Benutzer:Raumfahrer
| ||
| Kandidatur auf | ||
| LMV Berlin Aufstellungsversammlungen Kreiswahlvorschläge | ||
| Name | Karin Remeikis | |
| Name im Wiki | Raumfahrer | |
| Geburtsjahr | 1963 | |
| Crew | Urbanauten | |
| Squads/AGen | Forscherpiraten, Sozialpiraten | |
| Mitglied seit | 2011 | |
| Beruf | Dipl.Politologin, M.Sc.Weltraumwissenschaften | |
| Kandidatur für | ||
| ||
Inhaltsverzeichnis
Bewerbung für BTW13 Kandidatur
Fragen an mich per:
Zu meiner Kandidatur:
Mehr Demokratie wagen für mehr soziale Gerechtigkeit. Deshalb bin ich bei den Piraten gelandet und möchte das Momentum nutzen um unsere piratischen Ziele auch auf Bundesebene fachgerecht und kompetent zu vertreten. Damit die nächste Generation es schaffen wird eine bessere, sozialgerechtere und höhere Zivilisation zu erfahren als wir es heute erleben.
Wieso?
Pro-aktiv einen Beitrag leisten zum - Gemeinwohl, dass auf Menschenwürde, Solidarität, Kooperation, ökologischer Verantwortung und Mitgefühl aufbaut.
Die Piratenbewegung verstehe ich als ein partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung. Seit 2007 verfolge ich den piratischen Prozess und bin heute Mitglied der Piratenpartei in Berlin. Keine Partei in der BRD bietet dem Wähler soviele Plattformen um direkte und partizipative Demokratie mitzugestalten, was in stürmischen Zeiten das Bild der Parteienlandschaft verändern könnte. Call it - democracy engineering
Vor der Gründung der Piratenpartei war ich aktives Mitglied bei Bündnis90/DieGrünen. Die Entäuschungen der rot-grünen Bundesregierung von 1998 bis 2005 war jedoch zu groß. Deshalb wollte ich mich von der Realpolitik zunächst entfernen, jedoch hat mich der Alltag eingeholt. Besonders in dieser (Haupt)Stadt gehört Politik zum Alltag.
Die Studienjahre an der Freien Universität im Fachbereich Politische Wissenschaften und Amerikanistik haben mich früh mit den Kernthemen der Piraten in Verbindung gebracht und mich seitdem politisch geprägt. Als Praktikantin hatte ich die Chance die Gründungsphase von Transparency International mitzugestalten um Themen, wie Transparenz und Anti-Korruptionsmaßnahmen sowie "Good Governance" der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.
Durch das einjährige Master Programm an der International Space University konnte ich mein Fachwissen im Bereich Weltraumwissenschaften vertiefen und habe zudem praktische Erfahrungen bei der Durchführung von internationalen Projekten sammeln können.
- 1999 Corporate- und Marketing Manager für die Internationale Raumstation
- 2000 Projekt-Koordinatorin für The Planetary Society in Pasadena
- 2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bundeswehr Universität Neubiberg
- 2011 Qualitaetsbeauftragte - Praktikum bei der Deutschen Bahn AG
2004 wollte ich meine Promotionsarbeit fortsetzen, jedoch wurde ich von der Gentrifizierungswelle in Kreuzberg ueberrollt und musste aus erster Hand erfahren, wie unsere Rechtsanwaelte und Amtsgerichte immer mehr die Mieterrechte aushoehlen. Heute weiss ich, wie schnell es gehen kann Hab' und ein Dach ueber den Kopf zu verlieren. Mit gemeinen Tricks und Schikanen werden Mieter verdraengt und auf die Strasse gesetzt. Zudem rutschte ich in die Hartz IV Falle und konnte 3 Jahre 1,50 Euro Jobs ausfuehren. Durch eine Eingliederungsmassnahme wurde ich in Jugendpädagogik ausgebildet und war dann in ausserschulische Kinder- und Jugendprojekte involviert.
