Diskussion:AntiAtomPiraten/Argumente
Was auch immer, ob neue pro- oder Contra-Argumentee: hier rein. --Logos 18:53, 19. Feb. 2012 (CET)
Unsortierte Ideen für die Übernahme auf die Hauptseite:
- Kernenergie in der Hand von Großkonzernen => gesellschaftschädigender Einfluss auf die Politik, Vertuschung: Die Fukushima-Lüge
- Atomausstieg destabilisiert das Netz-Gefahr von Blackouts: <= Stromexport und Stromspekulation
- Beleg- Atomstrom nur für Erzeuger billig: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,819537,00.html
- katastrophale zustände: http://www.n-tv.de/politik/Durchgerostete-Atom-Faesser-entdeckt-article5698126.html
- 20km Sperrzone um Fukushima wird teilweise wieder geöffnet: http://newsfeedresearcher.com/data/articles_w13_2/plant-area-zone.html
- http://www.tec-sim.de/fukushima-stoerfallablauf/256-lehren-aus-fukushima-fuer-deutschland Die Lehren aus dem Störfall von Fukushima - Acht Nachrüstmassnahmen als Voraussetzung für den Weiterbetrieb der verbleibenden deutschen
- http://www.tec-sim.de/component/content/article/43-fukushima/291-kritik-am-ap1000 Kritik am Westinghouse AP1000 - Teil 1 "Passive Sicherheit"
Inhaltsverzeichnis
- 1 AKW-Betreiber versichern, Kerntechnik sei sicher
- 2 Einlassungen durch ein Mitglied der Nuklearia
- 2.1 Potenzielles Terrorziel
- 2.2 Sendungswirkung ins Ausland - anders wie gedacht
- 2.3 Wirkungsgrad und Abwärme eines AKWs sind nicht sehr kritisch
- 2.4 Gegenposition zu Platzbedarf
- 2.5 Verantwortungslos verharmlosende Darstellung einer potenziell tödlichen Strahlung
- 2.6 Gegenposition: Kleingeredetes Problem weltweit ungelöst
- 2.7 Transmutation erfordert i.A. Ernergiezufuhr
- 2.8 Auch im Regelbetrieb sind AKWs Radioaktivitätsemittenten
- 3 Hierzu eine Gegendarstellung zum Thema "Kinderkrebs"
- 4 Links
- 5 Deutschland kann Energieversorgung kaum allein mit EE decken
- 6 Erforderliche Dimensionierung eines AKW Parks für diese Raumwärme
AKW-Betreiber versichern, Kerntechnik sei sicher
Atomindustrie verschweigt und täuscht mitunter
- http://www.hintergrund.de/201105261560/globales/umwelt/bewusst-arbeiter-gefaehrdet-greenpeace-wirft-fukushima-betreiberfirma-tepco-taeuschung-ueber-kernschmelzen-vor.html Bewusst Arbeiter gefährdet. Greenpeace wirft Fukushima-Betreiberfirma Tepco Täuschung über Kernschmelzen vor
- http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,756785,00.html http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&dig=2011%2F05%2F27%2Fa0074&cHash=0858cbd241 Greenpeace wirft Tepco Täuschung vor
- Fukushima-Krise - China wirft Japan bewusste Täuschung vor] Japan hat radioaktiv verstrahltes Wasser in den Pazifik geleitet - und seine Nachbarn erst anschließend darüber informiert. Vor allem Peking ist verärgert, fordert eine Entschuldigung. Die Reaktion aus Tokio kommt prompt.
- http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wu&dig=2011%2F05%2F27%2Fa0074&cHash=0858cbd241 Greenpeace wirft Tepco Täuschung vor
Atomindustrie relativiert, bedroht, schüchtert ein
Gewalt gegen friedliche Demonstrationen: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36689/1.html Atomkraft: Indische Proteste, deutsche Exportförderung
- http://antiatomowl.wordpress.com/2012/04/04/die-atomluge/ “Die Atomlüge”
Atomindustrie lügt mitunter
- http://www.klimawandel.de/Konventionelle-Energie/tepcos-betrug-die-lehren-aus-fukushima.html TEPCOs Betrug - die Lehren aus Fukushima
Atomindustrie ist mitunter verantwortungslos
- http://www.heise.de/tp/artikel/36/36627/1.html Organisierte Verantwortungslosigkeit
KIKK-Studie
- http://www.sofortiger-atomausstieg.info/Schwerwiegende_Erkrankungen_ausgeloest_bei_Kindern_und_Erwachsenen.pdf
- http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/kikk.html
- http://www.anti-atom.org/index.php?option=com_content&view=article&id=80:faktenlage-zu-krebserkrankungen&catid=49:risiken-und-gefahren-der-atomenergie&Itemid=60 !!
