Benutzer:Wop/Kandidatur
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| Kandidatur auf | ||
| LMV Berlin Berliner Abgeordnetenhauswahl 2011 BVV Wahl 2011 | ||
| Name | Wolfram Prieß | |
| Name im Wiki | wop | |
| Geburtsjahr | 1966 | |
| Crew | Likedeeler | |
| Squads/AGen | ||
| Mitglied seit | Juli 2009 | |
| Beruf | Physiker | |
| Kandidatur für | ||
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Inhaltsverzeichnis
- 1 Zu meiner Kandidatur
- 2 Fragen und Antworten
- 2.1 Mitgliedschaft in anderen Organisationen?
- 2.2 In welchen Parteien warst du vor den Piraten?
- 2.3 Deine Ämter und Funktionen bei der Piratenpartei?
- 2.4 Deine 3 grössten Fails (zum zeitpunkt der Fragestellung)?
- 2.5 Nehmen wir an die Piraten sind an der Regierung beteiligt was würdest du als erstes umsetzen ?
- 2.6 Mit welchen Kandidaten auf der Landesliste der Piratenpartei kannst du dir eine Zusammenarbeit nicht vorstellen, ggf begründen
- 2.7 In welcher Form bist Du in deinem Wahlkreis (Direktkandidatur und/oder BVV ) und/oder auf Landesebene ehrenamtlich engagiert- im Kontext des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit(Stadtteilverein, Bürgerverein, Inis usw.) ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.8 Erkläre bitte den Unterschied zwischen Kameralistik und Doppik. Wo wird was für ein System eingesetzt und warum (BVVen und Abgeordnetenhaus) ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.9 Wie groß ist das jeweilige Budget des/der von Dir benannten Ausschuss/Ausschüsse auf Bezirksebene und/oder Landesebene ? Wie sehen die Kennzahlen für 2011 und eventuell schon für 2012 aus ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.10 Welche Ausschüsse hast Du schon besucht(BVV und/oder Abgeordnetenhaus) und warum hast Du diese besucht ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.11 Welche Form des Wahlkampfes ist für Dich am sinnvollsten (andere Parteien "angreifen" oder eigene thematische Schwerpunkte setzen) ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.12 Findest Du es gut, das erst sehr wenige Kandidaten eine "Frage-Anworten" Seite haben ? Würdest Du es für die Parteiinterne Transparenz gut finden, wenn auch alle anderen Kandidaten sich zeitnah eine solche zulegen würden ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.13 Möchtest Du wegen deiner eventuellen "Beliebtheit" oder wegen deiner Fachkenntnis gewählt werden ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.14 Welcher Wert steht höher im Codex der Piratenbewegung : Beliebtheit oder Kompetenz ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.15 Falls Du ein Mandat für ein Parlament bekommst, wie wirst Du dich für Parteiinterne Ämter verhalten ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.16 Wie stehst Du zu dem Liquid Feedback-System ? In welcher Form würdest Du es in dem/den jeweiligen Parlament/en einsetzen ? Wenn nicht, warum nicht ? (Thorsten Sett-Weigel)
- 2.17 Warst du schon mal längerfristig bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt?(Gerwald Claus-Brunner)
- 2.18 Wie stellst du dir das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen der Partei und einer Fraktion vor? (Dark)
- 2.19 Frage
Zu meiner Kandidatur
Wie komme ich zur Piratenpartei?
Seit jeher bin ich eigentlich ein politisch interessierter Mensch, allerdings konnte mich bis 2009 keine politische Partei mit ihrem Programm und ihrem Handeln so weit überzeugen, dass ich bereit gewesen wäre, sie aktiv zu unterstützen. Nachdem dann im Jahr 2009 die Piratenpartei auf meinem politischen Radar aufgetaucht ist, habe ich endlich eine Partei gefunden, mit deren Grundwerten und Zielen ich mich identifizieren konnte. Die Diskussion um Netzsperren und Vorratsdatenspeicherung im Wahljahr 2009 hat mir deutlich gemacht, dass man hier aktiv werden müsste, damit wurde der Parteieintritt schnell zur beschlossenen Sache.
Warum möchte ich zur Abgeordnetenhauswahl 2011 kandidieren?
In einer parlamentarischen Demokratie wie der unseren läuft die politische Einflussnahme natürlich in erster Linie über die aktive Teilnahme in den Parlamenten. Darum gehört es für mich zur Mitarbeit in einer Partei, deren Ziele auch nach Möglichkeit in den Parlamenten zu vertreten, und zwar auf allen denkbaren Ebenen.
Und zur Bezirksverordnetenversammlung?
Wie gesagt, es geht darum, auf allen Ebenen aktiv zu werden, und dazu zählt auch die Bezirksebene. Das politische Renommee mag nicht so groß sein, aber auch auf dieser Ebene sollten wir zeigen, dass uns Themen wie Transparenz und Bürgerbeteiligung wichtig sind. Und nicht zuletzt: ich lebe hier, also kann ich die Fragen und Probleme, die mein Umfeld betreffen, auch am ehesten beurteilen.
