Benutzer Diskussion:Dh/Kandidatur Bundesvorstand
Hier bitte Fragen etc....
Inhaltsverzeichnis
- 1 Wo siehst Du die Piraten und Dich in 5 Jahren?
- 2 Wie sehen Deine Kurz-, Lang- und Mittelfristigen Ziele als Vorstandsmitglied aus?
- 3 Wie willst Du diese Ziele umsetzen?
- 4 Wie würdest Du Dich selber (mit möglichst nur 3 Wörtern) beschreiben wollen?
- 5 Arbeitsstil
- 6 Meiungsfreiheit vs. Datenschutz
- 7 Transparenz vs. Datenschutz
Wo siehst Du die Piraten und Dich in 5 Jahren?
Antwort:
Die Piraten sind eine bekannte Kraft, die in Sachen Bürgerrechte und politische IT-Kompetenz zu den etablierten und anerkannten Experten zählen. Durch ihre politische Arbeit haben sie ihre Ziele zumindest teilweise umsetzen können. Ich selbst bin hoffentlich immer noch erfolgreicher Geschäftsmann und habe meine Vorstandsarbeit an Nachfolger abgeben können, die vielleicht noch fähiger sind als ich.
Wie sehen Deine Kurz-, Lang- und Mittelfristigen Ziele als Vorstandsmitglied aus?
Antwort:
Kurzfristig: Die Piratenpartei handlungsfähig bekommen, indem die Organisation auf Vordermann gebracht wird. Das betrifft vor allem interne Verwaltung und Öffentlichkeits-/Pressearbeit.
Mittelfristig: Bundestags- und Europawahlkampf organisieren, wobei ich das ganz sicher nicht alleine machen kann, sondern nur als Mitglied eines Teams. Meine Aufgabe sehe ich eher darin, dieses Team zusammenzubekommen.
Langfristig: Siehe oben.
Wie willst Du diese Ziele umsetzen?
Antwort:
Es bedarf fähiger und engagierter Köpfe im Vorstand sowie einer zielgerichteten Führung. Hier ist der Vorstand und damit auch ich gefragt. Damit wird ein Prozess angestoßen, der, so erwarte ich, weitere fähige Köpfe anzieht. Damit entsteht ein sich selbst anstoßender Prozess, der die nötige Personaldecke für eine wirklich schlagkräftige politische Gruppierung schafft.
Wie würdest Du Dich selber (mit möglichst nur 3 Wörtern) beschreiben wollen?
Antwort:
Ergebnisorientiert, teamfähig. Andere haben mich weltanschaulich als "liberal" bezeichnet und dem widerspreche ich nicht. --dh 01:20, 12. Mai 2008 (CEST)
Arbeitsstil
Zitat DH: "Arbeitsstil: <...> Allerdings muss jede Diskussion letztlich zum Punkt kommen und gegebenenfalls muss eine Entscheidung getroffen werden, die eben nicht alle unterschiedlichen Meinungen vollständig zufrieden stellen kann. <...> " So ein Satz ist nicht besonders demokratisch. Lassen wir mal das Problem der Basisdemokratie bei Seite. Selbst in einem Vorstand, wo bisweilen Entscheidungen gefällt werden müssen, ein vertagen also nicht geht, müssen Entscheidungen mehrheitlich gefällt werden. Könntest Du hier mal bitte etwas differenzieren zwischen Basisdemokartie, Vorstandsentscheidungen und Trivialem. Elcon 23:27, 11. Mai 2008 (CEST)
Antwort:
Da gibt's nichts zu differenzieren. Demokratie, auch Basisdemokratie, bedeutet nicht endloses Rumgelabere. Auf eine Diskussion folgt eine Entscheidung. In den satzungs- und gesetzesseitig geregelten Abstimmungsprozessen gilt die Mehrheit, ansonsten (insbesondere bei operativen Fragen) gilt: Derjenige, der "macht", macht es halt wie er es für richtig hält. --dh 01:20, 12. Mai 2008 (CEST)
Meiungsfreiheit vs. Datenschutz
Wie können wir den Spagat zwischen Meinungsfreiheit und Datenschutz bewerkstelligen? Wie können wir die Persönlichkeit des Einzelnen effektiv schützen und gleichzeitig eine freie Meinungäußerung garantieren? Oder anders gefragt: Wie weit soll jeder Mensch Kontrolle über Informationen über ihn besitzen?
Antwort:
Ich sehe hier zunächst keinen Widerspruch und auch keinen unmittelbaren Zusammenhang. Datenschutz betrifft "harte Fakten", Meinungsfreiheit persönliche Äußerungen. Wenn ich eine Meinung öffentlich äußere, muss ich damit rechnen, dass ich zitiert werde bzw. diese Meinungsäußerung registriert wird. In einer pluralistischen Gesellschaft ist eine Diskussion verschiedener Meinungen unabdingbar und zur Diskussion gehört, dass man sein Gegenüber ansprechen kann.
Datenschutz wiederum entsteht dadurch, dass jedes Gegenüber, mit dem ich in Kontakt bin, nur das über mich weiß, was für die jeweilige Interaktion nötig ist und dass verschiedene Stellen ihre Informationen nicht "zusammenkippen". Datenschutz muss von allen Beteiligten gewollt werden, sonst funktioniert er nicht. Persönlich stehe ich dabei auf dem Standpunkt, dass das Gefährliche nicht das Vorhandensein der Daten selbst ist, sondern ihre Kombination bzw. das "Zusammenkippen". Das allergrößte Problem ist aber, dass die Problematik viel zu abstrakt für den "Durchschnittsbürger" ist und konsequent gelebter Datenschutz zu Unbequemlichkeiten führt, die viele zu einer "laxeren" Einstellung führen. Ich habe keine Idee, wie man dies grundlegend ändern kann, an entsprechenden technischen Lösungen könnte sich mal eine Gruppe von Techies und Soziologen austoben...
Überzogener bzw. m.E. falsch verstandener Datenschutz kann die Meinungsfreiheit gefährden, wenn nämlich die oben beschriebene Diskussion über verschiedene Meinungen dadurch unterbunden wird, dass eine Meinungsäußerung per se aus Datenschutzgründen nicht diskutiert werden darf. Diese Argumentation lehne ich strikt ab. --dh 22:43, 13. Mai 2008 (CEST)
Transparenz vs. Datenschutz
Wie weit sollte deiner Meinung nach die innerparteiliche Transparenz gehen? Wie wirst du das gläserne Mitglied verhindern?
Antwort: