Crew:AG/Deutsche Parkbank AG
😠 😭
Zuviel Geld verdirbt den Charakter. Deshalb hat sogar ein Bill Gates sein Geld nicht einfach an seine Kinder vererbt.
Wie viele Menschen haben als Lotto-Gewinner schnell wieder alles verloren?
Gier frisst Hirn und bei Habeck muss schon ein ein ziemlich großer Hirnschaden vorliegen.
Das war und ist auch immer noch so, Hochmut kommt vor dem Fall.
Gegen Raubtiere helfen nur starke Zangen und scharfe Scheren.
Ich glaube, das wusste schon Goya und zeichnete entsprechende Karikaturen.
Die Ampel ist kein Bündnis für den Fortschritt geworden, sie hat kein Bündnis der Nationalen Front gegen die Fremdherrschaft zustande gebracht, sie hat sich als Marionette fremder Mächte längst demaskiert.
Ein starkes Deutschland sieht anders aus.
Wehrfähigkeit, ja auch die wird gebraucht, besonders auch gegen solche Demagogen wie Pistorius.
Wohin fließen denn die Gewinne, wenn das teure Gas aus den USA oder Katar kommt, die Waffen aus den USA und die Solartechnik aus China?
Nun, auch in der BAFA findet sich noch jemand, der die richtige Antwort kennt.
Die KfW als Bank des Vertrauens ist für die Förderung 442 zuständig, so wurde mir freundlich mitgeteilt.
Wie aber kann eine Bank Vertrauen garantieren, wenn diese mit einer Schwundwährung handelt?
Kundeneinlagen hat die Bank keine.
Und der Vorsitzende des Verwaltungsrats ist der noch amtierende Finanzminister Christian Lindner.
Ein schönes Beispiel für den Zusammenhang von internationalem Kapital und einem Staat, der dabei ist, einen Finanzfaschismus aufzubauen.
Autark werden für die Fortsetzung des Krieges oder um sich von Monopolen zu befreien?
Diese Entscheidung fällt erst in der Zukunft, nicht jetzt.
Es gibt da noch eine Petition.
Schaut man da rein in die Kommentare, zeigt sich wie Idealismus und Humanismus mit der herrschenden Meinung der vom Staat privilegierten Schichten unversöhnlich und von seiten der Systemanhänger mit fanatischer Gehässigkeit aufeinander stoßen.
Natürlich bleiben die Humanisten und Menschenretter bei Kant weiterhin stecken und offenbaren eine gewisse Weltfremdheit.
Aber Bösartigkeit kann man denen nicht unterstellen und eine gewisse Naivität hat trotzdem einen vernünftigen rationalen Kern.
Es hilft dem guten Willen nichts, wenn man zu den falschen geistigen Waffen greift.
Gefragt ist eine Philosophie, die die Bewegungsgeschichte der Gesellschaft begreifbar macht und deren Strukturen so demokratisieren kann, dass eine freie und humane Gesellschaft entstehen kann, eine, die auch fähig ist, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Der Sklave sollte nicht um Gnade betteln bei seinen Unterdrückern, er kann sich nur befreien, wenn er aufsteht mit seinen wahren Brüdern und das Gespinst aus Lügen und Machterhalt auseinander reisst.
Sein oder nicht Sein, heisst nicht Putin oder Biden, sondern Emanzipation des Menschen über das Kapital oder Finanzfaschismus.
Das ist der Inhalt der tatsächlichen Zeitenwende.
Übrigens ist der beste Weg, die Arbeitsproduktivität in einer Volkswirtschaft zu erhöhen, die bürgerfreundliche Nutzung der Möglichkeiten der digitalen Revolution und dabei die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden.
Sinkende Realeinkommen bei jenen, die nützliche Arbeit leisten und steigende Einkommen bei Nicht- und Schlechtleistern sind aber das Merkmal des Finanzkapitalismus.
Seine imperiale Tendenz zur Aggression nach Innen und Außen zerstört natürliche und menschliche Ressourcen und vergeudet diese in unwirtschaftlichen Geschäftsmodellen.
Hinzu kommen dann noch die wachsenden Sozialausgaben eines Nanny-Staates, der die Emanzipation seiner Bürger durch deren Abhängigkeit vom Staat ja verhindern will.
Das wird noch verschärft durch das Erzeugen falscher Anreize in der Bevölkerungspolik im nationalen und internationalen Maßstab.
Im Umwelt- und Artenschutz bleiben die Erfolge aus.
Ist das verwunderlich, wenn das Parasitentum den Staat beherrscht?
Ja, das alles hat eine Geschichte und die ist noch umfassender als Herr Mayer diese beschreibt.
Ja, man braucht keine Kanzlerakte, wenn die freiwillige Unterwerfung in demütiger Erwartung der freundlichen Behandlung zum Wesensmerkmal einer Kanzlerin oder eines Kanzlers geworden ist.
Man sollte sich erinnern, welche sozialen Erfahrungen und Methoden Frau Merkel in die deutsche Politik eines verschämt verschwiegenen Vasallenstaates eingebracht hat.
Das Ausspruch des Vertrauens war der Vorspann jeder Entmachtung eines möglichen politischen Rivalen und dazu mussten die Leichen im Keller des Verdächtigen in einem Dossier aufgeschrieben und gesammelt werden.
Trotzdem war die Kanzlerin not amused, als publik wurde, dass die NSA die Regierung und sie persönlich abhört.
Gewaltherrscher vertrauen ihren Vasallen nie.
Gewerkschafter an der Basis der Unternehmen haben mir das bestätigt.
Wir reden über politische und militärische Gewalt, über die ökonomische wird meist geschwiegen.
Erst mit der Sanktionspoltik ist diese verstärkt Bestandteil der Kriegsführung geworden. Sie ist nicht wirklich neu, das gab es schon im Kalten Krieg, aber jetzt schaden die Sanktionen allen Völkern und schaffen für Wenige Gelegenheiten, um Superprofite im Energie-, Waffen- und Menschenhandel zu erziehlen.
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Und die Verursacher brauchen ein Narrativ als Rechtfertigung. Die Agenten und Priester der neuen Religion wurden systematisch aufgebaut und sie offenbaren ihre Bestimmung in den Strukturen der internationalen Politik. Ob NGOs oder UNO, sie wurden längst durch die großen Konzerne übernommen oder werden von Milliardären finanziert und damit funktionalisiert.
In der ökonomischen Theorie hat sich jenseits der öffentlichen Diskussion an den Universitäten das Konzept der Finanzialisierung durchgesetzt.
TTIP und TIESA hatten für Aufregung gesorgt. Die Thinktanks haben daraus gelernt, einfach machen, nicht darüber reden und mögliche Gegner im Apparat entfernen, bevor diese die Öffentlichkeit warnen können.
Im Übrigen setzt man auf die Wirkung der digitalen Technologien im Markt, die ganz nebenbei das ermöglichen, was mit politischen Mitteln für Aufregung unter den Bürgern sorgt, die für die Politiker gefährlich wird.
Da ist die Aufregung, die Angst erzeugt, wo sich die Politiker als Helden und Menschenretter verkaufen können, doch viel effektiver, dachte man und erzeugte Corona-Leugner und angebliche Putinisten.
Aber auch das konnte noch genutzt werden, um die Gesellschaft weiter zu spalten.
Lernt der Widerstand daraus?
Eine Organisation, welche die Methoden der STASI selbst einsetzt, braucht dazu keine gesonderte Struktur.
Die Zuträger, oder die es werden sollen, bekommen eben zu Weihnachten einen großen Schinken.
So simpel fängt das an.
Aber der Vassallen-Staat kommt ohne diese Dienste nicht aus.
Das Methode der Dossiers, also jene der Geheimdienste im Auftrag der Mächtigen hat nun nach IM Erika auch Nancy Faeser übernommen und der Kanzler schweigt und nun schlägt die CDU zurück.
CumEx wird der ehemalige OB von Hamburg nicht los.
