Benutzer:Susanne Wiest
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Susanne Wiest |
| Nick: | Susanne Wiest |
| Wohnort: | Greifswald |
| Berufl. Qual.: | Tagesmutter |
| Tätigkeit: | Grundeinkommensaktivistin |
| Geburtstag: | 16.01.1967 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 08.2011 |
| Landesverband: | Mecklenburg-Vorpommern |
| Kreisverband: | Vorpommern-Greifswald |
| Stammtisch: | Greifswald |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | susiwiest@web.de |
| Website: | http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.de |
| Blog: | http://polinautik.blogspot.de/ |
| Twitter: | @susannewiest |
| Facebook: | susanne.wiest.9 |
Inhaltsverzeichnis
Politischer Lebenslauf
1986 Abitur in Olching bei München
Fotopraktikum und Gartenbau
1987 Lehre in einem Fotostudio in München
1988 Umzug in eine Wagenburg in Berlin-West. Wachsendes Interesse an sozialen und ökologischen Alternativen. Freie photographische Arbeiten, Straßenreinigung, Winterdienst.
1989-1996 Geburt meiner 4 Kinder Wagenleben mit Familie unter schlichten Bedingungen an wechselnden Standorten; in Berlin, Leest bei Potsdam, Alt-Tellin und Wietzow/Mecklenburg Vorpommern, Münster und Vlotho/Westfalen Familienarbeit, Arbeit auf Mittelaltermärkten und Festivals
seit 1999 Arbeit als Tagesmutter in Siedenbüssow/Mecklenburg Vorpommern
2008/2009 Petitionen an den deutschen Bundestag. Ursprünglich habe ich, aus aktuellem Anlass, eine Petition zur Besteuerung von Tagesmüttern geschrieben. Beim Schreiben erkannte ich, dass unsere gesellschaftlichen Probleme einer grundlegenden Lösung bedürfen. Deshalb schrieb ich spontan eine zweite Petition zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, die bis zum Fristablauf 54.236 Menschen mitunterzeichneten. Das öffentliche Interesse war so groß, dass der Server des dt. Bundestags aufgrund des Ansturms zusammenbrach
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ... das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.
Begründung Unser Finanz- und Steuersystem ist sehr unübersichtlich geworden. Auch die Arbeitslosenquote scheint eine feste Größe geworden sein. Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens als guter Lösungsweg. Ca. 1500€ für jeden Erwachsenen und 1000€ für jedes Kind. Alle bestehenden Transferleistungen, Subventionen und Steuern einstellen und als einzige(!) Steuer eine hohe Konsumsteuer einführen. Eine deutliche Vereinfachung unseres komplizierten Finanzsystems erscheint mir zwingend erforderlich. Auch ginge mit dieser Veränderung ein deutlicher Bürokratieabbau und damit eine Verwaltungskostenreduzierung einher."
Januar 2009 Erste politische Rede "Grundeinkommen ist machbar" in Hannover Entscheidung des Petitionsausschusses des deutschen Bundestages: Öffentlichen Anhörung der Petition
März 2009 Einladung in die ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" unter dem Titel „Panik im Job: Muss der Staat uns alle retten?“
Mai 2009 Organisation eines"Bedingungslosen Kaffeetrinkens" im Tiergarten in Berlin
Frühjahr 2009 Bewerbung als parteifreie Direktkandidatin für den Bundestag, um das bedingungslose Grundeinkommen regional bekannter zu machen. Hier mein Profil bei Abgeordnetenwatch: Susanne Wiest,Kandidatin Bundestagswahl 2009
Mitwirkung im Kinofilm "Nichts ist besser als gar nichts"
September 2009 Erhalt von 1,2% der Erststimmen im Wahlkreis Greifswald-Demmin-Ostvorpommern
7./8.11.2010 „Das Fest zur Petition“ in den Sophiensaelen in Berlin
8.11.2010 Öffentliche Anhörung vor dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestags im größten Saal des Paul Löbe Haus. Übertragung per Live-Stream ins Foyer:sehr großes Bürger/inneninteresse und zuwenig Plätze im Sitzungssaal.
Video der Anhörung /Deutscher Bundestag: "Problematische Auswirkungen auf Arbeitsanreize"
Januar 2011 Einladung als Gast in die Sendung "Unter Uns" beim MDR
August 2011 Eintritt in die Piratenpartei im Rahmen der Aktion„Ich gehe in alle Parteien“ Mitarbeit im Kreisverband Region Greifswald
Dezember 2011 Piratenparteitag in Offenbach
Februar 2012 Teilnahme am Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin mit dem Vorschlag „Sichere finanzielle Grundlage für jede(n)-bedingungsloses Grundeinkommen“
März 2012 Bewerbung als Kandidatin bei der Polit-Show „Ich kann Kanzler“ vom ZDF, bei der ich als Online-Kandidatin ins Finale gewählt werde
Mai 2012 Beitrag zum Grundeinkommen in „Bambule“ mit Sarah Kuttner auf ZDFneo
9.5.2012 Öffentlichespolitisches Picknick vor dem Bundestag
3.7.2012 Einladung zum Zukunftsdialog ins Kanzleramt, wo ich Frau Merkel und den übrigen Gästen den Kulturimpuls bedingungsloses Grundeinkommen vorstelle.
Wie immer berichte ich in meinem Blog.
