Benutzer:Mr.ed

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Edmund Piper
Nick: Mr.ed
Wohnort: Berlin
Berufl. Qual.: Kunst- & Kommunikation
Tätigkeit: z.Zt. keine
Geburtstag: 1969
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Berlin
Squad: Kultur
Stammtisch: Crew "Bjarne Stroustrup"
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: mr.pip@gmx.de
Facebook: https://www.facebook.com/#!/edmundpiperDatenschutzhinweis


Zur Person

Ich habe vor einer halben Ewigkeit Sozialpädagogik an der FHSS / Alice Salomon in Berlin studiert (gefühlte 12 Semester, ohne Abschluss) und weiterführend an einer privaten Akademie Kunst- & Kulturmanagement gelernt.

Habe während dessen und danach mit Kindern, Jugendlichen, Behinderten und Knastis gearbeitet, später in der kommunalen Künstlerförderung.

Danach selbstständig im Kulturbereich: Betreiber einer Galerie in Berlin Mitte (4 Jahre), Herausgeber eines monatlich erscheinenden Kunstmagazins (Auflage 10.000 Exemplare monatlich /4 Jahre), Leitung von Kunstmessen in Köln und Berlin (8 Jahre), diverse Eigenpublikationen, Beteiligungen an Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen, internationale Messeteilnahmen, als Dozent Vorträge & Schulungen (u.a. Goethe Institut, Kunsthochschule Berlin Weissensee, Career Center der Universität der Künstle Berlin). Im Großen und Ganzen könnte man allen meinen bisherigen künstlerischen Unternehmungen – mit etwas gutem Willen – einen egalitären, emanzipatorischen, partizipativen Ansatz zugutehalten. Inwiefern sich dieser, stets im Spannungsfeld zwischen Idealen auf der einen und der Notwendigkeit einer Finanzierung auf der anderen Seite agierend, mal mehr und mal minder in die Wirklichkeit transportieren ließ, ist eine andere Frage.

Zur Zeit habe ich mir, auch um etwas Abstand zu den eigenen Arbeiten zu bekkommen, eine kleine Auszeit von der Selbstständigkeit im Kulturbetrieb genommen. Ich lebe zusammen mit einem Kind und zwei Hunden in Berlin.

Vita-/Lebenslauf-bedingt interessiere ich mich schwerpunktmäßig für Kulturelles und Soziales.

Anzutreffen bin ich, sofern es meine Zeit erlaubt, beim Stammtisch der Crew "Bjarne Stroustrup" oder zu den Terminen des Kultur-Squad.

Weshalb Piratenpartei?

Wegen der Piratenkultur.

Warum Piratenkultur?

Die Piratenpartei ist ein Interessenverband von Personen, die sich aufgrund gemeinsamer gesellschaftspolitischer ’Sicht der Dinge’ zusammenschließen, um im Verbund eine politische Teilhabe an der gesellschaftlichen Ausgestaltung der Bundesrepublik Deutschland zu erarbeiten. Hierzu findet im Rahmen der politischen Ausrichtung ein interner Meinungsbildungsprozess zu verschiedensten gesellschaftlichen Themen statt, der, sobald punktuell abgeschlossen, möglichst zielgerichtet nach außen artikuliert wird. Zu diesem Zweck tritt die Piratenpartei in Konkurrenz zu anderen politischen Parteien zu Wahlen an. Insofern stellt die Piratenpartei bei oberflächlicher Betrachtung im Vergleich zu anderen politischen Parteien und Gruppierungen kein gesellschaftspolitisches Novum dar. Die Unterschiede finden sich viel eher in der programmatischen Ausrichtung, die, wie eingangs erwähnt, in einer gemeinsamen ’Sicht der Dinge’ fußt und in der Art und Weise, wie ein gemeinsamer Meinungsbildungsprozeß angestrebt wird. Die wesentlichsten Stichpunkte hierzu sind ’Partizipation’ und ’Transparenz’.

