Benutzer Diskussion:DSLawFox
Inhaltsverzeichnis
Meine Kandidatur für die Bundesvorstandswahl 2012
(bitte "Wiki-Benutzer" mit Profil einfach durch "~ ~ ~" (ohne An/Abführungsstrich und ohne Leerzeichen) zeichnen Diese Seite dient der Feststellung des Potentials an Unterstützung für meine etwaige Kandidatur zum Bundesvorstand.
Einleitung
Ich habe mich kurzfristig dazu entschlossen, eine Kandidatur ins Auge zu fassen. Ich möchte eine basisorientierte Alternative gegenüber den derzeit in vermeintlicher Favoritenstellung positionierten Piraten bilden. Meine fokussierten Zielsetzungen würde ich in allen aus meiner Sicht in Frage kommenden Ämtern umzusetzen in der Lage sein.
Ich werde jedoch nur dann antreten, wenn ich hier erkenne, dass ein nicht bloß aus meinem Landesverband stammender Unterstützerkreis zusammen kommt und würde mich freuen, wenn im Interesse der nationalen und internationalen, insbesondere europäischen Entwicklung der Piratenpartei aufgrund einer großen Anzahl an Unterstützern für #Neubings Mehrheiten zumindest nicht ausgeschlossen erscheinen.
Inhaltliche Motivation und Agenda
Fokus 1
Die Kandidatur beinhaltet eine Fokussierung auf Strukturfragen im Angesicht steigender Mitgliederzahlen und damit zunehmenden KnowHows in der Partei; genauso wie ich die Beachtung der Notwendigkeit der Optimierung von vertikalen und horizontalen Informationswegen zwischen allen am politischen Meinungsbildungsprozess in der PP beteiligten Piraten (incl. der jeweiligen Vorstände aller Gliederungen) für unerlässlich halte. Vorgenanntes dient asap einer mittel- bis langfristigen Stärkung von Wissens- und Arbeitspotential in Ansehung zunehmender parlamentarischer Beteiligung der Piraten und zur bestmöglichen Schließung etwaiger Gaps zwischen Parlamentsarbeit und Basisarbeit vermittels Anlehnung der Arbeitsstrukturen an die parlamentarischen Ausschusssysteme im Innenverhältnis der Partei. Außerdem bedarf es dringend der parteiweiten Implementation eines Liquid-Democracy-Tools, was nicht damit zu verwechseln ist, dass LQFB der Vorzug zu geben ist. Hier ist eine zügige, zunächst offene Diskussion mit ziel- und zweckgerichteter Ergebnisorientierung zu finalisieren, welche die Beteiligung jedes Mitglieds unter Usability-Gesichtspunkten ermöglicht. Dies, und nur dies gewährleistet eine glaubwürdige Performance innerhalb der Bevölkerung. Es kann und darf nicht sein, dass ein umstrittenes Tool wie LQFB nichtmal flächendeckend Anwendung findet und noch heute vereinzelt Aussagen anzutreffen sind, dass Piraten seit über 2 Jahren bemüht sind, einen Zugang (Invitation) zu erhalten. Erste Anfänge laufen seit einigen Monaten in der AG Meinungsfindungstools, deren Effektivität jedoch letztlich nur von Breitenakzeptanz befördert werden kann. Nur durch die klare und eindeutige sowie von allen Piraten getragene Methodik "flüssiger Demokratie" wird aus meiner Sicht ein langfristiger Erfolg der Piratenpartei vor dem Hintergrund selbst gesetzter Ansprüche an Möglichkeiten des "Mitmachens", sog. Basisdemokratie und Bürgerbeteiligung unter Beachtung maximaler Datenschutzkriterien gewährleistet werden. Dezentralität spielt hierbei eine Schlüsselrolle, wobei insbesondere auch von den bereits jetzt satzungsmäßig gegebenen Möglichkeiten der Programmarbeit im schriftlichen Verfahren gemäß § 12 Abs. 1 Bundessatzung.
Fokus 2
Auch dient die Agenda der unverzüglichen Vorbereitung der bevorstehenden Bundestagswahl hinsichtlich der meine und die Prognose zahlreicher Politikwissenschaftler einen Termin noch in 2012 in Aussicht nehmen. Die Piratenpartei in diese Aufgabe zu führen, setzt Weitblick, Analysefähigkeit, Strukturdenken, Diplomatie und Führungsstärke im Sinne von Teamfähigkeit eines "primus inter pares" in einem hohen Maß voraus. Ich sehe diese Fähigkeiten in meiner Person gebündelt. Dabei sehe ich in einem Schaubild die Basis optisch "oben" und den Bundesvorstand "unten" angesiedelt.
