Benutzerin:Enchanting mana

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Christine Nicolai
Nick: Enchanting mana
Wohnort: München
Berufl. Qual.: Sozialversicherungsfachangestellte, allg. Krankenversicherung
Familienstand: verheiratet
Geburtstag: 23.10.1986
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 04.06.2012
Mitgliedsnummer: 36129
Landesverband: Bayern
Bezirksverband: Oberbayern
Kreisverband: München
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: ch@muenchen.piratenpartei.de
Twitter: enchanting_mana



Kurz zu mir selbst

Geboren und aufgewachsen bin ich fernab von München in der kleinen niedersächsischen Kreisstadt Helmstedt. Dort habe ich meine Schullaufbahn mit dem Abitur beendet.

Nach der Schule suchte ich deutschlandweit nach einem Ausbildungsplatz und das Schicksal ließ mich in München landen. 2010 beendete ich erfolgreich meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialversicherungsfachangestellte in der Fachrichtung allgemeine Krankenversicherung und bin bis heute diesem Beruf treu geblieben.


Ich bin Pirat

Und genau darum geht’s. Mein Beruf ist meine Berufung. Mit und für Menschen arbeiten ist eine Passion meinerseits. Ich bin durch und durch eine Dienstleisterin. Menschen das Leben zu erleichtern und Ihnen zur Seite zu stehen, macht mich glücklich.

Zu Schulzeiten habe ich mich sehr viel ehrenamtlich in der katholischen Gemeinde meiner Heimatstadt engagiert. Inzwischen bin ich nicht mehr Mitglied der Kirche. Doch ein Ehrenamt besteht für mich immer noch aus Ehre und Amt.

So kam ich auch auf die Idee, Pirat zu werden. Ich wollte mitmachen, nachfragen und ändern!

Ich las den Kodex und wusste, dass ich hier richtig bin. Also bin ich geblieben.

Und es gibt für mich nicht die Frage "Warum überhaupt?", sondern "Warum erst jetzt?"


Tätigkeitsbericht Generalsekretärin des KV München

Tätigkeitsbericht 07.04.2013 - 25.05.2014

Meine Schwerpunkte

Datenschutz und Privatsphäre

Wo wir gerade beim gläsernen Bürger sind. Heute schon gelächelt? Nein? Wäre aber besser. An jeder Ecke werden wir gefilmt. Wann immer wir Geld abheben, unsere Elektronische Gesundheitskarte einlesen lassen oder und im Internet irgendwo einloggen. Wir werden wiedergefunden und unser Verhalten wird dokumentiert. Ob ACTA, INDECT oder Meldeämter, die Daten an Dritte verkaufen. Onlineshopping-Portale scannen unser Kaufverhalten und schicken uns entsprechende Angebote zu. Ich spreche mich deutlich dagegen aus, Mitmenschen ohne ihr Wissen zu durchleuchten oder sie unter Generalverdacht zu stellen! Privatsphäre ist kein Verbrechen!


Trennung von Religion und Staat

Soll doch Mensch glauben, was Mensch mag. Niemand soll daran gehindert werden. Aber ich will auch nicht an meiner freien Entfaltung gehindert werden, nur weil ich nicht so glaube, wie die meisten. Tanzverbote und die damit verbundenen stillen Feiertage passen einfach nicht mehr in die moderne Zeit. Feiertage sind grundsätzlich in Ordnung. Jeder darf beten, aber tanzen sollte auch jeder dürfen. Warum? Weil es schön ist und die Menschen zusammenbringt. Ich glaube nicht, dass religiöse Menschen nicht tanzen sollten, weil es vom Wesentlichen ablenkt. Glauben darf niemanden einschränken. Gutes Stichwort! Glauben darf die Freizeitgestaltung ebenso wenig berühren, wie die Berufswahl. Kinderbetreuung und Pflege von Bedürftigen findet meistens in Einrichtungen einer christlichen Gemeinde statt. Die Angestellten sind dazu verpflichtet, Mitglied der Kirche zu sein. Ein Kirchenaustritt bedeutet meistens auch die Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses. Zuletzt stellte sich ein Pflegeheim quer, einen schwulen Hilfebedürftigen aufzunehmen. So geht das natürlich nicht weiter. Die Kirche darf sich nicht so sehr einmischen! Mein Buchtipp zum Thema: Kirchenhasser-Brevier von Ulli Schauen


LGBTIQ

=> Lebian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual, Questioning

Auch hier bin ich selbst betroffen. Als ich 10 Jahre alt war, habe ich heraus gefunden, dass ich bisexuell bin. Meinen Eltern und Freunden gegenüber war ich immer geoutet. Ich habe mich auch nie dafür geschämt oder bin Opfer eines Übergriffes geworden. Das wünsche ich mir für alle nicht heterosexuellen Menschen. Es ist kein Grund sich zu schämen, angegriffen oder ausgeschlossen zu werden. Es ist so, wie es ist. Mit der sexuellen Orientierung wird jeder geboren. Niemand wird dorthin erzogen oder entscheidet sich dazu. Seit 2007 wohne ich in München und zeige jedes Jahr Flagge zum Christopher Street Day. Nicht nur für mich, sondern besonders für andere. Genau, wie bei der Bekämpfung von politisch rechter Orientierung, benötigt die Akzeptanz und Integration von Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen, Unsichere oder andere Facetten der sexuellen Orientierung vor allem Kommunikation miteinander und Aufklärung. Ich finde es falsch, dass zwischen Menschen, nur wegen ihrer sexuellen Orientierung, Unterschiede gemacht werden. Doch mehr dazu im nächsten Punkt.


Toleranz

Immer noch keine Selbstverständlichkeit. Der Mensch ist nun mal faul und bewertet lieber etwas Offensichtliches an einem anderen, als sich Zeit dafür zu nehmen, die Person im ganzen kennen zu lernen. Meine Mitschüler hielten mich immer für völlig durchgeknallt oder ich wurde gleich ausgegrenzt. Leider habe ich mich nie verstellt, einem Trend unterworfen oder sonstwie durch ein Schlüsselloch gepasst. Ich denke nicht, dass sie mir das Leben bewusst schwer machen wollten, sondern sie wollten sich selbst und anderen nicht eingestehen, dass sie mit meiner Haltung überfordert waren. Anstatt nachzufragen haben sie lieber gleich verurteilt. Das hat mir schon immer gestunken! Für mich gibt es nichts merkwürdiges an einem Menschen. Seit dem ich jeden als ganzes betrachte, habe ich wirklich wundervolle Menschen kennen gelernt. Der amerikanische Promi-Blogger Perez Hilton hat einmal gesagt: "Be the change you want to see." - sei die Veränderung, die du sehen willst.

Das Einzige, das ich nicht toleriere ist, nicht tolerant zu sein!


Vergeben von Olaf Konstantin Krueger für piratiges En­ga­ge­ment auf der hochkarätigen PIRATEN-Sicher­heits­kon­fe­renz 2015, #psc15.
Ver­geben von Olaf Konstantin Krueger für piratiges En­ga­ge­ment auf der hoch­ka­rä­ti­gen PIRATEN-Sicher­heits­kon­fe­renz 2015, #psc15.