Diskussion:AG Männer/Arbeitsbereich
Inhaltsverzeichnis
- 1 Zum 30-Punkte-Programm
- 2 Zum Thema "Arbeitsunfälle", Punkt 1
- 3 Zum Thema "Männergesundheit", Punkt 2
- 4 Zum Thema "Wohnungslose", Punkt 3
- 5 Zum Thema "Gewalt gegen Männer", Punkt 4
- 6 Zum Thema "Rehabilitation", Punkt 5
- 7 Zum Thema "Häusliche Gewalt", Punkt 6
- 8 Zum Thema "Wehrpflicht", Punkt 7
- 9 Zum Thema "Armee", Punkt 8
- 10 Zum Thema "Bonus für Frauen, Malus für Männer vor Gericht", Punkt 9
- 11 Zum Thema "Vortäuschen sexueller Gewalt", Punkt 10
- 12 Zum Thema "Rentenversicherung", Punkt 11
- 13 Zum Thema "Riesterförderung", Punkt 12
- 14 Zum Thema "Renteneintrittsalter", Punkt 13
- 15 Zum Thema "Arbeitslosigkeit", Punkt 14
Zum 30-Punkte-Programm
Vorschlag für Erweiterung unter 21. "Sorgerecht" Bei HartzIV-Empfängern müssen die Umgangskosten erstattet werden. Durch den Umgang mit einem Kind, selbst wenn es nur zur temporären Bedarfsgemeinschaft mit dem betreffenden HartzIV gehört, entstehen Kosten für den Umgangsberechtigten.
- Wie sollte die Regelung im Bezug auf Umgangskkosten & HartzIV aussehen?
- Wohnraumgröße bei Umgangsberechtigten HartzIV-Empfängern.
- Bei größerer Entfernung zwischen nicht aufenthaltsbestimmungsberechtigten Elternteil und aufenthaltsbestimmungsberechtigtem Elternteil muss dem Sorge- aber nicht aufenthaltsbestimmungsberechtigten Elternteil die Möglichkeit gegeben werden sein Kind zu sehen bzw. sein Sorgerecht wahrzunehmen. -> Bezug HartzIV?
- Unterhalt im Bezug auf Umgangszeit - Unterhalt der für Zeit die das Kind beim Unterhaltsleistenden ist muss anteilig dem Unterhaltsleistenden zustehen.
Dank
- vielen Dank für die Arbeit. Viele dieser Punkte haben mich auch immer aufgeregt. --Josias 14:51, 26. Sep. 2009 (CEST)
Zum Thema "Arbeitsunfälle", Punkt 1
Bei der angeführten Statistik handelt es sich um ein Konglomerat aus einer Statistik des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Daher kann daraus nur geschlossen werden, dass die Zahl der verunfallten Männer in gewerblichen Berufen höher ist, als die Zahl der verunfallen Frauen in gewerblichen Berufen. Es fehlt eine Aussage darüber, wie es sich z.B. insgesamt in allen Berufsfeldern (inkl. Haushalt) verhält. --Piratenweib
Zum Thema "Männergesundheit", Punkt 2
Generell finde ich diese Iniative positiv. Für den Eingangssatz fehlt noch eine Statistik/Studie, die die angeführten Zahlen belegt. --Piratenweib
Zum Thema "Wohnungslose", Punkt 3
Es fehlt eine Statistik/Studie dazu, wie die Hilfsangebote sich zwischen Männern/Frauen aufteilen. Die angeführte Statistik sagt lediglich etwas über die Zahl der Wohnungslosen aus. Bitte ergänzen. Wenn sich die Ungleichheit belegen lässt, stimme ich diesem Punkt auf jeden Fall zu. --Piratenweib
Zum Thema "Gewalt gegen Männer", Punkt 4
Hier mal ein bisschen Input für die Faktenseite: [1]. Studie zum Thema "Gewalt gegen Männer". Die Statistik zur Zahl der Opfer nach Geschlecht sollte differenzierter betrachtet werden, insbesondere was die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung angeht (91% Frauen, 9% Männer). Bei Mord und Straftaten gegen die persönliche Freiheit ist das Verhältnis nahezu ausgeglichen. Bei Raub und Körperverletzung sind es 65-70% Männer, 30-35% Frauen. Die Zahl "2/3 der Opfer sind Männer" gilt also nur für die beiden letztgenannten Straftatsbestände. --Piratenweib
Zum Thema "Rehabilitation", Punkt 5
Es ist nicht korrekt, dass der SGB §44 Abs. 1.3, die Finanzierung von Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Männern ausschließt. Er formuliert lediglich, dass solche Leistungen für Frauen/Mädchen ebenfalls eingeschlossen sind. Falls es anderweitige Belege (außer dem Paragraphen) gibt: bitte noch ergänzen. --Piratenweib