Einlassungen durch ein Mitglied der Nuklearia
Anmerkung von HubertusP: Die hier aufgegriffenen Punkte sind Einlassungen auf die Argumente der Hauptseite
Potenzielles Terrorziel
Im Gegensatz zu jeder anderen Energieerzeugungsform, sei es fossil oder generativ, bilden nur kerntechnische Kraftwerke ein Ziel für Terroranschläge, für welche die Sicherheitstechnik nicht ausgelegt ist. Der Umstand, dass es bisher zu keinem Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk gekommen ist, ist keine Garantie, dass dem so bleiben wird. AKWs bleiben dennoch potenzielle Terrorziele.
- Technology Review "Es würde zu großen Freisetzungen kommen"
- http://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml#91: Atomkraftwerke sind Angriffsziele
- Hinweis: Den bisher einzigen Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk hat ein grüner Anti-Atom-Aktivist mit einer Panzerfaust in Frankreich durchgeführt. Hier liegt es auch im Interesse der Anti-Atom-Bewegung hier die Emotionen nicht gar so arg zu schüren, dass der Protest gleich in einen Bürgerkrieg ausartet. Analoges zur Härtbarkeit von Zielen gilt aber auch für große Chemieanlagen, Staudämmen, Öl-Installationen und ähnlichem. {Hubertus Ergänzung wurde als Einwand schon widerlegt!} Links:
- Stellungnahme: siehe Hauptseite
Sendungswirkung ins Ausland - anders wie gedacht
Aufgrund der "Atom-Bedenken" - mitunter der Deutschen - überdenken viele andere Länder Ihre Atomprogramme, allerdings ist deren Alternative nicht Wind und Solar, sondern Kohle. Das bedeutet, dass der deutsche Atomausstieg zu einer Verteuerung von Atom, und einer relative Verbilligung der Kohleverstromung führt. Nicht jedes Land hat Emmissionshandel, und nicht jedes Land hat soviele Bedenken hier wie einige Deutsche.
- Artikel über Energie aus Süd-Korea von Bloomberg - hieraus: “We may need to increase the use of coal and that would be a step in the right direction.”. Hinweis hierzu: Da wir viele Produkte aus Süd-Korea importieren, so z.B. Autos, Schiffe, Bohrinseln und Bildschirme, führt unsere Haltung hier mitunter zu einer verstärkten Nutzung von Kohle anderswo.
Eine Bitte der "Nuklearia": Wenn des alles so toll mit EEs funktioniert, hätte ich es gerne mal vorgerechnet - mit konkreten Zahlen - wie wir aus dem fossilen Verbrennen und Atom mit EEs aussteigen können. Fläche pro Deutschen: ca. 4400qm, Energie-Verbrauch pro Deutschen: ca. 5500W konstant. Ökonomische Aspekte wie Kosten/Pufferung können wir für den ersten Schritt mal ignorieren. Es geht nur darum ob es rechnerisch gehen würde.
- Beiträge im Kapitel diverse Gutachten besagen: nahe 100% EE sind möglich lesen --Logos 19:18, 24. Apr. 2012 (CEST)
- Gegendarstellung: 100% EEs heißt Energie - d.h. nicht bloss Strom, sondern auch Wärme, Transport und Chemie - und in keinem der obrigen Gutachten kommt dies auch nur ansatzweise vor. Ein Blockheizkraftwerk hat zwar vielleicht einen besseren Wirklungsgrad als ein reines Stromwerk - aber nur dann, wenn ich beide produzierten Produkte, d.h. Wärme und Strom gleichzeitig brauche. Ausserdem geht ein BHK mit fossilen Brennstoffen (oder einem Mix aus Geothermie fürs Gewissen und Gas für die Wärme, oder Flex-Fuel: Pellets fürs Gewissen und Kohle für die Leistung). Dies wird gerne von der Fraktion der Schönrechner unter den Tisch gekehrt.--HubertusP 14:02, 27. Apr. 2012 (CEST)
- Richtig hätte es von Hubertus lauten müssen: Gegenbehauptung. Denn nicht anderes ist diese Einlassung. Hätte er sich die Mühe gemacht, die verlinkten Gutachten auch mal zu lesen, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass dort von 100% Strom die Rede ist. Mit Strom im großen Rahmen zu heizen, wie es das Konzept von Hubertus vorsieht, ist gerade aufgrund des beschämend schlechten Wirkungsgrades von AKWs von 33-40% mit das Dümmste, was man sich ausdenken kann. Außerdem hat sogar Hubertus selbst eingestanden, dass die dafür benötigte Anzahl an AKWs nicht durchzusetzen wäre. Mit anderen Worten: Hubertus Einlassungen sind unseriös und gehen hinter das zurück, was schon längst geklärt ist. BTW: Ja, selbstverständlich ergibt sich der hohe Wirkungsgrad für BHKWs nur dann, wenn Strom und Wärme benötigt werden. Aber ist es nicht die Nuklearia selbst, die mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) von AKWs "argumentiert"? Will Hubertus jetzt diese Position torpedieren, indem er meint, für diese Wärme gäbe es keinen Bedarf?
