Dezentrale Wahlurne/GOEntwürfe

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Allgemeines

Vorstands- und Schiedsgerichtwahlen

Anmerkungen

Diese Wahlen müssen geheim sein! (Parteiengesetz) Somit ist keine elektronische Wahl möglich.

Variante 1

Diskussion

Da per Wahlurne eine geheime und nachvollziehbare Wahl gewährleistet werden kann, sollte das kein Problem sein. Außerdem ist es ja eigentlich die Wahlmethode die auch auf Parteitagen für die Vorstandswahlen eingesetzt wird. --Wobble 21:46, 18. Mär. 2010 (CET)

Variante 2

  • Kandidaten können nicht im vorhinein gewählt werden.

Diskussion

Diese Variante habe ich nicht der Vollständigkeit halber hingeschrieben, da folgende Szenarien eintreten können:

  • Es stehen nicht genug Kandidaten zur Verfügung und es können sich noch Kandidaten auf dem Parteitag aufstellen lassen. --Wobble 21:52, 18. Mär. 2010 (CET)
    Man könnte allerdings eine Wahl mit der eingeschränkten Kandidatenwahl durchführen. Dann hätten die Kandidaten, die sich rechtzeitig haben aufstellen lassen halt wesentlich bessere Chancen gewählt zu werden, als die Kandidaten, die nur die Stimmen von den Piraten auf dem Parteitag bekommen würden. --Wobble 21:52, 18. Mär. 2010 (CET)
  • Die Kandidaten stehen garnicht vorzeitig fest. Meine SÄA-Entwürfe sehen dieses Szenario zwar nicht vor, aber es könnte sein, dass ja nur eine modifizierte SÄA durchkommt. --Wobble 21:52, 18. Mär. 2010 (CET)

andere Personenwahlen (Kassenprüfer etc.)

Anmerkungen

Hier müssen Wahlen nur dann geheim sein, wenn ein Pirat es fordert. Somit gelten hier eigentlich die gleichen Konsequenzen wie zu Vorstands- und Schiedsgerichtswahlen.

Abstimmungen zu Dokumenten (Satzung, Parteiprogramm, etc.)

Anmerkungen

Hier müssen Abstimmungen nur geheim sein, wenn eine Mehrheit dafür stimmt.

Variante 1

Variante 2

Variante 3

  • Es kann nicht im vorhinein abgestimmt werden.

Diskussion

Diese Variante existiert nur der Vollständigkeit halber und ist mMn keine gangbare Alternative, da man dann ehh zum Parteitag kommen müsste. --Wobble 21:42, 18. Mär. 2010 (CET)

Definitionen

Wahl/Abstimmung per Wahlurne

  • Eine Antragskommission gruppiert die eingegangenen Anträge.
  • Es gibt eine Abstimmung mit der man die Gruppierung ablehnen kann. Wenn die Gruppierung von 50% der Piraten abgelehnt wird, so wird der Parteitag in Form eines direkten Treffens (klassische Form) wiederholt. Das Abstimmergebnis wird als ungültig erklärt und muss bei dem wiederholten Parteitag neu abgestimmt werden.
    Abhängig welche Variante umgesetzt wird, kann man die Ablehnungsfrage auch bei jedem Stimmzettel stellen um somit nur die einzelnen abgelehnten Abstimmungen wiederholen zu müssen.
    Alternativ könnte man den Stimmzettel auch einfach ungültig markieren lassen, dann aber wäre die Stimme verloren, wenn die Abstimmung nicht als ungültig erklärt wird.
  • Jeder LV ist für die korrekte Durchführung der Wahl/Abstimmung verantwortlich. Das beinhaltet:
    • Maßnahmen gegen Manipulation
      • öffentliche Auszählung
      • Vermeidung des unbefugten Hinzufügens von Stimmzetteln.
    • Geheime Stimmabgabe
    • keine doppelten Stimmabgaben
    • Stimmabgaben nur von Piraten aus dem LV
    • Jeder Pirat soll die Möglichkeit haben abzustimmen. Es ist also nicht erlaubt, Stimmzettel nur Montags von 9-13 Uhr zu akzeptieren, da das etliche Erwerbstätige ausschließen würde.
  • Der LV darf die Durchführung an weitere Untergliederungen delegieren.

