Datenschutzforderung zu LiquidFeedback

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Meinungsbild

Hier soll ein Meinungsbild über die Forderung zur Erhöhung des Datenschutzes im Bundes-Liquid Feedback eingeholt werden. Ziel ist es, dem Bundesvorstand eine weitere Entscheidungsgrundlage anzubieten.

Forderung

Trotz unterschiedlicher Auffassungen zu Liquid Feedback, dessen Einsatz und Einführung oder anderen Fragen, eint uns:

Wir sehen die Notwendigkeit, dem Datenschutz im Liquid-Feedback System mehr Bedeutung zukommen zu lassen als bisher geplant.

Insbesondere kritisieren wir

  • die Speicherung der Nutzungsdaten wie Abstimmungsdaten ohne Löschungsmöglichkeit und -absichten, auch über die Lebenszeit von Nutzeraccounts hinweg
  • das Führen einer ewigen Pseudonym-Historie
  • die Möglichkeit für Dritte, die Inhalte der Datenbank herunterzuladen

Wir fordern den Bundesvorstand daher auf, die Datenschutzbedingungen noch vor der Einführung des Systems zu überarbeiten und darauf hinzuwirken, diese Änderungen im System oder zumindest organisatorisch abzubilden.

Diskussion

HINWEIS: Bitte führt die Diskussion hierüber auf der Diskussionsseite, und nicht in den Unterstützungen/Enthaltungen/Ablehnungen.

Danke!

