Diskussion:AntiAtomPiraten/Argumente

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Was auch immer, ob neue pro- oder Contra-Argumentee: hier rein. --Logos 18:53, 19. Feb. 2012 (CET)

Unsortierte Ideen für die Übernahme auf die Hauptseite:

  • Kernenergie in der Hand von Großkonzernen => gesellschaftschädigender Einfluss auf die Politik, Vertuschung: Die Fukushima-Lüge
  • Atomausstieg destabilisiert das Netz-Gefahr von Blackouts: <= Stromexport und Stromspekulation

AKW-Betreiber versichern, Kerntechnik sei sicher

Atomindustrie verschweigt und täuscht mitunter

Atomindustrie relativiert, bedroht, schüchtert ein

Gewalt gegen friedliche Demonstrationen: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36689/1.html Atomkraft: Indische Proteste, deutsche Exportförderung

Atomindustrie lügt mitunter

Atomindustrie ist mitunter verantwortungslos

KIKK-Studie

Einlassungen durch ein Mitglied der Nuklearia

Anmerkung von HubertusP: Die hier aufgegriffenen Punkte sind Einlassungen auf die Argumente der Hauptseite

Potenzielles Terrorziel

Im Gegensatz zu jeder anderen Energieerzeugungsform, sei es fossil oder generativ, bilden nur kerntechnische Kraftwerke ein Ziel für Terroranschläge, für welche die Sicherheitstechnik nicht ausgelegt ist. Der Umstand, dass es bisher zu keinem Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk gekommen ist, ist keine Garantie, dass dem so bleiben wird. AKWs bleiben dennoch potenzielle Terrorziele.

Hinweis: Den bisher einzigen Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk hat ein grüner Anti-Atom-Aktivist mit einer Panzerfaust in Frankreich durchgeführt. Hier liegt es auch im Interesse der Anti-Atom-Bewegung hier die Emotionen nicht gar so arg zu schüren, dass der Protest gleich in einen Bürgerkrieg ausartet. Analoges zur Härtbarkeit von Zielen gilt aber auch für große Chemieanlagen, Staudämmen, Öl-Installationen und ähnlichem. {Hubertus Ergänzung wurde als Einwand schon widerlegt!} Links:
Stellungnahme: siehe Hauptseite

Sendungswirkung ins Ausland - anders wie gedacht

Aufgrund der "Atom-Bedenken" - mitunter der Deutschen - überdenken viele andere Länder Ihre Atomprogramme, allerdings ist deren Alternative nicht Wind und Solar, sondern Kohle. Das bedeutet, dass der deutsche Atomausstieg zu einer Verteuerung von Atom, und einer relative Verbilligung der Kohleverstromung führt. Nicht jedes Land hat Emmissionshandel, und nicht jedes Land hat soviele Bedenken hier wie einige Deutsche.

  • Artikel über Energie aus Süd-Korea von Bloomberg - hieraus: “We may need to increase the use of coal and that would be a step in the right direction.”. Hinweis hierzu: Da wir viele Produkte aus Süd-Korea importieren, so z.B. Autos, Schiffe, Bohrinseln und Bildschirme, führt unsere Haltung hier mitunter zu einer verstärkten Nutzung von Kohle anderswo.

Eine Bitte der "Nuklearia": Wenn des alles so toll mit EEs funktioniert, hätte ich es gerne mal vorgerechnet - mit konkreten Zahlen - wie wir aus dem fossilen Verbrennen und Atom mit EEs aussteigen können. Fläche pro Deutschen: ca. 4400qm, Energie-Verbrauch pro Deutschen: ca. 5500W konstant. Ökonomische Aspekte wie Kosten/Pufferung können wir für den ersten Schritt mal ignorieren. Es geht nur darum ob es rechnerisch gehen würde.