Variante 1

  • Für jede Abstimmung gibt es einen neuen Wahlzettel

Diskussion

Dies verhindert, dass durch die Kombination der Abgegebenen Stimmen Rückschlüsse auf den Wähler gemacht werden können oder gar der Wähler identifiziert werden kann. Es ist natürlich auch aufwändiger und kostet mehr. --Wobble 21:39, 18. Mär. 2010 (CET)

Variante 2

  • Es gibt einen Wahlzettel für alle Abstimmungen (SÄ,PÄ,etc.)
  • Es gibt einen Wahlzettel für alle Wahlen (Vorstand, Schiedgericht, etc.)

Diskussion

Dies ist eigentlich ein Kompromiss aus Variante 1 und 3. Es sind aber noch feinteiligere Kompromisse denkbar. --Wobble 21:39, 18. Mär. 2010 (CET)

Variante 3

  • Es gibt nur einen Wahlzettel für alles zusammen

Diskussion

Das ist die einfachste Variante, aber hier kann man eventuell Stimmzettel zu Piraten identifizieren und somit defakto das Wahlgeheimnis aufheben. Dies kann insbesondere bei der Kombination mit Personenwahlen kritisch werden. --Wobble 21:39, 18. Mär. 2010 (CET)

Diskussion über den allgemeinen Teil und allen Varianten

Es sollte ein konkreter Realisierungsvorschlag ausgearbeitet werden. Dieser Realisierungsvorschlag sollte beantworten (Antworten einfach als Unterpunkte zu den Fragen Posten): --Wobble 22:12, 18. Mär. 2010 (CET)

  • Wer besetzt das Wahllokal?
  • Wer zählt die Stimmen aus?
  • Wie sorgt man dafür, dass nicht Manipuliert wird?
  • Wer druckt die Stimmzettel?
  • Wie sorgt man dafür, dass nicht doppelt abgestimmt wird?
  • Wie sorgt man dafür, dass nur Piraten aus dem LV abstimmen.

Abstimmung per Online-System

  • Generell müssen alle Abstimmungen nachvollziehbar sein.
    Nötig um Manipulationen auszuschließen.

Variante 1

  • Eine Antragskommission stellt in Form einer "Abstimmordnung" alle eingegangenen Anträge ein und gruppiert konkurrierende Anträge.
  • Es gibt eine Abstimmung mit der die "Abstimmordnung" abgelehnt werden kann. Falls die "Abstimmordnung" abgelehnt wird, wird ein klassischer Parteitag einberufen.
  • geheime Abstimmungen sind nicht möglich, wer eine geheime Wahl will, muss entweder zum Parteitag fahren (und falls dieser abgeschafft) oder die "Abstimmordnung" ablehnen.

Variante 2

  • Piraten können selber Anträge einstellen.
  • Piraten können selber Gegenanträge einstellen und somit Anträge gruppieren.
  • Geheime Abstimmungen sind nicht möglich

Variante 3

  • Piraten können selber Anträge einstellen.
  • Piraten können selber Gegenanträge einstellen und somit Anträge gruppieren.
  • Zu jedem Antrag (Antragsgruppierung) gibt es eine Abstimmung auf geheime Wahl. Wenn eine geheime Wahl durchgeführt werden soll, so wird per Wahlurne abgestimmt.

Diskussion zum Online-System im allgemeinen

  • Für so ein Online-System könnte auch ein LD-System benutzt werden, muss aber nicht.
    Wenn ein LD-System benutzt wird, dann muss die Anforderung an das LD-System so formuliert sein, dass klar wird, dass jeder Pirat nur eine Stimme hat und nicht mehrere Stimmen, wenn er Delegationen empfängt. Nach dem Parteiengesetz müssen alle stimmberechtigten Teilnehmer gleiches Stimmgewicht haben. Diese Formulierung könnte evtl. dadurch realisiert werden, indem man sagt, dass ein Teilnehmer, wenn er delegiert, einfach selber so abstimmt, wie derjenige an den er delegiert. Da die Abstimmung öffentlich ist, kann das ja auch tatsächlich so sein. Das sollten aber die Juristen prüfen. --Wobble 22:19, 18. Mär. 2010 (CET)