PS: obwohl die Argumente der Nuklearianer fast durch die Bank falsch sind, ist der Diskurs doch immer wieder "fruchtbar" - für die AntiAtompiraten: durch den Einwand von hubertus ist die Idee für das neue Katitel Unflexibilität von AKWs steht sinnvoller KWK entgegen entstanden. THX. --Logos 15:19, 27. Apr. 2012 (CEST)
- Richtig hätte es von Hubertus lauten müssen: Gegenbehauptung. Denn nicht anderes ist diese Einlassung. Hätte er sich die Mühe gemacht, die verlinkten Gutachten auch mal zu lesen, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass dort von 100% Strom die Rede ist. Mit Strom im großen Rahmen zu heizen, wie es das Konzept von Hubertus vorsieht, ist gerade aufgrund des beschämend schlechten Wirkungsgrades von AKWs von 33-40% mit das Dümmste, was man sich ausdenken kann. Außerdem hat sogar Hubertus selbst eingestanden, dass die dafür benötigte Anzahl an AKWs nicht durchzusetzen wäre. Mit anderen Worten: Hubertus Einlassungen sind unseriös und gehen hinter das zurück, was schon längst geklärt ist. BTW: Ja, selbstverständlich ergibt sich der hohe Wirkungsgrad für BHKWs nur dann, wenn Strom und Wärme benötigt werden. Aber ist es nicht die Nuklearia selbst, die mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) von AKWs "argumentiert"? Will Hubertus jetzt diese Position torpedieren, indem er meint, für diese Wärme gäbe es keinen Bedarf?
- Gegendarstellung: 100% EEs heißt Energie - d.h. nicht bloss Strom, sondern auch Wärme, Transport und Chemie - und in keinem der obrigen Gutachten kommt dies auch nur ansatzweise vor. Ein Blockheizkraftwerk hat zwar vielleicht einen besseren Wirklungsgrad als ein reines Stromwerk - aber nur dann, wenn ich beide produzierten Produkte, d.h. Wärme und Strom gleichzeitig brauche. Ausserdem geht ein BHK mit fossilen Brennstoffen (oder einem Mix aus Geothermie fürs Gewissen und Gas für die Wärme, oder Flex-Fuel: Pellets fürs Gewissen und Kohle für die Leistung). Dies wird gerne von der Fraktion der Schönrechner unter den Tisch gekehrt.--HubertusP 14:02, 27. Apr. 2012 (CEST)
Wirkungsgrad und Abwärme eines AKWs sind nicht sehr kritisch
{Separiert in neues Kapitel wegen anderer Thematik und Verlinkbarkeit}
Gutgut. Der Wirkungsgrad und die Abwärme eines AKWs sind nicht sehr kritisch, da die zusätzliche Wärme-Belastung bei 400 1GW-Blöcken, die alle voll Gas laufen, im dichtbesiedelten Deutschland bei ca. 3W/qm liegen. Dies Sonne liefert uns mehr als 100W. Da könnte man mit der Abwärme z.B. Strassen heizen und sich den Winterdienst sparen. Die Menge an Müll aufgrund des zusätzlichen Brennstoffbedarfs ist vernachlässigbar.
- Die beiden ersten Aussage sind schlicht weg falsch: erneut gute Anregungen von Hubertus => Die Aspekte werden in neuem Kapitel auf Hauptseite widerlegt!
Und wer sagt denn dass ich Strom-Direkt-Heizen will? Wenn ich eine Wärmepumpe einsetze, dann komme ich im Schnitt vielleicht auf meine 3 als Arbeitszahl, dann ist der Wirkungsgrad des Kraftwerks wieder drinnen. So geht meine Einsparungskette und der Weg weg von Fossilen:
- Strom durch AKWs (frei wird Kohle). Ausstieg aus der Kohleverbrennung
- Heizen durch Wärmepumpe und Direkt-Heizung - Förderung von Pufferspeichern für Wärme - analog zu Solar - zur Glättung des Bedarfs (Wärmepumpen-Nacht-Speicher-Heizung). (frei wird Erdgas)
- Bitte erläutere mal im Detail dein Wärmepumpenkonzept: woher kommt die Wärme, die getauscht werden soll? --Logos 09:10, 28. Apr. 2012 (CEST)
- Man muss sich die örtlichen Gegenheiten ansehen. Nicht überall ist die gleiche Wärmequelle möglich, nicht überall sind Wärmepumpen möglich. Bei uns z.B. in München bietet sich das Grundwasser an, da wir auf einem Grundwasser-See wohnen. Teilweise kann man Luft als Energie-Quelle nehmen, teilweise wird man elektrisch "nachheizen" müssen. Häuser oder kleine Mehrfamilienhäuser sind einfach mit WP, da die Fläche pro Bewohner größer ist. Größere Appartment-Gebäude sind da anders, allerdings ist der Wärmeverbrauch bei dieser Art der Besiedelung auch kleiner. Diese Probleme sind aber lösbar. Den Pufferspeicher (Warmwasser) habe ich mit eingeplant, weil man auch im Nuklar-Fall eine Lastregelung braucht. Windkraftwerke würden hier sogar zu dem Mix passen, da hauptsächlich im Winter Wärmebedarf herrscht, und im Winter tendenziell auch viel Wind weht. Über den Pufferspeicher kann ich diese überschüssige Energie speichern. PV würde ich einstellen - es ist ein Schwachsinn: Viel zu teuer und kaum Stromerzeugung im Winter.