Beiträge im Kapitel diverse Gutachten besagen: nahe 100% EE sind möglich lesen --Logos 19:18, 24. Apr. 2012 (CEST)
Gegendarstellung: 100% EEs heißt Energie - d.h. nicht bloss Strom, sondern auch Wärme, Transport und Chemie - und in keinem der obrigen Gutachten kommt dies auch nur ansatzweise vor. Ein Blockheizkraftwerk hat zwar vielleicht einen besseren Wirklungsgrad als ein reines Stromwerk - aber nur dann, wenn ich beide produzierten Produkte, d.h. Wärme und Strom gleichzeitig brauche. Ausserdem geht ein BHK mit fossilen Brennstoffen (oder einem Mix aus Geothermie fürs Gewissen und Gas für die Wärme, oder Flex-Fuel: Pellets fürs Gewissen und Kohle für die Leistung). Dies wird gerne von der Fraktion der Schönrechner unter den Tisch gekehrt.--HubertusP 14:02, 27. Apr. 2012 (CEST)
Richtig hätte es von Hubertus lauten müssen: Gegenbehauptung. Denn nicht anderes ist diese Einlassung. Hätte er sich die Mühe gemacht, die verlinkten Gutachten auch mal zu lesen, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass dort von 100% Strom die Rede ist. Mit Strom im großen Rahmen zu heizen, wie es das Konzept von Hubertus vorsieht, ist gerade aufgrund des beschämend schlechten Wirkungsgrades von AKWs von 33-40% mit das Dümmste, was man sich ausdenken kann. Außerdem hat sogar Hubertus selbst eingestanden, dass die dafür benötigte Anzahl an AKWs nicht durchzusetzen wäre. Mit anderen Worten: Hubertus Einlassungen sind unseriös und gehen hinter das zurück, was schon längst geklärt ist. BTW: Ja, selbstverständlich ergibt sich der hohe Wirkungsgrad für BHKWs nur dann, wenn Strom und Wärme benötigt werden. Aber ist es nicht die Nuklearia selbst, die mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) von AKWs "argumentiert"? Will Hubertus jetzt diese Position torpedieren, indem er meint, für diese Wärme gäbe es keinen Bedarf?
PS: obwohl die Argumente der Nuklearianer fast durch die Bank falsch sind, ist der Diskurs doch immer wieder "fruchtbar" - für die AntiAtompiraten: durch den Einwand von hubertus ist die Idee für das neue Katitel Unflexibilität von AKWs steht sinnvoller KWK entgegen entstanden. THX. --Logos 15:19, 27. Apr. 2012 (CEST)

Wirkungsgrad und Abwärme eines AKWs sind nicht sehr kritisch

{Separiert in neues Kapitel wegen anderer Thematik und Verlinkbarkeit}
Gutgut. Der Wirkungsgrad und die Abwärme eines AKWs sind nicht sehr kritisch, da die zusätzliche Wärme-Belastung bei 400 1GW-Blöcken, die alle voll Gas laufen, im dichtbesiedelten Deutschland bei ca. 3W/qm liegen. Dies Sonne liefert uns mehr als 100W. Da könnte man mit der Abwärme z.B. Strassen heizen und sich den Winterdienst sparen. Die Menge an Müll aufgrund des zusätzlichen Brennstoffbedarfs ist vernachlässigbar.

Die beiden ersten Aussage sind schlicht weg falsch: erneut gute Anregungen von Hubertus => Die Aspekte werden in neuem Kapitel auf Hauptseite widerlegt!

Und wer sagt denn dass ich Strom-Direkt-Heizen will? Wenn ich eine Wärmepumpe einsetze, dann komme ich im Schnitt vielleicht auf meine 3 als Arbeitszahl, dann ist der Wirkungsgrad des Kraftwerks wieder drinnen. So geht meine Einsparungskette und der Weg weg von Fossilen:

  • Strom durch AKWs (frei wird Kohle). Ausstieg aus der Kohleverbrennung
  • Heizen durch Wärmepumpe und Direkt-Heizung - Förderung von Pufferspeichern für Wärme - analog zu Solar - zur Glättung des Bedarfs (Wärmepumpen-Nacht-Speicher-Heizung). (frei wird Erdgas)
Bitte erläutere mal im Detail dein Wärmepumpenkonzept: woher kommt die Wärme, die getauscht werden soll? --Logos 09:10, 28. Apr. 2012 (CEST)
Man muss sich die örtlichen Gegenheiten ansehen. Nicht überall ist die gleiche Wärmequelle möglich, nicht überall sind Wärmepumpen möglich. Bei uns z.B. in München bietet sich das Grundwasser an, da wir auf einem Grundwasser-See wohnen. Teilweise kann man Luft als Energie-Quelle nehmen, teilweise wird man elektrisch "nachheizen" müssen. Häuser oder kleine Mehrfamilienhäuser sind einfach mit WP, da die Fläche pro Bewohner größer ist. Größere Appartment-Gebäude sind da anders, allerdings ist der Wärmeverbrauch bei dieser Art der Besiedelung auch kleiner. Diese Probleme sind aber lösbar. Den Pufferspeicher (Warmwasser) habe ich mit eingeplant, weil man auch im Nuklar-Fall eine Lastregelung braucht. Windkraftwerke würden hier sogar zu dem Mix passen, da hauptsächlich im Winter Wärmebedarf herrscht, und im Winter tendenziell auch viel Wind weht. Über den Pufferspeicher kann ich diese überschüssige Energie speichern. PV würde ich einstellen - es ist ein Schwachsinn: Viel zu teuer und kaum Stromerzeugung im Winter.
Dacht ichs mir doch: die Wärme kommt nicht von den AKWs (geht ja auch nicht. Dann allerdings haben Wärmepumpen nichts nichts mit Kernenergie zu tun und können auch kein Argument dafür sein. Nimm dein Konzept und lass den Strom für die Wärmepumpen von EE kommen: VOILA-fertig! --Logos 18:23, 28. Apr. 2012 (CEST)
Ich kann mir ja auch noch was für die Abwärme meiner Kraftwerke überlegen, die je höher der Wirkungsgrad wird, ja immer kälter werden. Bisher haben die GuD Kraftwerke den höchsten Wirkungsgrad, aber nicht weil das Natur-gegeben so ist, sondern weil sich die Ingenieure aufgrund des hohen Gaspreises hier mehr Gedanken gemacht haben. Man kann mit Sicherheit in einem AKW den Dampf auch noch mal "nacherhitzen", analog zu einem Kohlekraftwerk, und man kann auch den Dampfkreislauf mit mehr Temperatur fahren. Nur bei Atom spielt es keine Rolle, die Brennstoffkosten pro kwh betragen 0,1ct - das Einsparpotential ist 0,05ct/kwh mit noch höheren Investitionskosten und zusätzlicher Komplexität. Das würde ich nicht machen. Gemäß dem KISS-Konzept würde ich hier nicht weiter optimieren, sondern eher gucken, dass meine Abwärme noch mehr Power hat, um damit einen höheren Nutzwert zu erzielen.
Die Behauptung, Gud-KW hätten den höchsten Wirkungsgrad ist schlicht und ergreifend falsch: GuD 60%, denzentrale Mini-BHKWs > 90%! Als Maschinenbau-Ingenieur merke ich deinen Worten den fehlenden technischen Sachverstand an. Die Wirkungsgrade haben zunächst etwas mit Physik zu tun: Thermodynamik! Und die ist sehr wohl Natur-gegeben! Ansonsten ist das Problem: nacherditzen von Dampf erzeugt Druck. Wenn ein konventionelles KW undicht ist, tritt eben heißer Wasserdampf aus. Bei einem AKW aber wird dann die Umgebung kontaminiert! --Logos 18:23, 28. Apr. 2012 (CEST)
Logos: Das ist jetzt aber Begriffsverdrehung. Meine Heizung im Keller hat auch einen Wirkungsgrad von 90%, nur produziert diese keinen Strom. Wir wollen ja schon Äpfeln mit Äpfeln vergleichen. Der Wirkungsgrad des Carnot-Zyklus, und um den geht es hier (Carnot-Wirkungsgrad) wird durch die Temperatur-Differenz zwischen Wärmequelle und Senke bestimmt. Je wärmer die Senke ist (Druck im Kondensator), umso schlechter wird der "mechanische Teil" des Wirkungsgrads. Die normale Abwärme eines Reaktors hat vielleicht 35C, zu wenig für viele Anwendungen. Koppelt man eine höhere Temperatur aus, sinkt der elektrische Wirkungsgrad. Hier hätte man ggf. sogar eine Regelmöglichkeit.
