Diskussion:AG Nachhaltigkeit
Auf dieser Seite kann über alles Mögliche was im weitesten Sinne mit dem Thema dieser AG zutun hat, diskutiert werden, man kann einfach mal sagen was mal loswerden wollte, über Details streiten, usw.
Inhaltsverzeichnis
Los geht's
Ich kann mir nur selbst zur Erstellung dieser tollen Seite und zur Gründung dieser (hoffentlich bald auch offiziellen) AG gratulieren... ;) Hooray! --Twitgeridoo 03:57, 29. Sep. 2009 (CEST)
Eure Ideen zum Thema Nachhaltigkeit - was kann die Piratenpartei bewirken?
Ich finde es wichtig, dass nicht nur die Grünen solche Themen als ihr Kompetenzgebiet sehen, sondern, dass sich die Piraten nun nach und nach zu einer Kraft entwickeln, die umfassende Antworten auf möglichst alle Themengebieten liefern kann. Die Mitglieder der Piratenpartei haben sich stark vermehrt und nun gibt es wohl auf jeden Gebiet Leute, die sich dafür einsetzen wollen, damit es früher oder im Parteiprogramm landet. In bin guter Dinge, dass wir bald ein Vollprogramm haben können, wenn wir so weitermachen. Das Thema "Nachhaltigkeit" ist gar nicht mal so unpiratig, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheinen mag - wollen die Piraten doch gewährleisten, dass sich das Internet nachhaltig entwickeln kann und in seiner ursprünglichen, freien Form erhalten bleibt. Dieser Gedanke lässt dann natürlich auch auf ökologische, soziale und ökonomische Bereiche übertragen. Also, was denkt ihr: Welche Rolle kann die Piratenpartei beim Thema "Nachhaltigkeit" einnehmen? --Twitgeridoo 15:27, 29. Sep. 2009 (CEST)
Ein kurzer Einblick
Da bin ich ganz deiner Meinung, Nachhaltigkeit wird wohl eins der wichtigsten Themen der Zukunft werden. Sei es der Umgang mit unseren Ressourcen, oder bei der Schaffung nachhaltigen Wissens. In beiden Fällen sehe ich das Defizit in der Informationsfreiheit oder vielmehr in der Verwirklichung des Bürgerrechts auf freie Meinungsbildung. Es wird ein bedeutender Punkt in Zukunft sein politisch sowie wirtschaftlich aufzuklären. Nachhaltigkeit kann einfach nicht auf einer Grundlage aus Lügen und Ausbeutung erwachsen. Beim Thema Wirtschaftliche Nachhaltigkeit ist viel Transparenz auf seiten der Politik gefordert die momentan nicht unbedingt gegeben ist.( Lobbyismus-Europa Kommision) Um einer nachhaltigen Politik den Weg zu bahnen ist es zwingend notwendig das Internet als Mittel der Barrierefreien Kommunikation aufrecht zu erhalten. Nur im Internet ist es heute noch möglich den Auswürkungen von Lobbyismus in hinreichendem Maße auf die schliche zu kommen, eine unbeeinflusste interressensfront zu formieren, die eben nicht von Lobbyisten über Medien usw. beeinflusst werden. Ich denke das es Eine Aufgabe der Piratenpartei sein kann, die Grundfesten der Nachhaltigkeit zu sichern und nicht bestehende Kontrollinstanzen zu fordern oder außerparlamentarisch zu etablieren. Beim Thema Nachhaltigkeit und Umwelt scheint es mir zunächst wichtig über die tatsächlichen Möglichkeiten der Energiegewinnung auf nachhaltiger Basis zu diskutieren und gleichzeitig geopolitische Aspekte zu Beachten. (Nahrungsmittelkonkurrenz, Energiekriege...) Sicherlich sind das bei weitem nicht alle Punkte die mir zum Thema nachhaltiges Leben einfallen, zu den anderen wie Ernährung, Handel, Währungen, soz. Umgang, Gesundheit usw. werde ich in nächster Zeit meine Beiträge ins Wiki einbringen. Vielen Dank für die Eröffnung der Ag Nachhaltigkeit denn kein anderer Begriff bringt die Erfordernisse so auf den Punkt wie dieser.--Wikinger 00:30, 30. Sep. 2009 (CEST)
- Alles sehr wichtige Punkte, die du da ansprichst. Sehr schön, dem kann ich nur zustimmen! Diesen (und vielen weiteren) Themen sollten wir uns jetzt dringend ernsthaft annehmen. Ich wäre über deine Mitarbeit äußerst erfreut! Bei so vielen Ideen, die du offensichtlich hast, nehme ich an, dass man dich dich auch als Mitglied eintragen kann. ;) Wir müssen und jetzt erstmal organisieren und die verschiedenen Themengebiete herausarbeiten. Denke da können wir deine Hilfe gut gebrauchen. Viele Grüße --Twitgeridoo 15:16, 2. Okt. 2009 (CEST)
Brainstorming
alles wild durcheinander was euch gerade dazu einfällt. Nachhaltigkeit...
