Benutzerin Diskussion:Pheinle

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Fragen

Hallo Petra,

Ich hätte da mal 2 kleine Fragen:

Wieso kandidierst du nicht in deinem Heimatstimmkreis sondern im Nachbarstimmkreis? Wertach liegt ja im Stimmkreis Kempten/Oberallgäu und nicht im Stimmkreis Lindau/Sonthofen.

Ich fühle mich dem Oberallgäu zugehörig und möchte dort kandidieren, dass uns "irgendwer" mal zum Wahlkreis Kempten zugeordnet hat ist sekundär. Ich möchte mich nicht in Wahlkreise einordnen lassen sondern selbst bestimmen, was zu mir passt.

Und die zweite Frage: Denkst du wirklich du schaffst einen so Kräfte zehrenden Job mit 2 Kleinkindern im Haus oder bleibt dein Mann dann daheim?

Mein Mann ist Bauingenieur, würde aber im Falle einer Kandidatur daheim bleiben und diesen Part übernehmen :-) LG PiSoD

Update: 1.Steve heißt Hackert und nicht Hacker. 2.Daniel heißt Trautmann und nicht Trautamann.

)

geändert! Danke für´s Korrektur lesen :-)- PiSoD

Ahoi Petra,

Willkommen bei den Piraten. Ich hab da mal ne Frage oder eigentlich 2:

1.) Warum bist du zu den Piraten gewechselt und inwiefern hast Begriffen das es bei uns nicht primär um Bürgergeld umsetzen oder gar erst die Meinung verkünden und dann darüber abstimmen geht? Weil mit 5-Minuten-Piraten haben wir seit Berlin genug zu tun....

Deine Fragen empfinde ich nicht als Fragen, sondern als Vorwürfe, Vorurteile und Zuschreibungen, dennoch versuche ich mal, für mehr Klarheit zu sorgen. Ich habe mich bei den Grünen in BaWü sehr wohl gefühlt, was die Themen und Strukturen angeht. Ich konnte es mir kaum vorstellen, dass es speziell im Oberallgäu so ganz anders zugeht. Von Basisdemokratie haben sie sich schon längst verabschiedet, eine kleine elitäre Gruppe bestimmt, wer wann was wo wie zu tun hat. die Mitglieder bekommen davon nichts mit, alles wird nur abgenickt. Das ist nicht meine Vostellung von politischer Arbeit

2.) Ist es nicht etwas zu früh zu kandidieren, wenn ich erst seit 2 Monaten Mitglied bin? Ich bin nicht dafür Kandidaten allein nach Dauer der Mitgliedschaft auszuwählen, doch will ich schon sichergehen das er auch versteht was wir Piraten wollen, sich bewiesen hat bei uns (den wir müssen als KV auch ordentlich mit Geld und Mann den Kandidaten unterstützen). Daher sollte man mindestens ein halbes Jahr Pirat sein, den Karrieristen, die kurz vor der Wahl zu uns wechseln um bessere Chancen zu haben wollen wir nicht, denn das ist weder transparente noch Piratige Art Politik zu machen.

Gibt es eine Art Handbuch der Piraten, auf das du dich beziehst wenn du von "wir" sprichst? Und von "ob ich es begriffen habe..."? Haben die Erstpiraten eine Art Leitfaden entwickelt, an die sich alle halten müssen, wo drin steht, was piratige Politik ist und wer sich wie zu verhalten hat? Eine Art Piratenkodex? Geht das hier auch schon in die Richtung der "etablierten" Parteien? Ab wann darf nach deiner Ansicht(oder nach dem Piratenhandbuch, das ich noch nicht kenne) jemand kandidieren? Halbes Jahr? Besser 1 Jahr? Von Anfang an? Egal was er getan hat, für die Piraten oder davor? Welche Kompetenz er/sie hat spielt eine Rolle oder nicht?

