Benutzer:Tatsu

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Stevan Cirkovic
Nick: Tatsu
Wohnort: Heidelberg, Karlsruhe
Berufl. Qual.: Student (Politikwissenschaft)
Familienstand: ledig
Geburtstag: 5. Mai 1991
Politisch
Partei: Ja
Eintrittsdatum: Juni 2011
Landesverband: Baden-Württemberg
Bezirksverband: Karlsruhe
Kreisverband: Rhein-Neckar/Heidelberg
Stammtisch: Heidelberg
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
politischer Test:
kosmopol. 62%    national.
laizist. 65%    fundamental.
visionär 52%    reaktionär
anarchist. 61%    autoritär
kommunist. 16%    kapitalist.
pazifist. 77%    militarist.
ökologisch 14%    anthropozent.
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: stevan.cirkovic@gmx.de
Blog: http://reseuropae.wordpress.com/
Twitter: @ResEuropae


Ich bin BewerberIn für die Landesliste zur 18. Bundestagswahl (Landesliste BW, Platz 01 - 30)

Ich bin Direktkandidat zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 274 (Heidelberg), gewählt am 21.07.2012

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Da die große Themenvielfalt, die bereits in unserer Partei vorhanden ist, genau das Mittel ist, um im Herbst 2013 möglichst viele Bürger von unserem Politikverständnis zu überzeugen, habe ich mich entschlossen zu kandidieren. Nachdem ich mir ein genaues Bild von den großen, nicht zu vernachlässigenden Erfordernissen eines Mandats gemacht habe, bin ich überzeugt, ein geeigneter Kandidat zu sein. Das gilt für den Wahlkampf, aber nicht weniger auch für die inhaltliche Arbeit im Bundestag.

Mein Themenschwerpunkt liegt sowohl universitär als auch parteiintern bei der Außen- und Sicherheitspolitik. Obwohl es sicher kein Kernthema unserer Partei ist, sollten wir uns bewusst sein, dass wir dies nicht unbedacht ausklammern können und dürfen. Nichtzuletzt verstecken sich in dieser Thematik eben genau wieder die Ideale der Freiheit, Transparenz und Grundrechte. Diese Werte machen nicht an den Grenzen von Nationalstaaten Halt – schließlich machen es die Piratenparteien in über 40 Ländern ja auch nicht!

Eine bloße Interessensbekundung ist das nicht. Vorweisen kann ich ebenso handfeste Qualifikationen:

  • Intensive Programmarbeit in der AG Außen- und Sicheheitspolitik
  • Studium der Politikwissenschaften in Heidelberg: Bis zur BTW werde ich insgesamt drei spezifisch außenpolitische Module abgeschlossen haben
  • HiWi am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen
  • Mitarbeiter des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung
  • 6-wöchiges Praktikum im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages (fest angesetzt für Frühjahr 2013)

Letzteres ist ein besonders guter Punkt, um zu zeigen, wie konkret ich die Bundestagsfraktion bereichern kann und will. Als möglicherweise einziger Pirat auf der Landesliste hätte ich die Ausschussarbeit hautnah erlebt. Das bedeutet für uns alle, dass wir die inhaltliche Arbeit besser strukturieren können und parlamentarische Instrumente so schnell wie möglich effektiv nutzen können. Ich könnte vor allem meinen Fraktionskollegen behilflich sein, die vorhandenen Inhalte in die entsprechende Form zu überführen und an richtiger Stelle einzubringen (Formalfuuu). Politische Verfahren und Vorgängen allgemein sind mir aus dem Studium vertraut.

Neben dem Eintreten für Freiheit, Transparenz und Bürgerrechte hat insbesondere die Idee der freien Wissensgesellschaft dazu beigetragen, dass ich mich mit Piraten identifizieren konnte und schließlich Mitglied wurde. Genau dieses Konzept steckt auch hinter meiner Motivation zur Kandidatur. Wissen ist kein Selbstzweck, sondern sollte nach besten Möglichkeiten für die Allgemeinheit genutzt werden.

Außenpolitische Themen für die Piraten und mich sehe ich z.B. bei der Demokratischen Kontrolle der Geheimdienste, langfristiger Entwicklungszusammenarbeit zur Verhinderung humanitärer Krisen, Gebrauch und Nicht-Gebrauch militärischer Gewalt oder internationale Verrechtlichung. Als überzeugter Europäer bin ich außerdem der Auffassung, dass der Merkelschen Politik ein standhaftes Konzept für ein demokratisch-transparentes Europa des Wachstums entgegengestellt werden muss. Die große Chance, den Nationalstaat zu überkommen, darf nicht durch angeblich alternativlose, exekutivlastige Verfahren gefährdet werden.

