formuliert, der IMHO der tatsächlichen Wahrnehmung von Piraten in der Öffentlichkeit eher gerecht wird: Kodex II. --Bernd 10:01, 29. Mai 2007 (CEST)
- Es istz Dein Recht hier zu reflektieren, was Du für die "tatsächliche Wahrnehmung" der Öffentlichkeit hälst, aber wenn Du Du Deine Thesen untermauern kannst, dann teile sie uns doch mit uns in der AG Öffentlichkeitsarbeit anhand von Fallbeispielen mit. Dort wird dann auch gemeimsam erarbeitet ob und inwiefern die Piraten irgendwem und irgendwessen Bildern gerecht werden wollen. Oder auch nicht. inkorrupt 09:25, 5. Jun 2007 (CEST)
Kein Entwurf
Hier war der Baustein Diskussion gesetzt und das war auch gut so, und nicht der Baustein "Entwurf" wie jetzt - denn ein Kodex hat erstmal mit einer Partei nichts zu tun - die hat ein Programm, dann ggf. Beschlüsse von Parteitagen, dann Pressemitteilungen, dann vielleicht noch Stellungnahmen - aber die Institution eines Kodex gibt es in einer (deutschen oder anderen) Partei nicht. Also, wieder zurück auf Vorlage:Diskussion. --Bernd 16:26, 29. Dez. 2007 (CET)
Freies Fernsehen
Bitte mal den Eintrag richtig formatieren - danke. Man kann sich vorstellen, das es etwas Arbeit ist - das Ziel ist klar!
Änderungen von Augenklappe
Die Änderungen kann ich teilweise zwar akzeptieren, jedoch sollten diese wohl vorher diskutiert werden. Insbesondere die Nachfragen sind hier besser aufgehoben. --Jamasi 06:08, 30. Apr. 2008 (CEST)
Piraten sind Nerds
Dies könnte man entweder als neuen Punkt anhängen, oder damit gleich die Punkte
- Piraten hinterfragen
- Piraten sind erfinderisch
zusammenfassen.
Ich hatte mir das ungefähr so vorgestellt:
Piraten sind Nerds
Und zwar im positivsten Sinn.
- Ein Pirat nimmt, egal welchem Thema er sich gerade annimmt, ein Thema solange auseinander und setzt es wieder zusammen, bis die bestmögliche Lösung gefunden ist.
- Ein Pirat lässt sich nicht auf faule Kompromisse ein. Denn ein Pirat hat sich im laufe der Lösungsfindung umfassendes Fachwissen zum Thema angeeignet.
Kann gerne noch erweitert werden. --Dgehse 12:22, 29. Jul. 2009 (CEST)
- Dagegen!, der Begriff "Nerds" ist definititv zu negativ belegt. --Twitgeridoo 03:00, 19. Aug. 2009 (CEST)
- auch absolut dagegen. Wir brauchen im gegenteil viel mehr Piraten, die keine Nerds sind. --Maddes 11:21, 1. Sep. 2009 (CEST)
Was ist mit: "Piraten sind leidenschaftlich" ? Piratseinsohn
Piraten haben keine Angst
Mein Vorschlag wäre, einen Punkt "Piraten haben keine Angst" aufzunehmen. In "piraten machen die Klappe auf" steht schon ein Punkt "Piraten sind mutig". Ich finde, ein Punkt "piraten haben keine Angst" verdient einen eigenen Kodex-Abschnitt, da die aktuelle Politik, gegen die wir auftreten, sehr viel mit Angst-machen zu tun hat, dem wir nicht länger nachgeben wollen. Hier mein Vorschlag:
Piraten haben keine Angst
Angst bedroht die Freiheit in vielfältiger Weise:
Angst verhindert die Freiheit des Denkens. Angst schüchtert ein und verhindert mutige Taten. Angst macht manipulierbar. Angst schränkt die Selbstbestimmung ein. Angst isoliert. Wo das Recht mit Angst verbunden ist, hat es selten recht.
Angst ist die dunkle Seite der Macht.--Maddes 11:34, 1. Sep. 2009 (CEST)
Mein Vorschlag zur Änderung dieses Punktes: "Piraten wollen keine Angst haben". Weil wir wissen dass jeder Mensch, von Geburt aus, neben anderer grundlegender Gefühle auch "Angst" hat. Diese Tatsache uam. macht uns eventuell zum Menschen. Des weiteren verfestigt diese Aussage dass es änderbare Dinge gibt, vor denen wir Angst haben, die jedoch änderbar sind und somit nicht sein müssten. (Und geändert werden sollten) Piratseinsohn
Piraten verstehen Spaß und mögen wenn
- sie "Arrr" sagen.
- es um ihren Namen im Popkulturhistorischen zusammenhang geht.
Piraten verstehen KEINEN Spaß und lehnen es ab wenn
- sie als Partei nicht ernst genommen werden.
- es um ihre Grundrechte geht.
- sie mit Vergewaltigern in Verbindung gebracht werden.