Bundestagswahl 2009

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Am 10. Dezember 2008 hat das Bundeskabinett beschlossen, dem Bundespräsidenten den 27. September 2009 als Termin für die Wahl des 17. Deutschen Bundestages vorzuschlagen. Der Bundespräsident hat am 4. Januar 2009 auf Empfehlung der Bundesregierung die Anordnung über die Bundestagswahl 2009 ausgefertigt.

ToDos und Deadlines

  • Anzeigen der Teilnahme an der Wahl gegenüber dem Bundeswahlleiter durch den Vorstand bis 90 Tage vor der Wahl (29.06.2009)
  • Parteieigenschaft muss vom Bundeswahlausschuss anerkannt werden (schon geschehen?)
  • Einreichung der Landeslisten (mit Unterschriften!) bis 66 Tage vor der Wahl (23.07.2009 18:00)

Fakten

  • Wahlberechtigte 2009: ca. 62,2 Mio.
  • Wahlbeteiligung 2005: 77,7 % (-> 5 %-Hürde bei ca. 2,4 Mio. Stimmen)

Wahlberechtigte nach Bundesländern

Alle Bundesländer, die sich voraussichtlich für die Bundestagswahl qualifizieren, sortiert nach Anzahl der Wahlberechtigten in Millionen. Angenommen wird für die Schwelle eine Wahlbeteiligung von 80 % (sollte nicht unter 75 % liegen nach den bisherigen Erfahrungen). Ziel ist die staatliche Parteienfinanzierung ("Schwelle" um Verwechslung mit der 5 %-Sperrklausel zu vermeiden):

Bundesland Wahlberechtigte bei 80 % Wahlbet. 0,5 %-Schwelle reale Schwelle* Ergebnisse bei der Europawahl 2009
Nordrhein-Westfalen 13,5 10,8 54.000 67.500 45.038
Bayern 9,3 7,4 37.000 46.000 29.192
Baden-Württemberg 7,7 6,2 31.000 39.000 33.095
Niedersachsen 6,1 4,9 24.500 30.500 19.094
Hessen 4,4 3,5 17.500 22.000 14.777
Rheinland-Pfalz 3,0 2,4 12.000 15.000 13.630
Berlin 2,5 2,0 10.000 12.500 12.049
Schleswig-Holstein 2,2 1,8 9.000 11.500 7.586
Hamburg 1,2 0,9 5.000 6.000 5.082
Gesamt 49,9 39,9 200.000 250.000* 179.543

Quelle: Bundeswahlleiter / Statistisches Bundesamt

*Da die 0,5 %-Schwelle im bundesweiten Schnitt erreicht werden muss, erhöht sich diese bei 62,2 Millionen Wahlberechtigten und einer Wahlbeteiligung von 80 % (= 49,8 Millionen Wähler) auf etwa 250.000 nötige Stimmen. Die rechte Spalte gibt daher im Schnitt an, wie viele Stimmen pro Bundesland erreicht werden müssen.

Parteifinanzierung in €/erhaltene Wahlstimme ?

  1. Jede Partei erhält ein Stimmenkonto.
  2. Von jeder letzten bundesweiten Wahl (Bundestags- und Europawahlen) mit mindestens 0,5 % Stimmenanteil (gegebenenfalls nur Zweit-/Listenstimmen) werden alle dabei gewonnenen Stimmen dazu addiert.
  3. Von jeder letzten Landtagswahl in den 16 Bundesländern mit mindestens 1 % Stimmenanteil (gegebenenfalls nur Zweit-/Listenstimmen) werden alle dabei gewonnenen Stimmen dazu addiert.
  4. Pro Jahr (Stichtag 15.2.) wird dann über das Stimmenkonto ein Anspruch von 0,85 Euro pro Stimme darin geltend gemacht.
  5. Kappungsgrenzen: für uns ist einzig die wichtig, dass wie bei gemeinnützigen Vereinen maximal soviel vom Staat bezuschusst wird, wie man selbst einnimmt (bei uns: Mitgliedsbeiträge und Spenden).
  6. Beispiel: eine bundesweite Wahl dieses Jahr mit genau 0,5 % eröffnet je nach Wahlbeteiligung ca. 200.000 bis 400.000 Euro Anspruch, die eigenen Einnahmen in 2009 sind vielleicht 30.000 Euro, dann bekämen wir nach Vorlage unseres Rechenschaftsberichts beim Bundestagspräsidenten (müssen wir eh' machen) nochmal diese 30.000 Euro dazu: einmal Stimmenkonto füllen reicht aktuell, Höhe egal!

S.a. der Bundeswahlleiter zur Parteienfinanzierung.

