Benutzer:Phobos/europakandidatur
Meine Kandidatur Für die Kandidatenliste zur Wahl des Europäischen Parlamentes 2019
Dies ist erst einmal ein Platzhalter! Allerdings habe ich wirklich vor zu kandidieren und werde dazu auch noch etwas schreiben. :D
Hier schon mal einige meiner Antworten zu den Fragen des Fragenkatalogs der Partei.Hier sind die Fragen und meine Antworten:
- War es Dir möglich, bei Julia oder in Brüssel (EU) zu hospitieren?
Nein, ich habe nicht bei Julia hospitiert. Es hat sich aus diversen Gründen zwischen Studienende und heute nicht ergeben, dass ich mich diesbezüglich beworben habe. Zum einen war meine Frau schwanger. Und ich habe nach meinem Studienende der Jobsuche die Priorität eingeräumt, respektive einräumen müssen.
- Welche Ziele wirst Du im EU-Parlament verfolgen?
Erst einmal die eigene Vernetzung verstärken. Dann werde ich für einige klassische Piratenthemen trommeln, vor allem den Schutz der Grundrechte und die Ausweitung der Lobbyistenkontrolle. Mein persönlicher Schwerpunkt sind von Haus aus die Internationalen Beziehungen. Da würde ich natürlich gerne rein, da ich dort aufgrund meiner Ausbildung wohl am stärksten wirken kann. Zuletzt wären andere klassische Parteithemen wie die Digitialisierung, Schutz der Privatsphäre und direktere Demokratie spannend.
- Wie stehst Du zu Mandatsträgerabgaben?
Kurz gesagt: Kommt darauf an. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit und wäre selber bereit eine solche zu zahlen. Wenn es allerdings 50% oder mehr sein sollen, dann würde ich ablehnen. Einen Beitrag zwischen 5 bis 20% wäre für mich ohne weiteres aktzeptabel. Das kann auf der Basis eines Parteibeschlusses sein oder auf freiwilliger Basis. Letztlich gilt es die Partei in Deutschland wieder aufzurichten und zu stärken.
- Hast Du Kontakt zu anderen europäischen Piraten bzw. Piratenorganisationen?
Ja. Durch meine Beauftragung und vor allem durch meine AG bin ich öfters in Kontakt mit Leuten der PPI, auch aus dem Ausland. Wir arbeiten diesbezüglich ja gerade auch daran die PPI in der Schweiz auszubauen und Fundraising zu starten, um die Arbeit als NGO richtig aufnehmen zu können. Ich selber habe gerade über Keith und Guillaume einen Groundpass für die UN in Genf angefordert, um dort an Veranstaltungen teilzunehmen und hoffentlich bald mit der PPI dort selber Veranstaltungen anbieten zu können. Das Ziel sollte sein in drei Jahren den Beobachterstatus bei der ECOSOC verteidigen zu können. Zu den EU-Piraten habe ich weniger eigene Beziehungen, dafür aber die Leute aus meinem Team. Ich musste lernen, dass ich nicht auf allen Hochzeiten tanzen kann.
- Für welches politische Fachgebiet fühlst Du Dich prädestiniert?
Mein spezielles Fachgebiet stelt, kaum überraschend, die auswärtige Politik dar, sowie Sicherheit und Verteidung und Entwicklung. Diese Ausschüsse wäre für mich persönlich spannend und wo ich am besten wirken könnte. Des weiteren wäre es denkbar, dass ich Julias Arbeit im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie weiterführe. Auch einige der Delegationen wären für mich aus persönlichen Gründen hochspannend.
- Hast Du schon Ideen für ein Team für Brüssel?
Natürlich habe ich schon Ideen und einige Leute, die in Frage kämen auch. Allerdings würde ich mir da gerne auch Möglichkeiten offen halten. Namen werde ich derzeit nicht nennen, aber es dürfte klar sein, dass ich mit Leuten, von denen ich weiß, dass ich mit ihnen gut zusammenarbeiten kann, auch weiterhin auf solche vertrauen werde.
- Wie möchtest Du als MdEP die Partei stärken?
Vor allem in der Außenwirkung und in der Förderung. Ich möchte zum einen Julias hevorragende Außenwirkung nach Möglichkeit weiterführen und Piraten nach Brüssel holen, um ihnen die Arbeitsweise im Parlament und die EU selber näher zu bringen. Auftritte bei den Piratenparteien Europas wäre für mich sehr wichtig. Meine Haltung zur Parteienfinanzierung habe ich oben ja schon dargelegt.
- Wie stehst Du zu Quoten?
Ehrlich gesagt bin eigentlich kein Fan davon, aber ohne Quoten passiert scheinbar nichts. Das sieht man beispielsweise bei der freiwilligen Selbstverpflichtung der DAX-Konzerne. Noch scheinen Quoten ein notwendiges Mittel zu sein, um Frauen, sowie Minderheiten angemessen zu repräsentieren. Das ist schade, aber solange es keine native Gleichstellung existiert, bin ich für Quoten. Ich wäre dennoch frustriert, würde ich aufgrund einer Quote aussortiert. Das ist einer der Nachteile einer Quote. Aber was soll ich sagen...ich bin männlich, weiß, alt und hetereo. Ich muss mich, denke ich, nicht über Ungleichbehandlung beschweren.
- Wo verortest Du Dich im politischen Spektrum?
Ich sehe mich selber als linksliberal/ ssozialiberal. Ich schätze, dass ich mittlerweile etwas konservativer als früher bin, aber Nationaldenken lehne ich weiterhin ab und ich begrüße Veränderung und lehen sie nicht ab. Zu enges politisches Denken macht mich aber wild. Ich habe schon gut mit Linken zusammengearbeitet und sogar auch mit Konservativen (arbeitet mal mit einem polnischen Nationalkonservativen zusammen, der von deutscher Lügenpresse redet...da legst di nieder! :D). Ebenso haben mich beide Lager masslos aufgeregt. Je extremer und geschlossener das Weltbild, um so schlechter komme ich damit zurecht. Ich kann, wie ich lernen musste, scheinbar nicht mit jedem zusammenarbeiten. Das Liberale ist bei der Wesenskern. Dabei reden wir NICHT von Wirtschaftsliberalismus. Der Markt kann mir weitenteils gestohlen bleiben. der nackte Glauben an ihn schafft genau so viel Probleme, wie er löst. Ich glaube an das Freiheitliche in der Gesellschaft, unsere Grundrechte. Sie sind es, die unsere Gesellsschaften prägen. Und es ist unsere freie Lebensweise, die durch die Neuen Rechten bedroht wird. Ich möchte die freie Gesellschaft verteidigen. Sie ist der Wesenskern sowohl Deutschlands, als auch Europas. Dafür trete ich an!
Hier findet ihr meine Kandidatur auf der Kandidaturenseite des Bundesparteitages 18.1
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