Fokus 3
Fokus 3 ist unmittelbar und untrennbar mit Fokus 1 und 2 verknüpft. Er wird sich mit der thematischen Ausrichtung der Partei befassen. Die Inhalte ergeben sich aus dem Grundsatzprogramm der Piratenpartei. Entscheidend dabei ist vor allem die Schärfung der Wahrnehmung der Bevölkerung für die Kernthemen der Partei und der Transport aller daran orientierten und darüber hinaus gehenden politisch relevanten Themen, welche innerhalb der Partei weiterhin gestaltet und künftig in wahrscheinlich höherem Tempo programmatisch fixiert werden.
Es ist überhaupt keine Frage, dass die Gesellschaft in der heutigen, europäisierten und globalisierten Form vor dem Hintergrund zunehmender Vernetzung ehrliche Antworten auf alle offen diskutierten Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in kultureller, wissenschaftlicher, sozialer, fiskalischer und wirtschaftlicher Hinsicht bedarf.
Elementar ist und bleibt jedoch das Verständnis der Piraten als eine,
- der weitestreichenden Freiheit (im Netz und anderswo) verpflichtete,
- auf Transparenz und Schutz des Einzelnen (gerade auch der Minderheiten) wie der Gemeinschaft bauende,
- vor staatlicher Überwachung und Bevormundung bewahrende oder diese abbauende,
- Vielfalt, Information und Aufklärung der Bürger bewirkende
Kraft
- innerhalb einer demokratisch optimierten Beteiligungsmöglichkeit ALLER agierenden,
- internationalen
Bewegung.
Freie Bildung und Wissenschaft sowie der Transfer von Wissen und Information in freiheitlichem Demokratiebewusstsein bilden dabei die maßgeblichen Kriterien für unser Daseins und Gemeinwohl schon jetzt und ohnehin mit Blick auf die und in der Zukunft.
Zukunft heißt Wissen. Zukunft heißt Bildung. Beides ist nur möglich durch ungehinderten Zugang zu ihren Quellen bzw. Wurzeln.
Zukunft kann nur gestaltbar sein, wenn sie nicht der Ausrichtung gesellschaftlichen Daseins auf Abhängigkeiten von ausschließlich dem Profit verpflichteten Partikularinteressen, welche wiederum auf stetige Verminderung von Freiheits- und Bürgerrechte bei gleichzeitig zunehmender Entfernung staatlichen Handelns vom Bürger baut, geopfert wird.
Dies zu verhindern setzt ein hohes Maß an verantwortlichem Umgang mit Demokratie und den Instrumenten der technischen Moderne voraus, um so den Herausforderungen des digitalen Zeitalters einerseits und dem Erfordernis der Vermeidung weiteren sozialen Ungleichgewichts andererseits gerecht werden zu können; in sämtlichen genannten Bereichen. Hierfür stehen wir.
Dieser thematische, beinahe also dogmatisch - und das ist kein Schimpfwort - zu betrachtende und von dem Gedanken an die Inanspruchnahme größtmögliucher Freiheit bei gleichzeitiger Beachtung der Rechte des jeweils anderen in gesellschaftlichem, sozialem und wirtschaftlich konsensualem Miteinander geprägte Gründungsansatz (Stichworte: Urheberrecht, sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe u.a. mit dem visionären Ansatz "BGE", Open Data, Open Source) der Piratenpartei ist mit beinahe stereotyper Beharrlichkeit den Menschen in Deutschland, Europa und der Welt zu vermitteln. Wir sind dort trotz intensiven Interesses der Öffentlichkeit und insbesondere der Medien noch nicht angekommen. Auf dem Weg dorthin spielen selbstverständlich die PPI und die Jugendorganisationen der Piraten eine sehr maßgebliche Rolle.
Es ist sodann schlechterdings nicht vorstellbar, dass sich das Gros der Bevölkerung eines Landes gegen solche Grundüberlegungen stellt, weil es einfach widersinnig wäre. Dabei gibt es zweifelsohne Wege - auch anderer Parteien - die in unterschiedlicher Weise Ähnliches vorgeben, dies zu wollen. Jedoch ist nichts weniger vom Festhalten an Althergebrachtem geprägt, wie der Aufbruch zu einer gesteigerten Demokratisierung der Menschen und einer positiven Wahrnehmung der Möglichkeiten, diese Gesellschaft durch Mitwirkung zukunftsfähig mit zu gestalten, wie aus der Mitte der Piratenpartei heraus. Hinzu kommt, dass die Menschen "das Original" wollen und keine von Umfragen und dem Willen zum Machterhalt getriebenen "Copy&Paste-Ableger".