Nicht die Unterwerfung vor Biden wird untersucht, aber die Vertuschung eines Finanzskandals.
Nun Alcapone wurde ja auch mit dem Steuerrecht dingfest gemacht.
Was darf ein Staat und was sind die Pflichten der Treuhänder des Volksvermögens?
Eine Verfassung, die dem Amtseid keine strafrechtliche Bedeutung zumisst, hat eine Schfwachstelle, eine Verfassung, die den Widerstand gegen den Parteienstaat nicht hinreichend wirksam organisieren kann, hat einen Fehler, eine Verfassung, die durch das Veto der Siegermächte ausgehebelt werden konnte, bedarf einer Neufassung.
So war es in Art. 146 GG auch vorgesehen.
2 + 4 ist spätestens mit der sehr langen Vorbereitung des Ukraine-Krieges durch die NATO seit dem Medan, später dann Minsk und dem großen Terrorakt in der Ostsee obsolet geworden.
Jetzt zählt nur noch jener Teil des deutschen Volkes, der sich in Einigkeit und Recht und Freiheit zusammenschließen kann gegen die Verhinderer des Fortschritts durch Emanzipation der Bürger.
Eine Bank des Vertrauens bedarf mindestens drei Voraussetzungen, 1 eine leistungsfähige Realwirtschaft auf der Grundlage nachaltiger Reproduktionsprozesse 2. eine stabile Währung, die auch nicht von außen angegriffen werden kann 3. eine echte Demokratie mit effektiver Methoden der Kontrolle der Finanzströme.
Dazu gehört sicher auch, dass gesellschaftliche Sozialleistungen im Reproduktionprozess tatsächlich als Investitionen in die Zukunft wirken.
Alle diese wichtigen Voraussetzungen konnten von keiner der bisherigen Regierungen der Berliner Republik erfolgreich ausgestaltet werden.
Und mit jeder Regierung wurde es schlimmer.
Das Virus der institutionellen Korruption ist gefährlicher als Corona.
Das Corona-Virus will überleben und wird weniger gefährlich für seine Wirte.
Die institutionelle Korruption tötet die Wirte immer schneller.
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Vorab etwas zu den Schuldgeldrechtlern.
Kredite sind durchaus notwendig und sinnvoll, sie dürfen aber nicht zur Überschuldung führen.
Historisch betrachtet haben die Banken das von ihnen zentralisierte Geld der Geldbesitzer als Kredite vergeben. Insofern bestand auch da schon immer ein Zusammenhang von Schulden und Vermögen. Die Vermögen waren aber damals real. Natürlich ist es richtig, dass Geld im Allgemeinen nicht unmittelbar aus der Arbeit entsteht. Aber auch jedes selbst erzeugte Produkt für den Eigengebrauch stellt einen geldwerten Vorteil in einem System dar, dass den Warenaustausch über Geld abwickelt. Und da kann ich nirgends irgend ein schuldrechtliches Verhältnis sehen. Es sind aber die Waren, die neben ihrem Gebrauchswert auch einen Wert besitzen, die sobald sie zum Austausch auf den Markt geworfen werden, etwas benötigen, was diesen Austausch ermöglicht, was ein Äquivalent darstellt, das den unterschiedlichen Produkten gemeinsam ist. Und das war eben historisch gesehen der notwendige Zeitaufwand zur Herstellung einer Ware durch individuelle Produzenten mit unterschiedlichen Qualifikationen. In den Waren muss etwas sein, was allen gemeinsam ist, was sie vergleichbar macht. Dass es dabei bei einer Schätzung des Aufwands beim Handelpartner bleiben muss, gehört zu den Problemen, die der Preis als Wertausdruck in Geld so mit sich bringt. Dass die Höhe des realisierten Preises auch durch Faktoren wie Angebot und Nachfrage, aber auch drohenden Verlust durch Verderb oder auch Grenznutzensvorstellungen individuell modifiziert werden, ist mir bewusst. Was ist aber der Wert, wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Es muss da also etwas geben, was nichts mit Schuldverhältnissen zu tun hat und nur durch hohe Abstraktion beschrieben werden kann, aber konkret ziemlich schlecht gemessen werden kann. Trotzdem haben wir nur das Geld als Wertmaßstab, was aber noch dadurch verschlimmert wird, dass dieses Geld selbst zunehmend keinen festen Wert mehr besitzt, sondern immer noch nur in Relation zu anderen Waren irgendwie fassbar wird und Geld selbst zur Ware wird. Mit der Auflösung des Goldstandards mutiert es zu einer Zahl mit einem imaginären Versprechen und dann kann man auch beliebig Geld erzeugen.
Wir wissen aber auch von den Folgen, wenn immer mehr Geld in die Zirkulation realer Waren gelangt. Das nennt sich Inflation oder Geldentwertung. Dass dies nicht im erwünschten Maße erfolgt, liegt daran, das dieses Geld vorrangig im virtuellen Geldmarkt zirkuliert. Die Inflation zeigt sich im Steigen der Börsenwerte von Aktien, aber auch ganz real bei den Grundstückspreisen, den Mieten und inzwischen auch bei den Lebensmitteln. An jedem Börsengeschäft verdienen die Banken ebenso wie bei jedem neuen Kredit für ein überteuertes Haus oder auch für die Kreditgewährung an einen Staatsschuldner. Ja , es gab für Deutschland auch schon Umschuldungen mit Nullzins oder sogar leichtem Negativzins. Wenn man der Meinung folgt, der Zins sei der Preis des Geldes, dann würde das ein Indiz dafür sein, dass der Geldwert gesunken ist. Zins als Bewertung des Risikos? Nun dann muss das Risiko für Deutschland auch wieder gestiegen sein. Gemäß den tatsächlichen Risiken, die wir eingegangen sind, müsste der Zins tatsächlich viel höher sein. Alle bisherigen Glaubenssätze geraten durcheinander und alle Maßnahmen bewirken nicht die Überwindung der Investitionshemmung in der realen Wirtschaft wegen der Einschätzung, dass keine zusätzliche Rendite erzielbar ist. Das ist der eigentliche Grund,warum die FED den Negativzins will, weil sie so den Konsum anfeuern möchte. Wir werfen aber schon mehr als genug weg. Tut mir leid, diese Vernunft des kapitalistischen Marktes in der Phase von Sättigung halte ich nicht mehr für vernünftig. Gleichzeitig produzieren wir Ruinen, leisten uns den Zerfall von Infrastruktur und vergeuden menschliches Potential. Ist das ein Beitrag zur Mehrung von Reichtum oder ist es nicht tatsächlich das Gegenteil.
Der Finanzkapitalismus verrät inzwischen die Grundpfeiler des Kapitalismus selbst, indem er das freie Unternehmertum beschneidet und die Realwirtschaft behindert. Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Die Probleme, vor denen wir stehen, brauchen andere Lösungen. Die Kräfte dafür sind eigentlich vorhanden, sie müssen nur entwickelt und mobilisiert werden. Das bedeutet, wir müssen die Dinge tun, die notwendig sind, ohne Aussicht auf einen Profit in Geld aber einen Nutzen in einer qualitativen Hinsicht bezüglich dem Leben selbst.
Das machen im Übrigen bereits all jene, die sich die Köpfe zerbrechen, ohne Aussicht auf Entlohnung. Das sind bereits Vorstufen einer freien Arbeit, die nur möglich ist, wenn die wichtigsten Existenzmittel bereits zur Verfügung stehen.