Unterstützungen

HINWEIS: Um sich hier einzutragen und damit Deine Meinung kund zu tun, melde Dich bitte im Wiki an und stelle dann drei Tilden hinter die Raute. Vorlage:
# ~~~ 
  1. ValiDOM (stellv. Vors. LV BY)
  2. Steffi D.
  3. --Ninan 18:24, 22. Jul. 2010 (CEST)
  4. Miles Möller
  5. Wido Ich muss nicht nackt herumlaufen, nur weil einige Piraten meinen, dies wäre transparent.
  6. Ignaz
  7. --hobbybauer 18:31, 22. Jul. 2010 (CEST)
  8. Bmstettin
  9. Thilo [die Transparenz ist hier ernorm wichtig! Meine Zustimmung gilt nur, wenn geeignet sichergestellt werden kann, dass Missbrauch aufgedeckt und verhindert werden kann - das wäre dann im LF wohl eine Anregung :o)]
  10. Big Arne
  11. Gunther Mieke (GenSek LV BaWü), 18:39, 22. Jul. 2010 (CEST)
  12. Ike
  13. NetReaper 18:42, 22. Jul. 2010 (CEST)
  14. Heiend
  15. Thomas Heinen
  16. Thomas Weber
  17. Lukas Jacobs - Transparente Politik ist wichtig. Dennoch darf nicht durch die gläserne Partei auch das einzelne Mitglied gläsern werden! 18:45, 22. Jul. 2010 (CEST)
  18. Monarch 18:46, 22. Jul. 2010 (CEST)
  19. Steffi
  20. Etron 18:52, 22. Jul. 2010 (CEST) Absolut nicht nachvollziehbar, warum man fuer nichtbindende Meinungsbilder hoehere Ansprueche an die Transparenz stellt, als bei den Entscheidungen beim BPT.
  21. Gerhard
  22. Crazydrive
  23. Justus
  24. fnmueller
  25. Wirelessoptical 19:00, 22. Jul. 2010 (CEST) LQFB ist als Tool der Partei-internen Demokratie gedacht und daher sollten bis zu einem gewissen Grade die Persönlichkeitsrechte der Mitglieder gewahrt bleiben!
  26. Guru Wir fordern einen gläsernen Staat, aber keine gläsernen Bürger, und Parteimitglieder sind auch nichts anderes. Außerdem benötigen unverbindliche Abstimmungstools gar keine Aufdeckungsmöglichkeit von Manipulationsversuchen.
  27. Murphy Datenschutz ist wichtiger als Transparenz
  28. Schwan
  29. ChrisWF 19:14, 22. Jul. 2010 (CEST)
  30. Salorta
  31. Sven423 Wiki und ML sind vom Datenschutzaspekt her unglaublich schlecht, LQFB ist nicht viel besser. Freie Meinungsäußerung wäre idealerweise in totaler Anonymität am besten herstellbar. Von daher bin ich für jede Datenschutzverbesserung, aber auch für die Einführung von LQFB, da es bereits eine Verbesserung zu den bisherigen Methoden darstellt.
  32. Friedhelm Willemsen
  33. MiChI8383
  34. Dietmar Heindorf - sPREADER (Basispirat) - LQPP spiegelt ein Meinungsbild wieder; die Abstimmungen sind nicht bindend! Eine Archivierung der Abstimmergebnisse sehe ich als Datensammelwut und nicht unter dem Gesichtspunkt Nachvollziehbarkeit (== Transparenz).
  35. Ekynos 19:36, 22. Jul. 2010 (CEST)
  36. Silke Suck
  37. Christian Vögl
  38. Walter 19:42, 22. Jul. 2010 (CEST)
  39. Posbi Bin persönlich mit der geplanten Regelung einverstanden, unterstütze den Antrag aber, da ich den Wunsch weniger nach mehr Anonymität respektiere.
  40. Jürgen Stemke LV NDS: Der aktuelle Vorschlag widerspricht meinem Verständnis nach dem Parteiprogramm in den Punkten Transparenz und Datenschutz.
    Zudem verstößt die Regelung meiner Einschätzung nach dem Bundesdatenschutzgesetz. Ich bitte daher um Veröffentlichung der entsprechenden Rechtsgutachten (die es hoffentlich gibt).
  41. SD Abstimmverhalten für immer vorzuhalten bringt keinen Mehrwert an Transparenz. Das führt eher in die Irre, wenn jemand aktuell seine Meinung geändert hat. Und wenn jemand keinen Bock mehr hat mitzumachen, sollte er die Löschung seiner personenbezogenen Informationen fordern dürfen.
  42. Hansb Die Ablehner scheinen wirklich zu glauben, ein Bürger würde durch Parteimitgliedschaft und Beteiligung an einer Abstimmung 1. zum Politiker, 2. zur totalen Transparenz verpflichtet. Wollt ihr die totale Transparenz? Und alle so yeah. Faszinierend.
  43. René
  44. GerhardS
  45. Kirchturmpirat
  46. Aleks_A 22.07.2010
  47. Thomas Braun
  48. Andena Die drei Punkte sind das Mindeste, was in den Nutzungsbedingungen schnellstens geändert gehört. Bei Einführung einer permanenten Mitglieder-Gesinnungsüberwachung per Over-Liquid würde die Piratenpartei in dem Themenbereich Datenschutz einen ihrer wichtigsten Kernthemen aufgeben.
  49. Joscha
  50. Elex 21:23, 22. Jul. 2010 (CEST)
  51. datenritter Ein Meinungsbildungstool hat keine hohen Transparenzanforderungen, sondern hohe Datenschutzanforderungen.
  52. Christian Hufgard
  53. -- Privacy 21:46, 22. Jul. 2010 (CEST)
  54. Hgb
  55. --LaSarre 21:49, 22. Jul. 2010 (CEST)
  56. CaeVye
  57. Nati2010
  58. Omnicron
  59. Aloa5 22:14, 22. Jul. 2010 (CEST) Absolutes Mindestmaß
  60. Bayaman 22:16, 22. Jul. 2010 (CEST)
  61. Rince 22:56, 22. Jul. 2010 (CEST)
  62. Sk4477
  63. G-Force
  64. Tlo
  65. Deuterium 00:17, 23. Jul. 2010 (CEST)
  66. Wobble Das Dritte die Daten ansehen und runterladen können, finde ich aber gut und sinnvoll, weil es sonst nur Streit gibt, wenn sie dennoch an die Öffentlichkeit geraten (z.B. via Twitter oder ML)
  67. ich
  68. Cpt. Jumbo 08:34, 23. Jul. 2010 (CEST)
  69. TimNiemeyer Der Grad zwischen Transparenz und Datenschutz lässt sich sicherlich verbessern.
  70. Jorge
  71. Trotzik