Die Menschen WOLLEN mitgestalten. Unbedingt und permanent. Und es muss klar werden, dass die Menschen in der Piratenpartei eine Heimat finden, in der sie ihre Liebe nach Freiheit in wirtschaftlich auskömmlicher Teilhabe an den Ressourcen, die eine Industrienation wie Deutschland zu verarbeiten und zu produzieren in der Lage ist, leben und dafür zugleich für die Gestaltung Motor bilden können.
Es muss noch klarer herausgestellt werden, dass - vielfach medial gescholten - dies ausschließlich auf dem Boden von Transparenz hoheitlichen und fiskalischen Handelns des Staates stattfinden kann.
Und wenn uns vorgeworfen wird, dass wir *eigentlich nicht vile mehr als Transparenz wollen*, so ist dies möglicherweise die Angst davor, dass Transparenz vor allem anderen bedeutet, Intransparenz zu beseitigen bzw. zu vermeiden, um die für das Gemeinwohl relevanten Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu gestalten.
Und natürlich braucht die Piratenpartei auch Antworten auf spezielle Fragen im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, in Aspekten des wirtschaftlichen Zusammenlebens in einer zunehmend vernetzten und supranational relevanten wirtschaftlichen Abhängigkeit, deren Ursachen vor allem in der Verknappung von natürlichen Ressourcen begründet liegt. Natürlich benötigen wir Antworten auf Fragen in allen Bereichen sozialer und sonstiger Daseinsvorsorg (z.B. Gesundheitspolitik, Altersversorgung etc.).
Bedenkt man ferner, dass die Möglichkeit der Bewahrung elementarer Rechte nur in einer möglichst unzerstörten Umwelt denkbar ist, die den Menschen sprichwörtlich "die Luft zum Atmen" lässt und das Wasser zum Trinken, versteht man die Deutschland und die Welt ganzheitlich im Sinne einer weltumspannenden Einigkeit bezüglich der technologisch basierten, nicht monopolisierten Zusammenhänge von Informations- und Wissenstransfer. Ohne diese ist ein Zusammenleben frei von Zwängen nicht denkbar.
Und dann kommen wir dazu, dass wir es als Chance begreifen müssen, wenn mehr und immer mehr Menschen die Piratenpartei nicht nur wollen, sondern auch mit ihr gemeinsam egal ob als Mitglied oder Nichtmitglied diese Mammutaufgabe bewältigen wollen, solange wir ihnen nur die Möglichkeit dazu eröffnen.
Lasst uns also gemeinsam und gerade auch mit den immer stärker in die Piratenpartei strömenden, gesamtgesellschaftlich relevanten individuellen Kräften diese Zukunft gestalten und die Menschen, die wir so gerne als "Basis" bezeichnen mitnehmen auf diesem *fulminanten Trip in die Zukunft*, deren Gestaltbarkeit in unser aller Hände liegt.
Dieses visionäre Credo vor dem Hintergrund meiner Lebens- und Berufserfahrung möchte ich mit euch teilen. Und mit diesem Anspruch möchte ich das kommende Jahr der Vorstandschaft nach innen wie außen gestalten und mit Blick auf die Wahrnehmung - unsere Wahrnehmung sowie die Wahrnehmung der Piraten draußen - prägen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir hierfür euer Vertrauen schenktet.
Befürworter-/Unterstützerzeichnungen
1./2. Vorsitzender
- Robert Stein
- --Volkerneubert 23:41, 11. Apr. 2012 (CEST)
- Kai Gödde 13:05, 17. Apr. 2012 (CEST)
- Matthias Bock
- Mitkrieger 03:21, 25. Apr. 2012 (CEST)
politischer Geschäftsführer
- Robert Stein
- --Volkerneubert 23:41, 11. Apr. 2012 (CEST)
- Kai Gödde 13:05, 17. Apr. 2012 (CEST)
- Matthias Bock
- Mitkrieger 03:21, 25. Apr. 2012 (CEST)
Beisitzer
- Robert Stein
- Kai Gödde 13:05, 17. Apr. 2012 (CEST)
- Matthias Bock
- Mitkrieger 03:21, 25. Apr. 2012 (CEST)
Fast noch wichtiger als die Unterstützung ist mir, wenn sich Piraten eintragen,
die sich während einer Amtsperiode als Vertraute und Team-Player
an meiner Seite sehen würden
- Robert Stein
- --Volkerneubert 23:41, 11. Apr. 2012 (CEST)
- Kai Gödde 13:05, 17. Apr. 2012 (CEST)
- Matthias Bock
- DosOz 03:06, 25. Apr. 2012 (CEST)
- Mitkrieger 03:21, 25. Apr. 2012 (CEST)
Kommentare, Fragen und Anregungen zur Kandidatur zur Bundesvorstandswahl 2012
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