Diskussion:Archiv.2011/AG Kandidaten
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Probleme mit der AG Kandidaten
- Access 22:33, 15. Jan. 2010 (CET) Ich finde problematisch dass in der Aktuellen "Idee" die Arbeitszeit von Piraten gebunden werden soll um Informationen zu sammeln die effizienter von den Kandidaten selbst eingepflegt werden können. Vorschlag: Man könnte Vorlagen, Tipps, etc. erstellen, eventuell Leuten in den Hintern treten, aber nicht jedem hinterher laufen.
- Hallo Jochen, da steht doch eindeutig "von und über" Kandidaten. Wir werden Formulare für die Selbsterfassung bereitstellen. Arvid Doerwald 14:35, 17. Jan. 2010 (CET)
- Zitat Hauptseite: "[Die AG] soll für alle Wahlen, die parteiintern abgehalten werden, Informationen von und über die Kandidaten sammeln und vergleichbar präsentieren."
- Auch Information "von" Kandidaten muss bearbeitet werden wenn sie präsentiert werden soll und in der jetzigen Formulierung ist nicht eindeutig wer diese Arbeit macht. Es könnte ja auch bedeuten dass Information von den Kandidaten abgefragt werden muss. Die AG Kandidaten sollte sich fast ausschliesslich mit dem Aufsetzen des Systems beschäftigen und eventuelle Nachbesserungen dazu verwenden das System weiter zu automatisieren. Ziel sollte sein das die AG vorbereitet und die Kandidaten die Arbeit machen. Access 20:38, 17. Jan. 2010 (CET)
- Ich würde auch Informationen von anderen begrüßen, denn wenn alles nur die Kandidaten selbst schreiben dürfen könnten sie sich ja nur gut präsentieren (sozusagen "gut verkaufen") und "unbequeme" Informationen einfach weglassen wie z. B. ein Blog mit umstrittenen Meinungsäußerungen oder auch die Beteiligung an einer AG, in der sie z. B. aktiv an Diskussionen im Forum teilnehmen. Aber das alles sind ja durchaus Informationen, die zur Meinungsbildung und Entscheidung für oder gegen einen Kandidaten sehr hilfreich sein könnten. Steffi 20:46, 17. Jan. 2010 (CET)
- Hallo Jochen, da steht doch eindeutig "von und über" Kandidaten. Wir werden Formulare für die Selbsterfassung bereitstellen. Arvid Doerwald 14:35, 17. Jan. 2010 (CET)
- Ich finde die Idee grundsätzlich gut und hilfreich, aber, mir ist der Fragenkatalog zu umfangreich. Zudem finde ich einige Fragen tendenziös und nicht neutral, z.B. wird dort das Bedingungslose Grundeinkommen explizit aufgeführt, aber z.B. die Thematik Urheberrecht nicht. Ich würde also lieber allgemein nach den politischen Schwerpunkten fragen, aber keine einzelnen Punkte so herausstellen. Des weiteren fände ich es zwar gut, wenn nicht nur die Kandidaten selber etwas zu sich schreiben könnten, habe aber bei der Mentalität einiger, weniger Netzteilnehmer ernsthafte Bedenken, ob wir nicht eine Art Netzstasi damit etablieren und im Gegenzug über so eine Plattform nur weichgespülte Kandidaten ohne Ecken und Kanten bekommen. Immerhin könnten ja Äusserungen von vor 10 Jahren in irgendeinem Forum heutzutage vollkommen irrelevant und längst widerrufen sein.
- Didiman 08:53 24.01.2010
- Naja, man könnte ja Fragen zu speziellen Themen aus dem Standardfragebogen rauslassen, aber Fragen an die Kandidaten durch Piraten zulassen. Vielleicht könnte man dafür ja was übersichtliches gestalten. Wenn dann einer nach speziellen Themen fragt, weil es für ihn ausschlaggebend ist, ist das denk ich was anderes als in nem vorgegebenen Fragebogen. Jahrealte Forumeinträge können vielleicht irrelevant sein, zumindest wenn es nicht gerade um ganz extreme Themen geht, aber aktuelle Einträge und Blogs oder so finde ich durchaus hilfreich für meine Entscheidungsfindung.