Neben politischen Inhalten gibt es für mich allerdings noch eine zweite sehr bedeutsame Dimension der Abgeordnetentätigkeit. Nicht nur ich, sondern alle Kandidaten müssen sich mit der Frage auseinandersetzen: Was heißt es, Piratenabgeordneter zu sein? Werden wir nur eine weitere Partei, die mit dem Parlamentseinzug „nur“ neue Inhalte einbringt? Ich trete dafür ein, dass sich gerade im Politikstil etwas ändert und wir hier neue Maßstäbe setzen. Wir sollten einen Wandel sowohl in parlamentarischen Prozessen als auch in der repräsentativen Funktion als Volksvertreter herbeiführen.

Viele derzeitige Abgeordnete verwechseln Repräsentation mit Präsentation ihrer selbst. Hier ein lustiges Foto mit einer Kindergartengruppe, da eine Festrede im Bierzelt. Dabei kommt jedoch oft der politische Austausch auf Augenhöhe zu kurz. Deshalb sage ich klar: Ich werde nicht auf jedem Weinfest tanzen, dafür aber Räume und Zeiten schaffen in denen Bürger in einem mündigen Dialog mit anderen und mir treten können. Das heißt nahbar sein auch für jene, die nicht Piraten sind, die nicht viel politisches Hintergrundwissen oder keine explizite Lobby haben. Daher würde ich zeitnah nach der Bundestagswahl als Gewählter anfangen, regelmäßig zu Bürgerversammlungen einzuladen, die genau diesem Austausch eine offene und konstruktive Grundlage verschaffen sollen. Das gegenseitige Lernen und die Bereitschaft beider Seiten, die Versammlung mit einer anderen Meinung zu verlassen als man sie betreten, scheinen mir die lebendigen Komponenten dieser Beziehung zu sein. Mehr dazu findet ihr auf meinem Blog [1]. Dort findet ihr auch weitere Informationen. [2]

Unterstützt Du diese Kandidatur? Dann trage dich hier [3] ein. Danke!

Über mich

Europäer - Pirat - Humanist - Egalitarist - Radikaldemokrat - libertärer Bürger- und Menschenrechtsfanatist - angehender Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Internationales - Interessen: Geschichte, Außenpolitik, demokratische Theorie und Teilhabe - Wahl-Heildelberger - Sprachenliebhaber, aber nicht -fetischist


Warum ich Pirat bin

Nach der Europawahl 2009 bin ich auf die Piraten aufmerksam geworden und habe mich dann auch über das gute Abschneiden bei der Bundestagswahl gefreut. Die Kombination aus Unwissen, Ignoranz und Zensurwut, die sich Gesetzen wie der Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren hat mich schockiert. Bis zur Parteimitgliedschaft sollte es noch eine Weile dauern, da ich gerade eine andere aufgegeben hatte und mich eigentlich vom Parteibetrieb vollständig abwenden wollte. Bei der Landtagswahl 2011 wurde ich wieder mit der Idee konfrontiert und stellte nicht nur inhaltliche Übereinstimmungen en masse fest, auch die Denkweise, vor allem aber die andere parteiinterne Struktur haben mich angezogen. Wer Ideen hat, der kann sie einbringen ohne sich der Autorität von Parteigranden zu bedienen.

  • weil ich Politik ganz anders gestalten würde, und zwar:
    • ohne Überschätzung der eigenen Meinung in der öffentlichen Diskussion
    • mit mehr Weitsicht und Vision - ohne die attestiere ich Politikern Berufsunfähigkeit wegen mangelnder und falscher Motivation ;)
    • allgemein menschlicher: mehr Aufeinandertreffen von Bürgern und Politikern

auf Augenhöhe | beide dürfen Fehler machen, sollen aber daraus lernen | Meinungen dürfen _begründet_ geändert werden

Und da das ganz triviale Dinge sind, bin ich so idealistisch und fordere und glaube an deren Umsetzung!


  • weil mir Freiheit, Transparenz und Demokratie im RL und VL wichtig ist
  • weil mir Politik eine Herzensangelegenheit ist, die ich betreiben möchte ohne mich in den Dienst einer Partei zu stellen, die mir verbietet eigenständig zu denken und unnötige Hierarchie aufbaut
  • weil die Piraten durch die PPI eine Chance haben die erste wahre europäische Partei zu werden
  • weil die Piraten Tag für Tag beweisen, was in Freiheit möglich ist
  • weil ich bereit bin über den Tag hinaus nach unkonventionellen Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu suchen: GO BOLD!

Wie ich mich bei den Piraten engagiere

  • auf kommunaler Ebene über Stammtische, PMs, Interviews mit der lokalen Presse, Infostände, Kaperbriefe verteilen, lokale Arbeitsgruppen; was eben dazu gehört! :)
  • auf bundesweiter Ebene in der Außen- und Sicheheitspolitik sehr aktiv in der Programmarbeit; ein Ausschnitt: Position zu Israel/ Palästina, Transparente Außenpolitik, Schutzverantwortung, ...
  • Stimmabgabe auf Parteitagen und LQFB
  • durch Protest auf der Straße (z.B. gegen ACTA)