Fragen und Antworten
Hier könnt Ihr mir Fragen zu meiner Kandidatur stellen.
Mitgliedschaft in anderen Organisationen?
Im Netzwerk Grundeinkommen habe ich mich vor einiger Zeit mal als Interessent gemeldet, jedoch war diese "Mitgliedschaft" bisher mit keinerlei Aktivität in diesem Netzwerk verbunden. In meiner Jugend war ich mal in der FDJ (wie die Mehrheit der Jugendlichen zu jener Zeit in jenem Land). Diese Mitgliedschaft dürfte spätestens in der Wende 1989/90 erloschen sein, obwohl ich nie offiziell ausgetreten bin.
In welchen Parteien warst du vor den Piraten?
Ich hab's oben schon angedeutet - die Piraten sind die erste Partei, die ich als (wie es so schön heißt) politische Heimat akzeptieren konnte. Dementsprechend war ich auch noch nie in einer anderen Partei.
Deine Ämter und Funktionen bei der Piratenpartei?
Die Crew der Likedeeler hat mich zum Käpt'n gewählt (falls das als Funktion zu werten ist). Ansonsten keine.
Deine 3 grössten Fails (zum zeitpunkt der Fragestellung)?
Der erste Fail ereignete sich noch vor meiner Parteimitgliedschaft - zur Europawahl 2009. Da stand ich in der Wahlkabine, analysierte die Wahlvorschläge auf dem recht langen Wahlzettel und stieß dort auf die Piratenpartei. Ich hatte zwar schon mal davon gehört bzw. gelesen, hatte mich aber bislang noch nicht wirklich mit den Positionen und dem Programm auseinander gesetzt. Nach einer kurzen Bedenkzeit in der Kabine habe ich mich entschlossen, mein Kreuz NICHT bei den Piraten zu machen, weil ich mir unsicher war. Nach der Wahl habe ich gleich im Internet recherchiert und mich über die Piraten informiert - letztendlich führte das zu meiner Parteimitgliedschaft, aber für die Wahl war das zu spät, insofern Fail #1.
Zwei Squads, die mir thematisch eigendlich sehr am Herzen lagen, sind (zumindest vorläufig) eingeschlafen, das Squad Urheberrecht und das BGE-Squad. Ich habe mich zwar in beiden Fällen partiell um eine Reaktivierung bemüht, aber offensichtlich nicht aktiv genug, um sie tatsächlich hinzubekommen, also Fail #2.
Als dritten Fail betrachte ich eine Wahlentscheidung in Bingen, die ich allerdings in Wahrung des Wahlgeheimnisses nicht öffentlich machen möchte. Wer jetzt neugierig geworden ist, der darf mich gern im privaten Rahmen dazu befragen. Und wenn das jetzt nicht als Fail #3 zählen darf, dann muss ich mir dahingehend noch etwas überlegen.
Nehmen wir an die Piraten sind an der Regierung beteiligt was würdest du als erstes umsetzen ?
Sehr hypothetische Frage und dazu noch reichlich unkonkret.
In Hinblick auf die Wahl, um die es hier geht, nehme ich mal an, dass die "Regierung" hier den Senat meint. Da wäre für mich gleich mal die Übernahme unserer Grundprinzipien "Transparenz" und "Bürgerbeteiligung" in die Senatsarbeit wichtig. Das sind für mich die Grundlagen unserer Mitarbeit in einem jeden
Senat und müssten daher vermutlich schon in einem Koalitionsvertrag mit unseren etwaigen Partnern festgeschrieben werden, bevor dieser Senat überhaupt die Arbeit aufnehmen kann.
Aber auch ohne Regierungsbeteiligung wären diese Prinzipien für meine Arbeit im Abgeordnetenhaus oder in der BVV maßgeblich. Als ersten Schritt könnte ich mir vorstellen, wichtige Fragen und Themen im LiquidFeedback zur Diskussion und zur Abstimmung zu stellen und die Meinung Parteibasis zur Grundlage meines Votums zu machen.
Mit welchen Kandidaten auf der Landesliste der Piratenpartei kannst du dir eine Zusammenarbeit nicht vorstellen, ggf begründen
- Es gibt noch keine Landesliste, schon deshalb lässt sich die Frage noch nicht beantworten.
- Politik machen heißt auch, Kompromisse zu schließen. Und das muss auch dann zu schaffen sein, wenn man mit dem einen oder anderen persönlich vielleicht nicht so gut zurecht kommt. Das gilt schon für die Mitglieder der anderen Parteien, aber um so mehr für die der eigenen Partei, mit denen man ja zumindest die wesentlichen Grundüberzeugungen teilen sollte.
- Persönlich halte ich mich für einen eher umgänglichen Menschen, d.h. ich kann mich auf einer ganz sachlichen Ebene auch mit Menschen auseinandersetzen, die mir ansonsten nicht unbedingt sympathisch sind.