"Begriffsverwirrung" wäre der korrekte Terminus gewesen - was dich betrifft. Der technisch fehlende Sachverstand trieft doch aus vielen deiner Behauptungen, welche sich ein ums andere mal als faktisch falsch erweisen. Das Thema ist gerade die Stromerzeugung - da hilft dein an sich korrekter Hinweis auf Heizungen mit > 90% kein Stück weiter. Thema verfehlt! --Logos 22:47, 29. Apr. 2012 (CEST)
Bei Dir ist das Thema vielleicht Stromerzeugung. Bei mir nicht. Bei mir ist das Thema Co2-Senkung und weg von fossilen Brennstoffen. Das ist doch die Energiewende: Umstellung auf ein nachhaltiges Energiekonzept. Bei mir ist dies nuklear, bei Dir mit Windmühlen.--HubertusP 16:39, 30. Apr. 2012 (CEST)
Oben hast du noch scheinheilig gefragt "Und wer sagt denn dass ich Strom-Direkt-Heizen will?" Und nun bringst du genau das an! Bitte erläutere, was du unter "Nachhaltigkeit" verstehst und ob dies das einzige Kriterium ist, welches du an ein Energiekonzept stellst --Logos 11:29, 1. Mai 2012 (CEST)
Radioaktiven Dampf gibt nur im Siedewasser-Reaktor, und hier ist für den Fall dass die Brennstäbe intakt sind, die Halbwertszeit des Hauptradionukids N-16 nur 8 Sekunden, weshalb man ja die Brennstäbe unter hochreinem Wasser lageren kann. Die Aktivierungsprodukte vom H2O sind so kurzlebig, dass dies kein wirkliches Problem ist. Dein BHK hat im Sommer einen schlechten Wirkungsgrad, da der Wärmebedarf hier nicht sehr hoch ist. Versteh mich nicht falsch, ich finde BHKs eine tolle Idee und viel besser, wie das was bisher gemacht wird. Mein "Energie-Konzept" braucht sicherlich auch eine massive Komponente Fernwärme um realistisch in dicht-besiedelten Städten funktionieren zu können. Ein dezentrales BHK hat natürlich ein bisschen das Problem mit Feinstaub wenn es mit was anderem wie Gas betrieben wird.--HubertusP 10:25, 29. Apr. 2012 (CEST)
du warst es, der Nacherhitzen des Wasserdampfes bei AKWs vorgeschlagen hat. Pauschal. In sofern hilft dein Verweis auf den Ist-Zustand überhaupt nicht weiter, was den Vorbehalt gegen deinen Vorschlag anbetrifft. Und noch etwas: die Behauptung, ein BHKW hätte im Sommer einen schlechten Wirkungsgrad, ist so pauschal schlicht weg falsch. Das hängt nämlich von der Konzipierung ab. Oder willst du leugnen, dass auch im Sommer warmes Wasser benötigt wird? --Logos 22:47, 29. Apr. 2012 (CEST)
Das stimmt. Allerdings ist der Warmwasser-Bedarf nur ca. 10% des Bedarfs an Raumwärme. Warmwasser kann ich super einfach im Sommer mit ST machen. Raumwärme braucht man fast nur im Winter. Für das Thema Wärme im Winter muss man sich was ausdenken, weil dort die EEs - vielleicht bis auf Holz - jämmerlich versagen. Löst man Raumwärme und Strom ohne fossilen Brennstoffe, ist die Energiewende geschafft. --HubertusP 16:39, 30. Apr. 2012 (CEST)
Halten wir fest: 1) was meinen technischen Einwand betrifft kommt keine Gegenrede. 2) Wärme im Sommer will selbst der Nuklearianer mit Solarthermie erzeugen. 3) Wann die Energiewende geschafft ist hängt maßgeblich von den Zielen und Anforderungen ab. Nach der Vorstellung von Hubertus wäre eine "Energierwende" auch dann geschafft, wenn Strom und Wärme zu 100% von [500-1000] AKWs erzeugt würden. Die Mehrheit der Gesellschaft versteht unter Energiewende etwas völlig anderes: nämlich die Kombination aus Atomausstieg hin zu möglichst viel EE --Logos 11:29, 1. Mai 2012 (CEST)

