Benutzer:Pereos

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Beruf: Student der Archäologie/Philologie

  • Wohnort: Marburg
  • Heimatort:In der Nähe des Schönen Bodensees
  • Politische Überzeugung: Eher im Sozialliberalen Raum zu finden. Laut DosOz soll ich ja nicht "Linksliberal" sagen^^
  • Sonstige Überzeugungen: Ich bin wohl eher ein Anhänger des Existenzialismus von Jean-Paul Sartre und des Humanismus. Dazu finde ich die Gedankengänge der Stoa des Zenon von Kition in ihrer philosophischen Ausprägung unglaublich spannend.
  • Hobbies: Literatur, Musik, Freunde, Pflanzen,Gutes Essen,Schreiben und Lesen, Reisen, Internet, Geschichte und Kultur,Sprachen und Antike Sprachen, natürlich auch Politik.

Über mich selbst:

"Ich bin wie ich eben bin, und das ist ganz okay hoffe ich mal" :)"

Über andere:

" Jeder sollte möglichst die Chanche haben sich frei zu entwickeln, sich zu entfalten,und sich zu verwirklichen,ob Familliär oder Beruflich und Charakterlich. Den "Schwachen" der Gesellschaft soll und muss effizient geholfen werden, da jeder Mensch Ängste,Befürchtungen,Schwäche kennt,und dann ebenso Hilfe erwartet was ja zutiefst menschlich ist."

"Jeder soll auf seine Passion versuchen Glücklich zu werden,weil darum geht es ja im Menschsein. Derjenige der mich und meine Art akzeptiert,denjenigen werde auch ich akzeptieren. Man muss ja nicht gleich mit jedem befreundet sein,zumindest Respekt sollte man jedem Menschen entgegenbringen." Lieblingszitate:

"Die Welt und das Leben sind zu ernst,um sie völlig ernst zu nehmen"( Mein persöhnliches Lebensmotto )

"Ein Buch,muss die Axt sein,für das gefrorene Meer in uns" "Richtiges Aufassen einer Sache und das Mißverstehen der gleichen Sache schließen sich nicht vollständig aus. " (beides Fraz kafka)

"Ein Dichter aus dem Mittelwesten hat gesagt: Man muss das Leben lieben, um es zu leben, und man muss das Leben leben, um es zu lieben.“ "Ich sage immer, Glück, nur darauf kommt es an. Das Wichtigste im Leben ist, glücklich zu sein.“ Thornton Niven Wilder

Politische Lieblingsschriftsteller: Als stolzer Marburger "Spinner" natürlich die wunderbare Hannah Arendt. Dahrendorf,Heinrich Heine, Seneca und die Stoiker,gern auch im lateinischen Original,auch wenn das langsam meine Deutsche Sprache zerstört, da ich immer mehr in verschachtelten und unverständlichen Nebensätze schreibe^^. Ich sollte wieder mal mehr zum Ausgleich die Bild lesen. Bücher über den Existentialismus. Bert Brecht und Georg Büchner symbolisieren da meine linke" Seite. Sigmund Freud,der das Böse" in jedem von uns Menschen sah,das uns zu "verschlingen" droht halte ich auch für zeitlos. Auch ein gewisser Adolf Hitler,ein Galeazzo Ciano,ein Joseph Goebbels, ein Alfred Rosenbeg sind immer wieder lesenswert um zu vergegenwärtigen zu was für einem Ideologisch-theologisch/ethischer Müll der Mensch fähig ist, da er ja immer nach "Werten" sucht,die dem Menschen eben "Halt" geben. Hat er keine, oder erscheinen ihm die aktuellen als "nicht wahrhaftig" wird er sich eben anderen zuwenden,die ihm zumindest "ehrlich da "konsequent" vorkommen. Und sonst natürlich der gute alte Orwell nachdem manne Piraten Stiftung benennen sollte:) Aber auch die FDP hatte früher,vor der Zeit der wirtschaftsgeilen Ichlinge, hervorragende Schriftsteller wie Frau Hamm-Brücher("Freiheit ist mehr als ein Wort!") oder der geniale Karl Hermann Flach. Ein paar Schlagwörter von ihm,die mir recht aktuell anmuten^^.