In den Zeiten eines freien Marktes gab es Mechanismen, die eine relativ gute Schätzung des Aufwandes plus einer Durchschnittsprofitrate ermöglichten, aber ohne Naturkosten und mit geringen Sozialkosten. Ausbeutung war damals körperlich erlebbar, obwohl die unentgeltliche Aneignung von Mehrwert nicht zwangsläufig spürbar sein muss. Wir haben aber schon lange keine freien Märkte mehr, die eine Ausgleichung ermöglichen. Da haben wir Staaten mit unterschiedlichen Gesetzen und wir haben Wirtschaftsubjekte, die soviel Marktmacht besitzen, dass sie anderen die Einkaufspreise diktieren können. Und wir haben Verwaltungskosten, zum Glück, aber noch lange nicht ausreichend, Umweltkosten durch Standards und dann gibt es auch noch die Finanzierungskosten. Für Vieles gibt es dabei sachliche Begründungen, aber eben auch die Möglichkeit der Überspitzung. Ich halte große Unternehmen für notwendig und wichtig, aber sie dürfen nicht Marktmacht gegen legitime Interessen anderer verwenden dürfen und sich der Kontrolle durch den Staat entziehen können. Wir brauchen Banken für die Abwicklung der Zirkulationsprozesse und auch, um ein tieferes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Bereichen einer Volkswirtschaft, um die Steuerungsmechanismen bezüglich fairer Löhne, Steuern, Abgaben und eben auch von Zins und Negativzins so austarieren zu können, damit wir ein besseres Gleichgewicht in der Volkswirtschaft zustande bringen, das dynamisch an die Veränderungen angepasst werden kann und müssen uns Gedanken machen, mit welchen Methoden wir Risiken eher erkennen und beherrschen können.
Natürlich sind Ungleichgewichte im Außenhandel auf Dauer schädlich. Es war keine Absicht, aber es stellte sich heraus, dass das Konzept vom i-Markt die Bedeutung des Binnenmarktes gegenüber dem Außenmarkt stärkt. Dies resultiert aus möglichen Bedrohungsszenarien durch starke ausländische Unternehmen, die eine solche Entwicklung verhindern wollen. Mit Hunger bricht man den Willen von Menschen. Das war der konstruktive Einwand eines Mitstreiters. Aus diesen Überlegungen folgte die Stärkung der Souveränität durch die Entwicklung eigener Ressourcen gerade im Bereich der Ernährung in Verbindung mit den stimulierenden Effekten aus dem Sozialgeld. Ich bin auch zu der Überzeugung gekommen, dass den Binnenmärkten wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen muss, denn wir haben keinen direkten Einfluss in anderen Ländern. Wir würden aber auch deren Verhalten langfristig ändern, wenn wir nicht jeden Billigschrott importieren würden und wenn wir darauf verzichten könnten, Dinge zu exportieren, die anderen Volkswirtschaften schaden.
Wichtig dabei ist mir, dass die Menschen die Richtung einer Entwicklung mitbestimmen und gestalten können.
Wenn also aus den notwendigen Austauschprozessen einer arbeitsteiligen Welt das Geld entstanden ist als ein allgemeines Aquivalent für Wert, dann müssen wir versuchen diesen abstrakten Wert besser zu verstehen und ob er weiterentwickelt werden kann als eine Maßeinheit für Produktivität und notwendigen Aufwand. Das habe ich im Modell vom i-Markt versucht mit dem Begriff vom Reproduktionspreis zu beschreiben.
Das Bankenwesen wurde um so wichtiger, als mit der Industriealisierung (Eisenbahn) und dem Anwachsen von Produktion für den Austausch der Finanzbedarf für Investitionen nicht mehr von einem einzelnen Unternehmen aufgebracht werden konnte. Aus dem gleichen Grund kam es zur Bildung der Aktiengesellschaften.
Damals wurde noch gern die Sparsamkeit als Quelle des Reichtums betrachtet, da ja nur ein realer Überschuss an Geld über das Lebensnotwendige hinaus, für Investitionen eingesetzt werden konnte. Es wurde dabei aber gern verschwiegen, das die Verteilung des produzierten Reichtums stets sehr einseitig vorgenommen wurde.
Denn die eigentliche Geldvermehrung erfolgt in der Produktion, sofern diese auf dem Markt realisiert werden kann. Die Banken hatten natürlich die Möglichkeit, mehr Kredite auszugeben, als sie selbst Kapital zur Verfügung hatten. Solange die zurückfließen, ist das kein Problem. Heute ist die Eigenkapitalqouote aller Banken ziemlich niedrig ud damit bleiben diese weiter hoch gefährdet.
Deshalb ist der Staat als Schuldner ja so hoch geschätzt. Wir lernen aber gerade, dass auch ein Staat überschuldet sein kann und auch Pleite gehen kann. Das ist historisch auch nicht neu, nur wurde es von der Politik oft anders dargestellt.
Geldschöpfung der Zentralbank lehne ich nicht prinzipiell ab. Die findet sich auch in meinem Modell
Natürlich konnte man auch schon in den alten Zeiten der großen Handelsorganisationen mit Schuldversprechen Geschäfte vereinbaren und abwickeln.
Es musste da aber immer etwas sein, was diesen Wert verdinglichen kann.
Wurde das versprochene Gold dann nicht gefunden, dann war das vorher gegen Gold getauschte Papier plötzlich wertlos. Das Gold war nicht weg, es war aber beim Emitenten der Papiere kleben geblieben, hat sich aber nicht vermehrt.
Wurde Gold gefunden, so konnte tatsächlich Arbeit neues Gold hervorbringen, indem es der Erde entrissen wurde. Mit dem Prägestock wurde das dann sogar richtiges Geld. Aber es gab Zeiten, da war das noch einfacher, da hat man es eben anderen mit Waffengewalt geraubt.
Dass die Goldbindung seit Bretton Woods so nicht mehr existiert und mangels Masse nicht mehr funktionieren kann, wissen wir.
Trotzdem hat der Dollar immer noch einen entscheidenden Vorteil, den er als Wertmaßstab für Rohstoffe erzielen kann. Ich wäre sehr gespannt, was passieren würde, wenn wir den Euro zur Leitwährung für Öl und Nahrungsmittel machen könnten. Ich will aber keine neuen Konflikte, sondern nur eine stabile Währung in den Ländern, die mir naturgemäß besonders nahe stehen und die befinden sich nun mal in Europa.
Wir müssten spätestens seit 2009 wissen, dass Finanzprodukte aus sich heraus keinen zusätzlichen Wert generieren können. Hinter der Aktie muss immer noch ein Gewinn erwirtschaftendes Unternehmen stehen, sonst ist deren Handelswert, egal in welche Höhen dieser durch Erwartungen getrieben wurde, ziemlich schnell bei Null. Alles andere ist keine echte Wertschöpfung, sondern nur Umverteilung von woanders stattgefundener echter Wertschöpfung.
Halten wir also fest, echte Wertschöpfung findet nur dann statt, wenn eine Ware auf dem Markt einen fairen Preis erzielen kann. Der Preis wird aber regelmäßig zu niedrig sein, wenn die Produktion mit irreversibler Zerstörung verbunden ist. Also berücksichtigt der Marktpreis auf freien Märkten die Zerstörung von Natur oder auch Menschen nicht. Weil Geld eben auch Kosten einer Produktion zum Ausdruck bringt, aber eben nur die, wofür bezahlt werden muss, gibt es vermittels der Konkurrenz jenen Druck auf die Kosten. Das müssen dann ganz konkrete Menschen und die Natur ausbaden. Damit entsteht das Dilemma, dass ein wichtiger Teil Kosten, der Kostenträger Mensch mit seiner Arbeitskraft , der in echter Produktion tätig ist, eben auch gerade die kauffähige Nachfrage erbringen muss einschließlich aller Gewinne, Steuern und Abgaben und dazu auch noch jenen Teil der Bevölkerung mitversorgen muss, der nicht produktiv wirksam ist, aber für das Funktionieren der Gesellschaft benötigt wird. Da tun sich zwangsläufig Spannungsfelder auf, wenn jeder für sich das meiste will und der Staat seine Instrumentarien aufrecht erhalten muss, um die Stabilität des Systems aufrecht zu erhalten. Da kommt eben auch hinzu, dass das besondere Treueverhältnis des Beamten zusätzliche Belastungen durch Pensionen hervorgebracht hat.