- Dacht ichs mir doch: die Wärme kommt nicht von den AKWs (geht ja auch nicht. Dann allerdings haben Wärmepumpen nichts nichts mit Kernenergie zu tun und können auch kein Argument dafür sein. Nimm dein Konzept und lass den Strom für die Wärmepumpen von EE kommen: VOILA-fertig! --Logos 18:23, 28. Apr. 2012 (CEST)
- Man muss sich die örtlichen Gegenheiten ansehen. Nicht überall ist die gleiche Wärmequelle möglich, nicht überall sind Wärmepumpen möglich. Bei uns z.B. in München bietet sich das Grundwasser an, da wir auf einem Grundwasser-See wohnen. Teilweise kann man Luft als Energie-Quelle nehmen, teilweise wird man elektrisch "nachheizen" müssen. Häuser oder kleine Mehrfamilienhäuser sind einfach mit WP, da die Fläche pro Bewohner größer ist. Größere Appartment-Gebäude sind da anders, allerdings ist der Wärmeverbrauch bei dieser Art der Besiedelung auch kleiner. Diese Probleme sind aber lösbar. Den Pufferspeicher (Warmwasser) habe ich mit eingeplant, weil man auch im Nuklar-Fall eine Lastregelung braucht. Windkraftwerke würden hier sogar zu dem Mix passen, da hauptsächlich im Winter Wärmebedarf herrscht, und im Winter tendenziell auch viel Wind weht. Über den Pufferspeicher kann ich diese überschüssige Energie speichern. PV würde ich einstellen - es ist ein Schwachsinn: Viel zu teuer und kaum Stromerzeugung im Winter.
- Bitte erläutere mal im Detail dein Wärmepumpenkonzept: woher kommt die Wärme, die getauscht werden soll? --Logos 09:10, 28. Apr. 2012 (CEST)
- Ich kann mir ja auch noch was für die Abwärme meiner Kraftwerke überlegen, die je höher der Wirkungsgrad wird, ja immer kälter werden. Bisher haben die GuD Kraftwerke den höchsten Wirkungsgrad, aber nicht weil das Natur-gegeben so ist, sondern weil sich die Ingenieure aufgrund des hohen Gaspreises hier mehr Gedanken gemacht haben. Man kann mit Sicherheit in einem AKW den Dampf auch noch mal "nacherhitzen", analog zu einem Kohlekraftwerk, und man kann auch den Dampfkreislauf mit mehr Temperatur fahren. Nur bei Atom spielt es keine Rolle, die Brennstoffkosten pro kwh betragen 0,1ct - das Einsparpotential ist 0,05ct/kwh mit noch höheren Investitionskosten und zusätzlicher Komplexität. Das würde ich nicht machen. Gemäß dem KISS-Konzept würde ich hier nicht weiter optimieren, sondern eher gucken, dass meine Abwärme noch mehr Power hat, um damit einen höheren Nutzwert zu erzielen.
- Die Behauptung, Gud-KW hätten den höchsten Wirkungsgrad ist schlicht und ergreifend falsch: GuD 60%, denzentrale Mini-BHKWs > 90%! Als Maschinenbau-Ingenieur merke ich deinen Worten den fehlenden technischen Sachverstand an. Die Wirkungsgrade haben zunächst etwas mit Physik zu tun: Thermodynamik! Und die ist sehr wohl Natur-gegeben! Ansonsten ist das Problem: nacherditzen von Dampf erzeugt Druck. Wenn ein konventionelles KW undicht ist, tritt eben heißer Wasserdampf aus. Bei einem AKW aber wird dann die Umgebung kontaminiert! --Logos 18:23, 28. Apr. 2012 (CEST)
- Ich kann mir ja auch noch was für die Abwärme meiner Kraftwerke überlegen, die je höher der Wirkungsgrad wird, ja immer kälter werden. Bisher haben die GuD Kraftwerke den höchsten Wirkungsgrad, aber nicht weil das Natur-gegeben so ist, sondern weil sich die Ingenieure aufgrund des hohen Gaspreises hier mehr Gedanken gemacht haben. Man kann mit Sicherheit in einem AKW den Dampf auch noch mal "nacherhitzen", analog zu einem Kohlekraftwerk, und man kann auch den Dampfkreislauf mit mehr Temperatur fahren. Nur bei Atom spielt es keine Rolle, die Brennstoffkosten pro kwh betragen 0,1ct - das Einsparpotential ist 0,05ct/kwh mit noch höheren Investitionskosten und zusätzlicher Komplexität. Das würde ich nicht machen. Gemäß dem KISS-Konzept würde ich hier nicht weiter optimieren, sondern eher gucken, dass meine Abwärme noch mehr Power hat, um damit einen höheren Nutzwert zu erzielen.