Enthaltungen

  1. SyneX 18:27, 22. Jul. 2010 (CEST) [Punkt 1 & 2 stimme ich zu (sind aber nicht so schlimm), Punkt 3 & 4 stimme ich nicht zu]
  2. Thorres 18:56, 22. Jul. 2010 (CEST) Mir ist Datenschutz sehr wichtig. Das System muss aber trotzdem so transparent bleiben, dass man noch überprüfen kann, ob die Software einwandfrei arbeitet und nicht manipuliert wird.
  3. Kyra-- Kyra 19:47, 22. Jul. 2010 (CEST) ich bin dafür dass Politik transparent gemacht wird, auch Entscheidungen, kann aber die möglichen technischen Konsequenzen nicht einschätzen. Wer wegen Datenschutz Angst hat Stellung zu beziehen, der ist dem System erlegen. Der hat schon die Schere im Kopf. Warum dann noch überwachen, wenn keiner mehr zu seiner Meinung steht? Und zu Politik gehören auch Menschen die Stellung beziehen.
  4. Rico 'mc' Gloeckner sprichmitmir Es reicht, eine einfache Frage zu beantworten: WIRD jemand abhaengig von den Datenschutzbestimmungen sein Verhalten im "Tool" veraendern oder ausrichten? Sobald die Frage mit ja beantwortet werden kann, ist es nicht genug.