Ich möchte mich nicht der Willkür einiger Piraten ausgesetzt fühlen, das hatte ich bereits in der Vergangenheit erlebt. Ich dachte (und hoffe es immer noch) dass es bei den Piraten anders läuft! Ich möchte dich mal zitieren: "•Demokratie rockt, weil sie die einzige Staatsform ist, in der jeder mitmachen und mitreden kann, aber nicht einer über alle herrscht. •Die persönliche Freiheit ist das wichtigste Gut, sie muss geschützt werden und endet aber auch da, wo die des Anderen beginnt. •Das Internet ist nicht gut oder böse, sondern das was ihr aus ihm machen, gleiches gilt für Freiheit, Staat und Demokratie. •Korruption, Mauscheln, Intransparenz und Einfluss von Lobbies auf Gesetze gehören bekämpft und beschränkt. •Denke anders, sei kritisch, hinterfrage und bilde dir deine eigene Meinung

Papier ist geduldig - es zeigt sich dann in der Praxis und im Umgang miteinander, was von tollen Sprüchen zu halten ist.

Ich bin seit April (Stammtisch Sonthofen) bei den Piraten und habe auch etwas mitgebracht: 20 Jahre Berufserfahrung, politische Arbeit und frisches Uni-Wissen. Mir geht es darum, für das Thema zu begeistern und ein Konzept in der Partei zu entwickeln. Von der Metaebene aus betrachtet sind die Strukturen bei den Piraten genau das, was unter gutem "systemischen Wissensmanagement" verstanden werden kann. Eine Voraussetzung für kreatives neues Wissen! Erst nach 20 Jahren Arbeit und politischem Engagement fühle ich mich bereit, ein Mandat inhaltlich und persönlich kompetent auszufüllen

Zudem ist die Landesebene mehr als etwa ein Stadtratsmandat, daher überleg doch nochmal deine Kandidatur. Es wirkt nämlich alles etwas sehr kurzfristig und auch fast unverschämt nun einfach aufzutauchen und zu meinen wir müssen dich gleich nach München schicken mit dem Argument wir brauchen mehr Frauen. Wir sind übrigens Post gender. Also kandidier doch lieber erst mal für den Bezirk, der viel mit sozialem und gesundheit macht oder deinen Gemeinde Rat. Und bei uns PIRATEN kann man Politik auch ohne Mandat oder Posten machen :)

LG Lukas

Ich weiß nicht, ob es nicht auch unverschämt ist, so etwas wie in deinem letzten Abschnitt zu schreiben? Ich könnte ja auch sagen, es ist unverschämt zu meinen, wenn man wie du, noch keinen Beruf und kaum politische Erfahrung hat zu meinen, uns im Landtag vertreten zu können. Und dafür sollen wir dich im Wahlkampf finanziell und zeitlich unterstützen? Das wäre so dein Niveau?

-Hallo Petra, Ich möchte einwerfen, dass Lukas viel politische Erfahrung mitbringt. Politische Erfahrung misst sich ja nicht darin, wieviele Jahre man in einer Partei ist, sondern daran, wieviel man schon geleistet hat. Lukas ist zum Beispiel Mitglied der YEP (http://www.bpb.de/veranstaltungen/netzwerke/yep/). Dort lernt er viele verschiedene Themenbereiche intensiv kennen. Und wie du sicherlich weißt geht es in Mandaten genau darum: Sich auf viele Bereiche zu konzentrieren. Denn nur mit einem Thema kommt man weder auf Europaebene, noch auf Bundes- oder Landesebene sehr weit. Vor allem nicht als Pirat. Denn die Basis interessiert sich in vielen Bereichen und will diese auch durchgesetzt sehen. Außerdem bildet Lukas sich auch privat politisch weiter. Er hat sämtliche Zeitungen abonniert und liest diese auch.( Ich weiß auch nicht, wo er die Zeit hernimmt.)Stellt man Lukas eine Frage, egal zu welchem Thema kann er dir immer fundierte und gute Antworten liefern.So etwas erwarte ich von einem Abgeordneten. Ich kenne Lukas außerdem noch aus seiner Zeit bei der FDP. Das ist sicherlich eine Partei auf die er nicht stolz ist. Allerdings war er schon damals eher piratig drauf und besuchte auch den Kemptner Piratenstammtisch. Auch in seiner Zeit bei der FDP wusste Lukas, trotz seines Alters, immer genau Bescheid, was in der Politik ablief. So manche Diskussionen musste ich gegen ihn verlieren. Lukas also damit zu kommen, dass er keine politische Erfahrung hat finde ich unangemessen.