Und nicht jede Ware enthält unmittelbar einen Mehrwert, obwohl sich viele Erbringer solcher Leistungen so aufstellen, dass sie den Anspruch auf einen solchen Mehrwert erheben. Und genau das haben die Banken getan. Das macht es eben noch komplizierter. Wenn alle Friseurleistungen anbieten, dann wird kein einziger Friseur überleben. Selbst ein guter Softwarentwickler für Produktionsautomatisierung erstellt nur ein Produkt mit Wert, wenn es in der wirklichen Produktion hilft, die Produktivität zu erhöhen. Dabei fällt im Fall einer Individuallösung ein hoher Preis an, um die tatsächlich angefallenen Kosten zu decken. Es gibt aber auch eine andere Seite in dieser Branche, die auch das Gegenteil ermöglicht. Relativ wertlose Software im Consumermassenmarkt kann den Verkäufer der Software sehr reich machen, wenn er diese nur massenhaft verkaufen kann, sei es auch nur für kurze Zeit. Hier kommt ein neues Paradoxon zum Vorschein, das auf den Eigenschaften der Informationstechnologie beruht. Der Aufwand für gute Software ist groß, für schlechte vielleicht erträglich. Massenhaft kopiert mit wenig Aufwand kann hier ein Wert in Geld generiert werden, der mit den ursprünglichen Kosten in keinem Zusammenhang mehr steht. Diese Tatsache ist ein Potential, das Europa versäumt hat, stärker zu entwickeln. ich meine hier nicht schlechte Massensoftware, sondern gute Standardsoftware, die sehr breit einsetzbar ist. Es zeigt aber auch, dass hier eine andere Ökonomie entsteht, die mit den bisherigen Kategorien nicht mehr hinreichend gut beschrieben werden kann und die bereits in 2 Welten geteilt ist, in closed Soure und open Source, die völlig andere Produktionsweisen betreiben und unterschiedliche Vertriebsmechanismen verwenden. Gerade hier wird schnell deutlich, welche Zwänge durch Marktmacht ausgeübt werden können. In den Preisen, die Google für Unternehmen zahlt, die für das Unternehmen interessant sind, zeigt sich eben gravierend wie Preise, ja selbst die Unternehmensbewertung durch Marktmacht deformiert werden können. Hier fehlen m.E.nach die richtigen Strategien. Gefühlt zieht es mich zur Stärkung von Open Source, bewusst ist mir aber auch, dass es auch grottenschlechte Opensource-Software gibt, selbst wenn dafür gezahlt werden muss. Damit verbunden werden sich Google oder Microsoft immer die besseren Programmierer leisten können. Die Sicherheitsaspekte sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Für mich besteht die beste wünschbare Lösung in der Durchsetzung von Transparenz in den großen Konzernen. Wie dies durchgesetzt werden kann, ist wahrscheinlich nicht nur für mich eine bisher unbeantwortete Frage, da diese mit nationalen Methoden nicht leicht zu bewerkstelligen ist. China hat ein größeres Potential und will ein eigenes Betriebssystem entwickeln wohl als ein Unix-Derivat. Aber da fehlt mir ebenfalls das Vertrauen... Versuche ich den Blick etwas weiter zu richten, dann sehe ich da eine völlig andere Hardware, die sich in Richtung neuronale Netze und paralleler Verarbeitung bewegt und ganz sicher andere Programmiersprachen und Methoden erforderlich macht. Ein Thema für Spezialisten, hier muss ich passen. Ich weiß, dass es Forschung dazu gibt, aber es gab immer wieder Forschungsprojekte auf anderen Gebieten, deren Nutzen nicht nachgewiesen werden konnte und die aufgegeben werden mussten. An der gesteuerten Kernfusion arbeite man seit über 40 Jahren ohne einen wirklichen Durchbruch.
Doch nun zum Thema des Tages, ein Kerneuropa der Willigen und wo wir wirklich stehen.
Rede der Vorsitzenden der CDU Deutschlands, Dr. Angela Merkel, MdB, anlässlich der Festveranstaltung "60 Jahre CDU" am 16. Juni 2005, Berlin:
"Politik ohne Angst. Politik mit Mut - das ist heute erneut gefragt. Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Unsere Werte müssen sich auch im Zeitalter von Globalisierung und Wissensgesellschaft behaupten. Und wenn sie sich behaupten sollen, dann müssen wir bereit sein, die Weichen richtig zu stellen. Auch da sind wieder Widerstände zu überwinden. Es sind wieder Prioritäten zu setzen. Ist dem Wichtigen der Vorrang vor dem weniger Wichtigen zu geben."
Mo, 09.11.2009. Auf der Konferenz "Falling Walls" sprach Angela Merkel über Mauern, die in Zukunft noch fallen müssen:
Das Ende des Kalten Krieges zeigt, was Zusammenhalt zwischen Staaten ermöglichen kann. Auch in Zukunft sei die Arbeit mit anderen Nationen der Schlüssel für mehr Frieden. "Die spannendste Frage, um Mauern zu überwinden, wird sein: Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben - koste es, was es wolle", erklärte die Kanzlerin.
Ja , wo hat denn die Kanzlerin jemals Mut bewiesen?
Abwarten und Gegner selbst aus den eigenen Reihen abservieren, Alternativlosigkeit behaupten, wo es immer Alternativen gibt, Flotte Sprüche, die sich in der Wirklichkeit in ihr Gegenteil verkehrt haben.
Was tut denn die Kanzlerin, um wichtige Technologien und Wissen im eigenen Land zu behalten, wie ist sie in der Lage, unsere Souveränität zu schützen. Sie kann sich selbst nicht mal vor falschen Freunden schützen.
Von einer Wertegemeinschaft reden, als Plakat hochhalten und in Wirklichkeit eine Politik fördern, die das Chaos in der Welt nur vergrößert.
Globale Probleme wie die Klimaerwärmung in die ferne Zukunft verlegen, wo man sie dann mal als das entlarven wird, was sie immer war, eine Opportunistin, die sich stets untergeordnet hat nicht den Interessen Ihres Landes sondern denen mit mehr Macht.
Was wir heute global haben, ist ein vernetztes parasitäres System von Großbanken und Schattenbanken, das in der Lage ist, Staaten zu erpressen.
Diese Erpressung wird auch durch potentielle militärische Konfrontation zusätzlich aufrecht erhalten, indem diese scheinbar einen Zusammenhalt gegen Feinde, die man teils selbst gezüchtet hat, erzwingen, einen Zusammenhalt der kontraproduktiv ist und Ressourcen verschleudert und zerfällt sobald es um humanitäre Lasten geht.
Wir haben Regierungen, die nicht die Interessen ihrer Völker vertreten, sondern ein System von Geschäftsmodellen, die den privaten Profit von Minderheiten als generellen Hebel der Steuerung von Wirtschaft und Politik verwenden und dieses Prinzip über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit stellen.
Geheime Schiedsgerichte gibt es schon heute und weil diese geheim sind, erfahren wir fast nichts darüber.
Ein Kerneuropa mit einheitlicher Währung und Verfassung ist auch eine Idee von mir, aber nicht so, wie es Hollande vorschlägt.
Am Anfang muss die Verfassung stehen, die von unten gemeinsam erarbeitet wird.
Und in dieser Verfassung müssen Garantiemechanismen eingebaut werden, die eine lebendige Gesellschaft durch aktive Bürger ermöglicht. Dazu gehören eben auch Elemente direkter Demokratie, die Mißbrauch von Macht verhindern, aber eben auch Maßnahmen, die die Bürger befähigen, ihre Verantwortung zu erkennen und im praktischen Handeln umzusetzen.
Die grundlegenden Elemente dazu wurden im Modell vom i-Markt entwickelt, die Verwirklichung der Einheit von Produzent, Konsument und freien Bürger.
