Benutzer:Reeaal
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Christian Kattenberg |
| Nick: | Reeaal |
| Wohnort: | Bietigheim-Bissingen |
| Berufl. Qual.: | Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (Web-Entwickler) |
| Geburtstag: | 1989 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Landesverband: | Baden-Württemberg |
| politischer Kompass: | |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | ckattenberg@gmx.net |
| ICQ: | 340739315 |
| Twitter: | reeaal |
Inhaltsverzeichnis
Werdegang
- Mittlere Reife | Realschule
- Fachhochschulreife | Berufskolleg Wirtschaftsinformatik
- Fachinformatiker Anwendungsentwicklung | webix solutions GmbH
- Fachinformatiker Anwendungsentwicklung | von Affenfels GmbH (http://www.vonaffenfels.de)
Hobbys/Qualifikationen/Interessen
Politisch
- Vorratsdatenspeicherung, Zensur (Sollte mich eigentlich nicht stören, gewisse Parteien sind eh zu doof dazu)
- Transparenz
- S21 (Befürworter, demletzt wurde ich aufm Bahnhof angesprochen "Ach, die gibts ja auch noch!")
- Wikileaks
- "Piraterie", Lobbyismus, Musikindustrie, ... (Wer braucht eigentlich Unternehmen wie "Vivendi"? Musik wird auch ohne die Musikindustrie produziert)
- Last but not least: Legalize it.
Technisch
- PHP (Design Patterns, Zend Framework und viele andere unwichtige "Entdeckungen")
- Javascript (jQuery, ExtJs)
- XHTML/CSS
- SEO (Keyword-Optimierung, Verlinkung, Google, ...)
- Suchmaschinen (Intrafind)
- MySQL
- CMS (InterRed, ich sah Drupal und mir wurde übel .. :) )
- Community (vBulletin, phpBB, Single-Sign-On, Twitter, OAuth, OpenID, OpenSocial, PHPFox (schlimm, einfach nur schlimm) )
- Linux (Debian - geschäftlich, openSUSE - Heim-PC, Ubuntu - Netbook)
- C++ (STL, Boost, Apache2) (Die denken beim Programmieren bzw. nennen das Software-Design <.<)
Unterzeichne die Petition für die Entkriminalisierung von Cannabis
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14613
Warum ich für S21 bin
Es gibt Projekte, wie z.B. ACTA, über die im Geheimen verhandelt wird und es gibt Projekte wie S21, die schon jahrzehntelang angekündigt sind. Anscheinend muss in Stuttgart erst an jeder Ecke demonstriert werden, damit auch der Letzte kapiert, dass Milliarden für eine nachhaltige Verbesserung der Stadt ausgegeben werden. Linke und Grüne organisierten die ersten Demos auf den Marktplatz, eine Woche vor dem Projektstart. (etwa 30) Der übliche Verlauf eines Projekts wird aufs Höchste kritisiert. Gerade bei Großprojekten entsprechen die prognostizierten Soll-Kosten, nie den tatsächlichen Ist-Kosten.
Der Bahnhof in Stuttgart kommt an seine Belastungsgrenzen. Wenn man oft mit der Bahn fährt wird man feststellen, dass in Stuttgart, viele Züge, völlig unnötig bis zu einer halben Stunde im Bahnhof stehen. Grund dafür ist unter anderem, das 100 Jahre alte Gleisvorfeld, welches schlichtweg ausgelastet ist. Das bestreiten nicht einmal die Projektgegner, weshalb diese (zumindest die meisten) für K21 demonstrieren. Man kann sich vorstellen was es bedeuten würde das Gleisvorfeld zu sanieren. Ähnlich wie bei einer Baustelle auf der Autobahn würde das zu ständigen "Staus" führen. Auf dem ohnehin ausgelasteten Gleisvorfeld wäre das kaum denkbar.
Der Kopfbahnhof ist aufgrund der Tatsache, dass sich Züge ständig blockieren schlichtweg eine schlechte Grundlage. Ich habe auch noch von keinem Bericht aus dem 21. Jahrhundert gelesen, der vom Bau eines neuen Kopfbahnhofes berichtet. Wege um diesen Kopfbahnhof zu ertüchtigen, sehe ich als "Workarounds". Man versucht die Symptome des Kopfbahnhofs zu mindern, anstatt das Problem, den Bahnhof selbst, zu beheben. Erinnert schon fast an die Internet-Zensur was? Wieso sollte man KiPo-Seiten sperren, wenn die Seiten selbst das Problem sind.
Deshalb finde ich den Lösungsansatz von S21 schon fast genial. Gleisvorfeld weg, die Stadt wächst zusammen, der Geräuschpegel fällt nach unten und Züge können durchrasen. Für mehr Informationen, einfach mal hier vorbeischauen: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de. Die Seite beißt nicht. Die Bahn gibt sich unglaublich viel Mühe das Projekt so transparent wie nur möglich zu gestalten und ist sehr hinterher die Fragen auf dieser Webseite fachgerecht und schnell zu beantworten. Die Schlichtung hat ihr Ziel, Transparenz herzustellen, erreicht. Wer aber nicht hinsieht und "Lügenpack" schreit, der hat davon nichts. Wer meint, dies sei ihm zu teuer, der solle mal an den Afghanistan Einsatz denken. Denn der kostet etwa 36 Milliarden € und dagegen hat man nicht so einen Trubel veranstaltet?
Nehmen wir an es gäbe eine Volksabstimmung. Was passiert? Es stimmen etliche Ich-Bin-Gegen-Alles-Leute ab, die nicht einmal die Schlichtung gesehen haben und lieber in Trillerpfeifen blasen anstatt sich mit dem Thema zu beschäftigen. Sollte das dann rechtlich wirksam werden (was theoretisch nicht möglich sein dürfte?) und S21 wird abgebrochen, dann bleibt erstmal nichts übrig außer milliardenschwere Kosten. Dann muss aber trotzdem irgendetwas gebaut werden, da der Bahnhof schlicht und einfach ausgelastet ist. Bis dann irgendwann ein Planfeststellungsverfahren durch ist, dauert es wieder einige Jahre. Nehmen wir an K21 würde gebaut werden. Bis dann irgendwann ein Effekt auftritt wie bei S21 dauert es mehrere Jahrzehnte. Was ist daraus die Folge? In ferner Zukunft würde man wieder vor der Entscheidung stehen S21 zu bauen oder es werden weitere Städte zweigeteilt, in denen man nicht mehr leben möchte.
Warum haben wir eine repräsentative Demokratie? Warum kann nicht jeder direkt entscheiden? Weil nicht jeder Fachmann eines jeden Gebietes ist. So einfach ist das. Es ist gut, dass nur Leute entscheiden dürfen, die "Ahnung" haben. Es sollte eher unsere Pflicht als Piraten sein, dafür zu sorgen, dass dort Leute drinn hocken, die sich sachlich mit Themen auseinandersetzen können, anstatt Parteiparolen zu predigen. Direkte Demokratie durch Umfragen zu erreichen könnte eine Lösung der Linken sein. Die Piratenpartei hat sich aber dadurch ausgezeichnet die bessere Lösung zu finden.
Hmm.. vielleicht sollte ich die Grünen wählen. Nur um zu sehen, wie sie auf die Schnauze fallen, das Projekt zu stoppen. :)