Zu deinem Punkt mit der Arbeit: Sobald man im Landtag sitzt kann man eh keinen Beruf mehr ausüben und Lukas verdient mit YEP-Einsätzen genug Geld um den Wahlkampf finanziell gut mittragen zu können und noch dazu hat er sicherlich mehr Zeit, als jemand der voll Berufstätig ist.

MFG PiSoD

Ich möchte mich da lieber auf deine Aussagen deiner Wiki-Seite berufen dürfen und hoffen, dass dies nur ein kleiner Ausrutscher war. Ich komme gerne mal zu euch an den Stammtisch: zum kennen lernen, austauschen und um das Handbuch abzuholen :-) Nichts für ungut und lg Petra

Also erstens ist es lustig mir zu unterstellen keine politische Erfahrung zu haben. Ich arbeite zuällig seit 2 Jahren als Young European Professional für die "Bundeszentrale für politische Bildung" und EU Kommission. Hierbei vertrete ich beide Institutionen bei Kongressen, Erkläre in Rahmen von Workshops jungen Menschen Europa und die EU und habe dadurch insbesondere im Bereich Europa Politik einiges an Expertise. Dazu bin ich Mitglied im Rednerpool der EU zur Schuldenkrise. In diesen kommen auch keine Laien ;)

Des weiteren war ich vor den Piraten, die ich wie Thomas Wagner und andere bestättigen können seit 2009 regelmäßig besuche und mit ihnen zusammenarbeitete bevor ich Mitglied wurde (ich war also einer der Ersten im Allgäu der die Piraten ernst nahm und nicht erst nachdem Sie nun so etabliert sind, so wie es bei dir den Anschein macht). Davor war ich Mitglied bei den Julis und der FDP. Dort war ich in diversen Vorständen und auch im Landesvorstand der Julis, war einer der ersten der dort sowohl für Zusammenarbeit mit Piraten als auch Netzpolitik warb und auch aufgrund meiner Einstellungen dort als "linker" verschrien. Doch jemand, der sowohl von Ministern als auch Fraktionsvorsitzenden "per Du" war, als politisch unerfahren zu titulieren ist nicht weniger frech als meine Aussagen.

Zu den Piraten bin ich dann endgültig gewechselt vergangenes Jahr, vorrangig auch um bei Aufbau des neuen KVs mit zu helfen. Ich war zudem Schülersprecher, jahrelang Klassen und Stufensprecher. Ich habe die Liberalen Schüler Bayerns mitgegründet, war bei Jugend und Parlament (eine Veranstaltung die politisch Erfahrenen wie dir etwas sagen sollte ;) ) Fraktionsvorsitzender. Ich habe den RPJ Kempten damals neu belebt und dafür gesorgt, dass auch die Piraten Mitglied wurden. Daneben habe ich mich jahrelang bei der Freiwilligen Feuerwehr Kempten, u.a. als Jugendsprecher, engagiert, war Schiedsrichter für den BFV, habe die Schülerzeitung an unserer Schule geleitet und auch zu Preisgewinnen geführt.

Hochschulerfahrung habe ich in der 11. Klasse bei meinem Frühstudium in Informatik an der HS Kempten (über 2 Semester) auch bereits schnuppern dürfen. Achja und ich bin freier Autor beim Linuxmagazin. Und ja ich bin im Bundesvorstandes eines überparteilichen Vereins zur Förderung junger Menschen und engagiere mich hier in Kempten bei Amnesty.

Mit dieser geringen Erfahrung habe ich natürlich kein Recht mich über dich zu äußern oder zu kritisieren. Deine Expertise ist bei uns Willkommen nur warum musst du dann gleich in den Landtag? Wo warst du als wir noch keine Posten zu vergeben hatten, als uns noch keine Zeitungen kannten und wir dennoch gegen ACTA, Zensursula und Schäuble gekämpft haben? Ich war damals auf der Straße und du?