In der Verfassung müssen jene Methoden verankert werden, die Analyse, Bewertung, Zielsetzungen, Maßnahmen und Korrektur transparent machen und dazu die Befähigung der Bürger, die besten Lösungen zu finden und umzusetzen, entwickeln.
Die Fachleute sitzen immer vor Ort und nicht in irgendwelchen Gremien, aber das Handeln der Fachleute muss im Rahmen eines allgemeinen gesellschaftlichen Konsens stattfinden. Der Lobbyist darf seine Meinung äußern, aber öffentlich!
In einer arbeitsteiligen Welt ist die Effektivität der Kooperation wichtig und unsere Welt wird durch technologische Sprünge noch weiter an Komplexität gewinnen.
Wir können aber nur dann eine humane Welt gestalten, wenn wir gemeinsam festlegen, welche Risiken wir bereit sind einzugehen und welche nicht. Als Menschen brauchen wir für viele wichtige Dinge mehr Zeit und wir müssen wissen, was wir tun, bevor wir auf irgend einen Knopf drücken.
Kann man da auch etwas schnell auf den Weg bringen?
Ja, wenn man ein Konzept, eine Vision entwickelt, wo man hin will und den Völkern Einspruchsrechte in Form von Volksentscheiden zubilligt und glaubhaft einen Verfassungsprozess auf den Weg bringt.
Das Instrument der Rechenschaft vor den Völkern wäre ein Finanzsystem, das verlässliche Zahlen produziert und echte Leistung misst. Dazu gehört die Stabilität einer Währung, die für jeden sofort Fortschritt und Rückschritt erkennbar werden lässt. Fiatgeld im bisherigen Sinne kann das nicht.
Außerdem müssen die gesellschaftlichen Folgen eingegangener Risiken eingepreist werden, um eine wirklich nachhaltige Wirtschaft aufzubauen, die aus der Kostenfalle des globalen Marktes heraustreten kann.
Das geht nur mit politischen Mitteln in Form von Gesetzen und Standards, die nicht nur ständig verbessert werden müssen, sondern deren Einhaltung kontrolliert und durchgesetzt werden kann.
Die grundsätzlichen Methoden sind ebenfalls im Modell vom i-Markt genannt.
Letztlich basiert das Modell vom i-Markt auf der Möglichkeit, die Zielvorstellungen der Bürger auf die wesentlichen Dinge einer hohen Lebensqualität auszurichten und das freie Handeln fähiger Bürger zur Verwirklichung dieser Ziele zu entfalten.
Das Modell nennt sich nicht nur i-Markt, weil es die modernen Technologien verwendet, sondern weil es die verschiedenen Rollen der Markteilnehmer transparent macht und Machtungleichgewichte zum Ausgleich bringen kann.
Ein neues Europa kann mit einer Volksabstimmung auf den Weg gebracht werden, indem es in einem ersten Schritt die Macht der Banken und des Schuldzinses bricht und das real verbleibende Vermögen produktiv werden lässt. Das wäre ein erster Schritt der Gerechtigkeit und der Hoffnung für die Zukunft, der auch mit einer anderen Verteilung der Arbeit verbunden werden muss.
Es gibt sicher so viele Ideen in allen Bereichen des Lebens, was man besser machen kann, wie es Menschen gibt, die sich darüber Gedanken machen. Diese in einer gemeinsamen Diskussion zu evaluieren und dann gemeinsam zu entscheiden und deren Umsetzung zu kontrollieren, daraus könnten wir alle viel lernen.
Mein Eindruck aus den Erfahrungen verschiedener Foren ist der, dass es eine Schwarmintelligenz beim Menschen nicht gibt. Das beste Beispiel ist das Verhalten der Spieler an den Börsen.
Der Mensch ist aber ein Herdentier und wird vom Mainstream beinflusst. Die offene Diskussion und der Austausch der Argumente kann aber selbst bei unterschiedlichen individuellen Bildungsniveau und persönlichen praktischen Erfahrungen am Ende zu einer Vorstellung über die Realität führen, die diese in ihren verschiedenen Aspekten beleuchtet und das Wesentliche hervorbringen kann.
Es wird aber immer wieder ein Check notwendig sein und die Dinge existieren auch immer in einer Widersprüchlichkeit, wo man sich entscheiden muss, wo man die Schwerpunkte seines Handelns setzen will.
Wir gestalten im Rahmen der Naturgesetze und den von uns selbst geschaffenen Gesetzen und Regeln unser Leben selbst, wir können uns aber auch in eine Scheinwelt verlieren. Wenn der Schein zur Wirklichkeit erhoben wird, dann ist es im Extremfall entweder Resultat einer psychischen Erkrankung oder einfach nur fehlende Urteilskraft einer unreifen Person. Beides lässt sich über die Zeit ändern.
Gefährlich wird es, wenn die Scheinwelt aus politischen Gründen des eigenen Machterhalts betrieben wird und in einer solchen Phase befinden sich heute die Eliten in ganz Europa und darüber hinaus.
Die Naturgesetze können wir nicht ändern, auch gewisse Zusammenhänge in der Ökonomie nicht, die man als ein dynamisches Gleichgewicht in der Volkswirtschaft charakterisieren könnte, das, wenn es in wichtigen Parametern verletzt wird, zu Krisen führen muss, die normalerweise einen gewissen Ausgleich wieder erzwingen. Dieser Ausgleich wird heute mittels QE durch Draghi permament aufgeschoben.
Das lässt sich aber nicht unbegrenzt fortsetzen. Eine Erhöhung des Zinses würde sofort alle Staaten Europas kollabieren lassen. Insofern sind wir bereits in einer Situation, in der der Zins quasi abgeschafft ist und der Negativzins als Inflation versteckt die Staatsfinanzierung aus dem Sparguthaben der Bevölkerung ermöglicht. Und trotzdem fehlt selbst bei wachsenden Steuereinnahmen weiter das Geld für Schulen und Erhalt der Infrastruktur, für gerechte Löhne in den Bereichen gesellschaftlicher Konsumtion aber auch in Teilen der Produktion, während ständig neue Milliardenpakete aus dem Nichts geschöpft werden. Ich kenne kein besseres Wort, als Irrsinn, das so einen Sachverhalt beschreibt.
Und diesen Irrsinn betreiben wir im Namen der Vernunft? Nein unsere Politiker betreiben diesen Irrsinn aus Angst vor den Folgen ihrer falschen Politik. Zu einer der Wahrheiten gehört halt, dass das viele Geld in der Welt nur zum geringsten Teil durch irgendetwas anderes als haltlose Versprechen gedeckt ist.
Ein solcher Reichtum ist eine Fiktion, die richtiges Handeln verhindert. Deshalb ist es besser, Schulden, die niemand jemals zurückzahlen kann, einfach zu streichen und die Kontenbereinigung so sozial verträglich zu organisieren, dass dabei keine Menschen ihre Lebensfähigkeit verlieren müssen.
Dies zu ermöglichen reicht der real vorhandene Reichtum sicher aus. Nach diesem Reset dürfen wir aber nicht zum zinsbasierten System vollumfänglich zurückkehren. Wir müssen den Zins auf das zurückführen, was sich bereits in der Vergangenheit als sinnvoll erwiesen hat. Das ist ein Zins auf unterjährig laufende Kredite, wenn diese in laufende Produktion tatsächlich als Werte materialisiert werden können.
Damit bleibt auch die Finanzierungsgrundlage für die Aufwendungen in einem weitgehend automatisierten Bankensystem erhalten, aber alle Möglichkeiten der Umverteilung von Geld in private Taschen können ausgeschlossen werden, während alle notwendigen Funktionen erhalten bleiben.
So stehen wir tatsächlich vor der Aufgabe, die Ökonomie aus dem Reich von Herrschaftswissen zur Erhaltung bestehender Machtstrukturen zu einer echten Wissenschaft zu machen, die allen Menschen dient.
Die Gesetze, die wir uns selbst geben, sind nicht unveränderlich, wir müssen sie anpassen.