Ablehnungen

  1. YoJohannsen Begründung: Wer sich anmaßen will etwas für die Masse zu vertreten muss für die Masse auch Vertretbar sein. Das erreicht man nicht indem man sich selbst als Öffentliche Person hinterm Datenschutz versteckt.
  2. Till N. Begründung: Es geht hier um Politik, nicht um Privates. Da gilt Transparenz vor Datenschutz. #meinSenf
  3. NineBerry Es handelt sich um öffentliche Meinungsbilder. Es ist so viel wie möglich getan, um den Datenschutz sicherzustellen. Mehr ist einfach nicht möglich.
  4. Qwertzu 18:32, 22. Jul. 2010 (CEST) Transparente Partei => Transparente Meinungsbilder. Gegen eine nicht zurückverfolgbare Pseudonymänderung alle 1 Jahre (oder in Ausnahmen) hätte ich aber nichts einzuwenden
  5. --Santa-c 18:34, 22. Jul. 2010 (CEST)
  6. Dave-Kay 18:34, 22. Jul. 2010 (CEST) Von der Politik Transparenz fordern, aber sich selber hinter dem Datenschutz verstecken? Asurde Forderung. FYI ihr agiert im LF als Politiker
  7. StefanSarzio
  8. Danebod
  9. Hawk321
  10. Bastian (Mensch)
  11. Twix
  12. Marina Begründung: Wir fordern Transparenz und Datenschutz. Datenschutz für den Bürger, Transparenz für die Politik. LQPP gehört zur Politik.
  13. Achim Müller Wer nicht öffentlich hinter seiner eigenen Meinung steht, hat in der Politik absolut nichts zu suchen! Transparenz und Piraten ==> Wasser predigen, aber Wein trinken?
  14. Jonathan
  15. Miriam 21:23, 22. Jul. 2010 (CEST)
  16. Schwarzbart Begründung? Die selbe wie Marina
  17. BuMa - Dass außenstehende Zugriff auf einige Daten bekommen, insbes. auf Namen von Initiatoren, finde ich auch nicht optimal, aber intern sollte politische Arbeit auf jeden Fall transparent sein. Deswegen erstmal so starten, wie es jetzt geplant ist, und über Details kann man dann in LF selber Initiativen starten.
  18. Laser hat kein Problem auf einem PT unter Pressebeobachtung seine Karte hochzuhalten - wieso dann online?
  19. mbraun (Vors. Planetarverband) Wenn wir keine Delegierten haben wollen, muss man damit leben das seine Meinung gefragt und sichtbar ist. Hier werden keine Wahlen abgehalten oder persönliche Dinge abgefragt.
  20. --Wirelessoptical 19:00, 22. Jul. 2010 (CEST) Volle Transparenz erhöht die Qualität der Inhalte!
  21. Henne-Dormagen
  22. Simon Weiß
  23. Atoro
  24. Stoon Begründung siehe Marina
  25. Trias Aber echte Pseudonymität ohne Rückverfolgbarkeit sicherstellen.
  26. Incredibul Parteiintern: Transparenz meines Erachtens zentrale Forderung der Piraten für politisch Aktive. Wem bestimmte Fragen zu heikel sind, muss da ja im speziellen Fall nicht abstimmen. Darüber hinaus ist LF vom Datenschutz besser, als genau diese Liste hier :D In Hinblick auf Zukünftsfähigkeit von Liquid Feedback (Meinungsbilder auch von Bürgern) wird allerdings das Problem verschoben und sollte durchaus, paralell zum Einsatz, bearbeitet werden.
  27. RP
  28. Korbinian mit punkt 1 und 2 könnte ich leben der 3. geht gar nicht m(
  29. Dirkorette mit der Begründung dürften wir auch kein Wiki betreiben.
  30. Wastl
  31. Julia m( und m)
  32. Marcus
  33. --Enigma 19:44, 22. Jul. 2010 (CEST)
  34. Monasterium
  35. Slyh
  36. Sleeksorrow Wählende Bürger müssen anonym sein. Wir wollen Politik machen, wir sind Politiker, wir fordern von der Politik transparent zu sein. Pseudonym ist daher für uns selbst schon ein großes Zugeständnis. Weitere Meinung konform zu http://bit.ly/bEK9c4
  37. schiffbauer
  38. Skipper 19:57, 22. Jul. 2010 (CEST)
  39. Sferex 19:58, 22. Jul. 2010 (CEST)
  40. BobBarker 20:16, 22. Jul. 2010 (CEST)
  41. Jan nur weil die Bedingungen transparent formuliert sind und auch die allerletzte gefahr aufzeigen, sind sie nicht schlecht...
  42. Monomo 20:22, 22. Jul. 2010 (CEST)
  43. Heide Hagen 20:25, 22. Jul. 2010 (CEST)
  44. JohannesKnopp 20:37, 22. Jul. 2010 (CEST)
  45. StopSecret 21:01, 22. Jul. 2010 (CEST)
  46. Scotty
  47. Burnus
  48. Knuff m/
  49. Muffty Sag mir wo du stehst!auch nickende Masken nützen uns nichts.Ich will beim richtigen Namen dich nennen,und darum zeig mir dein wahres Gesicht.
  50. Roger (Macros) Es wird zeit, das System einzusetzen. Es werden keine die Partei bindenden Entscheidungen gefällt, nur vorbereitet. Jeder der nicht transparent dort abstimmen will, kann seine Position dann bei der eigentlichen Entscheidung auf einem Parteitag vertreten. Auf Wunsch auch mit geheimer Wahl.
  51. Mrchicken 21:49, 22. Jul. 2010 (CEST)
  52. LarsM
  53. Stefan K
  54. HBK_TCZ_91
  55. HeptaSean
  56. Thomas Frömer
  57. Daniel Ihr wollt Politiker sein, aber noch nicht mal Euren Namen nennen? Datenschutz gerne, wenn aber Politiker sich mit diesem Argument vor den Bürgern schützen, ist das nur memmenhaft. Ihr wollt Politik machen, aber Eure Namen nicht in Verbindung zu politischen Themen sehen? Wenn Ihr Angst habt, zu Euren politischen Überzeugungen und Meinungen zu stehen, wen wollt Ihr dann überzeugen können? Und die angehängten Titel in Klammern sind mehr als peinlich. Was soll das bedeuten? Das Eure Meinung mehr Gewicht haben muss als die anderer, weil Ihr gewählte Funktionäre seid? Mannmannmann. Merkwürdige Mischung aus Feudalismus und Feigheit.
  58. fRED
  59. cbmd
  60. Kreon
  61. Alxhh unfassbar, einfach unfassbar.
  62. --Sigiberlin 08:39, 23. Jul. 2010 (CEST) Begründung siehe Marina und Netnrd
  63. LordSnow Begründung: analog 57. Daniel, alle aufgezählten Punkte
  64. Amaryllion Jeder sollte zu seiner Meinung auch stehen können. Niemand wird gezwungen, ein Meinungsbild abzugeben.
  65. JoSch
  66. KW35
  67. Fidel 11:09, 23. Jul. 2010 (CEST)
  68. TheRonin Wenn man etwas tun will, sollte man es tun und nicht darüber reden. Wenn man es getan hat, werden deine Freunde und Feinde darüber reden. Zitat: Georg Blunt