Vinz, Kreisvorsitzender der Piraten in Augsburg, bringt es mit folgendem Blogartikel gut auf dem Punkt, warum wir eben nicht so begeistert von "5-Minuten-Piraten" sind: http://vinzv.de/vorbereitungen-fur-den-bundesparteitag-oder-warum-ich-euch-nicht-wahle/

Dieser Artikel ist auch noch ganz interessant: http://larsreineke.de/2012/04/20/wen-ich-nicht-waehlen-werde/

Ich kandidiere außerdem nicht für den Landtag. Mein Name steht nur in der Liste, weil ich damals ihn eingetragen habe, da es keine anderen Kandidaten gab. Ich lasse mich nur für den Bezirkstag als Kandidaten aufstellen, weil wir da kaum Leute und Chancen haben. Ansonsten ist mir ab Oktober mein Studium und die programmatische Arbeit im KV wichtiger.

Ich mache Politik nicht nur mit Mandat, sonder aus Leidenschaft und weil ich was verändern will. Es ist traurig, wenn Leute von anderen Parteien immer kurz vor den Aufstellungsversammlungen kommen, schnell überall viel Engagement zeigen und unbedingt gewählt werden wollen, weil sie ja ach so kompetent, ach so erfahren oder einfach nur weil sie eine Frau sind. Werden Sie dann nicht gewählt oder aufgestellt, ist ihr Engagement dann plötzlich weg und sie lassen sich meist nicht mehr Blicken. Daher halte ich von solchen spontan Kandidaturen recht wenig , zumal in einer Mitmachpartei ;)

Mensch, sei nicht so zickig :-) Genau diese Diskussion wollte ich mit dir nicht führen, ich habe dir nichts unterstellt sondern diesen Beispiel-Satz nur deshalb eingestellt, um dir einen Spiegel vorzuhalten, auf welchem Niveau ich deine Ausführungen sehe. Ist mir gelungen, so wie es aussieht. Wenn ich jetzt noch meine ganzen Termine einstelle, die ich momentan auch noch wahrnehme (Anti-Atom, Gewerkschaft etc.) und meine Schülersprecherfunktionen und alle Zeitungen die ich lese... nein, wir sollten uns einfach akzeptieren und respektieren wie wir sind und auch jedem seinen eigenen Weg lassen. Außerdem bist du auch erst ein Jahr bei den Piraten, also von was reden wir eigenlich? Wie viele Tage sind wir auseinander? Daraus irgendetwas abzuleiten macht keinen Sinn für mich. Ich mache meinen Beruf und mein politisches Verständnis auch aus Leidenschaft. Welche Personen kennst du denn, die immer kurz vor der Wahl kommen? Bei mir ist es eben jetzt so passiert, weil es im KV bei den Grünen einen ganz üblen Zwischenfall gegeben hat. Ich habe schon lange mit den Piraten geliebäugelt und das geht vielen Grünen so. Doch man rennt nicht einfach davon, sondern versucht erst mal, die Strukturen zu verändern und darum zu kämpfen. Aber irgendwann ist halt Schluss mit lustig! Bei der Sichtung der Piraten-Kandidaten habe ich festgestellt, dass es meine (ach so tolle) Kompetenz im Bezirk nicht gibt und in Bayern habe ich auch nichts gefunden - das spornt doch an, das hat mich motiviert! Lass doch einfach deine Vorurteile und Zuschreibungen und schau einfach genauer hin. Vielleicht lernen wir uns ja bald kennen, das finde ich wichtig, wenn es um Vorurteile geht. Und Frauen können strategisch gesehen auch nicht schaden, wenn es um Wählerstimmen geht - oder? Schließlich haben die Piraten immer noch das Image von frauenfeinlich. Im Übrigen finde ich dein Engagement wirklich beeindruckend! Ich habe einen 21-jährigen Sohn, der nicht annähernd so eine Vita vorzuweisen hat wie du, Respekt! - bleib dran, solche Menschen werden gebraucht, dringend!

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PS. und als kleine persönliche Aufmerksamkeit die aktuelle https://  flaschenpost.piratenpartei.de