Da ist schon viel passiert, aber eben in Bezug auf die Rolle von gemeinschaftlich genutztem Eigentum brauchen wir neue Erweiterungen, die verantwortliches Handeln im Interesse der Gemeinschaft ermöglichen.
Das Geld, das wir Banken geben, ermöglicht im gegenwärtigen Finanzsystem, dass unser Eigentum von anderen für Dinge missbraucht werden kann, die wir eigentlich nicht wollen.
Gleichzeitig entwerten diese Banken unser Eigentum, indem sie ständig neues Geld aus dem Nichts schöpfen, ohne dass das eine positive Wirkung auf die reale Volkswirtschaft hat
Die Börse ist ein überflüssiger Kropf geworden, der nur Reichtum parasitär umverteilt. Wir könnten unser Geld auch selbst Unternehmen nach unseren Kriterien zur Verfügung stellen. Man muss es nur organisieren. Die technischen Möglichkeiten bestehen dazu.
Die Gesetze, die wir uns selbst geben, sind nicht ewig, sie wurden in den historischen Etappen menschlicher Zivilisation ständig umgestaltet, ab und zu sogar revolutionär.
Revolution bedeutet nicht zwangsläufig Mord und Totschlag, sondern in erster Linie Umgestaltung im Recht.
Revolutionäre Veränderungen waren immer wieder notwendig, um der Evolution neue Chancen zu eröffnen.
Vor einer solchen Etappe stehen wir heute als globale Welt, die wir aber nur durch lokales Handeln auf den Weg bringen können.
In allen Naturwissenschaften gewann die Menschheit neue Erkenntnisse, indem sie die Messinstrumente verbesserte und immer genauere Messergebnisse erzielen konnte.
Mit den Messinstrumenten veränderte sich auch das, was Menschen einer bestimmten Zeit als vernünftig angesehen haben. Vernunft ist also überhaupt nichts Unveränderliches, wie wir gemeinhin meinen.
Darin besteht ein wesentlicher Fehler aller Diskutanten, die den Vernunftbegriff in ihrer Argumentation verwenden. Es war sehr lange vernünftig anzunehmen, dass die Erde sich im Mittelpunkt der Welt befindet, da dies durchaus dem Empfinden menschlicher Wahrnehmung entspricht.
Erst als man Bewegungsmuster am Himmel entdecken konnte, die damit nicht zusammenpassen konnten, wurden andere Modelle entwickelt.
Und in der Wirtschaft und den Ländern dieser Erde sehen wir heute Bewegungen, die das alte Modell bereits als untauglich klassifizieren. Selbst der ehemalige Wirtschaftsprofessor Erhard war sich im Klaren darüber, dass auch die soziale Marktwirtschaft an Grenzen stoßen wird.
Die Schlussfolgerung kann aber nicht sein, dass wir das Soziale abschaffen. Dann kämen wir zu einem Modell einer Robotergesellschaft, in der für eine Elite die anderen Menschen überflüssig werden, ja sogar eine Bedrohung sind. Die Risiken dabei sind der Aufstand der Verlierer und die Fehlfunktion des Roboters, den keiner aus der Elite erkennt.
Dieser Aufstand der Verlierer hat gerade begonnen mit den Flüchtlingen, die unsere neu errichteten Mauern überwinden und zu uns strömen. Dabei stehen wir selbst vor einem großen Kollaps.
Und die Fehlfunktionen in heutiger Technik muss ich nicht erwähnen, nur die Warnung, dass sich viele an diese Fehlfunktionen schon gewöhnt haben. Wir brauchen also auch Menschen, die die Informationstechnologie beherrschen und auch deren Missbrauch zur Manipulation erkennen und unterbinden können.
Wenn wir also eine Gesellschaft freier Menschen sein wollen, dann müssen wir die uns verbliebenen Freiheiten benutzen, um diese Welt so zu verändern, dass wir zu einem besseren Leben für alle finden.
Ich sehe das nicht, wenn ich beim Einkauf immer mehr viel zu dicke junge Frauen und Männer sehe, wenn ich auf der Straße Menschen begegne, die mir nicht in die Augen sehen können, da sie mit ihrem Smartphone beschäftigt sind oder wenn ich Väter und Mütter erlebe, die mit der Erziehung ihres Nachwuchses nicht zurecht kommen.
Ich sehe auch den Zerfall an Gebäuden, Industriebrachen und sterbende Gasthöfe und auf der anderen Seite teure Großprojekte und auch kleinere, die in der Zeit neuen Erhaltungsaufwand erfordern werden und deren Tragfähigkeit fraglich ist aber in erster Linie den Steuerzahler zusätzlich bis in die Zukunft hinein belasten und nur wenigen einen Vorteil bringen, aber Umwelt und Ressourcenverbrauch in die Höhe treiben.
So gesehen sollte wir unseren Blick auf unsere eigenen Unzulänglichkeiten richten und unsere Ratschläge nicht anderen aufzwingen, wenn wir gar nicht gefragt wurden.
Für die Ukraine gab es bereits Schuldenschnitte, man hat es nur in wenigen Medien finden können.
Eine Lösung gibt es aber nicht, im Gegenteil, das Säbelrasseln wird schon wieder lauter.
Griechenland ist eigentlich viel zu klein und doch bedroht es über die eingesetzten Hebel die Finanzwirtschaft.
Das Geld, das jetzt wieder geflossen ist, fließt wieder nur von einer Bank zu einer anderen und realisiert für wenige ein paar Gewinne.
Warum kommt niemand auf die Idee, die in Bargeldlager abgeflossenen Milliarden für die Restrukturierung von Landwirtschaft und Industrie in Griechenland selbst zu aktivieren?
Mehr Geld aus Geld heraus ohne jede produktive Leistung, das ist für mich der Gipfel der Unvernunft, den so viele andere überhaupt nicht hinterfragen, obwohl dies als eine der Kernursachen der Finanzkrise seit 2009 eigentlich bekannt ist.
Etwas Gutes gibt es aber doch noch zu vermelden, die letzten Reserven in den Märkten versucht man nun doch noch zu reaktivieren, indem Konfrontation partiell verringert wird, wie es am Bespiel Kubas und dem Iran deutlich wird.
Zusammenarbeit zum gemeinsamen Nutzen ist nachweislich besser als Konfrontation, aber das alles wird gefährdet, wenn jemand einseitige Vorteile anstrebt. Und diese einseitigen Vorteile finden wir eben besonders bei den großen Playern im Investmentgeschäft.
Warum wollen wir nicht selber lernen, wem wir unser Geld anvertrauen wollen, damit es seinen Wert erhalten kann? Damit das möglich ist, brauchen wir eben auch ehrliche Bilanzen, Schutz vor Betrügern und Gesetzesbrechern. Da ist der verantwortungsbewusste Insider, der vor Fehlentwicklungen offen warnen kann, eine entscheidende Waffe des Rechts, die uns heute noch fehlt.
Geheimhaltung ist keine Basis für Vertrauen, sie ist jenes Mittel, mit dem Schweigen am falschen Ort gegenwärtig noch erzwungen werden kann und jeder Schweinerei eine Tür geöffnet wird.
Beispiele dafür sind aus jüngster Vergangenheit bekannt und die Dunkelziffer wird recht hoch sein.
Bisher stellt sich keine Partei dieser Herausforderung, und das ist unser Dilemma. Doch die Aufgabe bleibt weiter auf der Agenda und wird sich in der Zukunft immer schärfer mit weiteren Konflikten ins Bewusstsein drängen, dessen bin ich gewiß. Auch wegen Wiki Leaks.