Die Finanzkrise hat auch die gegenwärtige Vertrauenskrise in die Demokratie ausgelöst. Als Pirat möchte ich die Interessen aller BRD BürgerInnen vertreten und die bisherigen Bundestagsabgeordnete an die Grundidee von Hermann Heller, Initiator des Konzeptes der sozialen Demokratie in der BRD, erinnern. Wir Piraten fördern partizipative Demokratie und nur soziale Demokratie macht partzipative Demokratie möglich.
Weshalb?
Meine Motivation für die Kandidatur war das Ereignis am Pariser Platz, wo mit Hungerstreiks auf die prikäre Situation der Flüchtlingen und Asylbewerbern hingewiesen wurde. Das Verhalten von einigen Polizeibeamten im Dienst, die in der Nacht vom 30./31.10.12 vor dem Brandenburger Tor am Pariser Platz im Einsatz waren, betrachte ich mit großer Besorgnis. Ich selbst erfuhr, mit welcher polizeilicher Willkür Berliner Beamte im Einsatz handeln und dabei bewusst ihre Aufgaben und Pflichten verletzen. Leider gibt es sehr wenige, zudem unvollständige Quellen, die es ermöglichen, das Gesamtbild der Polizeibrutalität in der BRD zu umreißen. Als Politologin kann ich diese ungezügelte, innerstaatliche Gewalt nicht länger schweigsam dulden, denn die Brutalität von Bundeszollbeamten gegenüber Flüchtlingen ist bei weitem viel gravierender und findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Deshalb sehe ich dieses Mandat als Auftrag nicht nur um unsere Sozialdemokratie und Freiheiten zu verteidigen, sondern die Menschenrechte im Allgemeinen. Nicht um sonst haben wir eine einzigartige Verfassung, wo die Menschenrechte an erster Stelle stehen (Grundgesetze), denn jeder Mensch ist zur Freiheit berufen und befaehigt. Die wachsende soziale Spaltung in der BRD schraenkt immer mehr die Freiheit von immer mehr Menschen ein. Insbesondere die Interessen der armen und schwaecheren BuergerInnen in dieser Gesellschaft werden von unseren bisherigen Bundestagsabgeordneten nicht richtig artikuliert bzw. leidet die politische Elite am Realitaetsverlust. Zudem kann ich nicht weiter schweigend zusehen, wie Korruption langsam die mangelnden Ressourcen der BürgerInnnen verschlingt.
Welche Politikresultaten oder politischen Erfolgsgeschichten hat die bisherige Regierung zu verzeichnen?
Warum?
Damit wir auch morgen noch eine soziale Demokratie sind und unsere Grundrechte bewahrt bleiben.
- Menschenrechte für Alle
"Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,..."- Allg. Erklärung der Menschenrechte
Basierend auf den Menschenrechten möchte ich insbesondere das Recht auf Meinungsfreitheit im Vordergrund stellen.^Es ist im Artikel 10 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten festgelegt: Artikel 10 – Freiheit der Meinungsäußerung 1. Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben. Dieser Artikel hindert die Staaten nicht, für Radio-, Fernseh- oder Kinounternehmen eine Genehmigung vorzuschreiben. 2. Die Ausübung dieser Freiheiten ist mit Pflichten und Verantwortung verbunden; sie kann daher Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, die gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die nationale Sicherheit, die territoriale Unversehrtheit oder die öffentliche Sicherheit, zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral, zum Schutz des guten Rufes oder der Rechte anderer, zur Verhinderung der Verbreitung vertraulicher Informationen oder zur Wahrung der Autorität und der Unparteilichkeit der Rechtsprechung.
Quelle: Europarat: Konvention zum Schutze der Menschenrechte und der Grundfreiheiten in der Fassung des Protokolls Nr. 11. Bereinigte Übersetzung zwischen Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz abgestimmte Fassung.
- Open Access - Wissensgesellschaft - Kommunikation - Freiheit
- Sozialausgaben vs. Rüstungsetat
- Forschung; Bildung; Kultur
- innovative Lösungen für mehr Beschäftigung