  • Über das Mißtrauen gegenüber dem Liberalismus.
  • "Er (der Liberalismus) hat nach seinem großen und erfolgeichen Kampf um geistige Freiheit, bürgerliche Rechte und verbriefte Verfassungen teilweise versagt, ließ sich als Interessenvertreter privilegierter Schichten mißbrauchen und erstarrte bürgerlich-konservativ."
  • Über die stille Übereinkunft einer Zweidrittelgesellschaft:
  • "Liberalismus bedeutet demgemäß nicht Freiheit und Würde einer Schicht, sondern persönliche Freiheit und Menschenwürde der größmöglichen Zahl."
  • Über gesellschaftlichen Realismus und Selbstbetrug:
  • "Die vollkommene Gesellschaft als Ziel war und bleibt Utopie. Die ideale Gesellschaft als vorgegebene Wirklichkeit war und bleibt Ideologie... Der Liberalismus lässt sich von keiner Uopie verzaubern und von keiner Ideologie verführen... "
  • Und schließlich über den permanent schwindenden gesellschaftlichen Rückhalt in der Gesellschaft:
  • "Die Liberalen duldeten eine Verfestigung der sozialen Verhältnisse, die den theoretischen und juristischen Freiheitsbegriff zur Waffe in der Händen einer begrenzten Schicht in der Abwehr der Ansprüche breiterer Schichten pervertierte."

Politischer Hintergrund:

Wenn die Existenz dem Wesen vorausgeht, das heißt, wenn die Tatsache, dass wir existieren, uns nicht von der Notwendigkeit entlastet, uns unser Wesen erst durch unser Handeln zu schaffen, dann sind wir damit, solange wir leben, zur Freiheit verurteilt...

Jean-Paul Sartre

Ich trat 1999 in die FDP ein, weil ich von der ehemaligen und aktuellen Bundesjustitzministerin und den lezten "Überlebenden" der "alten" FDP,wie Gerhard Baum und Burkard Hirsch überzeugt war. Schon früh hatte ich da Interesse an Politik,und da ich mich einsetzen wollte,wähle ich hier die FDP,die in solchen Fragen durchaus ihre positiven Seiten besizt. Gerhard Baum halte ich auch heute nach wie vor für einen großen Poltiker,dem die BRD sehr viel zu bedanken hat,insbesondere wenn man bedenkt,wo wir heute stehen würden,wenn er nicht ständig vor dem BVG geklagt hätte. Ganz davon abgesehen stamme ich aus einer deutsch-französsichen Familie,was bedeutet, dass ich ein Mensch bin dem die Freiheit sehr viel bedeutet. Leider entwickelte sich die FDP immer mehr zu einer Partei der Neoliberalen Kälte,die ihren Freiheitsbegriff durch"mehr Netto vom Brutto" befriedigt sah und groteskerweise sich für ihre wirklich Liberalen Leute wie Hirsch,Baum,Hamm-Brücher fast schon schämte und frühere Freiburger Thesen vom Progressiven Sozialen Liberalismus fast gänzlich vergaß. Ich brachte mich programmatisch ein und engagierte eine mich eine Zeitlang, stellte aber fest,dass es genau in die falsche Richtung lief und hatte es irgendwann leid für eine Politik verantwortlich gemacht zu werden,die ich in vielen Dingen ablehne und mich seit der Bundestagswahl bestätigt fühle. Dass Westerwelle Schnarrenberrgerer beim Swiftabkommen im Regen stehen gelassen hat zeigt,wer Gesselschaftliche Freiheit sucht, nur Pirat sein kann.

Ein starkes Gemeinwesen halte ich für dazu unbedingt nötig,und das beinhaltet auch,dass man durchaus bereit sein sollte z.B. Steuern in angemessener Form zu bezahlen,wenn man in einem Land leben will,indem man sich nicht hinter Zäunen verstecken muss. Völliger Wirtschaftsliberalismus ist weder fortschrittlich,noch nachhaltig,sondern im Zeitgeist der Kurzfristigkeit gefangen,was uns das 19 Jh bewießen hat. Deswegen freute ich mich,dass sich eine Partei entwickelte die sich wieder der Wahrung der Grundrechte orientiert, die Freiheit nicht nur als Freiheit der Wirtschaft sieht, sondern einen sehr umfassenden Begriff der Freiheit entwickeln, und wirklich nachhaltige Politik betreiben kann und die einfach sympathisch ist:) Zumindest habe ich da bisher den Eindruck,der sich von Monat zu Monat verstärkt, auch wenn es manchmal hoch her geht. So überlegte ich mir,ob ich mich nun bei den Piraten angagieren soll oder nicht, was mir aber dank Herrn Schäuble und Frau Von der Leyen bzw. Herrn Westerwave, der von den Politischen "Wunschpartnern" sprach und keinen Zweifel an Schwarz-Gelb ließ,anstatt der Ampel, erheblich erleichtert wurde. So machte ich mich auf und wurde Ende August Mitglied der Partei und engagierte mich im Straßenwahlkampf vor der Bundestagswahl. Hier habe ich eine Partei gefunden,die bisher in vielen Punkten meinem Politischen Denken entspricht, etwa in der Frage wie Transparent muss ein Staat sein? ,der Verteidigung der Bürgerrechte, die unbedingte Achtung des GG. , der freien Bildung um Chachengerechtigkeit zu bewahren wie dem liberalerem Umgang mit den Urheberrechten.