Noch ein Argument an die Adresse von Sven Giegold, der sich recht aufrecht für ein besseres Europa bemüht und ausführlich jene Gefahren beschreibt, die aus den gegenwärtigen Finanzmärkten für Griechenland resultieren und warum Griechenland also im Euro bleiben muss
Dass nur alte Kredite durch neue ersetzt werden, ist eben nur eine halbe Wahrheit. An Griechenland haben manche verdient und die Risiken wurden nicht beseitigt, sie sind größer geworden. Wenn wir auf die Rückzahlung 50 oder 100 Jahre warten können, dann können wir auch auf eine Rückzahlung ganz verzichten, das ist doch nur noch Kosmetik für eine falsche Bilanz. Dann können wir aber auch sagen, wir streichen unsere eigenen Schulden ebenfalls. Und da bekommen wir ein Problem mit den Banken und das wäre gut so. Das wäre der Startpunkt für eine wirkliche Konsolidierung des Bankensystems.
Viele seiner Argumente gegen einen GREXIT werden hinfällig, wenn Europa den Griechen helfen würde, dass die Drachme nicht wegen Spekulanten ins Bodenlose abstürzen kann. Vor den Spekulanten warnen und deren Spielwiese erhalten, das ist für mich eine Form von Schizophrenie. Ein Griechenland, das sich erkennbar bewegt, würde auch Geld aus anderen europäischen Staaten in Bewegung setzen. Das Anleihemodell zur Vermeidung von Negativzins würde auch dort funktionieren. Innerhalb Griechenlands müsste man die Parameter erst mal so setzen, dass das inländische Geld zum Fließen kommt. So gewaltig sind die Investitonsabsichten in Deutschland selbst nicht, wenn man mal von der Investitionsklemme mangels Masse in der Infrastruktur absieht. Und eine unabhängige griechische Zentralbank kann soviel Geld zur Verfügung stellen, wie sinnvoll ist. Den Aufwand neues Geld zu drucken könnte sich Griechenland sparen und gleichzeitig die Steuerverwaltung vereinfachen, wenn diese auf elektronisches Bezahlmethoden umstellt. Und man könnte helfen, das ins Ausland verschobene griechische Vermögen einer gerechten Versteuerung zu unterwerfen. Die Liste ließe sich sicher erweitern, welche vetraglichen Verpflichtungen der EU zur Unterstützung Griechenlands eingegangen werden könnten. Dazu würde auch gehören, Euroabflüsse aus Griechennland ins Ausland unterbinden zu helfen. Es gäbe also eine Menge an Optionen, die man einsetzten könnte, um Griechenland wirklich zu helfen.
Mit den eigenen noch vorhandenen Euro ließen sich relativ schnell eigene industrielle und solartechnische Investitionen durchsetzen, die Baumaßnahmen würden Abeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten schaffen. Eigene landwirtschaftliche Produktion zur Selbstversorgung anzukurbeln, das haben einige Kommunen in der aktuellen Krise schon selbst ohne jedes Geld zustande gebracht.
Es gibt nicht nur Negatives aus Griechenland zu berichten, Solidarität und gegenseitige Hilfe sind stärker geworden. Etwas was in Zeiten der Not viel eher entsteht als in übersatten Konsumgesellschaften.
Arbeitslose gehen trotzdem einer Arbeit nach, sogar ohne Geld. Das zeigt doch, das auch der Grieche an sich in kein allgemeingültiges Schubfach gesteckt werden kann.
Immobilien und Kunstschätze lassen sich vor einem Ausverkauf schützen, das alles kann ein souveräner Staat tun. Man muss Risiken erkennen und entsprechende Maßnahmen treffen, das gelingt am besten, wenn eine Regierung die Unterstützung der Bevölkerung gewinnen kann.
Eine Aufgabe, die m.E. in den anderen europäischen Staaten überhaupt nicht mehr gelingen will. Dafür sprechen die zunehmende Wahlverweigerung und jene Erscheinungen, die mit einem "Wutbürgertum" beschrieben werden können.
Ich seh die gute Absicht schon, doch halte ich den Weg für falsch und die beschriebenen Untergangsszenarien für übertrieben.
Die griechische Zentralbank kann Inflation begrenzen, wenn sie nur soviel Geld zur Verfügung stellt, wie aktuell tatsächlich benötigt wird und die Griechen entscheiden selbst, wie wichtig Ihnen ihre Zukunft ist. Man kann auch Kapitalverkehrskontrollen so gestalten, dass erforderliche Auslandsbeziehungen zügig abgewickelt werden und die schwarzen Schafe trotzdem erwischt werden können.
Auf jeden Fall ist der Ausverkauf Griechenlands die schlechteste Variante und damit auch keine Lösung.
Jetzt noch ein paar kurze Kommentare auf andere Mails:
Für Comenius:
"Solange Schäuble für Steuersenkungen und die "schwarze Null" gewählt wird, hat die Demokratie ein Problem, und das bestünde sogar ohne Schulden fort."
Da stimme ich Dir ausdrücklich zu. Das ist aber ein anderes Thema, ein Bildungsproblem! Die schwarze Null ist eine Chimäre, habe ich woanders schon mal geschrieben.
Ich würde es vielleicht besser so formulieren wollen, man braucht ehrliche saubere Bilanzen.
"Das umlagebasierte Rentensystem ist übrigens (entgegen der Propaganda der Versicherungsmafia) eine der segensreichsten Erfindungen der letzten 200 Jahre. Es übersteht Börsencrashs, Inflation inkl. Hyperinflation, Kriege, Teilungen und Wiedervereinigungen. Es gibt also durchaus bewahrenswertes. Kaputt machen kann man es nur, indem man es abschafft oder ausblutet. Es ist also Teil des Verteilungskampfes und es ist kein Wunder, dass die derzeit zu Mächtigen es aussaugen wollen."
Deshalb wird im Modell vom i-Markt das Rentenmodell trotz Sozialgeld aufrecht erhalten als Belohnung für die Menschen, die sich ein Leben lang anstrengen;-) Das meine ich doch, dass wir nur vom gegenwärtigen Reichtum leben können und nicht von irgendwelchen Schuldverprechen in der Zukunft.
"Ich weiß natürlich , dass es sehr schwer ist, sich von einer so brillant erdachten Idee zu verabschieden, aber Ideen werden nur zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreifen (K.Marx)."
Ich kenne Marx Arbeiten und Du hast absolut recht. Ich danke Dir aber für die brillant erdachte Idee. Sie ist aber eben nicht einfach erdacht. Marx hat sich später selbst zurückgezogen aus dem aktiven Kampf und ihm sind wohl selbst manche Fragen offen geblieben. Seine Ideen brauchten sehr lange, und trotzdem haben diese einmal Geschichte geschrieben und wurden dann halt doch durch Funktionäre in etwas ganz anderes verwandelt.
Aus dem Gespenst, das in Europa umging, wurde der Gulak und eine stalinistische Diktatur mit späteren Satelittenstaaten und als dann endlich einer kam, der Glasnost und Perestroika wollte, dann spielte das Volk und die alten Kader nicht mit.
Aus Arbeiterparteien wurden Arbeiterverräterparteien oder neue politische Funktionärseliten, die den Blick für die Realität verloren.
Trotzdem beklagen Studierende der Ökonomie, dass sie in ihren Studien heute fast nichts mehr über andere Theorien erfahren. So hat sich das Netzwerk Plurale Ökonomie inzwischen etabliert, das die Schwächen der heutigen gängigen Theorien beklagt.die auch in anderen Beiträgen angeklungen sind.
Ich glaube, Marx selbst wollte auch keine Ideologie, er war viel mehr ein Beobachter und Forscher. Er wollte zum Wesen hinter den Erscheinungen vordringen, etwas was mir ganz persönlich wichtig geworden ist. Die Welt hat sich natürlich in fast 2 Jahrhunderten erheblich verändert, aber eben auch durch die Gegenreaktionen des Kapitals auf Marx.
Deshalb hat es auch heute keinen Zweck auf eine Arbeiterklasse zu setzen, sondern man muss die Menschen versuchen zu erreichen, die bereit sind politisch zu denken und auch Verantwortung zu übernehmen.
