Benutzer Diskussion:Wigbold/Whitepapers/AG Wirtschaft/Programm

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1.2.5 Monopole, Kartelle, Patente

In Abs. (5) schreibst du im ersten Satz "wenn im Gegenzug ein Nutzen für die Bürger entsteht." Wie genau ist für dich der Nutzen definiert? Ist dieser bereits damit gedeckelt, dass z.B. ein Produkt, welches patentiert wurde, in Produktion geht und der Allgemeinheit als erwerbbares Gut zur Verfügung steht? Wenn ja, dann würde ich den letzten Satz wie folgt abändern: "Im Gegenteil: Die PIRATEN sehen hier ein großes Potential des Mißbrauchs und lehnen deshalb hoheitlich erteilte Schutzrechte, die der Allgemeinheit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes keinen Nutzen bringen ab."

Der Gedanke dahinter soll sein, dass Patente zwar weiterhin angemeldet werden dürfen und sollen, jedoch die Praxis von "stillen Patenten", die geschaffen werden um in der Zukunft einen Nutzen aus einer ähnlichen Patentanmeldung zu generieren, zu verhindern. Somit würden nur noch Patente angemeldet werden, welche ernsthaft genutzt werden sollen.

Wird ein Patent beispielsweise 1 Jahr (über den Zeitraum kann man verhandeln) lang nicht produktiv genutzt wird es patentrechtlich dem Volk zugeschrieben und ist somit frei.

--SvenMinden 11:01, 22. Jul. 2010 (CEST)

Es geht mir um eine generelle Ablehnung Hoheitlicher Schutzrechte, da egal zu welchem allgemeinem Nutzen immer sich die Mißbrauchsmöglichkeit eröffnet sowie der (willkürliche) Nutzen durch mögliche Vorteilsannahmen korrumpiert ist. wigbold 13:59, 14. Aug. 2010 (CEST)

1.2.2 Natürliche Ressourcen

Ich schlage eine sogenannte "Land Tax" oder "Single Tax" vor. Sie muss, wie der Name "Single Tax" andeutet, in unserem Falle nicht die einzige Steuer sein. Sie muss jedoch hoch genug sein, damit eine (juristische) Person motviert ist, überschüssigen Landbesitz an den Markt zu geben.

Soll heissen: Es muss unattraktiv werden, mit Grundbesitz zu spekulieren bzw ihn der Allgemeinheit vorzuenthalten.

http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_George

--2weiX 13:47, 20. Apr. 2010 (CEST)

Die Verpflichtungen, die heute schon mit Landbesitz einhergehen, die Kosten die durch die Grundsteuer, Abgaben,Auflagen, etc entstehen, sind faktisch eine "Land Tax" in Deinem Sinn." Eine Erhöhung der Kosten für Landbesitz durch Steuern würde lediglich zu einer Ausbeutung der Natürliche Ressourcen führen bzw. zu deren Vermarktung. Der Markt und die Geldwirtschaft sorgen dann durch ihr System dafür, daß alles Land als Sicherheiten an die Banken bzw. an die Organisatioen geht, die Geldvermögen haben bzw- Geld schöpfen konnen. Gleichzeitig würde der Preis für Land und was damit verbunden ist steigen. Der einzelne Bürger und bürgerliche Gemeinschaften wären dagegen nicht mehr in der Lage, Landbesitz zu halten. Landbesitz ist letztendlich im Sinne der Selbstversorgung ein (Nutz-)Wert und Grundlage für den Bürger sich autark abzusichern. Über eine Land-Steuer und eine entsprechende Steuerschuld jedoch wird das Land zur Kapitaldeckung des Geldes und ist für Bürger ohne Geldeinkommen nicht mehr haltbar. - So wäre zu überlegen, ob Land gemäß meines Absatzes "Natürliche Ressourcen" und "Monopole, Kartelle, Patente" als nicht marktfähig erkannt wird bzw. ob es als Wertäquivalent für die /Geldschöpfung/ dienen darf. Schuld bzw. Grundschuld mit dem Zins gleicht so einem Lehen, daß der Bürger bedienen muß, obwohl die Banken das SchuldGeld als monetären Wert aus dem Nichts schöpfen können. Unmittelbar ist das Eigentumsübergang ohne Wertausgleich, da Fiat-Geld an sich keinen Wert darstellt: Faktisch Betrug!. Und der Landbesitz geht an so die Geldvermögenden. - Eine Land-Steuer beschleunigt diesen Vorgang, wie alle Geldforderungen, die gegen den Landbesitzer gestellt werden. - Zu Zeiten Henry George's war der Dollar noch was wert, genau wie der Goldtaler oder die Mark: Eben eine Kurantwährung. wigbold 14:34, 14. Aug. 2010 (CEST)

1.10.6

Heißt das, ein Staat darf z.B. auf Waffenexporte keinen Einfluss mehr nehmen?