LOGOS: Genau - es hängt völlig von den Zielen ab. Mein Ziel ist es dauerhaft günstige, saubere und möglichst Co2-arme Ernergie zu haben - was Dein Ziel ist weiss ich nicht. In meiner Planung brauche ich, wenn ich sehr viel Nuklear-Fernwärme verwende, gerade mal ca. 70-80 AKW Blöcke, ohne Industrie, und vielleicht 100 mit Industrie. Das ist zu schaffen. Kohle-Kraftwerke kann ich abschalten, genauso wie die Öl/Holz/Kohle Verbrennung zu Hause. Ich spare maximal an Divisen ein (Rechnung unten), da der Großteil meiner Einsparung Öl und Gas ist, was sehr teuer ist und ausserdem importiert werden muss. --HubertusP 17:19, 1. Mai 2012 (CEST)


Wo ich mich noch nicht gut auskennen ist die Verwendung von Wasserstoff als Heizgas für diese Winter-Kälteperioden (Sibirien-Hoch bei -25C), die vielleicht 30 Tage anhalten, und dieses Jahr - wg. des deutschen Atomausstiegs - fast das französische Stromnetz in Knie gezwungen haben. Man muss sein System ja auf den Maximalfall dimensionieren - auch wenn dieser nur alle 5 Jahre auftritt. Ich glaube aber auch dass diese Fall lösbar ist. GGf. muss man eine Notheizung für diesen Sonderfall mit einplanen, ggf. mit Gas/Propan oder ähnlichem - analog zu einem Reservetank beim Auto. Öl geht nicht wg. der kurzen "Haltbarkeit".--HubertusP 12:06, 28. Apr. 2012 (CEST)
  • Mit "freiem" Überschuss-Strom mache ich Wasserstoff als Grundstoff für die chemische Industrie (frei wird Erdgas).
  • Mit güstigem Wasserstoff verdränge ich andere Energieträger in der chemischen Industrie (Kohle für Stahl-Erzeugung) bzw. Synthesegas.
  • PKW-Autofahren mit Erdgas (CNG)/Ethanol, ggf. Batterie (frei wird Diesel)
  • LKW-Fahren mit Erdgas (CNG), ggf. Batterie (ist hier viel einfacher) (frei wird Diesel)
  • Fliegen mit Kerosin (Diesel)

Dieser Plan hat das Potential den Verbrauch an fossilen Brennstoffen auf 25% zu senken, und beinhaltet keinen Wohlstandsverlust und verbessert die Luft. Alles ist realistisch morgen zu machen.

Ich finde, dass ist keine Milchmädchenrechnung.

Mal kurz die Vorteile zusammengefasst:

  • Einsparung von ca. 50% aller Ölimporte, macht pro Jahr ca. 30 Mrd EUR weniger
  • Einsparung von fast allen Feinstaub-Emissionen, macht ca. 20,000 frühzeitige Todesfälle weniger pro Jahr
  • Energie-Sicherheit und bessere Planbarkeit aufgrund der weniger volatilen Input-Kosten der Energieversorgung
  • Wachstums-Potential da Energie-Limitierung wegfällt
  • Zukunftsfähig da nutzbare Uranvorräte mindestes 1000 Jahre halten (je nach Preisniveau)
  • Flächenbedarf für EEs fällt weg
  • Strassen werden im Winter geheizt. Keine Frostschäden. Kein Winterdienst. Kein Salz. Autos halten länger.
  • Billigeres Zugfahren da Energie ein wesentlicher Input-Kostenfaktor ist
  • 75% Co2-Einsparung bei gleichzeitiger Chance nicht durch Import von Energie-intensiven Vorprodukten zusätzlich zur Kohleverbrennung anzustiften.

--HubertusP 17:14, 27. Apr. 2012 (CEST)

Gegenposition zu Platzbedarf

PV Anlagen nehmen Solarthermie den Platz auf dem Dach weg, obwohl die ST mit 50% um Faktor 3 effektiver ist als PV-Anlagen. Dazu kommt, dass man ST Output hervorragend in Pufferspeichern für sonnenlose Tage konservieren kan

Verantwortungslos verharmlosende Darstellung einer potenziell tödlichen Strahlung

... Wie sich diese Abhängigkeit aber genau darstellt, ist epidemiologisch noch nicht belegt. Bisher wird für die Vorhersage der Gesundheitsgefahren das linear non-threshold model verwendet.

Dieses oben gezeigte Modell zeigt in letzter Zeit eine Reihe von Widersprüchen, die dahin deuten, dass es keinen linearen Zusammenhang zwischen Strahlung und Krebs gibt, vielmehr gehen viele Quellen mittelerweile davon aus, dass niedrig diosierte Strahlung - in der Größenordnung der natürlichen Radioaktivität oder leicht darüber - nicht so schädlich wie eine höhere Dosierung ist.

Zusammengefasst besagt das bisherige Modell: Doppelte Radioaktivität -> Doppelte Inzidenz von Krebs.

Dies kann bisher nicht bewiesen werden - vielmehr gibt es sogar Anzeichen, dass niedrig dosierte Radioaktivität auch positive Effekte produzieren kann. Früher, als die Erde noch jünger war als heute, war auch die natürliche Radioaktivität viel höher als heute. Deshalb musste das Leben einen Weg finden mit der Radioaktivität umzugehen - sonst gäbe es kein Leben auf der Erde.

Auch ist im Bereich von Chernobyl in dem von Menschen geräumten Bereich nicht etwa eine Todeszone - sondern eher ein Natur-Reservat wo sich die Tier ungestört entwickeln können. Ein Widerspruch, der von den Atom-Gegnern - um ihre Agenda durchzubringen - mal wieder unter den Tisch gekehrt wird.

Gegenposition: Kleingeredetes Problem weltweit ungelöst

Die Zwischenlagerung in CASTORen für 300 Jahre hat durchaus seinen Vorteil, weil dannach der Müll nicht mehr wärmeerzeugend und nur noch mittelstark radioaktiv ist. Eine Konzentation des Mülls auf kleines Volumen durch Abtrennung des U238 (Volumenreduktion auf 1/20) macht heute kaufmännisch keinen Sinn. Ein Endlager ist für abgebrannte Brennelemente nicht erforderlich. Nach 300 Jahren würde ich die Spaltprodukte, welche jetzt nicht mehr radioaktiv sind, chemisch abtrennen, und komme so auf neue Brennstäbe mit niedriger Aktivität (Konzentration von spaltbaren Material). Diese würde ich gemischt mit höher angereicherten Brennstäben wieder in einen Reaktor packen. Das enthaltene Pu239 mit 24000 Jahren Halbwertszeit sowie die anderen Transurane sind Brennstoffe und kein Abfall. Die Pu-Abtrennung ist nur dann erforderlich wenn ich hoch angereicherten Brennstoff brauche.

