Diskussion:Entscheidungssystem
Inhaltsverzeichnis
--Semon 20:31, 13. Feb. 2012 (CET)
Ziele für ein Entscheidungssystem
Ein Entscheidungssystem für die Piratenpartei sollte:
- möglichst alle Piraten eine Teilnahme an Entscheidungen innerhalb der Partei ermöglichen und möglichst niedrige Hürden aufstellen.
- im Endausbau den vollen Umfang der parteiinternen zu treffenden Entscheidungen umfassen, also insbesondere auch Personalentscheidungen. Dabei sind die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen einzuhalten (siehe z.B. hier: Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes; Deutscher Bundestag; PDF.
- Piraten ermöglichen ihre Stimme entweder direkt abzugeben oder die Entscheidung an andere Piraten zu delegieren (im Sinne von Delegated Voting). Wie der Delegationsprozess im einzelnen gestaltet wird ist zu erarbeiten und iterativ zu optimieren.
- mit dem Informationssystem und insbesondere dem Diskussionssystem vernetzt sein, um Fakten und Argumente zu dem jeweiligen Thema leicht zugänglich zu machen. Es sollte natürlich auch die Vernetzung mit alternativen Informations- und Diskussionsplattformen möglich sein.
Definition Hürde
Hürden für die Teilnahme an einer Entscheidung können zum einen zeitlicher und finanzieller Natur sein (z.B. haben Parteitage in dieser Hinsicht als Entscheidungssystem eine relativ hohe Hürde). Hürden können jedoch auch durch die Komplexität der Prozesse oder durch einen Mangel Informationen zu einer anstehenden Entscheidung entstehen.
Anforderungen an den Delegationsprozess
Der Delegationsprozess sollte regelmäßige minimale Beteiligung der delegierenden Piraten erfordern. Er sollte außerdem größtmögliche Transparenz über die Auswirkungen der Delegation bieten. Für die Empfänger von Delegationen können besondere Anforderungen definiert werden, da mit der größeren Macht bei Abstimmungen auch größere Verantwortung einhergeht. Eine solche Anforderung könnte z.B. in einer Beteiligungspflicht bei Abstimmungen bestehen (Delegierter muss bei X % der Themen mit abstimmen).