- Logos: Das ist jetzt aber Begriffsverdrehung. Meine Heizung im Keller hat auch einen Wirkungsgrad von 90%, nur produziert diese keinen Strom. Wir wollen ja schon Äpfeln mit Äpfeln vergleichen. Der Wirkungsgrad des Carnot-Zyklus, und um den geht es hier (Carnot-Wirkungsgrad) wird durch die Temperatur-Differenz zwischen Wärmequelle und Senke bestimmt. Je wärmer die Senke ist (Druck im Kondensator), umso schlechter wird der "mechanische Teil" des Wirkungsgrads. Die normale Abwärme eines Reaktors hat vielleicht 35C, zu wenig für viele Anwendungen. Koppelt man eine höhere Temperatur aus, sinkt der elektrische Wirkungsgrad. Hier hätte man ggf. sogar eine Regelmöglichkeit.
- "Begriffsverwirrung" wäre der korrekte Terminus gewesen - was dich betrifft. Der technisch fehlende Sachverstand trieft doch aus vielen deiner Behauptungen, welche sich ein ums andere mal als faktisch falsch erweisen. Das Thema ist gerade die Stromerzeugung - da hilft dein an sich korrekter Hinweis auf Heizungen mit > 90% kein Stück weiter. Thema verfehlt! --Logos 22:47, 29. Apr. 2012 (CEST)
- Logos: Das ist jetzt aber Begriffsverdrehung. Meine Heizung im Keller hat auch einen Wirkungsgrad von 90%, nur produziert diese keinen Strom. Wir wollen ja schon Äpfeln mit Äpfeln vergleichen. Der Wirkungsgrad des Carnot-Zyklus, und um den geht es hier (Carnot-Wirkungsgrad) wird durch die Temperatur-Differenz zwischen Wärmequelle und Senke bestimmt. Je wärmer die Senke ist (Druck im Kondensator), umso schlechter wird der "mechanische Teil" des Wirkungsgrads. Die normale Abwärme eines Reaktors hat vielleicht 35C, zu wenig für viele Anwendungen. Koppelt man eine höhere Temperatur aus, sinkt der elektrische Wirkungsgrad. Hier hätte man ggf. sogar eine Regelmöglichkeit.
- Radioaktiven Dampf gibt nur im Siedewasser-Reaktor, und hier ist für den Fall dass die Brennstäbe intakt sind, die Halbwertszeit des Hauptradionukids N-16 nur 8 Sekunden, weshalb man ja die Brennstäbe unter hochreinem Wasser lageren kann. Die Aktivierungsprodukte vom H2O sind so kurzlebig, dass dies kein wirkliches Problem ist. Dein BHK hat im Sommer einen schlechten Wirkungsgrad, da der Wärmebedarf hier nicht sehr hoch ist. Versteh mich nicht falsch, ich finde BHKs eine tolle Idee und viel besser, wie das was bisher gemacht wird. Mein "Energie-Konzept" braucht sicherlich auch eine massive Komponente Fernwärme um realistisch in dicht-besiedelten Städten funktionieren zu können. Ein dezentrales BHK hat natürlich ein bisschen das Problem mit Feinstaub wenn es mit was anderem wie Gas betrieben wird.--HubertusP 10:25, 29. Apr. 2012 (CEST)
- du warst es, der Nacherhitzen des Wasserdampfes bei AKWs vorgeschlagen hat. Pauschal. In sofern hilft dein Verweis auf den Ist-Zustand überhaupt nicht weiter, was den Vorbehalt gegen deinen Vorschlag anbetrifft. Und noch etwas: die Behauptung, ein BHKW hätte im Sommer einen schlechten Wirkungsgrad, ist so pauschal schlicht weg falsch. Das hängt nämlich von der Konzipierung ab. Oder willst du leugnen, dass auch im Sommer warmes Wasser benötigt wird? --Logos 22:47, 29. Apr. 2012 (CEST)
- Radioaktiven Dampf gibt nur im Siedewasser-Reaktor, und hier ist für den Fall dass die Brennstäbe intakt sind, die Halbwertszeit des Hauptradionukids N-16 nur 8 Sekunden, weshalb man ja die Brennstäbe unter hochreinem Wasser lageren kann. Die Aktivierungsprodukte vom H2O sind so kurzlebig, dass dies kein wirkliches Problem ist. Dein BHK hat im Sommer einen schlechten Wirkungsgrad, da der Wärmebedarf hier nicht sehr hoch ist. Versteh mich nicht falsch, ich finde BHKs eine tolle Idee und viel besser, wie das was bisher gemacht wird. Mein "Energie-Konzept" braucht sicherlich auch eine massive Komponente Fernwärme um realistisch in dicht-besiedelten Städten funktionieren zu können. Ein dezentrales BHK hat natürlich ein bisschen das Problem mit Feinstaub wenn es mit was anderem wie Gas betrieben wird.--HubertusP 10:25, 29. Apr. 2012 (CEST)
- Wo ich mich noch nicht gut auskennen ist die Verwendung von Wasserstoff als Heizgas für diese Winter-Kälteperioden (Sibirien-Hoch bei -25C), die vielleicht 30 Tage anhalten, und dieses Jahr - wg. des deutschen Atomausstiegs - fast das französische Stromnetz in Knie gezwungen haben. Man muss sein System ja auf den Maximalfall dimensionieren - auch wenn dieser nur alle 5 Jahre auftritt. Ich glaube aber auch dass diese Fall lösbar ist. GGf. muss man eine Notheizung für diesen Sonderfall mit einplanen, ggf. mit Gas/Propan oder ähnlichem - analog zu einem Reservetank beim Auto. Öl geht nicht wg. der kurzen "Haltbarkeit".--HubertusP 12:06, 28. Apr. 2012 (CEST)
- Mit "freiem" Überschuss-Strom mache ich Wasserstoff als Grundstoff für die chemische Industrie (frei wird Erdgas).
