Benutzer:Reginald
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Dr. Reginald Grünenberg |
| Nick: | Reginald |
| Wohnort: | Berlin |
| Berufl. Qual.: | Unternehmer, Verleger,Publizist |
| Tätigkeit: | Bücher, Essays und Artikel schreiben |
| Familienstand: | (noch) verheiratet, einen Sohn (18) |
| Geburtstag: | 1963 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | Februar 2012 |
| Landesverband: | Berlin |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Anschrift: | Berlin |
| Mail-Adresse: | email<at>reginald-gruenenberg.de |
| Website: | http://www.reginald-gruenenberg.de |
| Blog: | http://bundesrepublik.wordpress.com |
| Skype: | gruenenberg |
| Facebook: | http://www.facebook.com/profile.php?id=100002152192294 |
Inhaltsverzeichnis
Für eine neue Republik in Deutschland
Ich trete ein für eine neue Verfassung für Deutschland, die auf dem Wege des Grundgesetzartikels 146 zustande kommt und von allen Deutschen in Ost und West durch eine Volksabstimmung legitimiert wird. Das ist eine demokratische Revolution und bedeutet nicht weniger als die Neugründung der Republik in Deutschland. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte geben die Deutschen sich in freier Entscheidung auf demokratische Weise einen neuen Sozial- und Staatsvertrag.
Warum ist das nötig?
Weil alles, was in der Bundesrepublik dramatisch schief läuft, irgendwie im überalterten und von der politischen Klasse kolonisierten Grundgesetz rückversichert ist. Geändert werden nur noch die unwichtigen Dinge, und das nennt man dann "Reform". Die wichtigen Dinge bleiben unangetastet, weil der öffentliche Dienst und die politischen Parteien davon leben, dass sich nichts mehr ändert. Das nenne ich die Status-Quo-Diktatur.
Ausgangspunkt und Anlass für den notwendigen Verfassungswechsel ist die Tatsache, dass die Bundesrepublik mathematisch pleite ist und im Rahmen des Grundgesetzes aus dieser Situation nicht herauskommt. Im Moment scheint die Bundesrepublik im europäischen Vergleich gut dazustehen, aber das ist eine große Täuschung. Auf sie rollt ein Schulden-Tsunami zu, wie ihn kein anderes Land der Welt kennt. Das Problem sind die Pensionsansprüche der Beamten.
Über diese Themen habe ich ein Buch geschrieben und Essays in der WELT und im CICERO veröffentlicht.
Politisches Programm
Meine politischen Ansichten habe ich zusammenfasst in dem Buch Das Ende der Bundesrepublik. Warum wir eine neue Verfassung brauchen!, dessen 1. Auflage im Januar 2009 erschienen war. Seit September 2011 gibt es eine 3., aktualisierte, erweiterte und "verschärfte" Auflage als E-Book bei epubli, im Amazon Kindle-Shop und im Apple ibookstore.
Die Kernforderung des Buches und damit mein höchstes politisches Ziel:
- Einberufung eines Verfassungskonvents
Innerhalb einer Verfassungsdiskussion halte ich folgende Forderungen für wichtig:
- Abschaffung der Bundesländer als politische Einheiten, dadurch Stärkung der Kommunen
- Abschaffung des Beamtentums und Neustrukturierung des öffentlichen Dienstes, der keinen Zugang mehr zu politischen Ämtern hat
- Eingliederung des öffentlichen Dienstes in das Rentensystem, Auflösung des Pensionssystems
- Beendigung der Parteienherrschaft durch Neufassung des Parteiengesetzes
- Entbürokratisierung durch Neustart des gesamten Rechtssystems, Neufassung der wichtigsten Gesetzesbücher wie BGB, Verwaltungs-, Steuer-, und Baurecht; Einführung einer national einheitlichen Umweltgesetzgebung
- Wiederbelebung des Europa-Projekts auf einer neuen, demokratischen Basis
- Stärkung des Parlaments und der Mandatsträger, Einführung nationaler Volksentscheide
Dieses E-Book wollte ich Weihnachten 2011 allen Mitgliedern der Piratenpartei schenken. Die Bundesgeschäftsstelle teilte mir dann aber mit, dass es keine Plattform exklusiv für Mitglieder und keinen Email-Verteiler gebe, worüber man das Dokument parteiintern zur Verfügung stellen könnte. Nun, dann werde ich einen anderen Weg finden. Zunächst stell ich euch das Buch im EPUB-Format gerne zur Verfügung, wenn ihr mir einfach eine Email schickt. Zum Lesen von EPUB-Dateien auf den verschiedenen Endgeräten habe ich hier ein paar Tipps zusammengestellt.
Hier ist die Website(muss noch aktualisiert werden um die digitale Publikation) und hier das Blog zum Buch.
Auf dem Blog findet ihr auch das neue Vorwort zur 3., digitalen Auflage vom September 2011, wo ich mich zu Sarrazins Thesen und Stéphane Hessels Essay Der kommende Aufstand äußere.
