Bildungspolitik

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Anregungen zur Diskussion, bitte alternative Vorstellungen auch in dem Artikel darstellen. Redundante Darstellungen bitte loeschen andere nicht, versteht diese Seite als eine Art Brainstorming. Wegen der schon erreichten Unuebersichtlichkeit ist eine Strukturierung unumgaenglich - es waere gut die zu nutzen und zu erweitern. (Und bitte in moeglichst kurzen und einfachen Saetzen schreiben, auch wenn ich das aus einem Glashaus mit vielen Steinen heraus sage ...)

Grundlagen der Bildungspolitk

Bildungspolitik beschraenkt sich nicht auf die Ausbildung in der Schule. Sie muss sich statt dessen mit Bildung und Wissensvermittlung der gesamten Gesellschaft in allen Altersgruppen befassen. Diese umfasst auch Kindergaerten und -grippen. Dort werden die Grundlagen fuer Respekt, Rücksicht, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Mitverantwortung in der Gesellschaft gelegt. Eine angemessene Ausbildung der Paedagogen und Lehrer ist zum erreichen dieser Ziele unbedingt notwendig.

Die Grundlage der Bildungspolitik ist das Recht auf kostenfreie Bildung und die Verpflichtung des Staates, diese bereit zu stellen. Die Unterrichtsinhalte und Lehrmittel müssen für jeden (auch kosten-)frei verfügbar sein. Wissen entsteht aus der Anwendung von erworbenen Wissen. Die ungehemmte Verbreitung und Anwendung muss von der Bildungspolitik gefoerdert werden.

Die Bildungsstrukturen sollten gewährleisten, daß jeder Bürger ohne Diskriminierung, egal ob nach Rasse, Geschlecht, Einkommen, sozialer oder ethnischer Herkunft oder Sonstigem, die Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt, um ein in der ihn umgebenden Gesellschaft eigenständiges und für ihn oder sie erfolgreiches Leben führen zu können. Insofern ist die Bildung ein wichtiger Teil sozialer Integration.

Die Freiheit der Bildung ist die Grundlage der Wissensgesellschaft, die Investitionen in die Ausbildung verstehen sich somit als Investition in die Zukunft. Sie sind nicht an herkoemmliche, wirtschaftswissenschaftliche Kosten/Nutzenrechnungen gebunden.


Organisation der Wissensvermittlung

Unterricht kann nicht nur dezentral sein. Alle Schueler und Studenten sollten sich gegenseitig jederzeit im Lernen unterstuetzen

Freier Zugang zu Bildung fuehrt zur Vermittlung von genügend Wissen und Perspektiven, so dass soziale Identität und Grundwerte verständlich und nachvollziehbar werden, er ist Grundlage zu Verantwortlichkeit und Muendigkeit der Buerger.

Bildung ist nicht der reine Erwerb von Faktenwissen. Es muss die Eigenständigkeit des Lernenden im Vordergrund stehen, Wissenserwerb, Selektion und kritischen Analyse. Eigenständiges Denken muß gefördert und gefordert werden, genauso wie der Anreiz zur eigenständigen Fortbildung gegeben werden muß.

Inhalte des Unterrichts

Die vollstaendige Beherrschung der Muttersprache ist Grundlage der Bildung. Die Ausbildung in Englisch ist ebenso wichtig in der Funktion als Lingua Franca zur interkulturellen Verstaendigung und Wertschaetzung.

Die soziale Komponente von Bildung darf nicht vergessen werden. Neben rein wissensvermittelnden Lehrmethoden ist es essentiell, daß Heranwachsende menschliche Grundwerte und Umgangsformen lernen, und fähig sind diese in ihrem Sinn und Zweck hinterfragen und verstehen zu können. Hierbei ist wichtig zu bemerken, daß meistens erst die Vermittlung, dann das Verständnis erfolgt, beide zusammen aber unabdingbar sind für ihren Erfolg.

Transparenz erworbenen Wissens

Eine Eigenart des Wissens, die zu wesentlichen Eigenschaften des heutigen Bildungssystem führte, ist die Tatsache, dass man keine Möglichkeit hat einem Menschen anzusehen, welches Wissen er besitzt. Um herauszufinden, welches Wissen ein Mensch besitzt, beruft man sich auf festgelegte Normen. Die Hoffnung ist, dass man durch Befragung von Menschen herausfinden kann, welches Wissen er besitzt. Das Ergebnis dieser Befragung ist ein (Hoch-)Schulabschluss oder ähnliches Dokument. Diese Dokumente besitzen zwei Problemfelder:

1) Aus einer Befragung kann man nur schliessen, dass der Befragte auf diese Fragen die vom Fragenden erwarteten Antworten gegeben hat oder nicht. Es ist kein objektives Kriterium zur Ermittlung des Wissens.

2) Nicht abgefragtes Wissen ist nicht bekannt.

Des weiteren gibt das Zertifikat keine Auskunft darüber, welches Wissen vermittelt und welches abgefragt wurde. Auch ist die Bewertung in vielen Fällen (wie schon oft in Studien nachgewiesen) nicht objektiv.

Ziel muss es sein, die allgemeinen Inhalte der Befragung im Abschluss transparent zu machen. Auch muss es möglich sein, jederzeit und ohne hohe Kosten den Nachweis dafür zu erbringen, welches Wissen man erworben hat.