- Mit güstigem Wasserstoff verdränge ich andere Energieträger in der chemischen Industrie (Kohle für Stahl-Erzeugung) bzw. Synthesegas.
- PKW-Autofahren mit Erdgas (CNG)/Ethanol, ggf. Batterie (frei wird Diesel)
- LKW-Fahren mit Erdgas (CNG), ggf. Batterie (ist hier viel einfacher) (frei wird Diesel)
- Fliegen mit Kerosin (Diesel)
Dieser Plan hat das Potential den Verbrauch an fossilen Brennstoffen auf 25% zu senken, und beinhaltet keinen Wohlstandsverlust und verbessert die Luft. Alles ist realistisch morgen zu machen.
Ich finde, dass ist keine Milchmädchenrechnung.
Mal kurz die Vorteile zusammengefasst:
- Einsparung von ca. 50% aller Ölimporte, macht pro Jahr ca. 30 Mrd EUR weniger
- Einsparung von fast allen Feinstaub-Emissionen, macht ca. 20,000 frühzeitige Todesfälle weniger pro Jahr
- Energie-Sicherheit und bessere Planbarkeit aufgrund der weniger volatilen Input-Kosten der Energieversorgung
- Wachstums-Potential da Energie-Limitierung wegfällt
- Zukunftsfähig da nutzbare Uranvorräte mindestes 1000 Jahre halten (je nach Preisniveau)
- Flächenbedarf für EEs fällt weg
- Strassen werden im Winter geheizt. Keine Frostschäden. Kein Winterdienst. Kein Salz. Autos halten länger.
- Billigeres Zugfahren da Energie ein wesentlicher Input-Kostenfaktor ist
- 75% Co2-Einsparung bei gleichzeitiger Chance nicht durch Import von Energie-intensiven Vorprodukten zusätzlich zur Kohleverbrennung anzustiften.
--HubertusP 17:14, 27. Apr. 2012 (CEST)
Gegenposition zu Platzbedarf
PV Anlagen nehmen Solarthermie den Platz auf dem Dach weg, obwohl die ST mit 50% um Faktor 3 effektiver ist als PV-Anlagen. Dazu kommt, dass man ST Output hervorragend in Pufferspeichern für sonnenlose Tage konservieren kan
Verantwortungslos verharmlosende Darstellung einer potenziell tödlichen Strahlung
... Wie sich diese Abhängigkeit aber genau darstellt, ist epidemiologisch noch nicht belegt. Bisher wird für die Vorhersage der Gesundheitsgefahren das linear non-threshold model verwendet.
Dieses oben gezeigte Modell zeigt in letzter Zeit eine Reihe von Widersprüchen, die dahin deuten, dass es keinen linearen Zusammenhang zwischen Strahlung und Krebs gibt, vielmehr gehen viele Quellen mittelerweile davon aus, dass niedrig diosierte Strahlung - in der Größenordnung der natürlichen Radioaktivität oder leicht darüber - nicht so schädlich wie eine höhere Dosierung ist.
Zusammengefasst besagt das bisherige Modell: Doppelte Radioaktivität -> Doppelte Inzidenz von Krebs.
Dies kann bisher nicht bewiesen werden - vielmehr gibt es sogar Anzeichen, dass niedrig dosierte Radioaktivität auch positive Effekte produzieren kann. Früher, als die Erde noch jünger war als heute, war auch die natürliche Radioaktivität viel höher als heute. Deshalb musste das Leben einen Weg finden mit der Radioaktivität umzugehen - sonst gäbe es kein Leben auf der Erde.