Medienquellen
- Am 11. Januar 2012 habe ich im WDR5 ein Interview über die Notwendigkeit einer neuen Verfassung gegeben.
- 2009 hatte ich einen Cameo-Auftritt als demokratischer Revolutionärin dem schönen Kinofilm Teneriffa EXIT von meinem Freund Bernd Heiber. Die Szene ist unvorbereitet, improvisiert und in nur einem Take aufgenommen worden. Ich hatte die Ehre, mich selbst spielen zu dürfen. Es sollte ein Probe für meine Reden vor dem Brandenburger Tor sein, wo ich mit der Gruppe '48 2009 mehrere Veranstaltungen gemacht hatte, bei denen wir jedes Mal auf Weinkisten stehend und mit 400 Watt Unterstützung lautstark eine neue Verfassung gefordert haben. Das war ein Spaß! Und eine echte, gelungene Speakers-Corner-Situation, ganz anders als die peinliche, von Google im November 2011 gesponsorte Aktion - keine Ahnung, was da zu sponsoren war? - mit ein paar abgehalfterten Politikern.
Reden vor dem Brandenburger Tor in Erinnerung an die ersten deutschen Demokraten von 1848
- Die deutsche Status-Quo-Diktatur, Essay in der WELT, September 2009, eine Woche vor der Bundestagswahl.
- Deutschland zweites Versailles, Essay im CICERO, August 2005.
- Meine private Website mit ausführlicher Vita, allen Publikationen sowie Informationen zu meinen Interessen- und Tätigkeitsgebieten.
Ausbildung, Beruf(e) und Tätigkeiten
Als gebürtiger Lübecker (1963) bin ich in Bayern auf dem Land aufgewachsen und habe dann in Paris, München und Berlin Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte studiert. In München habe ich mit dieser Fächerkombination 1996 promoviert. Titel meiner Dissertation: Politische Subjektivität. Der lange Weg vom Untertan zum Bürger.
Ich war bisher Unternehmensberater, IT-Unternehmer, Erfinder, Verleger und schreibe jetzt als Autor sowohl eigene Bücher als auch Essays und Reportagen für verschiedene Zeitungen und Magazine, u. a. WELT, taz, Dagblatt Information und Mixology, dem schönen Magazin für Barkultur. Ich habe mehrere Jahre lang zwischen Berlin und Tokio gelebt und wurde 2008 als Stipendiat der EU-Kommission zum Japan-Experten ausgebildet. Über meine Erlebnisse in Japan habe ich auf meinem englischen Blog Regi's World - The Berlin-Tokyo-Diary mit vielen Bildern und Videos ausführlich berichtet.
Einige Stationen meines Lebens
- September 2012 Veröffentlichung meines eBooks Samurai-Diät. Die neue Kunst des Krieges gegen die Pfunde bei epubli, im Amazon Kindle-Shop und im Apple ibookstore
- 2005-heute Eigentümer des Perlen Verlags
- 2010-heute Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der Smart Media Technologies GmbH
- 2005-2008 Leben zwischen Berlin und Tokio
- 2000-2007 Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der Audiantis GmbH, einem Startup für interaktives Streaming, gemeinsam mit MP3-Erfinder Prof. Brandenburg, 2009 liquidiert, wobei die Assets auf die Perfectream AG übergegangen sind.
- 1999-2002 Gründungsvorstand von ECLA European College of Liberal Arts in Berlin, der ersten Privatuniversität für Liberal Arts auf dem europäischen Kontinent, die von jungen Akademikern und Unternehmern gegründet wurde
- SPD-Mitgliedschaft 1985-2005
- 1984 bis 1988 Studium in Paris und Ausbildung zum Modefotografen in Mailand
Warum die Piraten?
Ich habe mich seit 2008 mit den Piraten beschäftigt, sie beobachtet und über sie geschrieben, unter anderem das Kapitel "Demokratie ist (auch) Software" in "Das Ende der Bundesrepublik".
Mit den ethischen Grundsätzen der Piraten bin ich völlig einverstanden. Inhaltlich unterstütze ich die programmatischen Beschlüsse zum Urheberrecht, zum Whistleblowing, zur informationellen Selbstbestimmung und insbesondere zum BGE Bedingungslosen Grundeinkommen. Auch wenn ich noch nicht weiß, ob und wie das einmal funktionieren soll, finde ich es klug, diesem visionären Thema endlich einmal eine Heimat in einer Partei zu geben.
Meine eigene Programmatik (s.o.) klingt zwar radikal, ist aber grundsätzlich linksliberal und absolut freiheitlich gestimmt. Ich bin technologisch stark fortschrittsorientiert, in Wirtschaftsfragen pragmatisch und am weitesten links beim Thema Bürgerrechte.
Angesichts dieser starken Übereinstimmungen und der Hoffnung, dass ich in der jungen, wilden Piratenpartei nicht nur mein Wissen, meine Erfahrung und mein politisches Talent einbringen kann, sondern auch meine "Herzensangelegenheit neue Verfassung", blieb mir kaum noch etwas anderes übrig, als mich euch anzuschließen.