Ich denke da einfach eine kleine progressive,sympathische,querdenkende,unideologische(auch Marktgläubigkeit kann eine Ideologie sein...)verrückte,freiheitsliebende kreative Partei in der ich mich nun gerne einbringen würde,da sie viele neue Impluse in die verkrusteten Strukturen bringen kann. Seit der Deutschen Einheit werden wir schlecht regiert und insgesammte Politik betrieben, ob bei Schwarz,ob bei Gelb,ob Rot oder Grün,es ist an der Zeit dass sich hier etwas ändert,wenn wir keine Systemkrise bekommen wollen,die leider kommen könnte. Und die vielleicht schon längst da ist.... Ich bin hier dem Liberalen Gedanken verpflichtet,der Freiheit,aber ich weiß auch natürlich, dass die die relative Gleichheit der Menschen,das Gerechtigkeitsempfinden ebenso im Einklang zur Freiheit stehen muss, denn nur so kann und wird eine erfolgreiche, innovative wie gerechte und transparente Demokratie funktionieren,in der sich die Menschen am besten verwirklichen können. Ich denke ,dass andere Standpunkte doch den eigenen Horizont erweitern und nach ner WG Zeit mit nem Anarchisten und einem Sozialisten, weiß ich es da durchaus zu schätzen, neue Sichtweisen kennenzulernen. Deswegen glaube ich, dass sich hier in der Atmosphäre des Unideologischen Austauschens, die Probleme besser zu lösen sind, da die freie Kommunikation neben der Schrift ein Geschenk der Menschen an uns Menschen war und ist und was es einerseits zu nutzen und anderseits zu verteidigen gilt. Man denke hier einfach daran,dass es auch in modernen Gesselschaften,wie z.B. in China oder Russland anderst sein kann bzw. auch wir in Deutschland trotz Kafka,Heinrich Heine, Kant, Hesse, Schiller und Goethe bitterböse Erfahrungen gemacht haben. Und obwohl die Schrift,wie die Idee der Demokratie von Athen so alt sind, so wurde die Demokratie Jahrtausende unterdrückt,und die Schrift nicht sinnvoll genutzt. Wenn man aber beides nutzt, dann schafft man es die Realität zum Besseren zu beeinflussen,den lezten Endes leben wir doch von der Brüderlichkeit der Menschen,und sitzen alle,ob in einem Land,Kontinent,oder der Welt wechselseitig in einem Boot und müssen irgendwie damit und vorallem mit uns selbst klar kommen. Hier finde ich den Universellen Humanistischen Gedanken der Piraten einfach einen unglaublich spannenden Gedanken, da dieser so viele Chanchen bietet,man denke an die jüngsten durch das Netz hervorgetretenen Entwicklungen im Iran oder Wikipedia, dass wie unser Bundesvorsitzender Jens Seipenbusch zurecht mal sagte,an sich ein Traum ist und Wegweiser welche Chanchen unsere digitalisierte Gesellschaft eigentlich hat. Leider sieht sie da den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber dazu gibt es ja die Piraten:).

Gedanken zu den Piraten in einer Welt des 21 Jh.

Wofür ich mich einsetze und gerne einbringen würde

Direkte Demokratie, Freiheitsrechte, Bildungspolitik nach John Rawls,Außen-Entwicklungspolitik.

Gerade das Thema Außen und Entwicklungshilfepolitik liegt mir sehr am Herzen, und hoffe hier,dass wir gemeinsame Positionen finden. Mein Bedürfnis nach der Ergründung des Wesen von uns Menschen,anderen Kulturen,Sprachen, wie meine Herkunft aus einer Deutsch-Französischen Familie weckte schon früh mein Interesse (auch von meinen Eltern geweckt wurde,mit denen ich viele Länder auf verschiedenen Kontinenten bereiste) auch über den "Tellerrand der BRD" hinauszuschauen. Dazu kommt mein Studium der Archäologie und der Latinistik.

Ansonsten setze ich mich eher für die klasssich Liberalen Themen der OfflineBürgerrechte ein.

Bisher habe ich die Piraten bei Aktionen im Bundestagswahlkampf, im NRW Wahlkampf, im Straßenwahlkampf,wie bei Aktionen vor dem Bundesverfassungsgericht unterstützt. Leider hat das die letzten Monate etwas abgenommen wofür man mich virtuell steinigen möge und ich Besserung gelobe

Meine Rede beim Piratigen Aschermittwoch über meine frühere Partei. Bei der gibt es noch einige sehr tolle liberale Leute, aber die scheinen irgendwie alle über 80 oder unter 30 zu sein^^,wenn man von ganz spärlichen Ausnahmen wie Jimmy Schulz absieht.

Aktuell bin ich Mitglied der AG Außenpolitik und der AG Piratenzeitung