Auch ist im Bereich von Chernobyl in dem von Menschen geräumten Bereich nicht etwa eine Todeszone - sondern eher ein Natur-Reservat wo sich die Tier ungestört entwickeln können. Ein Widerspruch, der von den Atom-Gegnern - um ihre Agenda durchzubringen - mal wieder unter den Tisch gekehrt wird.
Gegenposition: Kleingeredetes Problem weltweit ungelöst
Die Zwischenlagerung in CASTORen für 300 Jahre hat durchaus seinen Vorteil, weil dannach der Müll nicht mehr wärmeerzeugend und nur noch mittelstark radioaktiv ist. Eine Konzentation des Mülls auf kleines Volumen durch Abtrennung des U238 (Volumenreduktion auf 1/20) macht heute kaufmännisch keinen Sinn. Ein Endlager ist für abgebrannte Brennelemente nicht erforderlich. Nach 300 Jahren würde ich die Spaltprodukte, welche jetzt nicht mehr radioaktiv sind, chemisch abtrennen, und komme so auf neue Brennstäbe mit niedriger Aktivität (Konzentration von spaltbaren Material). Diese würde ich gemischt mit höher angereicherten Brennstäben wieder in einen Reaktor packen. Das enthaltene Pu239 mit 24000 Jahren Halbwertszeit sowie die anderen Transurane sind Brennstoffe und kein Abfall. Die Pu-Abtrennung ist nur dann erforderlich wenn ich hoch angereicherten Brennstoff brauche.
Wenn sich Deutschland endgültig aus dem Urangeschäft verabschieden will, so könnte es die CASTORen an andere Länder verkaufen, bzw. etwas für die Abnahme bezahlen. Es gibt z.B. mit Kanada ein Land was derartig gross und geologisch stabil ist, dass man die CASTORen dort gut deponieren kann. Ich glaube die Regierung würde sowas auch begrüßen.
Transmutation erfordert i.A. Ernergiezufuhr
In den Reaktoren in der Zukunft - ca. 300 Jahre von heute - wird aller Vermutung nach das Thema nukleare Prolieferation keine Rolle mehr spielen. Wer dann noch keine Atomwaffen hat, der will auch keine.
Das bedeutet, dass man in Reaktoren der Zukunft mit wesentlich höheren Anreicherungsgraden operieren kann, da dies nur Vorteile bringt - sobald Prolieferation kein Thema mehr ist. In diesen Reaktoren lassen sich alte Atom-Brennstäbe, welche grob von den Spaltprodukten getrennt wurden, als Zusatz-Treibstoff verwenden.
Sollte in 300 Jahren die Fusion im großen Stil eingesetzt werden, so ist diese auch eine Quelle schneller Neutronen, welche für die Transmutation (-> nennen wir es Spaltung) geeignet ist.
Auch im Regelbetrieb sind AKWs Radioaktivitätsemittenten
Durch den Schornstein eines AKWs werden strahlende Radionukleotide schon im Regelbetrieb in die Umwelt freigesetzt:
- Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken Was einen KKW-Schornstein so interessant macht
- wikipedia.org : Belastungen aus dem Normalbetrieb
Hierzu eine Gegendarstellung zum Thema "Kinderkrebs"
Die Leukämie-Clusterbildung ist anscheinend nur um ein AKW deutlich festzustellen, und zwar das AKW Krümmel in der Elbmarsch. In anderen Ländern und an anderen Standorten hat man dies nicht so klar feststellen können.
Was man aber vom AKW Krümmel weiss, ist dass dieses Kraftwerk auf dem Gelände einer "riesigen" Sprengstoff-Fabrik von Dynamit Nobel gebaut wurde, und man weiss auch dass dort im Krieg jede Menge bombardiert und auch ziemlich viel Dreck gemacht wurde (ca. 80 Jahre lang Produktion, teilweise auf 5 qkm, am 7. April 1945 mit 1000 Bomben komplett zerstört (wo da wohl das Abwasser oder die Chemikalien hingingen?)), 1949-1950 erfolgte die komplette Sprengung/Zerstörung durch die Alliierten, zwischen 1951 und 1952 erfolgte in 18 Monaten die komplette Reinigung vom Munitionsräumdienst. Das Krebsregister beginnt erst 1980.
Man weiss dass Leukämie von Aromaten (Verbindungen mit einem Benzol-Ring) ausgelöst wird, welche Vor- oder Zerfallsprodukt der TNT-Herstellung sind. Oder evtl. kann der Auslöser Chrom-6 sein: In Cleanup-Report einer US-Munitionsfabrik, daraus auf Seite 6: "Other manufactured products include grenades and projectiles, which the Army ships to other ammunition plants for loading operations. In the past, a hexavalent chromium solution was used in the manufacturing process.". Chrom-6 ist das Zeug des Films "Erin Brockovich", der einen realen Fall darstellt und ein "Krebsauslöser", welcher durch das Trinkwasser aufgenommen wird.