Im vollen Bewusstsein, dass mein Modell, was nicht ganz allein auf meinem Mist gewachsen ist, erst mal auf breite Ablehnung stoßen wird, verteidige ich es immer noch.
Wem etwas Besseres einfällt, bitte gerne. Ich bin lernfähig.
Kennen tun es inzwischen schon recht viele, bekennen tun sich nur wenige. Einer der Professoren, der nur die These zur Abschaffung des Bargeldes offiziell unterstützt hat, hat sich bei servus -TV nicht am Gespräch beteiligt, weil er Morddrohungen erhalten hat.
Ich bin gewiß kein Unterstützer von Schäuble, aber ich habe Respekt vor jeden, der seine Meinung vertritt.
Und es gibt eben nicht nur immer die eine richtige Meinung, sondern eben viele Splitter von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Fehleinschätzungen. Schon der Dissenz zur Kanzlerin ist ein kleiner wichtiger Schritt, obwohl ich nicht sicher sein kann, dass es kein abgekartetets Spiel ist. Ich glaube dies aber nicht, denn der Mythos von der mächtigsten Frau der Welt ist dadurch schon gewaltig angekratzt.
Ich halte das Modell vom i-Markt auch nicht für abgeschlossen und vollständig, seine Umsetzung wird in unterschiedlichen Ländern auch mit jeweils anderen Schwerpunkten umgesetzt werden, wenn es irgendwann in die öffentliche Diskussion und in die politische Praxis in der einen oder anderen Gestalt kommt. Jedenfalls ist es in der Welt und dank Internet kann es keiner mehr auslöschen;-) Es fehlen noch die Grundsätze einer Außenpolitik, die auf Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil beruhen und das kostenlose Teilen von Bildung und Wissen mit den Ländern, die Nachholbedarf haben. Auch wieder etwas, was bisherigen Maximen widerspricht. Ein starker Binnenmarkt mit guten Produkten und intelligenten Marktteilnehmern wird sich nicht vor ausländischer Konkurrenz fürchten müssen. Man hat einen Freund mehr, der dann auch sein Wissen teilt, wenn er mal die Nase vorn haben sollte.
Mein persönlicher Ergeiz ist es nicht, damit berühmt zu werden. Deshalb enthält die Präsentation nicht mal einen Namen von denen, die sich beteiligt haben.
"Verteilungsprobleme sind auch Machtprobleme." Deshalb geht es im Modell vom i-Markt auch nicht nur um Finanzen, sondern es ist ein Dreiklang von Bildung, mehr direkter Demokratie, mehr Mitbestimmung und veränderten Rechtsräumen.
Aber das Geldsystem wäre der Schlüssel für den entscheidenden Wandel und seine Fortsetzung durch Evolution.
Kapital ist durch den Zins selbst ein Machtverhältnis und genau deshalb setze ich da an, weil wir nun gerade jene historische Phase erreicht haben, wo dieser Zins nicht mehr allen gewährt werden kann. Ich weiß, das das nicht ganz sauber formuliert ist. Aber wer den Zins in Frage stellt, stellt auch den Profit in Frage und greift auch das private Eigentum an kooperativ verwendeten Produktionsmitteln an. Aber da bin ich für langsame Entwicklung und ich weiß, dass ein sozial verantwortlich handelnder Unternehmer mit Fachkompetenz in seiner Branche nicht mit einem Federstrich durch Menschen ohne entsprechende Erfahrung ersetzt werden kann. Ich habe in Frankreich solche kleinen Unternehmer kennen lernen können, die sich selber Mitarbeiter wünschen, die mitgestalten können und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, diese Menschen aber gar nicht finden.
Nein, ich will diesen kleinen Unternehmer vor der Marktmacht der Großen sogar besser schützen, ihm aber auch ganz deutlich ins Stammbuch schreiben, dass er ohne gute Mitarbeiter ohne Aussicht auf Erfolg da steht und gar nichts bewegen kann. Zudem möchte ich ihm die Berater mit den Excel-Tabellen und schönen Powerpointfolien ersparen und auch dort das Wissen erweitern und den Blick über den Tellerrand ermöglichen.
Im i-Markt wird eben nicht das Privateigentum für private Zwecke abgeschafft, im Gegenteil, er fördert Eigentum, denn Eigentum verpflichtet auch und fördert die eigene Verantwortung.
Deshalb wird auch die Frage gestellt, wie gemeinschaftlich genutztes Eigentum sinnvoll zu organisieren ist.
Das können Genossenschaften sein, wo sich die bilden lassen, es gibt aber eben auch die Möglichkeit ein Unternehmen als Ganzes als Rechtsubjekt handeln zu lassen, ohne dass das einzelne Mitglied der Organisation einen über seinen Arbeitserlös hinausgehenden Anspruch ableiten kann, aber an der Leitung beteiligt werden kann. Praktische Vorläufer eines solchen Rechtskonstrukts könnte man in Stiftungen finden. Aber auch echte Beteiligungen schließe ich nicht grundsätzlich aus. Entscheidend bleibt, dass solche Unternehmen sich in einem Markt den Kundenanforderungen stellen und sich refinanzieren können bei Einhaltung sozialer und ökologischer Standards. Erfüllen sie die Anforderungen nicht, müssen sie ersetzt werden können. Diese Macht wird weitgehend dem bewußten Konsumenten eingeräumt, der sich unabhängig von Werbung ein korrektes Bild über das Produkt und den Hersteller machen kann.
Der drohenden Versklavung durch den absoluten Negativzins wollte ich etwas entgegen setzen.
Vor 2 Jahren war der Begriff des Negativzinses für viele ein Fremdwort. Das ist heute nicht mehr so und fast jeder kleine Mitarbeiter in einer Bank weiß inzwischen, dass er kommen wird und auch das Bargeld abgeschafft wird.
Die Diskussionen haben längst begonnen und der Aufschrei ist manchmal ziemlich heftig, aber die in den Diskussionen angeführten Gegenmaßnahmen sind einfach lächerlich kindisch, wenn es dann keine Möglichkeit gibt, einen Staat heutiger Struktur etwas Demokratischeres entgegensetzen zu können.
Ja , es geht primär um Macht.
Zu anderen Anmerkungen betreffs Ökonomie als Wissenschaft und dem Zusammenhang von Schulden und Vermögensverteilung kann ich Comenius nur beipflichten.
In dem Zusammenhang möchte ich darauf verweisen, dass zinslose Kredite den Erwerb von z.B. Wohneigentum, also etwas ziemlich Stabilem, sehr erleichtern können;-)
Also ich will den Kredit nicht abschaffen, im Gegenteil, ich will ihn erleichtern. Nur bei kurzfristigen Konsumkrediten habe ich Bedenken, aber da habe ich genug Vertrauen, dass es auch dafur sinnvolle Lösungen geben kann.
Nur falsche Konzepte durch offensichtlich genauso falsche ersetzen zu wollen, kann auch keine piratige Antwort sein.
Ökonomie als Wissenschaft ist eine Frage der Qualität der Messmittel und von Ehrlichkeit. An beidem mangelt es im wirklichen Leben.
Und noch ein Satz für Andres Rohrmann.
Ich habe auch keine Angst vor einem Terroristen, dem ich wahrscheinlich niemals in meinem Leben begegnen werde. Ich habe auch persönlich keine Angst vor der NSA, aber vor deren Erpressungsmöglichkeiten auf unsere politischen Eliten und vor den heimlichen Netzwerken, die im Verborgenen ihre Strippen ziehen und die Zukunft meiner Enkel gefährden.
Und für viel mehr habe ich heute keine Zeit mehr, nur soviel, es ist eine globale Krise des Kapitalismus, die in sehr vielen ganz konkreten Krisenprozessen zum Vorschein kommt und da ist Griechenland nur eines der kleineren Probleme.
Deshalb greife ich dieses System an seinem Herzstück an, der Macht und den Triebkräften des Zinses und dem Diktat der Banken.
Schönen Abend noch
W. Würdig
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