Kindergarten

  1. Sorry leute, vor allem der Umgang AUF BEIDEN SEITEN miteinander erinnert eher an einen Kindergarten als an eine Partei. Wir sollten versuchen LÖSUNGEN zu finden. --SQAMPY 19:02, 22. Jul. 2010 (CEST)
  2. tarzun (Geheimer Obercentralculationsrath, Zentralrechenmeister, Einfachstpirat) Hier stehen keine "Forderungen" denen man zustimmen kann sondern nur unsubstantiiertes Gebashe. Und laßt Eure verfickten Titel weg, Ihr seid nicht mehr wert nur weil Ihr Euch ein "GenSek KV Posemuckl" ins Kopfkissen sticken könnt!
  3. Fx *facepalm*
  4. rxl (nichts hinzuzufügen)
  5. André Bernhardt PIRATEN, SO machen wir keine ANDERE Politik...
  6. Jotun
  7. TheFish,der Kindergarten is aber schon nen bischen gößer?!
    1. Mir ging es dabei nicht darum die bedenken irgendwie abzutun, im gegenteil. ich denke nur das die seite hier im wiki kaum zu einer konstruktiven Situation führt. Es muss doch möglich sein ein par Datenschutzaspekte anzusprechen und vielleicht zu überdenken ohne sich anhören zu müssen man wäre gegen liquid democracy... ich finde man kann durchaus konstruktiv einen rahmen schaffen der nachvollziehbarkeit erlaubt aber auch nicht mehr daten speichert als nötig ist. Leider ist der Umgangston bisher auf beiden seiten teilweise sehr "unsachlich" gewesen. jemanden z.b. wegen Datenschutzbedenken vorzuwerfen man sei in der Politik falsch halte ich z.b. für arg übertrieben. Ich für meinen Teil finde z.b. Liquid Democracy toll, denke aber auch das einige passagen in der Datenschutzerklärung zumindest eine genauere erläuterung oder eingrenzung erfordern. Die habe ich auch bereits an anderer stelle angemerkt... der knakpunkt ist halt wirklich das von anfang an fundamentale haltungen aufgebaut werden ohne das man mal im detail drüber redet WAS eigentlich kritisiert wird. --SQAMPY
  8. Gungrave