Wenn sich Deutschland endgültig aus dem Urangeschäft verabschieden will, so könnte es die CASTORen an andere Länder verkaufen, bzw. etwas für die Abnahme bezahlen. Es gibt z.B. mit Kanada ein Land was derartig gross und geologisch stabil ist, dass man die CASTORen dort gut deponieren kann. Ich glaube die Regierung würde sowas auch begrüßen.

Transmutation erfordert i.A. Ernergiezufuhr

In den Reaktoren in der Zukunft - ca. 300 Jahre von heute - wird aller Vermutung nach das Thema nukleare Prolieferation keine Rolle mehr spielen. Wer dann noch keine Atomwaffen hat, der will auch keine.

Das bedeutet, dass man in Reaktoren der Zukunft mit wesentlich höheren Anreicherungsgraden operieren kann, da dies nur Vorteile bringt - sobald Prolieferation kein Thema mehr ist. In diesen Reaktoren lassen sich alte Atom-Brennstäbe, welche grob von den Spaltprodukten getrennt wurden, als Zusatz-Treibstoff verwenden.

Sollte in 300 Jahren die Fusion im großen Stil eingesetzt werden, so ist diese auch eine Quelle schneller Neutronen, welche für die Transmutation (-> nennen wir es Spaltung) geeignet ist.

Auch im Regelbetrieb sind AKWs Radioaktivitätsemittenten

Durch den Schornstein eines AKWs werden strahlende Radionukleotide schon im Regelbetrieb in die Umwelt freigesetzt:

Diverse Argumente und Fakten widerlegen Behauptung

  • Österreich hat einen Anteil von erneuerbaren Energien von rund 60% - warum sollte das bei uns nicht möglich sein?
    • Kleiner Einwurf: Österreich hat weniger wie die halbe Siedlungsdichte Deutschlands, pro Einwohner ca. das 3,5-fache der Waldfläche und auch für Wasserkraft eine günstige Topographie. Erneuerbar sind in Österreich hauptsächlich Holz+Wasser.

Hierzu eine Gegendarstellung zum Thema "Kinderkrebs"

Die Leukämie-Clusterbildung ist anscheinend nur um ein AKW deutlich festzustellen, und zwar das AKW Krümmel in der Elbmarsch. In anderen Ländern und an anderen Standorten hat man dies nicht so klar feststellen können.

Was man aber vom AKW Krümmel weiss, ist dass dieses Kraftwerk auf dem Gelände einer "riesigen" Sprengstoff-Fabrik von Dynamit Nobel gebaut wurde, und man weiss auch dass dort im Krieg jede Menge bombardiert und auch ziemlich viel Dreck gemacht wurde (ca. 80 Jahre lang Produktion, teilweise auf 5 qkm, am 7. April 1945 mit 1000 Bomben komplett zerstört (wo da wohl das Abwasser oder die Chemikalien hingingen?)), 1949-1950 erfolgte die komplette Sprengung/Zerstörung durch die Alliierten, zwischen 1951 und 1952 erfolgte in 18 Monaten die komplette Reinigung vom Munitionsräumdienst. Das Krebsregister beginnt erst 1980.

Man weiss dass Leukämie von Aromaten (Verbindungen mit einem Benzol-Ring) ausgelöst wird, welche Vor- oder Zerfallsprodukt der TNT-Herstellung sind. Oder evtl. kann der Auslöser Chrom-6 sein: In Cleanup-Report einer US-Munitionsfabrik, daraus auf Seite 6: "Other manufactured products include grenades and projectiles, which the Army ships to other ammunition plants for loading operations. In the past, a hexavalent chromium solution was used in the manufacturing process.". Chrom-6 ist das Zeug des Films "Erin Brockovich", der einen realen Fall darstellt und ein "Krebsauslöser", welcher durch das Trinkwasser aufgenommen wird.