September 2012 Podiumsdiskussion und Workshop beim Grundeinkommenskongress in München
Dezember 2012 Erstausstrahlung des Dokumentarfilms „Wir könnten auch anders“ im ZDF. Ganzer Film, mein Part
2008-Heute Vorträge, Podiumsdiskussionen, eigene Texte in verschiedenen Publikationen
Hier ein nahezu vollständiges Archiv meiner politischen Arbeit zum Thema Grundeinkommen: 2008-2010 ab 2010
Bewerbung
Ich bewerbe mich um Listenplatz 1 der Landesliste der Piratenpartei Mecklenburg-Vorpommern für die Bundestagswahl 2013 und als Direktkandidatin für den Wahlkreis 15.
Bestandsaufnahme - Warum ich politisch arbeite
Unser jetziges Wirtschaft- und Sozialsystem entstand in der Zeit der Industrialisierung. Wir befinden uns im Informationszeitalter. Die alten politischen Rahmenbedingungen, zum Teil noch aus der Zeit Otto von Bismarcks, passen nicht mehr zu der veränderten Realität.
Besitzverhältnisse werden durch die Tatsache, dass Informationen, anders als Dinge, nahezu unbegrenzt teilbar sind, in Frage gestellt. Die Arbeitswelt hat sich durch Automatisierung, Rationalisierung und Digitalisierung gewandelt. Erwerbsbiografien haben sich geändert. Die Welt und damit auch die Arbeitswelt ist „flüssiger“ geworden.
Verstanden viele bislang unter Arbeit ausschließlich bezahlte Erwerbsarbeit, so weitet sich der gesellschaftliche Blick jetzt notwendig auf das Ganze der Arbeit. Care-arbeit (Familienarbeit, Pflege,..), gesellschaftliches Engagement und Ehrenamt, politische Arbeit, künstlerische Arbeit, Phasen der Regeneration und der Muße, all das ist Bestandteil des erweiterten und meiner Meinung nach zeitgemäßen Arbeitsbegriffs.
Vollbeschäftigung ist keine Lösung
Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen schaffen wir für uns alle eine Basis auf der Jede/r ihr/sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann. Größtmögliche Autonomie der Einzelnen, getragen von der Gemeinschaft. Das entspricht meinem Demokratieverständnis, dafür setze ich mich seit über vier Jahren öffentlich ein. Das bedingungsloses Grundeinkommen als Demokratieflatrate.
Das will ich umsetzen
Mit meiner politischen Arbeit im Bundestag will ich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die gesamtgesellschaftliche Diskussion des Bedingungslosen Grundeinkommens weiter befördern und Weichen zur Einführung stellen. Kurzfristige Ziele sind die Abschaffung der Sanktionen im Rahmen des ALG2 Bezugs, die Einführung eines Mindestlohns als Brückentechnologie, sowie die Einsetzung einer Enquete Kommission "Bedingungsloses Grundeinkommen“ im 18. Dt. Bundestag.
Wie wollen wir zusammenleben?
Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit.
Um diese Frage gemeinsam bewegen zu können, brauchen wir Beteiligungstools, Mitgestaltungsmöglichkeiten und Informationsplattformen im Netz, sowie viele reale Gesprächs- und Informationsversammlungen. Das Internet ist ein neues Demokratiemedium. Wie entwickeln wir unsere Demokratie weiter? Wie entwickeln wir direktdemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten? Das ist der zweite Schwerpunkt meiner politischen Arbeit.
Bürgerbeteiligung
In diesem Zusammenhang interessieren mich die Weiterentwicklung und Nutzung von Tools zur Bürgerbeteiligung und -befragung und die Veränderung der politischen Rahmenbedingungen, so dass wir auf Bundesebene über die direktdemokratischen Mittel Volksinitiative und Volksentscheid verfügen. An der Verwirklichung dieser direktdemokratischen Werkzeuge werde ich mitarbeiten, sie nutzen und ihre Bedeutung für die Demokratie öffentlich thematisieren.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite themen- und lösungszentriert. Parteigrenzen empfinde ich als nebensächlich. Partei sehe ich nicht als Selbstzweck, sondern als Ort und Gestaltungsraum um unsere verschiedenen Themen gemeinsam voranzubringen. Zusammenarbeit mit dem Team, der Parteibasis und vor allem mit Wählern und Bürgern ist für mich eine Selbstverständlichkeit und die Grundlage meiner Arbeit. Eine unverzichtbare Voraussetzung ist die freie Vernetzung und Zusammenarbeit im Internet. Diese freie Zusammenarbeit und den ungehinderten Informationsfluss zu schützen und zu erhalten sehe ich als zentrales Anliegen meiner und unserer politischen Arbeit.
Meine Bewerbung für die Landesliste, die Wahlbewerbung /den Wahlkampf für die Bundestagswahl und alle weiteren Aufgaben und Aktionen werde ich in meinem Blog öffentlich beschreiben. Als Abgeordnete sehe ich mich den Bürgerinnen und Bürgern, dem Souverän, verpflichtet. Ich werde meine ganze Arbeitskraft dieser besonderen Aufgabe widmen. Etwaige Nebentätigkeiten werde ich nicht aufnehmen, Ich freue mich, und es wäre mir eine Ehre, unsere Themen in den 18. deutschen Bundestag zu tragen.
Alles klar zum ändern, herzlich, Susanne
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