Alternativen

  1. LÖSUNGSANSATZ wäre ein internes und ein externes(öffentliches) LQFB. Damit könnte man beide Seiten die Partei-Interne und die öffentliche Seite einbeziehen ohne mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu kollidieren. Das würde dem Anspruch vieler Sympathisanten (Nicht-Mitglieder) und Unterstützer als auch der interessierten Öffentlichkeit nahe kommen. Ein abgestuftes Konzept wäre sicherlich zielführender als die Maxime "Alles oder Nichts!". Allerdings bin ich der Meinung, das man dies in Reviews aufgrund der Erfahrungen im Realbetrieb auch noch im Nachhinein realisieren könnte. Wirelessoptical


LF wird sich selbst totlaufen - statistische Erfassung der Piraten, die LF bewußt ablehnen

LF wird sich selbst totlaufen, ob mit oder ohne dauerhafter Totalüberwachung aka "totale Transparenz"
Die Frage ist, inwieweit LF oder die Datenschutzerklärung und Nutzungsbestimmungen überhaupt technisch noch groß angepasst werden können. LF ist ohne ein breit akzeptiertes Anforderungsprofil von einer kleinen in sich abgeschlossenen Gruppe erschaffen worden. Kleine redaktionelle Korrekturen an der Datenschutzerklärung werden das grundsätzlich unzureichende Datenschutzkonzept von LF nicht lösen. Zudem wird eine Abstimmung durch die Füße stattfinden. Viele werden auch etwas verschärfte Datenschutzerklärungen nicht anerkennen und lieber auf einen LF Account verzichten. Piraten, die ihre LF-Account und Abstimmungsdaten, bei Austritt aus dem System löschen lassen wollen, können sich ja auch auf das BDSG berufen und ggf Klage einreichen. Einer wird es schon machen und dann ist dieser Punkt geklärt. Es ist ja müßig Rechte zu erbitten (Löschung bei Austritt), die einem bereits per Gesetz zustehen. Zudem wird LF nicht funktionieren, als Spielerei wird es von einer anfänglichen Begeisterung zehren, die aber nach einiger Zeit merklichem Desinteresse, Enttäuschung und Frustration weichen wird. Also lasst doch die Pferde einfach laufen. LF wird den Gegenbeweis seiner absoluten Unzulänglichkeit selbst erbringen. Jeder, der Angst hat etwas zu verpassen, sollte sich mal etwas entspannen. Die enttäuschenden Erfahrungen in Berlin sprechen dagegen. Die aktuelle Datenschutzerklärung ist ja ein sehr ehrliches Statement, wie LF angewendet werden soll. Warum in diesem erschreckend klaren Statement gegen jedweden Datenschutz und Respekt gegenüber den Piraten, denen ihre informationelle Selbstbestimmung ein unveräußerliches Recht ist, rumpfuschen? Mein Vorschlag ist: Lasst LF starten, lehnt euch entspannt zurück und beobachtet das Scheitern. Das Berliner LF ist ja auch ziemlich unproduktiv mit stetig sinkender Beteiligung. Der Output ist für die politische Arbeit nicht verwertbar. Vielleicht sollten man die Möglichkeit schaffen, Piraten, die LF bewusst nicht benutzen werden, statistisch zu erfassen, damit ihre Stimmen nicht als 'desinteressierte Nichtwähler' von in LF Abstimmenden vereinnahmt werden können. Dieses würde auch eine bessere Bewertung der Legitimation von LF Meinungsbildern ermöglichen. In der Zwischenzeit könnte man sich ja Gedanken machen, ob nicht ein Anforderungskatalog für ein funktionierendes Urabstimmungssystem erarbeitet werden sollte. Das würde eine gleichberechtigte Partizipation aller Piraten fördern (zB Urabstimmung über BPT Anträge, die mit Briefwahloption oder dezentraler Stimmenabgabe auch Offlinern beteiligen könnte). -- Seahorse 22.07.2010