Wahlprogramm

Unter Erstellung auf Bundestagswahl 2009/Wahlprogramm

Landeslisten

Landesverband Ansprechpartner Listenaufstellung Liste wurde aufgestellt Unterlagen beim Landeswahlleiter eingereicht Unterschriftenformulare erhalten Landesliste eingereicht Wahlzulassung erhalten Unterschriften Statistik
Baden-Württemberg Orca und Vortex am 27.09.2008 ja nein, nur Vorabprüfung beantragt 02.10.2008 nein nein
Unterschriftenzähler Baden-Württemberg für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 23.07.2009)
3238 bestätigt 311 unbestätigt 3549 von 2000 gesammelt (Puffer: 1549)


ja
Bayern Andi am 02.08.2008 ja 08.08.2008 16.08.2008 nein nein
Unterschriftenzähler Bayern für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 20.07.2009)
2500 bestätigt 759 unbestätigt 3259 von 2000 gesammelt (Puffer: 1259)


ja
Berlin Amon am 31.01.2009 ja ja ja (s. Ich wähle Piraten) nein nein
Unterschriftenzähler Berlin für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 13.07.2009)
2429 bestätigt 234 unbestätigt 2663 von 2000 gesammelt (Puffer: 663)


ja
Brandenburg Mnementh am 31.01.2009 ja ja ja (s. Ich wähle Piraten) nein nein
Unterschriftenzähler Brandenburg für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 20.07.2009)
2247 bestätigt 53 unbestätigt 2300 von 2000 gesammelt (Puffer: 300)


ja
Hamburg Fridtjof am 03.08.2008 ja ja ja 9.9.08 Datei:Formblatt Hamburg Bundestagswahl 09.pdf nein nein
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Unterschriftenzähler Hamburg für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 10.07.2009)
1503 bestätigt 173 unbestätigt 1676 von 1231 gesammelt (Puffer: 445)


ja
Hessen MadDog am 16/17.08.2008 ja ja ja Datei:Formblatt Hessen Bundestagswahl 09.pdf nein nein
Unterschriftenzähler Hessen für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 23.07.2009)
2149 bestätigt 564 unbestätigt 2713 von 2000 gesammelt (Puffer: 713)


ja
Niedersachsen Chris am 28.09.2008 ja 29.09.2008 ja (Formular: [1]) nein nein
Unterschriftenzähler Niedersachsen für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 23.07.2009)
2400 bestätigt 400 unbestätigt 2800 von 2000 gesammelt (Puffer: 800)


ja
Nordrhein-Westfalen Thorres am 23.08.2008 ja ja ja (s. Ich wähle Piraten) nein nein NRW:Sammelbalken ja
Rheinland-Pfalz Unglow am 10.08.2008 ja ja Download auf ich.waehlepiraten.de nein nein
Unterschriftenzähler Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl 2009 (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten, Details) (Deadline: 17.07.2009)
2137 bestätigt 317 unbestätigt 2454 von 2000 gesammelt (Puffer: 454)


ja
Sachsen Thomas Herzog Sammelt für die Landtagswahl Nein Nein Formblatt im wiki nein nein 591/1000 (59,1%) Vorlage:Fortschritt2 ja
Schleswig-Holstein Adrian Müller 14.12.2008 ja ja ja (s. Ich wähle Piraten) nein nein
Unterschriftenzähler Schleswig-Holstein für die Bundestagswahl (aktualisiert: 16.06.2009, bearbeiten) (Deadline: 20.07.2009)
2175 bestätigt 525 unbestätigt 2700 von 2000 gesammelt (Puffer: 700)


ja

Bundestagswahl 2009/Wahlkreise nach Landesverbänden

Direktkandidaten

Ein Direktmandat ist der Wählerauftrag, die bei einer Parlamentswahl derjenige Direktkandidat erhält, der innerhalb seines Wahlkreises die relative Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigt. Kann eine Partei mindestens drei Wikipedia-logo.pngDirektmandate gewinnen, so erhält sie auch dann Mandate gemäß ihrem Zweitstimmenanteil, wenn sie weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen gewonnen hat (Wikipedia-logo.pngGrundmandatsklausel).

Wahlplakate und Flyer

Übersicht über Entwürfe und Vorschläge zu Wahlplakaten/Flyern für die Bundestagswahl 2009.

Formulare

Damit die Kandidaten vom Landes- und Kreiswahlleiter anerkannt werden, sind einige Formalitäten zu beachten. Unter anderem sollten die folgenden Formulare verwendet werden, damit es keine Formfehler gibt.

Anlage 13 Kreiswahlvorschlag.pdf
Anlage 15 Zustimmungserklärung Bewerber Kreiswahlvorschlags.pdf
Anlage 16 Bescheinigung Wählbarkeit.pdf
Anlage 17 Niederschrift Aufstellung Wahlkreisbewerbers.pdf
Anlage 18 Versicherung Eides statt Wahlkreis.pdf
Anlage 20 Landesliste.pdf
Anlage 20 Einlegeblatt Landesliste.pdf
Anlage 22 Zustimmungserklärung Bewerber Landesliste.pdf
Anlage 23 Niederschrift Aufstellung Landesliste.pdf
Anlage 23 Einlageblatt Aufstellung Landesliste.pdf

Anlage 24 Versicherung Eides statt Landesliste.pdf
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