Links


Deutschland kann Energieversorgung kaum allein mit EE decken

Die EE-Fraktion behauptet, die Energieversorgung alleine mit EEs bewerkstelligen zu können. Dabei werden die Begriffe Energieversorgung und Stromerzeugung wie Synonyme gebraucht.

Leider ist das nicht so. Der Stromverbrauch ist nur ein kleiner Teil unserer Energieversorgung, der Rest ist Wärme, Prozess-Energie und Mobilität.

Was noch dazu kommt ist die Verwirrung mit Wirkungsgraden, was ist Primärenergie, und was nicht, und mit welchen Faktoren rechnet man.

Insgesamt ist der Primärenergie-Verbrauch ja pro Deutschen 5500W konstant. Beim Umwandeln in Nutzenergie fallen Verluste an, diese Verluste werden ja auch verbraucht, allerdings erschweren sie die Rechnung ungemein.

Ich werde hierzu mal ein paar Daten sammeln um festzustellen, wieviel Energie wir wirklich brauchen, und wie gross die Aufgabe wirklich ist, die die EEs stemmen müssen.

Bei EEs wird meist der Wirkungsgrad als 100% angenommen, anders bei den Energiequellen die durch EEs verdrängt werden. Mit 1000W Wind Primär kann ich 3000W Primär Atom einsparen. Beides ist aber in Wirklichkeit dasselbe.

Diese Abweichungen gibt aber nur bei Energiearten, die hohe Wandlungsverluste haben - bei Wärme ist dies anders. Da müssen die EEs Leistung bringen - was sie nicht können.--HubertusP 19:17, 30. Apr. 2012 (CEST)

Erforderliche Dimensionierung eines AKW Parks für Raumwärme / Strom

Ein Wegkommen von den fossilen Brennstoffen für Raumwärme ist mit Hilfe von AKWs sehr einfach möglich, und nicht unmöglich, wie von manchen behauptet wird. Auch hält sich die Stückzahl der erforderlichen AKWs in Grenzen.

Hierzu wird eine neue Klasse eines AKWs benötigt, und zwar das Blockheiz-AKW.

Für die Dimensionierung nehme ich den kritischen Teil des Energie-Verbrauchs, und zwar einen Wärmebedarf pro Einwohner in den 3 Wintermonaten von 3000W an, d.h. es werden in Deutschland 240 GW Heiz-Leistung benötigt. Ein AKW-Wärme-Block liefert 5GW thermisch und 1GW elektrisch (vereinfacht), d.h. ca. 60 Blöcke reichen aus, um den gesamten Wärmebedarfs Deutschlands zu decken.

Zufälligerweise liefern diese 60 AKW Blöcke auch noch ca. 60 GW Strom, den kompletten Strom, den Deutschland benötigt.

Damit spart dieser AKW-Park bei gegenwärtigem Ölpreis ($3.2 pro Gallone) die Verbrennung von 50 Milliarden Liter Heizöl zu einem Preis von 37 Mrd US$ - pro Jahr - jedes Jahr. (Raumwärme wird der Einfachheit nur in Heizöl gerechnet), und produziert den Strom einfach so mit.

Aus der Kohleverbrennung kann man damit sofort aussteigen, und die Kosten lassen sich durch Investoren relativ einfach aufbringen - da ein Business-Case dafür existiert.

Das Einsparungspotenzial ist bei Raumwärme am größten, weil hier sehr teuere Energieträger, nämlich Öl und Gas, durch einen billigen Energieträger ersetzt wird, und das mit einem hohen Wirkungsgrad.

OT >>>>> Große Leistung <<<<< >>>>> Großes Lob <<<<<< Sonst macht esa ja keiner..... WARNUNG: Diese Seite ist 172 KB groß; einige Browser könnten Probleme haben, Seiten zu bearbeiten, die größer als 32 KB sind. Überlege bitte, ob eine Aufteilung der Seite in kleinere Abschnitte möglich ist. Grüße -- Wiskyhotel 22:24, 4. Apr. 2012 (CEST)