Könnte der Wikiuser Alxhh - Alexander Morlang es mal unterlassen, meinen Alternativvorschlag, wie man mit den Datenschutzerklärung alternativ verfahren könnte, eigenmächtig auf die Diskussionsseite zu verschieben. Ich habe ihn wieder an seine ursprüngliche Stelle kopiert. Es handelt sich hier um einen Alternativvorschlag, wie man das aktuell festgefahrenen LF Problem lösen kann. Bitte etwas mehr Fairness und Respekt gegenüber den Beiträgen Anderer. Danke. --Seahorse 10:00, 23. Jul. 2010 (CEST)
Knackig und auf den Punkt;) -TurBor 00:53, 23. Jul. 2010 (CEST)

Hintergrund/Begründung (nicht Teil der Forderung)

Derzeit liegen die Datenschutzbestimmungen für das zukünftige Bundes-Liquid Feedback System als Vorschlag vor. Diese kann man hier nachlesen (erst weiter unten dort, unter "Datenschutzerklärung")

In der Diskussion um das System wird deutlich, dass die Relation, anders gesagt die Verhältnismäßigkeit, zwischen den Einsatzzielen, Datenschutz und Transparenz nicht ausgewogen sind.

LQFB ist ein unverbindliches Meinungsabbildungstool, Entscheidungen darin sind nicht bindend. Dennoch wird derzeit ein Maximum an Transparenz und Überwachungen im System verankert, welche aus unserer Sicht Datenschutzanstrengungen (und Datensparsamkeit), für die wir Piraten auch stehen, mit Füßen treten.

Auf der einen Seite wird großer Wert darauf gelegt, dass die Daten in Nutzerprofilen in der Hoheit der Nutzer selbst bleiben. Dies wird mit organisatorischen Mitteln angestrebt. Auf der anderen Seite werden diese organisatorischen Mittel zum Schutz der Inhaltsdaten verneint, da es technisch nicht sicher möglich sei diese zu schützen. Es ist jedoch festzustellen, dass dies auch für Daten in Nutzerprofilen gilt. Es soll jedoch akzeptiert werden, dass der organisatorische Schutz dieser Daten ausreicht. Dieses Mißverhältnis gilt es neu zu überdenken.

Argumente, welche die Löschbarkeit von Daten in Abrede stellen, dürfen kein Grund sein, Datenschutzbedürfnissen nicht nachzukommen. Zum einen, weil dies ein zu wichtiges Ziel ist. Zum anderen aber auch, weil die Löschung von Nutzungsdaten wie Initiativen und Abstimmungen derzeit durch unsere Admins im Testsystem selbst angekündigt wird.

Aktuelle Entwicklung

Auf dem Politikforum wurden die wichtigsten Punkte hier angesprochen und eine konstruktive Lösung formuliert die nach Aussage des Vorstandes auch umgesetzt werden soll und nach Aussage der technsichen Sachverständigen auch umsetzbar ist.

  • die Speicherung der Nutzungsdaten wie Abstimmungsdaten ohne Löschungsmöglichkeit und -absichten, auch über die Lebenszeit von Nutzeraccounts hinweg
    • Die gespeicherten Daten werden auf Wunsch anonymisiert, dafür gibt es den sogenannten "Morpheus-Prozess", in dem alle Äusserungen die mit dem Account verknüpft werden anonymisiert werden, dabei werden die damit verknüpften Pseudonyme durch Zufallszahlen ersetzt. Die übrigen Daten sind nicht verknüpft und somit unbedenklich.
  • das Führen einer ewigen Pseudonym-Historie
    • Die Anlegung eines neuen Accounts soll automatisiert werden, da hierbei keine Historie geführt wird ist der Punkt damit voll erfüllt.
  • die Möglichkeit für Dritte, die Inhalte der Datenbank herunterzuladen
    • Unter Berücksichtigung der Änderungen ist dies nur noch bedingt kritisch. Da der User selbst bestimmt was verknüpft werden kann und was nicht.

Diese Dinge wurden von mir angesprochen und so vom Vorstand und den anwesenden technischen Sachverständigen bestätigt. Gruß Justus 22:55, 22. Jul. 2010 (CEST)