Zum Thema "Häusliche Gewalt", Punkt 6
Das ist eine sehr interessante Studie, die vielfältige Auslegungen in jedwede Richtung zulässt. Woher stammen die Daten zu Frauenhäusern/-betten? Bitte belegen. --Piratenweib
Zum Thema "Wehrpflicht", Punkt 7
Full ACK. Wobei mir persönliche eine Berufsarmee statt Wehrpflicht lieber wäre. --Piratenweib
Zum Thema "Armee", Punkt 8
Bitte hier noch ein paar Belege/Statistiken anfügen. Dies liest sich wie eine Behauptung. --Piratenweib
Zum Thema "Bonus für Frauen, Malus für Männer vor Gericht", Punkt 9
Hier eine Arbeit [2] zu diesem Thema. Rentner werden vor Gericht milde behandelt: [3] --Piratenweib
Zum Thema "Vortäuschen sexueller Gewalt", Punkt 10
Vorsicht: Die in der genannten Studie angeführten Zahlen beziehen sich auf Schätzungen von Sachbearbeitern! Es handelt sich nicht um empirisch ermittelte beweiskräftige Daten. --Piratenweib
Zum Thema "Rentenversicherung", Punkt 11
Das gesamte Rentensystem bedarf der Überarbeitung. Der Generationenvertrag hat meiner Meinung nach auf Grund der demografischen Entwicklung längst ausgedient. Es ist jedoch nicht so, dass jedem Rentenbeitragszahler ein (oder mehrere) Rentenempfänger persönlich zugeordnet wird. Insofern wird man vermutlich immer beliebige Rentenempfänger unterstützen, mit denen man nicht persönlich bekannt/verwandt ist. Insofern macht diese Argumentation keinen Sinn. Prinzipieller Unterschied gesetzliche Rente (die Jungen zahlen für die Alten) und Riesterrente (ICH zahle für MEINE zusätzliche Rente). --Piratenweib
Zum Thema "Riesterförderung", Punkt 12
Wie kann die gleichmäßige Aufteilung auf Mutter & Vater realistisch umgesetzt werden, wenn evtl. der Vater nicht bekannt ist? Die Mutter ist meist zu 100% ermittelbar, so dass die Zuordnung dort einfacher bzw. unkomplizierter ist. Dass für die Übertragung oder Splittung zwingend die Zustimmung der Mutter nötig ist, oder ob das nicht auf Grund anderer Tatsachen (z.B. der Vater zieht das Kind auf) festzulegen ist, ist sicherlich diskutierbar. --Piratenweib
Zum Thema "Renteneintrittsalter", Punkt 13
Das Renteneintrittsalter bemisst sich nicht nur an der voraussichtlichen Lebenserwartung eines Menschen, sondern hauptsächlich an der Dauer der Lebensarbeitszeit. D.h. um Gleichberechtigung zu erreichen müsste hier die Zeitspanne gemessen werden, die z.B. ab Ende der Ausbildung läuft. Dann sollten Frauen und Männer z.B. mindestens 25 Jahre rentenversichert arbeiten, um einen eigenständigen Rentenversicherungsanspruch zu haben. Wobei hier noch die Frage zu klären wäre, wie es sich mit Kindererziehungszeiten verhält (und zwar für Frauen und Männer!). Alternativ könnte sich ein frühere Renteneintritt von Männern für Frauen als außerordentlich nützlich erweisen. Die "alte Herren"-Fraktion (bzw. das "Old-boys-Netzwerk") würde verschwinden und somit viele Arbeitsplätze in hohen Positionen und Funktinen für Frauen freimachen - nicht zuletzt in der Politik. --Piratenweib
Zum Thema "Arbeitslosigkeit", Punkt 14
Was bei den genannten Zahlen nicht erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass die relativ geringe Arbeitslosigkeit bzw. der hohe Beschäftigungsgrad hauptsächlich daher rührt, dass Frauen in Teilzeitjobs arbeiten - bzw. dazu bereit sind diese Tätigkeiten auszuüben. Wären Männer dazu bereit, gingen die entsprechenden Arbeitslosenzahlen höchstwahrscheinlich entsprechend zurück. Hier: [4] finden sich aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit zum Thema. --Piratenweib