- Außerdem hat mal irgendwo jemand die "ewige Aufbewahrung der Antworten" bemängelt, vielleicht könnte man ja eine zeitlich begrenzte Plattform gestalten, die dann eine gewisse Zeit nach der Wahl gelöscht wird. Ich halte es nicht für notwendig, die Antworten und Darstellungen von - insbesondere nicht gewählten - Kandidaten langfristig verfügbar zu halten.
Steffi 21:03, 24. Jan. 2010 (CET)
Neutralität
Wodurch wierd die neutralität der AG dauerhaft und nachaltig gewährleistet? Wer überprüft die AG diesbezüglich insbesondere wenn sich Kandidaten aufstellen die im Meinungsbild der AG eher unvorteilhaft dastehen und die recherche nach kompromitierenden material eher vorangetrieben wird als bei kandidaten die der AG als vorteilhaft erscheinen. Die AG sollte sich auf das erstellen von Kandidatenbögen und Fragen an die Kandidaten beschränken.-- Deuterium 00:24, 18. Jan. 2010 (CET)
- Wenn es Dein "kompromittierendes Material" tatsächlich zu einem Kandidaten geben sollte, dann ist es um so besser, das es viele vor der jeweiligen Wahl erfahren, nicht wahr? Nicht, dass ich danach suchen würde, aber wenn es jemand einsendete, dann wäre das u. U. eine Information zu der der Kandidat dann auch Stellung nehmen sollte. Arvid Doerwald 13:27, 20. Jan. 2010 (CET)
- Ich schließe mich an und gehe sogar noch weiter: Ich fordere zusätzliche, kritische Fragen zu den Kandidaten. Keine weichgespülte Propaganda, wie es die anderen Parteien machen. Für mehr Transparenz! -- Little Joe 08:13, 22. Jan. 2010 (CET)
Datensammelwut
Insbesondere die persönlichen Fragen sollte man auf ein Minimum reduzieren und/oder die Beantwortung ausdrücklich auf freiwillige Basis beschränken. Ein Politiker hat sicher weniger Privatsphäre - aber niemals gar keine! -- Little Joe 08:13, 22. Jan. 2010 (CET)
Abgrenzung
Ich bin mir nicht sicher, ob wir vom Sinn der AG alle eine vergleichbare Vorstellung haben. Darum möchte ich hier kurz klarstellen, was die AG in meinen Augen nicht sein darf:
- Die AG ist keine innerparteiliche Detektei!
- Die AG bewertet die Kandidaten nicht! Das macht der Stimmberechtigte
- Die AG erstellt keine eigenen Texte über Kandidaten!
Aufgabe der AG ist es eben nicht, die potentiellen Chancen eines Kandidaten auf ein Amt zu verändern und zwar weder in die eine noch in die andere Richtung. Aufgabe darf es nur sein, den Kandidaten eine Möglichkeit zu geben, sich selbst vergleichbar zu präsentieren. Stefan Körner 13:39, 22. Jan. 2010 (CET)
- Zum 1. Punkt volle Zustimmung. Der 3. Punkt ist OK, obwohl sowas vielleicht gar nicht schlecht wäre. Nicht jeder ist der geborene Schreiber und grade auf Kommunal-Ebene muss das auch nicht sein. Dafür wären ein paar Tipps/Beispiele/Richtlinien sicher ganz gut.
- Den 2. Punkt halte ich aber für realitätsfern. Wer Fragen stellt, bewertet auch. Allein durch die Auswahl der Fragen und die Fragestellung - es gibt immer "liebe" und "böse" Fragen. Wichtig ist nur, dass sich diese Fragen im Gleichgewicht halten und nicht ein Kandidat alle "lieben" und der andere alle "bösen" Fragen gestellt bekommt. Aber eine völlig wertfreie Fragenliste ist definitiv unmöglich. -- Little Joe 19:43, 22. Jan. 2010 (CET)