Da es sich bei der Piratenpartei um eine sozialliberale Gruppierung mit Ursprüngen in der Bürgerrechtsbewegung handelt, ist erwähnte ’Sicht der Dinge’ keine fundamentale Weltanschauung. Viel eher handelt es sich dabei um ein im Rahmen einer gewissen Tolleranz schwingendes System von Werten und Normen, von denen sich viele um einen emanzipatorischen, partizipativen, egalitären Anspruch in Bezug auf die Organisation und Ausprägung sozialen Miteinanders drehen.

Anders als bei eher dogmatisch ausgerichteten Alt-Parteien, deren Bezüge oft in Denkideen und Ideologien des vorvorherigen Jahrhunderts, wie z.Bsp. religiöse Ausrichtung (CDU) bzw. im Beginn des vorherigen Jahrhunders, wie z.Bsp. Sozialdemokratie (SPD) wurzeln, fließen in die Gründungsideale der Piratenpartei auch Denkideen jüngeren und jüngsten Datums ein. Hierzu zählen u.a. neben der Bürgerrechtsbewegung (in Deutschland seit den ca. 1970’er Jahren) auch sehr viel jüngere, eher in ehemaligen gesellschaftlichen ’Parallelkulturen’ gewachsene Ideen, die ihren Ursprung z.Bsp. in Szenen der elektronischen Musik (erste Acid-House Partys seit Mitte der 80’er, daraus mit hervorgegangen Techno, sicherlich noch bekanntes Symbol das ☺ ’Smily’) und im Umgang mit Computern/dem Internet (u.a. Hacktivismus seit Anfang 2000) finden. Weitere mögliche Beispiele würden den Rahmen dieses kleinen Textes sprengen.

Insofern handelt es sich bei der Piratenpartei also nicht nur um eine der jüngsten Parteien der Bundesrepublik Deutschland, sondern in erster Linie um die in vielen inhaltlichen Punkten zeitgemäßeste.

Dies, und die aus den oben erwähnten Punkten resultierende Tatsache, dass sich die Mitglieder der Piratenpartei zu einem signifikanten Anteil aus Personen zusammensetzen, die im weitesten Sinne im kulturellen Bereich tätig sind, macht die Piratenpartei mehr als jede andere politische Gruppierung zum Ansprechpartner in Sachen Kulturpolitik: Es macht die Piratenpartei zu einer ’Kultur-Partei’.

Ich bewerbe mich für eine Direktkandidatur zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 76 (Berlin-Pankow)

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Ich kandidiere, um der Piratenpartei Berlin die Chance zu geben, mit einer möglichen Aufstellung meiner Person ein deutliches Signal für die Wichtigkeit des bis dato leider extrem vernachlässigten Themenbereiches Kulturpolitik zu setzen.

Im Falle einer Direktkandidatur ist m.E. eine persönliche Verbindung zum jeweiligen Wahlkreis von großem Vorteil. Als gebürtiger Westberliner wohne nun seit seit knapp 23 Jahren im Bereich des Wahlkreises 76 Pankow, habe hier bereits einige auch etwas größere Kunst- und Kulturprojekte realisiert und kenne mich insofern recht gut im Bezirk aus. Das bedeutet nicht nur, dass ein Großteil meines Bekanntenkreises im Bezirk lebt, sondern auch, dass es mir sehr leicht fallen würde, zu jeweiligen Bundesthemen, sofern machbar, bezirkliche Entsprechungen zu finden und diese aus einem reichhaltigen Repertoire persönlicher Erfahrungen heraus zu argumentieren. Es würde mich freuen, die Gelegenheit zu bekommen, alte soziale Netzwerke zu reaktivieren und neue hinzu zu gewinnen;- nicht, weil es für einen 'Personenwahlkampf' notwendig ist, sondern aus einer persönlichen Verbundenheit zum Bezirk. Bezogen auf die aktuelle Bevölkerungsstruktur im Kiez bzw. den hiesigen Kiezen, halte ich meine bisherigen Tätigkeiten im Bereich sozial ambitionierter Kulturarbeit und meine Erfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für eine gute Startposition, um möglichst viele Menschen in unterschiedlichsten Lebensbereichen / sozialen Milieus erreichen zu können.