Benutzer Diskussion:Bodo Thiesen/Distanzierung
Du sagst klar und deutlich, dass du faschistische Bestrebungen ablehnst. Du sagst weiter klar und deutlich, dass du den Holocaust nicht leugnest und nie geleugnet hast. Damit sind deine mehrdeutigen Aussagen aus der Vergangenheit endlich erklärt: Du hast den Holocaust niemals geleugnet. Eine andere Interpretation war nie in deinem Sinne. Damit kann es keinen Zweifel an deiner Rehabilitierung geben. Danke für dein Statement! --Nesges 09:34, 9. Jul. 2009 (CEST)
(Verschoben von der Artikelseite Ralph 00:42, 9. Jul. 2009 (CEST))
Hallo Bodo,
würde es Dir was ausmachen den Begriff "Angriff auf Polen" in "Überfall auf Polen" zu ändern? Ich finde es würde wesentlich zur Klärung Deiner Ansichten beitragen, da Du diese beiden Begriffe sehr unterschiedlich auslegst. Im Falle der Überfalls wären die Deutschen am Krieg schuld, im Fall eines Angriffs (nach Deiner Definition) nicht. Dann hätten die Deutschen nur auf die Mobilmachung der Polen reagiert und einen von Dir bereits früher als legitim gesehenen Angriff ausgeführt. Siehe hier http://de.nntp2http.com/soc/zensur/2003/02/6e6de1b940b719b439ed349d1fb36fd6.html Aber ich finde, Du solltest eine faire Chance haben, Dich davon zu distanzieren. Danke
Kyra nachgetragen: Benutzer:Kyra
Hallo Kyra,
"Angriff" ist hier durchaus korrekt benutzt. Angriffskriege sind völkerrechtlich geächtet und laut Grundgesetz verboten: http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg
Zu der Zahl "Sechs Millionen": viele der von den Nazis als Juden klassifizierte Menschen waren laut jüdischer Selbstdefinition keine Juden, das ist man nämlich nur, wenn man eine jüdische Mutter hat oder konvertiert ist. Jüdische Väter oder Großmütter zählen nur nach Nazi-Definition. Die Zahl kann also durch diese verschiedenen Sichtweisen nie ganz präzise sein. Es gibt in der Tat Holocaust-Leugner, die mit deutlich niedrigeren Zahlen wie z.B. 100,000 operieren. Das aber tut Bodo Thiesen im Gegensatz zu Verbrechern wie Ahmedinedschad eindeutig nicht.
Hallo Bodo, danke für diese Klärung. Eine Sache: Du berufst dich für den "Angriff" darauf, dass die Generalmobilmachung laut LKO eine Kriegserklärung wäre. Ich kenne mich geschichtlich nicht super aus, habe aber gerade die LKO (Abkommen vom 18. Oktober 1907 betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs (mit Ordnung)) durchpflügt und es scheint mir als regelt der Text lediglich Verhaltensweisen für den Fall das der Krieg bereits eingetreten ist aber nicht wie es dazu kommt. Dafür spricht meiner Meinung nach auch die Einleitung:
- "[...] es doch von Wichtigkeit ist, den Fall ins Auge zu fassen, wo ein Ruf zu den Waffen durch Ereignisse herbeigeführt wird, die ihre Fürsorge nicht hat abwenden können,[...]"
Es wird also nur festgelegt wie nach Eintreten des Kriegsfallen das Verhalten sein soll. Ich bitte dich also um Aufklärung wo du der LKO eine Definition o.ä. wann der Krieg beginnt entnehmen kannst. Gruß Christoph --CWagner
- Die beiden Nachfragen sind durchaus legitim, haben jedoch nichts mit der Piratenpartei zu tun, sondern sind Sachthemen der Geschichtswissenschaft. Ich würde vorschlagen diese Besprechungen außerhalb des Parteiwikis fortzusetzen, so denn Diskussionsbedarf besteht. Wenn man jede persönliche Stellungnahme die ein Parteimitglied mal geäußert hat im Wiki zerpflücken würde, kämen wir gar nicht mehr ans inhaltliche Arbeiten im Rahmen der Parteiinhalte. Danke --Tueksta 02:12, 9. Jul. 2009 (CEST)
- sehe ich anders, da sich viele auch wegen Angriff statt Überfall beschwert haben. Von daher besteht da definitiver Klärungsbedarf. --CWagner 02:16, 9. Jul. 2009 (CEST)
Keine erkennbare Distanz zum Geschichtsrevisionismus
Die von Thiesen ausgefeilte Erklärung wurde meiner Ansicht nach mit Hilfe eines Handbuchs für die Erstellung von Verteidigungsreden für Geschichtsrevisionisten verfasst.