In welcher Form bist Du in deinem Wahlkreis (Direktkandidatur und/oder BVV ) und/oder auf Landesebene ehrenamtlich engagiert- im Kontext des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit(Stadtteilverein, Bürgerverein, Inis usw.) ? (Thorsten Sett-Weigel)
Mein ehrenamtliches Engagement konzentriert sich derzeit auf die Piratenpartei. Gelegentliche Kontakte habe ich zu den Initiativen, die mit dem Thema Mauerpark befasst sind und mit dem Bürgerinitiativen-Netzwerk BIN Berlin, aber meine Mitwirkung dort ist jeweils anlassbezogen.
Erkläre bitte den Unterschied zwischen Kameralistik und Doppik. Wo wird was für ein System eingesetzt und warum (BVVen und Abgeordnetenhaus) ? (Thorsten Sett-Weigel)
Was die Buchführung öffentlicher Haushalte angeht, bin ich kein Experte. Ein Herbeten von Informationen, die jeder im Internet ebenso recherchieren kann, wie ich das tun müsste, halte ich an dieser Stelle für nicht zielführend. Nächste Frage bitte...
Wie groß ist das jeweilige Budget des/der von Dir benannten Ausschuss/Ausschüsse auf Bezirksebene und/oder Landesebene ? Wie sehen die Kennzahlen für 2011 und eventuell schon für 2012 aus ? (Thorsten Sett-Weigel)
Kann ich im Augenblick leider nicht beantworten.
Welche Ausschüsse hast Du schon besucht(BVV und/oder Abgeordnetenhaus) und warum hast Du diese besucht ? (Thorsten Sett-Weigel)
Bisher habe ich nur den Stadtentwicklungsausschuss der BVV Mitte besucht, als dort das Thema Mauerpark besprochen wurde.
Welche Form des Wahlkampfes ist für Dich am sinnvollsten (andere Parteien "angreifen" oder eigene thematische Schwerpunkte setzen) ? (Thorsten Sett-Weigel)
In erster Linie halte ich es für wichtig, die eigenen thematischen Schwerpunkte darzulegen. Daneben müssen wir aber auch klar sagen, wie wir uns zu den aktuellen politischen Fragen positionieren und ggf. auch klar darlegen, wie wir uns da von anderen Parteien abgrenzen.
Findest Du es gut, das erst sehr wenige Kandidaten eine "Frage-Anworten" Seite haben ? Würdest Du es für die Parteiinterne Transparenz gut finden, wenn auch alle anderen Kandidaten sich zeitnah eine solche zulegen würden ? (Thorsten Sett-Weigel)
Nun, da ich selbst eine Frage/Antwort-Sektion auf meiner Kandidatenseite habe, befürworte ich ja offensichtlich diese Möglichkeit, seine Positionen darzulegen.
Unklar bleibt mir allerdings, was Du mit "parteiinterner Transparenz" meinst, Transparenz besteht natürlich immer auch nach außen, ansonsten ist es keine.
Möchtest Du wegen deiner eventuellen "Beliebtheit" oder wegen deiner Fachkenntnis gewählt werden ? (Thorsten Sett-Weigel)
Weder noch, ich möchte wegen meiner politischen Positionen gewählt werden. Aber ich bin Realist, mir ist natürlich klar, dass die "Beliebtheit" bei Personenwahlen ganz klar eine Rolle spielt. Die Fachkenntnis ist letztlich ein Aspekt, der zur Beliebtheit beitragen mag. Damit spielt sie eine wichtige Rolle, aber kein Kandidat sollte sich darauf ausruhen.
Welcher Wert steht höher im Codex der Piratenbewegung : Beliebtheit oder Kompetenz ? (Thorsten Sett-Weigel)
Ich kann keinen dieser Werte in diesem Kodex finden, daher kann ich die Frage nicht beantworten.
Falls Du ein Mandat für ein Parlament bekommst, wie wirst Du dich für Parteiinterne Ämter verhalten ? (Thorsten Sett-Weigel)
Derzeit habe ich kein Parteiamt inne und strebe auch keins an.
Wie stehst Du zu dem Liquid Feedback-System ? In welcher Form würdest Du es in dem/den jeweiligen Parlament/en einsetzen ? Wenn nicht, warum nicht ? (Thorsten Sett-Weigel)
Ich nutze Liquid Feedback und stehe dem System recht aufgeschlossen gegenüber.
Für die parteiinterne Demokratie hat es sich meines Erachtens als nützlich erwiesen, auch wenn es vielleicht noch nicht perfekt ist. Konkrete Vorstellungen, wie es sich in anderen Bereichen einsetzen ließe, habe ich noch keine.
In einem Parlament sehe ich allerdings gar nicht so sehr die Notwendigkeit, da so ein Gremium ohnehin mit Debatten und Abstimmungen befasst ist und daher keine Parallelinstanz benötigt. Für die Bürger ganz allgemein wäre aber eine Form von Liquid Democracy eine Verbesserung der Mitbestimmungsmöglichkeiten, allerdings ist die Umsetzung davon noch Zukunftsmusik, so dass es im Moment reine Spekulation ist, ob sie mit Liquid Feedback realisiert wird oder auf andere Weise.
Warst du schon mal längerfristig bei einer Zeitarbeitsfirma beschäftigt?(Gerwald Claus-Brunner)
Nein.