- beim Umgang mit Mitarbeitern
- der Umwelt
- der Politik
- von Großereignissen wie Fußball-WM und Olympia
- Aloxos Ideen
- ... (hier deine Ideen eintragen)
Nachhaltigkeit der Nahrung
Moin!
Eins meiner Anliegen betrifft die Nachhaltigkeit unserer Nahrungsmittelindustrie. Wie bekannt sein dürfte haben wir derzeit nicht genug Nahrung für die gesamte Bevölkerung (1 Milliarde Menschen hunger, 8,8 Mio sterben jedes Jahr).
Es wird zwar genügend Nahrung angebaut, aber der größte Teil davon landet in industriellen Ländern, insbesondere in der Form von Fleisch. Etwa ein drittel der Gesamtproduktion an Getreide geht in die Nutztierhaltung, wovon nur ca. 10% als Nahrung wieder zur Verfügung steht. D.h. der massiv gestiegene Fleischkonsum in den Industrieländern nimmt der "dritten Welt" die Nahrung weg.
Zusätzlich verbraucht die Nutztierhaltung riesige Mengen Wasser (ca. 20.000 Liter pro Kg Fleisch), Weidefläche und produziert ca. 18% der Treibhausgase weltweit (das ist etwas mehr als der Anteil der Autos).
Nun beginnt auch in China der Wohlstand zu steigen und der Fleischkonsum nimmt zu.
Ich denke daher, dass wir auch Maßnahmen in Betracht ziehen sollten um den Fleischkonsum zu verringern.
-- Trublu 16:54, 2. Okt. 2009 (CEST)
- Zu diesem Thema gehört auch die Verdrängung einheimischer Nutzformen durch gewinnorientierte Bewirtschaftungsweisen (Plantagen aller Art für Exportgüter (Öl, Gummi, Holz, genveränderte Futterpflanzen)).
- Den Punkt Nutztierhaltung kann ich so nicht akzeptieren. Wenn alle Menschen Vegetarier wären würden die Tiere trotzdem existieren und das angesprochene verbrauchen. Zwar nicht die künstliche Weidefläche, aber saufen und furzen werden sie. Und dann fehlen mir die Vergleichsdaten für den massiv gestiegenen Fleischkonsum: im Vergleich zum Krieg? Zum Mittelalter? Zur Antike? Oder nur die letzten 10 Jahre wo man ein bissel Statistiken haben wollte?
- Der Vergleich Fleisch und Getreide: 1 kg Fleisch sättigt mich mehr als 10 kg Getreide. Das Getreide wird vielfach auch noch weiterverarbeitet vor dem Verzehr. Zu Mehl z.B., wo dann ein Verlust von knapp 20% stattfindet. Aus dem Mehl werden dann weitere Nahrungsmittel gefertigt, Brot z.B. Das benötigt auch wieder viel Wasser.
- "Wie bekannt sein dürfte haben wir derzeit nicht genug Nahrung für die gesamte Bevölkerung" Wieso setzt du das voraus? Ich behaupte angesichts von Milchseen, Butterbergen, Apfelsinenverbrennung etc. das Gegenteil und sage es ist genug da, nur nicht gerecht verteilt!
- -- Aloxo 11:32, 4. Okt. 2009 (CEST)
- Die Überschüße hier sind auch noch ein Problem, würden die Welt aber nicht sättigen.
- Ohne griffbereite Quelle: Der Fleischkonsum soll sich seit den 80er-Jahren etwa verdoppelt haben. Und die Tiere wären dann nicht einfach weiterhin da, weil sie nur existieren weil sie für die Fleischnutzung gezüchtet wurden. -- Trublu 16:39, 4. Okt. 2009 (CEST)
Wir müssen weg von der Wachstumsideologie
Wenn Ressourcen begrenzt sind, ist dauerhaftes Wachstum nicht möglich. Das gilt auch für Ökonomien — egal, auf welcher Ebene. Daher müssen wir uns von Wirtschaftswachstum als politischem Ziel verabschieden und es durch eine Wirtschaftspolitik ersetzen, welche auf die effiziente Nutzung und auf die Erhaltung von Ressourcen gerichtet ist. Besondere Bedeutung kommt dabei der Informationspolitik zu, und die Rolle der Piraten sehe ich hierbei vor allem im transparenten Aufbereiten von für Laien und Fachleute nützlichen Informationen über das Vorhandensein und die Nutzung von Ressourcen und über die Auswirkungen gegenwärtiger und geplanter bzw. möglicher Politik darauf. Wenn das ungefähr die Richtung widerspiegelt, in welche die AG segelt, bring ich mich gern ein. -- Daniel Mietchen 23:06, 2. Okt. 2009 (CEST)
- AOL von mir. Dazu gab es gestern Abend übrigens einen Beitrag im DLF, ich suche den gleich mal auf der Webseite. -- Trublu 10:07, 3. Okt. 2009 (CEST) Edit: hier der Beitrag als pdf: Dossier "Wachstum" DLF, 02.10.2009 (pdf)