1.)„... daß (Thiesen) den Holocaust (nie) geleugnet habe“ ist doch nicht wahr! Dazu gibt es von ihm viele frühere Zitate. Letztlich ging der im letzten Jahr ausgesprochene Verweis auf die Verbreitung der Thesen des rechtskräftig verurteilten Revisionisten Germar Rudolf zurück, der ihm nach früheren Aussagen einmal „die Augen geöffnet hat“. Es ist aber kennzeichnend für die Revisionisten, den Vorwurf des Holocaust-Leugnens immer von sich zu weisen.
2.)„ ... über 6 Millionen Menschen umgebracht … die meisten von ihnen Juden.“ Dies ist ein Zahlenspiel, wie es bei Revisionisten üblich ist. Die Zahl von 6 Millonen getöteter Juden gilt bei Ihnen als ein Propagandatrick der offiziellen Geschichtsschreibung. Insofern unternehmen sie alles, diese Zahl herunter zu rechnen. (http://www.h-ref.de/literatur/leugner.php) Klar – die meisten von 6 Millionen sind eben weniger als 6 Millionen. Was für ein Unsinn! Sind denn nicht alle Opfer des Holocaust Juden? (http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust) Übrigens fanden in dem von den Nationalsozialisten verbrochenen 2. Weltkrieg 50-55 Millionen Menschen den Tod, die wenigsten von ihnen Juden. (http://de.wikipedia.org/wiki/Tote_im_Zweiten_Weltkrieg)
3.) „...Angriff auf Polen“ ist und bleibt wohl sein Steckenpferd. (http://de.nntp2http.com/soc/zensur/2003/02/90b63ba73b3aaa8114f04670a47a9977.html) Tatsache ist, dass das Völkerrecht klare Regeln für die Kriegsführung kennt. (Das Ziel eines völkerrechtlichen Kriegsverbots ist auch heute noch in weiter Ferne.) Mit dem Überfall auf Polen hat Hitler-Deutschland diese Regeln verletzt, es handelte sich also um einen völkerrechtswidrigen und daher verbrecherischen Angriff. Deshalb spricht die offizielle Geschichtsschreibung auch von einem Überfall. Das ist den Revisionisten natürlich ein Graus, da sie nachzuweisen suchen, dass Deutschland zur Kriegsführung völkerrechtlich legitimiert war. Dass dann im Laufe eines Krieges auch ein paar unschöne, verbrecherische Dinge passieren, läge in der Natur der Sache. Aber auch hier waren die Deutschen ihrer Ansicht nach die reinen Waisenknaben, denke man nur an den anglo-amerikanischen Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung, der ganz klar einen Bruch des Völkerrechts darstellt. Werden aber die Verbrechen Nazi-Detschlands durch die Verbrechen der Alliierten in der Folge des Krieges relativiert? Für Revisionisten schon!
Thiesen ist meiner Meinung nach ein überzeugter Anhänger des Geschichtsrevisionismus. Das darf er gerne sein. Aber bitte nicht bei den Piraten.
--Aspirat 03:43, 9. Jul. 2009 (CEST)
ACK. Dies ist keine Distanzierung von seinen Aussagen. Thiesen gehört mindestens aus dem Amt!
--Fabian Schmengler 08:48, 9. Jul. 2009 (CEST)
Lieber Aspirat,
ich möchte nich auf deine Kritik im allgemeinen eingehen, da ich mir noch kein abschließendes Urteil darüber gebildet habe. Aber eine Bemerkung möchte ich doch machen. Du fragst ob nicht alle Opfer des Holocaust Juden seien und verlinkst einen Artikel von wikipedia über den Holocaust (http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust) In diesem Artikel steht aber, das es rund 6 Millionen Menschen waren, die von den Nazis als Juden definiert wurden. Das heißt für mich schon, das nicht alle Juden gewesen sein müssen. Es mag sein, das der Wikipedia Artikel nicht richtig ist, zumindest ist es aber eine merkwürdige Quellenangabe deinerseits, wenn du dich auf einen Artikel berufst der etwas anderes behauptet als du.
LG Thomas
--thomasthefirst 08:57, 9. Jul. 2009 (CEST)
Ich schliesse mich der Meinung von Aspirat an. Das Zahlenspiel ist ein häufig verwendetes Mittel von Geschichtsrevisionisten. Bodo macht abermals Gebrauch des Begriffes "Angriff" auf Polen, worauf er bereits in frühen, mehrfach zitierten Beiträgen sowie aktuellen hier in Wiki stehts hinweist.
