Bundesparteitag 2011.2/Antragsfabrik/Programmänderung 135
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Version vom 30. Oktober 2011, 06:06 Uhr von Schnittmenge1 (Diskussion | Beiträge)
Inhaltsverzeichnis
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Antragstitel
RAHMENBEDINGUNGEN SCHAFFEN für eine getrennte Behandlung von wirtschaftspolitischen Maßnahmen Antragsteller
Antragstyp
Programmänderung Antragstext
Der Bundesparteitag möge als Ergänzung des Parteiprogramms beschließen hinter "Recht auf sichere Existenz und Teilhabe" den neuen Abschnitt "Wirtschaft" mit folgendem neuen Text einzuführen. Aktuelle Fassung
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Neue Fassung
BÜRGERBEZUG: Die Wirtschaft und das Wirtschaften hat sich am Wohlergehen des Bürgers zu orientieren. Die Piraten sind bestrebt, jedem Bürger die Entwicklung seines Wohls entsprechend seiner eigenen Definition durch geeignete Rahmenbedingungen zu unterstützen, solange dies weder das Wohl der Mitbürger, noch das Wohl der nachfolgenden Generationen beeinträchtigt.
SYSTEMRISIKEN REDUZIEREN: Durch kontinuierliche Anpassungs- und Verbesserungsprozesse soll das Wirtschaftssystem stabilisiert werden und so unkontrollierte Verwerfungen und Anpassungsschocks reduziert werden.
Antragsbegründung
Piratenpad
Datum der letzten Änderung
30.10.2011 |
Anregungen
Bitte hier Tipps zur Verbesserung des Antrages eintragen.
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Diskussion
Bitte hier das Für und Wider eintragen.
Pro/Contra-Argument: ...
- dein Argument
- dein Gegenargument
Pro/Contra-Argument: ...
...
Unterstützung / Ablehnung
Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen
- ?
- ?
- ...
Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen
- SD Äh, dieser Text kein Inhalt, dafür aber immerhin mehrere Verben.
- --Spearmind 14:10, 28. Okt. 2011 (CEST)
- Robert Stein Der Ansatz mag aus "philosophischer" Betrachtung ok sein, allerdings wird er so nicht zum Erfolg führen. Ein modularer Ansatz mit ein paar konkreten und realpolitischen Maßnahmen (zB Trennbankensystem, Stellung zum Euro etc.) sind wünschenswert. Außerdem bin ich nicht der Meinung, dass wir von Ineffizienzen in unserem Ansatz ausgehen müssen. Langfristig ist der Weg, den wir auf der wiko2011 besprochen haben, sogar effizienter, da er Systemabstürze vermeidet. Ein Systemabsturz vernichtet alle vorhergegangene Effizienz und führt das System somit per se in die Ineffizienz. Als Antragssteller sollte die AG-Wirtschaft fungieren, nicht eine Einzelperson. So kann für einzelne Themenbereiche jeweils ein von der AG Wirtschaft gewählter (! Achtung: Demokratie) Experte sein Modul vortragen, um ein Antragsmodul zum Erfolg zu führen. Ich habe da bei meinem Feldversuch die Erfahrung gemacht, dass außerhalb der AG Wirtschaft wenig Rückhalt für unsere allgemein gehaltenen definitorischen Formulierungen existiert. Ich denke auch nicht, dass wir jetzt innerhalb von 5 Tagen krampfhaft einen Antrag des Antrags Willens einreichen sollten, sondern das in Ruhe für den nächsten BPT vorbereiten können und dass bis dahin auch eine größere Einigkeit innerhalb der AG hergestellt werden kann. Stand heute (29.10.2011, 11:14 MEZ) herrscht noch keine Einigkeit (im Sinne einer Mehrheit der Befürworter innerhalb der AG) und noch kein ausgearbeitetes Ergebnis bzgl. der oben aufgeführten Punkte (mit Ausnahme des Trennbankensystems vielleicht). Gerade der erste philosophische Teil, wenn auch in Ansätzen ok, hatte wenig Zustimmung erhalten bei der letzten wiko, wurde meiner Meinung nach eher aus Zeitmangel in diese Form gepresst. Festina Lente!
- Ich spreche nicht im Namen der AG-Wirtschaft, sondern versuche eine möglichst große Schnittmenge aller Piraten hinzubekommen, wohin die Reise in der Wirtschaft grob hin gehen könnte. Ich lese zwischen deinen Zeilen, dass diese Richtung eigentlich in Ordnung ist, bringe Dich ein und gestallte mit => http://piratenpad.de/platz Du hast richtig beobachtet, es herrscht keine Einigkeit in der AG-Wirtschaft, doch wird es Ergebnisse geben, denn es werden immer wieder Leute parallele Anträge erarbeiten müssen (Beispiel Wigbold) und so den Weg für Ergebnisse innerhalb der AG-Wirtschaft freimachen. Genau aus diesem Grund finde ich es gut, dass JEDER Pirat Anträge stellen kann. Genau aus diesem Grund halte ich die Schaffung von Rahmenbedingung für eine getrennte Behandlung von wirtschaftspolitischen Maßnahmen so wichtig, denn wenn wir uns für eine Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt Bürgerbezug und Reduktion von Systemrisiken entschieden haben, werden sich unsere Kräfte und Kompetenzen besser bündeln.
- Acamir total nichtssagend
- Danke für das Feedback, habe jetzt einen weiteren Punkt (1.) in die Antragsbegründung eingefügt, damit auch der Kontext und die Strategie von diesem Antrages erkennbar ist => Mit einer Wirtschaftspolitik mit Schwerpunkt auf Bürgerbezug und Reduktion von Systemrisiken würde die Piratenpartei eine Alternative zu den etablierten Parteien darstellen und eine klare und einfach verständliche Position beziehen, die wir nach und nach mit konkreten Massnahmen füllen können. Doch das ist nicht das Hauptargument, viel wichtiger empfinde ich, dass wir die Stimmen der Bürger bei den weltweiten Protestbewegungen (Spanien, Griechenland, Occupy …) erhören sollten und in eine nachhaltige Politik umwandeln. Das ist nicht meine Idee, sondern das hörte ich in einem BBC-Bericht über Occupy. Die Occupy-Bewegung würde keine Lösungen anbieten, doch die Erfolge der Piratenpartei in Deutschland wurde als erstes Anzeichen einer neuen, nachhaltigeren Politik gesehen. Wenn die Analysten es bereits so sehen … => Bereitmachen zum Ändern. --Schnittmenge1 04:25, 30. Okt. 2011 (CET)
Piraten, die sich vrstl. enthalten
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