- Hab gerade mal reingeguckt — sieht gut aus, is aber als Text schwer verdaulich. Leider scheint's kein Audio zu geben -- Daniel Mietchen 16:57, 4. Okt. 2009 (CEST)
- "Wenn das ungefähr die Richtung widerspiegelt, in welche die AG segelt, bring ich mich gern ein." Für mich gilt das gleiche. --MLH 10:27, 3. Okt. 2009 (CEST)
- FullAck!!! Habe noch heute Mittag mit meiner (eher grünen) Freundin über Nachhaltigkeit diskutiert und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Ursprung allen Übels in der Wachstums-Geilheit der Wirtschaft liegt! Auf Dauer gesehen, kann es nicht immer so weitergehen und man muss das Ganze in ein Gleichgewicht bringen. Und zwar noch bevor Peak-Growth (analog zu Peak Oil) erreicht ist, da die Welt sonst ins Chaos und in ein tiefes Wachstums-Loch stürzt, von dem sie sich wohl nie wieder erholen würde. --Twitgeridoo 19:23, 3. Okt. 2009 (CEST)
- Naja, "nie wieder erholen wird" halte ich für übertrieben, aber es wäre mit Sicherheit ein gewaltiger Einschnitt in die Entwicklung der Menschheit. Auch das Bevölkerungswachstum wird begrenzt sein, ob wir das nun wollen oder nicht. In diesem Falle sind es Virenerkrankungen, die dem Wachstum Einhalt gebieten werden. Insofern stimme ich dir da zu, Wirtschaftswachstum war gut im Industriezeitalter, aber heute, im Zeichen knapper werdender Resourcen müssen wir uns nach Alternativen umsehen. Wenn das Wachstum nicht durch Energieknappheit begrenzt wird, dann sicher durch das zunehmende Aufbegehren wirtschaftlich benachteiligter Regionen dieser Welt. --Vardamir 20:00, 3. Okt. 2009 (CEST)
- Meines erachten nach sind wir an einem Punkt angekommen, wo es nun einmal nicht mehr so einfach ist, Wachstum zu generieren. Ich beziehe mich jetzt auf das Paretoprinzip, das besagt, dass man 80% eines "Projektes" in 20% der Gesamtzeit schafft. Wir haben diese 80% an Wachstum hinter uns gelassen und sind nun an dem Punkt, wo man halt nicht mehr so leicht vorankommt. Doch es wird weiterhin auf krampf versucht an die alten Zahlen anzuknüpfen. Sehr gut lässt sich dies an den "Schwellenländern" betrachten, die ein sehr hohes Wachstum aufweisen. Doch warten wir mal 10-20 Jahre dann werden auch diese Staaten mit ihren 2-3% dahindümpeln. Deshalb sehe ich gerade hier die Nachhaltigkeit. Man muss mit geringeren Mitteln über einen längeren Zeitraum arbeiten, damit man ein wirtschaftliches Wachstum erreicht, was auch ökonomisch und ökologisch vertretbar ist. --redpirat 19:01, 05. Okt. 2009 (CEST)
- Naja, "nie wieder erholen wird" halte ich für übertrieben, aber es wäre mit Sicherheit ein gewaltiger Einschnitt in die Entwicklung der Menschheit. Auch das Bevölkerungswachstum wird begrenzt sein, ob wir das nun wollen oder nicht. In diesem Falle sind es Virenerkrankungen, die dem Wachstum Einhalt gebieten werden. Insofern stimme ich dir da zu, Wirtschaftswachstum war gut im Industriezeitalter, aber heute, im Zeichen knapper werdender Resourcen müssen wir uns nach Alternativen umsehen. Wenn das Wachstum nicht durch Energieknappheit begrenzt wird, dann sicher durch das zunehmende Aufbegehren wirtschaftlich benachteiligter Regionen dieser Welt. --Vardamir 20:00, 3. Okt. 2009 (CEST)
- FullAck!!! Habe noch heute Mittag mit meiner (eher grünen) Freundin über Nachhaltigkeit diskutiert und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der Ursprung allen Übels in der Wachstums-Geilheit der Wirtschaft liegt! Auf Dauer gesehen, kann es nicht immer so weitergehen und man muss das Ganze in ein Gleichgewicht bringen. Und zwar noch bevor Peak-Growth (analog zu Peak Oil) erreicht ist, da die Welt sonst ins Chaos und in ein tiefes Wachstums-Loch stürzt, von dem sie sich wohl nie wieder erholen würde. --Twitgeridoo 19:23, 3. Okt. 2009 (CEST)
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Wann? Wird sie gleich in SynCom gespiegelt? -- Trublu 10:08, 3. Okt. 2009 (CEST)
- So schnell wie möglich! Wenn einer der Koordiantoren vllt so nett wäre sich darum zu kümmern? Wäre ja schon ne ziemlich sinnvolle Sache. ;) --Twitgeridoo 22:06, 3. Okt. 2009 (CEST)
- Thx für's Beantragen Daniel! :) --Twitgeridoo 16:12, 4. Okt. 2009 (CEST)