Zu diesem Thema verweise ich auf einen Bericht des Deutschen historischen Museums in Berlin. [1]. Für mich persönlich ist die Diskussion über "wer den 2. Weltkrieg angefangen hat" indiskutabel, denn faktisch hat Hitler bereits 1924 mit "Mein Kampf" den Völkern den Krieg erklärt (Osterweiterung, etc.). Und noch etwas zum Thema Polen: Wäre es nicht ein polnischer Bauer gewesen, der durch Einsatz seines Lebens meinen damals bei der Wehrmacht dienenden Vater vor den aus dem Osten kommenden Russen gerettet hat, würde ich heute nicht existieren. Ich habe eine besondere Beziehung zu Polen, denn ich habe mich mit Land und Leute auseinandergesetzt. Meine Lebenspartnerin ist Polin, ich habe Auschwitz besucht und viele Artikel in der Ausstellung gelesen, die nicht von irgendwelchen Schreiberlingen verfasst sind, sondern historische Fakten darstellen.
Man sollte aus der Geschichte lernen und nicht versuchen, diese umzuschreiben. Wir Piraten müssen unsere Energie in unsere Ziele stecken, nach vorne schauen und nicht immer dieser Diskussion um Bodo Thiessen verfallen. Daher erwarte ich eine klare Entscheidung des Vorstandes, wie immer sie ausfallen mag. Entweder kann ich dann damit leben oder ziehe meine persönlichen Konsequenzen, aber diese ständige Diskussion und Hetzen bin ich satt.
--Mike 09:36, 9. Jul. 2009 (CEST)
Ich möchte mich meinen Vorrednern anschliessen, das ist zwar ein gutes Statement von Bodo, aber es bleibt der schale Geschmack des Geschichtsrevisionismus - ich würde ihn immer noch auffordern wollen, seine Ämter in der Partei niederzulegen.
--Chfrank-cgn 09:45, 9. Jul. 2009 (CEST)
Ich schließe mich Aspirat an, diese Distanzierung ist IMO ungenügend und entspricht nicht den Forderungen des Vorstands. Dadurch schadet Bodo dem Ansehen der Partei und sollte zumindest unverzüglich seine Ämter niederlegen. Bleibt abzuwarten, was der Vorstand entscheidet.
--Leibowitz 10:15, 9. Jul. 2009 (CEST)
Hey Leute, was ist das denn für ein Nazi-Gewäsch auf dieser Seite? Lieber Bodo "würde es Dir was ausmachen ..." Sag mal Kyra, gehts noch? Wer sowas wiederliches absondert wie: "Wenn ich in form eines Dumme-Jungen-Streiches einen jüdischen Friedhof beschmieren wollte würde ich mir auch das Hakenkreuz und nicht den Jakobstern aussuchen." der ist und bleibt ein Nazi und hat von Politik in einer Partei, die nicht zum rechten Spektrum gehören will, nicht das allermindeste verstanden und gehört nicht in das Amt einer politischen Partei, es sei denn es ist eine Nazi-Partei. Die Schändung eines jüdischen Friedhofs als "Dumme-Jungen-Streich" abzutun ist geradezu absurd und wiederlich. Wie siehts aus Bodo? Ist die Ermodrung einer Ägypterin in einem Dresdner Gericht vielleicht eher ein Autounfall gewesen? Oder hat sie sich vielleicht sogar selbst umgebracht, indem sie als Ägypterin diesen Gerichtssaal überhaupt erst betreten hat? Du bist durch und durch ein Nazi! Und wer dann auch noch schreibt: "Es steht jedem Juden frei, jederzeit Deutschland für immer zu verlassen. Und im Gegensatz zum 3. Reich dürfen die heute sogar ihr gesamtes Hab und Gut mitnehmen." dem steht es auch frei, sein Amt und seine Partei und dieses Land ebenfalls jederzeit zu verlassen. Aber vielleicht sollte Bodo das überhaupt nicht, denn vielleicht ist es ja eine Nazi-Partei. Leute, Meinungsfreiheit heisst nicht, dass eine Partei ihren Nazi-Dreck unterstützt durch öffentliche Gelder absondern kann. Ich werd in Zukunft weiter verfolgen, was Bodo und die Piraten so tun und wenn nur der kleinste Mist passiert, gibts ne Anzeige. Meine Steuergelder sind mir zu schade für die Finanzierung einer neuen verkappten dummen Jungs Nazi-Partei! Sorry.