Links
- Dynamit Fabrik Krümmel
- Überreste des 2. Weltkriegs
- Kommentar zur Krebsstudie
- Leukämie-Cluster Elbmarsch
- Stahlung und Leukämie
Deutschland kann Energieversorgung kaum allein mit EE decken
Die EE-Fraktion behauptet, die Energieversorgung alleine mit EEs bewerkstelligen zu können. Dabei werden die Begriffe Energieversorgung und Stromerzeugung wie Synonyme gebraucht.
Leider ist das nicht so. Der Stromverbrauch ist nur ein kleiner Teil unserer Energieversorgung, der Rest ist Wärme, Chemie und Transport.
Was noch dazu kommt ist die Verwirrung mit Wirkungsgraden, was ist Primärenergie, und was nicht, und mit welchen Faktoren rechnet man. Ich versuche mal dies klarzurechnen:
Zunächst mal unser Energieverbrauch, Quelle: [1], hieraus, nur die großen Positionen, die kleinen kehre ich unter den Tisch:
- 37% mechanische Energie
- 31% Raumwärme
- 21% sonstige Prozesswärme
Die Position mechanische Energie zerfällt noch in Transport und Strom, hier sind ca. 22% Transport und 15% Strom (geschätzt). Strom wird derzeit hauptsächlich aus Kohle und Atom gemacht, Transport aus Benzin und Diesel, Raumwärme aus Gas und Heizöl und Prozesswärme aus Kohle, Heizöl, Strom und Gas.
Der Primär-Energieverbrauch eines Deutschen liegt bei 5500W, wobei die mechanische Energie hier als "Input-Energie" angegeben ist, und nicht als Wirkenergie. Da der Wirkungsgrad ca. 40% beträgt, beträgt der Energiebedarf eines Deutschen nur 3500W plus die Wandelverluste, die vom Energieträger abhängen.
Daraus ergibt sich folgendes Anforderungsprofil, grob gerundet, in Wirkenergie:
- 750 Watt Transport
- 500 Watt Strom
- 1000 Watt Raumwärme
- 750 Watt Prozesswärme/Chemie
- 500 Watt sonstiges
Daran sieht man, dass jede "EE-Lösung", die nicht das Thema Wärme/Chemie/Transport umfaßt, keine Lösung ist, sondern eine Nebelkerze.
Um das ganze Problem noch zu verkompliziern muss man noch berücksichtigen, dass Raumwärme wahrscheinlich in ca. 3 Monaten 90% der Jahresleistung erbringen muss.
Erforderliche Dimensionierung eines AKW Parks für diese Raumwärme
Ein Wegkommen von den fossilen Brennstoffen für Raumwärme ist mit Hilfe von AKWs sehr einfach möglich, und nicht unmöglich, wie von manchen behauptet wird. Auch hält sich die Stückzahl der erforderlichen AKWs in Grenzen.
Hierzu wird eine neue Klasse eines AKWs benötigt, und zwar das "Heiz-AKW", welches sich dadurch auszeichnet, dass eine sehr niedrige Nutztemperatur und damit ein wesentlich kleiner Druck im Reaktor gefahren wird. Diese Kraftwerke sind billiger zu bauen als Strom-AKWs, und erreichen einen Wirkungsgrad von vielleicht 90%. Diese Kraftwerke laufen Voll-Leistung nur im Winter, wenn die Wärme benötigt wird.
Für die Dimensionierung nehme ich einen Wärmebedarf pro Einwohner in den 3 Wintermonaten von 3000W an, d.h. es werden in Deutschland 240 GW Leistung benötigt. Ein AKW-Wärme-Block liefert 5GW thermisch, d.h. ca. 60 Blöcke reichen aus, um den gesamten Wärmebedarfs Deutschlands zu decken.
Damit spart dieser AKW-Park bei gegenwärtigem Ölpreis ($3.2 pro Gallone) die Verbrennung von 50 Milliarden Liter Heizöl zu einem Preis von 37 Mrd US$ - pro Jahr - jedes Jahr. (Raumwärme wird der Einfachheit nur in Heizöl gerechnet).
Leistung dieses AKW Block anschaulich und gerechnet: 5GW reichen aus um 24 Kubikmeter Wasser pro Sekunde um 50C zu erhitzen. Ein Braunkohle-Kohle-Ofen mit gleicher Leistung bräuchte 200kg Kohle pro Sekunde! Das Kraftwerk produziert alle 10 Sekunden ein Gramm aufgearbeiteten Atom-Müll, pro 3 Stunden also ein Kilogramm, 10 Kilogramm am Tag. Dagegen steht die Verbrennung von 17,280 Tonnen Braunkohle - jeden Tag.
OT >>>>> Große Leistung <<<<< >>>>> Großes Lob <<<<<< Sonst macht esa ja keiner.....
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Grüße -- Wiskyhotel 22:24, 4. Apr. 2012 (CEST)